22.01.2026
Neuerscheinung "Entwicklung von schüler:innenzentrierten Lehr-Lernformaten an der Universitätsschule Dresden"
Im Springer-Verlag ist der Titel "Entwicklung von schüler:innenzentrierten Lehr-Lernformaten an der Universitätsschule Dresden" erschienen. In neun Beiträgen widmen sich die Autor:innen vielfältigen Aspekten aus dem deutschlandweit einmaligen Schulversuch.
Das Buch zeigt auf, wie neu entwickelte Lernformate, die den Fokus auf Projektarbeit und Selbstreguliertes Lernen legen, der zunehmenden Heterogenität der Schüler:innen gerecht werden. Am Beispiel der Universitätsschule Dresden (USD) wird verdeutlicht, wie wissenschaftliche und schulische Akteur:innen sowie eine (digitale) Schulorganisation darauf ausgerichtet sind, schüler:innenzentriertes Lernen zu ermöglichen. Die Beiträge beschreiben die kollaborative Entwicklung der Projektarbeit, die ko-konstruktive Steuerung der Unterrichtsentwicklung, die Unterstützung durch digitale Medien sowie die Umsetzung anhand des Design-Based Research Ansatzes. Darüber hinaus werden die Evaluation mittels standardisierter Verfahren und das angewandte Forschungsdatenmanagement beschrieben und kritisch hinterfragt.
Im Anschluss an das Editorial zeigen Anke Langner und Marlis Pesch auf, wie individuelle und soziale Regulation von Lernprozessen im Projektunterricht unterstützt werden können. Wie der Design-Based Research als Methode in der Projektarbeit zur Anwendung kommt, beschreiben Anke Langner, Marlis Pesch und Matthias Ritter. Der Frage, wie im Dresdner Schulversuch die Unterrichtsentwicklung als ko-konstruktiver Prozess von wissenschaftlicher und schulischer Leitung funktioniert, widmen sich Matthias Ritter, Anke Langner und Anna Weigel. Im Anschluss werden Vignetten als Forschungszugang an der USD dargestellt von Hannah Bartels, Wiebke Bergjürgen und Anke Langner. Die Ergebnisse standardisierter Lernstandserhebungen und deren Bedeutung für die Entwicklung neuer Lehr-Lernformate machen Christoph Haßler, Marlis Pesch und Matthias Ritter im folgenden Beitrag zum Thema. Wie Datafizierte Schulentwicklung an der Universitätsschule umgesetzt wird, stellen Wiebke Bergjürgen, Ralf Michael Christoph und Anke Langner. Das Forschungsdatenmanagement an der Forschungsstelle Universitätsschule (ForUS) an der TU Dresden stellen Matthias Ritter und Anke Langner dar.
Auf die Artikel der wissenschaftlichen Leiterin Anke Langner und der Mitarbeiter:innen der Forschungsstelle Universitätsschule (ForUS) folgt im abschließenden Beitrag die Darstellung der Projektarbeit in der Sekundarstufe II von Anke Langner, Schulleiterin Maxi Heß und den Mitgliedern der Erweiterten Schulleitung Pia Helbing und Sebastian Bruntsch.
Zur Verlagswebseite (Springer VS): Entwicklung von schüler:innenzentrierten Lehr-Lernformaten an der Universitätsschule Dresden. Anke Langner, Matthias Ritter, Marlis Pesch, Christoph Haßler, Hannah Bartels, Ralf Christoph, Wiebke Bergjürgen
Weitere Informationen über die Autor:innen und das Inhaltsverzeichnis finden Sie im Pdf auf der Verlagswebseite.
Über die Universitätsschule Dresden
Die Universitätsschule Dresden ist ein gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt Dresden und der Technischen Universität. Sie ist eine öffentliche und kostenfreie Gemeinschaftsschule in städtischer Trägerschaft, an der unter wissenschaftlicher Begleitung innovative Formen des Lehrens und Lernens erprobt werden. Darüber hinaus ist sie Ausbildungsschule für zukünftige Lehrkräfte und künftig auch Weiterbildungsschule für Lehrer:innen. Wissenschaftlich begleitet wird der Schulversuch von der Forschungsstelle ForUS an der TU Dresden.
Informationen zum Forschungsprojekt an der TU Dresden: https://tu-dresden.de/gsw/unischule
Informationen zur Universitätsschule Dresden: http://universitaetsschule.org
Auf verschiedenen Social-Media-Kanälen finden Sie unter @unischuleTUD Einblicke in das Forschungsprojekt und den Schulalltag: Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Neuigkeiten aus dem Projekt Universitätsschule Dresden gibt es regelmäßig im GSW-Newsletter.