Forschungsmethoden
Die vielfältigen Forschungsmethoden beziehen sich sowohl auf die Entwicklung und Erprobung der Lernangebote als auch auf deren empirische Untersuchung.
Konzeptionelle Vorbereitung
- Untersuchung der bestehenden Lernangebote mittels kriteriengelenkter Potenzialanlyse hinsichtlich Problemorientierung, curricularer Anbindung, fächerübergreifender Bezüge
- Erstellung eines fächerübergreifenden Leitfadens zur nachhaltigen Energiebildung
Durchführung - Pilotierung und Hauptstudie
- Erprobung Lernkonzepte und Testinstrumente mit Pilotierungsklassen: qualitative Begleitung mittels nicht-teilnehmender Beobachtungen (qualitativ) und Kurzbefragung der Lernenden
Hauptstudie
- quantitative und qualitative Datenerhebung, paralleler mixed-method-Ansatz; standardisierte Fragebögen, leitfadengestützte Interviews, Kurzbefragungen
- Teilstudie 1: zweifaktorielles within-subject-design, quasi experimentelle Untersuchungen, qualitative Erfassung der individuellen Wahrnehmung von Lernenden zu unterschiedlich gestalteten Lernprozessen am jeweiligen Lernort mittels Pre-Post-Kurzbefragungen
- Teilstudie 2: 2x6 faktorielles Design, quantitative Prüfung entsprechend G*Power Analyse für eine zweifaktorielle ANOVA; halbstandardisierte leitfadengestützte Interviews mit Lehrpersonen und Akteuren der ASL; Kurzbefragungen mit ausgewählten Lernenden
- Datenerhebungen zu verschiedenen Messzeitpunkten: Pre-Post (qualitativ und quantitativ) mit vier Wochen Versatz im Follow-up (quantitativ)
- Erfassung soziodemografischer Merkmale und ausgewählter Kontextfaktoren: unterrichtliche Vor- und Nachbereitung der Lernangebote sowie die Nutzung digitaler Technologien
Auswertung
Die quantitative Auswertung erfolgt mittels einer Kovarianzanalyse und untersucht Zusammenhänge zwischen den untersuchten Variablen und den unterschiedlichen Kooperationsformaten. Die qualitativen Daten werden mittels qualitativer, rekonstruierender Methoden (z.B. Inhaltsanalyse) ausgewertet, um individuelle Erfahrungen der beteiligten Lehrkräfte und außerschulischen Lernorte sowie strukturelle Bedingungen der Zusammenarbeit zu rekonstruieren. Durch die Zusammenführung beider Datenarten können die Ergebnisse an unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und miteinander in Beziehung gesetzt werden.