Forschungsdesign
Das Forschungsdesign von GLOP-E verbindet die Entwicklung, Erprobung und wissenschaftliche Untersuchung problemorientierter Lernkonzepte sowie Lernortkooperationen.
Dabei werden unterschiedliche Kooperationssettings verglichen, in denen Schulen und außerschulische Lernorte verschiedene Funktionen innerhalb eines gemeinsamen Problemlöseprozesses übernehmen. Die Studie betrachtet die Wirkungen dieser Kooperationsformate aus mehreren Blickwinkeln.
Untersucht wird die Perpektive der Lernenden, insbesondere wie sich das Absolvieren problembasierter Kooperationssettings positiv hinsichtlich der Bewertungskompetenz, des berufs-/sach-/fachbezogenen Interesses, der Motivation und der Relevanzwahrnehmung auswirkt. Darüber hinaus wird die Perspektive auf Kooperationsbeteiligten betrachtet. Dabei wird der Einfluss der über einen Problemlöseprozess geschaffenen Lernortkooperation auf die Relevanzwahrnehmung zur Einbindung des ASL in schulisches Lehren und Lernen und auf die Einstellung zu außerschulischem Lernen bei Lehrenden an Schulen und ASL untersucht. Zuletzt sollen Gelingungsbedingungen (z.B. organisatorische Bedingungen, didaktische/pädagogische Unterstützung) für eine erfolgreiche strukturelle Kooperation zwischen den schulischen und außerschulischen Lernorten identifiziert und beschrieben werden.
Konzeptionelle Vorbereitungsphase
- Analyse bestehender Lernangebote der beteiligten außerschulischen Lernorten gemeinsam mit Schulen, Unternehmen und weiteren Praxispartnern
- Lehrplananalyse der beteiligten Fächer und Generierung fächerübergreifender Leitfäden
- curriculare Einordnung und problemorientierte Weiterentwicklung der Lernortkonzepte
- Entwicklung und Adaption der Erhebungsinstrumente
Durchführungsphase
- Pilotierung und Optimierung der Angebote und Test-Instrumente
- Durchführung der Angebote und Erhebung qualitativer und quantitativer Daten (Hauptstudie mit 2 Teilstudien, Mixed-Method-Ansatz)
- Auswertung und Analyse der erhobenen Daten
Transferphase
- nachhaltige forschungsbezogene und bildungspraktische Verwertung der Ergebnisse
- Entwicklung von best-practice-Beispielen (inkl. „Materialkoffern“) als Open Educational Resources
- Transfer: Zurverfügungstellung der Ergebnisse für Bildungspraxis, Beratung der Bildungssteuerung, Innerwissenschaftlicher Austausch
- Wissenschaftskommunikation bzw. Verbreitung der Ergebnisse und Erkenntnisse
Projektprodukte
- lernortübergreifenden, problemorientierten Konzepte (=Kooperationssettings), inkl. der Lehr-Lern-Materialien
- Erkenntnisse zu Gelingensbedingungen für die Lernortkooperation
- Charakterisierungsmatrix für ASL-Angebote
- Handreichung und Leitfäden zur Durchführung der Angebote
- digitaler Materialpool mit best practice-Beispielen