Harsch, Julian
Diplomarbeit:
2108
Thema:
Kurzfasern in Baustoffen: Einsatzfelder, Verarbeitung, Abbruch und Recycling
(Short fibres in building materials: applications, processing, demolition and recycling)
Bearbeiter:
Julian Harsch
Verantwortliche Hochschullehrerin:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Katharina Kleinschrot
Betreuer:
Universitärer Betreuer: Dr.-Ing. Jan Kortmann
Zeitraum:
08.05.2026 bis 11.09.2026
Kurzfassung:
Kurzfasern werden in Baustoffen aus diversen Gründen eingesetzt. Unter anderem zur Verbesserung der Biegezugfestigkeit, Dauerhaftigkeit, Dichtigkeit und Feuerfestigkeit. Baurelevanten Kurzfasern können die aufnehmbare Spannung bis zum Erstriss erhöhen, das auftretende Rissbild verfeinern oder das Aufreißen zu Makrorissen verhindern oder wenigstens verzögern. Die eingesetzten Fasern unterscheiden sich von der Materialität, den mechanischen Eigenschaften und der Geometrie. All diese Eigenschaften beeinflussen ebenso die Recycelbarkeit kurzfaserbewehrter Baustoffe. Um eine kreislaufgerechte Bauwirtschaft zu ermöglich ist es daher notwendig, neben der mangelfreien Planung der Gebäude von morgen, die bereits verbauten Bauprodukte möglichst lange zu nutzen. Wenn ein Kurzfaserbauteil jedoch das Lebenszyklusende erreicht, müssen seine Bestandteile separiert und verwertet werden. Daher ist es notwendig die Trennbarkeit bei gleichzeitiger Beibehaltung der geometrischen und mechanischen Eigenschaften von Kurzfasern vertiefend zu erforschen. Dieser Eigenschaftenerhalt wird innerhalb dieser Arbeit als Bewertungsgröße Recyclingfähigkeit definiert. Es wird ein Versuchsplan vorgeschlagen, der durch Werkzeuge der statistischen Versuchsplanung eine möglichst kleine Zahl an Experimenten benötigt, um Erkenntnisse für die Recycelbarkeit kurzfaserbewehrter Oberflächenschutzsysteme zu generieren.
Mehr erfahren