20.03.2026
RESSummit 2026 bringt globale Führungspersönlichkeiten zusammen, um Klimaresilienz und Nachhaltigkeit voranzutreiben
ICARS/IIT Roorkee ist Gastgeber des RESSUMMIT 2026 und fördert den globalen Dialog über Resilienz, Nachhaltigkeit und öffentliche Politik
Die zweite Ausgabe des Resilience and Sustainability Summit, RESSummit 2026, versammelte führende Akteurinnen und Akteure aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, um die wachsenden Herausforderungen des Klimawandels, des Katastrophenrisikos und der nachhaltigen Entwicklung zu adressieren. Im Einklang mit Indiens Vision 2047 entwickelt sich der Gipfel zunehmend zu einer bedeutenden internationalen Plattform für Dialog und konkrete Maßnahmen an der Schnittstelle von Resilienz, Nachhaltigkeit und öffentlicher Politik.
Zu den eingeladenen Teilnehmenden zählte Dr. André Linder, Bereichsdezernent Bau und Umwelt sowie Referent Internationales an der Technischen Universität Dresden (TUD). Als Vertreter des Global Water and Climate Adaptation Centre (ABCD-Centre) beteiligte sich Dr. Linder an mehreren hochrangigen Sitzungen gemeinsam mit Institutionen wie dem India Department of Science and Technology, GIZ India, dem United Nations Office for Disaster Risk Reduction sowie der National Disaster Management Authority.
Stärkung globaler Partnerschaften
Der RESSummit 2026 begrüßte das ABCD-Centre offiziell als Schlüsselpartner und unterstrich damit die bestehenden Kooperationen zwischen der TU Dresden und indischen Institutionen. Besonders hervorzuheben sind die Partnerschaften wie mit dem Indian Institute of Technology Roorkee (u.a. im Heritage-Network), einschließlich des Integrated Centre for Adaptation to Climate Change, Disaster Risk Reduction and Sustainability (ICARS) am Greater-Noida-Campus. Diese Zusammenarbeit verdeutlicht die zunehmende internationale Vernetzung im Bereich Klimaanpassung und Resilienzforschung. Auch die Einbindung des Centre for International Postgraduate Studies of Environmental Management (CIPSEM) stärkt den Wissensaustausch und den Kapazitätsaufbau.
Auftaktveranstaltung am ICARS/IIT Roorkee
Der Gipfel begann mit einer Eröffnungssitzung am ICARS, Greater Noida Campus des IIT Roorkee, bei der Dr. Linder zentrale Impulse zu Klimaresilienz und nachhaltiger Infrastruktur gab. Die Sitzung brachte Expertinnen und Experten sowie Entscheidungsträger zusammen, um integrierte Ansätze zur Katastrophenvorsorge und langfristigen Nachhaltigkeit zu diskutieren.
Parisamvad: Plattform für wegweisenden Dialog
Am zweiten Tag nahm Dr. Linder am Parisamvad (Colloquy) teil – einem zentralen Dialogformat, das tiefgehende Diskussionen zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Resilienz ermöglicht. Die Plattform vereinte führende Persönlichkeiten aus Politik, Praxis und Forschung, um Perspektiven zu aktuellen Herausforderungen, innovativen Lösungsansätzen und kooperativen Strategien auszutauschen.
Parisamvad Panelsession ansehen
Die Beiträge von Dr. André Linder sind in mehreren Abschnitten der Sitzung zu sehen (6:15–9:15; 14:30–17:15; 20:30–23:00; 25:30–27:00). Dort teilt er seine Perspektiven zu internationaler Zusammenarbeit, Strategien zur Klimaanpassung sowie zur Rolle akademischer Institutionen bei der Gestaltung resilienter Zukunftsmodelle.
https://www.youtube.com/watch?v=p-0Eu7gmGAY
Internationaler Austausch mit CIPSEM-Absolvent
Zu den herausragenden Rednern des RESSummit 2026 zählte Dr. Afroz Ahmad, einer der bedeutendsten und einflussreichsten Persönlichkeiten Indiens im Bereich Umweltpolitik und Umweltgerechtigkeit. Dr. Ahmad ist Alumnus des internationalen CIPSEM Postgraduierten-Bildungsprogramms im Bereich Umweltmanagement (unterstützt durch UNEP/UNESCO/BMUKN) der TU Dresden. Den damals zehnmonatigen Umweltmanagement-Kurs absolvierte er bereits Ende der 1980er Jahre. Nach einer beeindruckenden internationalen Karriere sowie Tätigkeiten innerhalb der indischen Regierung ist er seit 2022 eines von sechs Expertenmitgliedern des National Green Tribunal, dem höchsten Umweltgerichtshofs Indiens.
Sein Hauptvortrag, der den zentralen Programmpunkt des Tages darstellte und vor Vertreterinnen und Vertretern indischer Regierungsinstitutionen sowie der Wissenschaft gehalten wurde, widmete sich in besonderem Maße dem nachhaltigen Einfluss seiner Zeit in Dresden. Dabei hob er hervor, wie prägend seine Ausbildung am CIPSEM – unter wiederholter Betonung des Instituts für Hydrobiologie – für seinen beruflichen Werdegang war und bis heute seine Arbeit im Bereich der Umweltgovernance maßgeblich beeinflusst.
Der RESSummit 2026 unterstreicht die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und interdisziplinärer Ansätze zur Bewältigung komplexer globaler Herausforderungen. Mit dem kontinuierlichen Engagement von Institutionen wie der TU Dresden und ihren Partnern leistet der Gipfel einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren, anpassungsfähigeren und resilienteren Zukunft.