Internationalisie­rungsstrategie der TU Dresden

Cover deutsch "Mit der Welt verbunden" Cover deutsch "Mit der Welt verbunden"

© Stulle & Bemme

Cover deutsch "Mit der Welt verbunden"

© Stulle & Bemme

Wissenschaft ist international. Daher ist Internationalität im Denken und Handeln entscheidend im weltweiten Wettbewerb um Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, Lehre und Forschung auf höchstem internationalem Niveau zu halten und weiter zu entwickeln. Die Internationalisierung als ein langfristiges Ziel unserer Universität ist deshalb fester Bestandteil in allen strategisch ausgerichteten Dokumenten, vorrangig im Zukunftskonzept „Die Synergetische Universität“, in unserem Entwicklungsplan sowie im Leitbild.

Vier Aktionsfelder der Internationalisierung

1. Internationalisierung des Studien- und Lehrbetriebes

„Wir bieten unseren Studierenden eine international ausgerichtete Ausbildung und bereiten sie so auf ihre zukünftigen Aufgaben als mobile, international agierende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Fach- und Führungskräfte vor. Unser Ziel ist es, sie mit den in einer globalisierten Welt und auf dem Arbeitsmarkt notwendigen Kompetenzen auszustatten und sie bei ihrer Entwicklung zu weltoffenen Mitgliedern unserer Gesellschaft zu unterstützen.“

 
class class

© Illustrationen: Uwe Richter und Franziska Pönisch (Stulle & Bemme)

class

© Illustrationen: Uwe Richter und Franziska Pönisch (Stulle & Bemme)

Wir fördern die studentische Auslandsmobilität, indem wir uns aktiv an der Entwicklung des europäischen und weltweiten Hochschulraumes beteiligen und Mobilitätsbarrieren abbauen.

Wir erweitern unsere englischsprachigen bzw. international ausgerichteten Studienangebote, insbesondere in den Fächern, die für internationale Studierende besonders attraktiv sind.

Wir verbessern den Studienerfolg internationaler Studierender durch Betreuungs- und Integrationsmaßnahmen. Unser Ziel ist, bundesweit eine Spitzenposition in der erfolgreichen Ausbildung dieser Zielgruppe einzunehmen.

2. Internationalisierung der Forschung

„Wir intensivieren die Vernetzung mit internationalen Partnern, um Forschungskooperationen zu fördern und Spitzenforschungsergebnisse zu erzielen. Unsere Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler haben bereits in der Promotionsphase an dieser Entwicklung aktiv teil.“

Forscherpaar am Mikroskop
 

Wir kooperieren weltweit mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, um Spitzenforschungsergebnisse zu erzielen. Nur als attraktive, international vernetzte Hochschule werden wir in der Lage sein, globale wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern.

Wir fördern die Internationalisierung der Promotionsphase. Der wissenschaftliche Nachwuchs soll frühzeitig in Kooperationen und Austausche mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eingebunden werden. Hohe wissenschaftliche Qualität in einem internationalen Umfeld macht unsere Universität zu einem attraktiven Ziel für Promovierende aus aller Welt.

3. Rahmenbedingungen für die internationalisierte Lehre und Forschung

„Wir schaffen Rahmenbedingungen, in denen sich die internationalisierte Lehre und Forschung unserer Universität bestmöglich entfalten können und alle Universitätsangehörigen mit den notwendigen Fähigkeiten ausgestattet sind, um diese Entwicklung kompetent mitzugestalten.“

Beratung am PC
 

Wir arbeiten auf eine internationale Zusammensetzung unseres akademischen Personals hin. Kulturelle Diversität und internationale Erfahrungen sichern eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Fragen. Wir bekennen uns zu einem internationalen Campus und schaffen dafür angemessene Servicestrukturen.

Wir bauen unsere sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen kontinuierlich aus. Damit sich Menschen aus anderen Ländern an unserer Hochschule willkommen fühlen, festigen und erweitern wir unsere auf Internationalität ausgerichtete Servicekultur. Wir unterstützen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, die Idee eines internationalen Campus im Alltag zu leben.

4. Verbesserung der internationalen Positionierung der TU Dresden

„Wir wollen unsere Hochschule als eine international anerkannte Einrichtung etablieren und als solche sichtbar machen, um weltweit für die „besten Köpfe“ attraktiv zu sein.“

Weltkarte Weltkarte

© Illustrationen: Uwe Richter und Franziska Pönisch (Stulle & Bemme)

Weltkarte

© Illustrationen: Uwe Richter und Franziska Pönisch (Stulle & Bemme)

Wir intensivieren unsere Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnerhochschulen und Netzwerken, um weltweit aktiv in der Wissenschaftsgemeinschaft aufzutreten. Wir ergreifen gemeinsam mit unseren Partnern im Wissenschaftsverbund DRESDEN-concept Maßnahmen, um den Bekanntheitsgrad des Wissenschaftsstandortes Dresden zu erhöhen und unsere Hochschule national sowie international sichtbarer zu machen. Im globalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe profilieren wir uns als exzellente Hochschule.


Die Internationalisierungsstrategie und der Weg zur Umsetzung

Frauenkirche und Partner Frauenkirche und Partner

© Stulle & Bemme

Frauenkirche und Partner

© Stulle & Bemme

Auf Grundlage der in den vier Aktionsfeldern zusammengefassten strategischen Ziele hat die Universitätsleitung eine Internationalisierungsstrategie für die TU Dresden verabschiedet.

Mithilfe eines parallel entwickelten Maßnahmenkatalogs soll in den kommenden Jahren auf zentraler wie dezentraler Ebene an der Realisierung der genannten Ziele gearbeitet werden. Begleitet wird dieser Prozess durch das Re-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ der Hochschulrektorenkonferenz.

Auf Bereichsebene wurden dezentrale Strategiepapiere entwickelt, die sich unter dem oben beschriebenen Dach „TU Dresden – Mit der Welt verbunden“ einordnen und eine für den jeweiligen Bereich relevante Priorisierung und Schwerpunktsetzung vornehmen.
Die dezentralen Strategiepapiere folgender Bereiche sind bereits verfügbar:
- Geistes- und Sozialwissenschaften
- Bau und Umwelt
-
Medizin


Für die Umsetzung der Internationalisierungsstrategie bzw. einzelner Maßnahmen stellt die TU Dresden im Rahmen des Zukunftskonzepts verschiedene Förderprogramme bereit:


Ansprechpartner und weitere Anlaufstellen

Tresen Tresen

© Stulle & Bemme

Tresen

© Stulle & Bemme



Die Finanzierung des Zukunftskonzeptes der TU Dresden erfolgt aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

Zu dieser Seite

Stabsstelle Kommunikation und Corporate Identity
Letzte Änderung: 08.09.2016