Von-Mises-Bau © Kirsten Johannes Lassig Alfred-Hütter-Laboratorium © Kirsten Johannes Lassig

Das Institut stellt sich vor

Im internationalen, hoch motivierten Institutsteam arbeiten sowohl erfahrene als auch junge Ingenieure und Techniker. Wissenschaftliche Mitarbeiter haben meist ihr Studium als Bauingenieur, Baustoffingenieur, Chemiker und Physiker absolviert und sich dann auf die Baustoffforschung spezialisiert. Eine wichtige Verstärkung bilden studentische Hilfskräfte, die überwiegend mit anspruchsvollen experimentellen Arbeiten betraut werden.

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Kurz über uns

Bei den Forschungsaktivitäten wird von aktuellen Fragestellungen der Baustofftechnologie ausgegangen, wobei die Lösung akuter Probleme der Baupraxis und die Schaffung von soliden theoretischen Grundlagen in gleichem Maße angestrebt werden. Die Forschung wird hierbei vor allem durch interdisziplinäres Arbeiten geprägt. Zu den aktuellen Forschungsschwerpunkten zählen insbesondere:

  • Entwicklung neuer zementbasierter Verbundwerkstoffe sowie von Verfahren zu deren Herstellung mit besonderem Akzent auf Faserbetone (Hochduktiler Beton mit Kurzfasern, Beton mit textiler Bewehrung, Ultrahochfester Beton mit innerer Nachbehandlung, Selbstverdichtender Leichtbeton, Beton mit sehr hohem Verschleißwiderstand)
  • Untersuchung der Kurz- und Langzeiteigenschaften von neuen und bestehenden Baustoffen auf mineralischer Basis (Beton, Mörtel, Mauerwerk); Erforschung der für das Materialverhalten maßgebenden Mechanismen sowie der Mittel zu deren gezielten Beeinflussung (Festigkeits-, Verformungs- und Bruchverhalten unter monotoner, zyklischer und stoßartiger Beanspruchung sowie Schwinden und Kriechen von Beton; Transport von korrosiven Medien unter Berücksichtigung der Rissbildung, Schädigungsmechanismen und Dauerhaftigkeit)
  • Modellierung des Baustoffverhaltens; Ableitung von stoffgesetzlichen Beziehungen; numerische Simulation des Materialverhaltens in unterschiedlichen Stadien seines "Lebens" (Herstellung, Verarbeitung, Erhärtung, mechanische Beanspruchung, Exposition von korrosiven Medien etc.)

Zahlreiche Kooperationsprojekte mit deutschen und ausländischen Unternehmen sorgen für den notwendigen Technologietransfer in die Praxis.