Studieren am Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft
Im Masterstudiengang Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz werden Studierende ingenieur- und umwelttechnisch im Bereich Kreislaufwirtschaft und Umweltsanierung ausgebildet. Sie erhalten damit die Befähigung, in allen Bereichen mit Nachhaltigkeitsbezug zu arbeiten. Die Absolventen sind in der Lage, für die Herausforderungen auf dem Gebiet der Abfall- und Kreislaufwirtschaft sowie der Altlastenbehandlung Lösungen zu finden.
© Sven Ellger
Masterstudiengang Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz
Liebe Studierende, bitte informieren Sie sich über unsere aktuellen digitalen Lehrangebote im OPAL. Die entsprechenden Links zu den einzelnen Modulen finden Sie auf unsere Homepage unter "Studium" -> "Lehrveranstaltungen". Bitte vergessen Sie nicht, sich auch in den entsprechenden Kursen einzuschreiben. Vielen Dank.
Vorstellung des Masterstudienganges am Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft (YouTube-Video)
Webartikel über den Masterstudiengang am Institut an der TU Dresden von Berufswelten Energie & Wasser (externer Link, Studiengang hier noch unter dem alten Namen)
Allgemeines zum Studiengang
Der Studiengang Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz behandelt zentrale Herausforderungen wie begrenzte Ressourcen, steigende Abfallmengen und nachhaltiges Wirtschaften. Auf Basis nationaler und europäischer Strategien vermittelt er wissenschaftliche und ingenieurtechnische Kompetenzen zur Gestaltung geschlossener Stoffkreisläufe und zur effizienten Ressourcennutzung unter Berücksichtigung von Umwelt- und Gesundheitsaspekten.
Als interdisziplinäres Angebot verbindet er Inhalte der Abfallwirtschaft und Altlastenbearbeitung mit modernen Ansätzen wie Ressourceneffizienz, Stoffstrommanagement und zirkulärer Wirtschaft. Ziel ist es, Fachkräfte auszubilden, die nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Lösungen für Ressourcenschutz, Abfallvermeidung und die Nutzung von Sekundärrohstoffen entwickeln und umsetzen können.
Studieninhalt
Der Masterstudiengang ist modular aufgebaut und umfasst Pflicht- sowie Wahlpflichtmodule, die eine individuelle Schwerpunktsetzung ermöglichen. Die Pflichtmodule vermitteln zentrale fachliche Grundlagen der Abfall- und Kreislaufwirtschaft, der Altlastenbearbeitung sowie der Modellierung, Bilanzierung und Planung technischer Anlagen. Ergänzt wird das Curriculum durch projektorientierte Module, Fachvorträge und ein Studienprojekt, die insbesondere interdisziplinäre Kompetenzen sowie praxisnahe Problemlösungsfähigkeiten fördern.
Im Wahlpflichtbereich wählen die Studierenden Module im Umfang von 20 Leistungspunkten und können damit eigene Schwerpunkte, beispielsweise in den Bereichen Recyclingtechnik, Verfahrenstechnik, Chemie, Wasser- und Abwasserbehandlung, Energie- und Anlagentechnik oder Betriebswirtschaftslehre, setzen. Das Studium beinhaltet zudem eine verpflichtende Praxisphase in Form eines mindestens achtwöchigen Praktikums außerhalb der Universität, in dem fachspezifische Ingenieurtätigkeiten durchgeführt werden und Einblicke in potenzielle Berufsfelder gewonnen werden. Mobilitätsfenster sind insbesondere im dritten und vierten Semester vorgesehen, sodass ein Auslandsaufenthalt oder ein Studium an einer anderen Hochschule gut integrierbar ist. Das vierte Semester ist darüber hinaus für die Anfertigung der Masterarbeit und das abschließende Kolloquium vorgesehen.
Besonderheiten
Ein Alleinstellungsmerkmal ist der klare Fokus auf die gesamte Wertschöpfungskette – von der Analyse von Stoffströmen über die Planung technischer Anlagen bis hin zur Entwicklung nachhaltiger Entsorgungs- und Sanierungskonzepte. Ergänzt wird dies durch interdisziplinäres Arbeiten und die enge Verzahnung mit aktuellen Forschungsthemen und Praxispartnern, wodurch Absolvent:innen optimal auf anspruchsvolle Aufgaben in Umwelttechnik und Ressourcenschutz vorbereitet werden.
Berufsfelder
Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs eröffnen sich vielfältige Berufsfelder an der Schnittstelle von Umwelt, Technik und Wirtschaft. Typische Einsatzbereiche liegen in Ingenieur- und Planungsbüros, in denen sie an der Konzeption, Planung und Optimierung von Anlagen der Abfall- und Kreislaufwirtschaft sowie an Sanierungskonzepten für Altlastenstandorte arbeiten. Darüber hinaus bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten bei kommunalen und privaten Entsorgungsunternehmen, wo Aufgaben in der Organisation und Steuerung von Stoffströmen, im Recycling sowie in der Entwicklung nachhaltiger Entsorgungskonzepte übernommen werden. Auch Tätigkeiten in Umweltbehörden, Ministerien und Verbänden sind möglich, etwa in den Bereichen Genehmigung, Überwachung und Umsetzung umweltrechtlicher Vorgaben. In der Industrie bieten sich Einsatzfelder im betrieblichen Umweltschutz, im Ressourcenmanagement sowie in der Optimierung von Produktionsprozessen hinsichtlich Energie- und Materialeffizienz. Ergänzend kommen Tätigkeiten in Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Betracht, insbesondere in der Weiterentwicklung innovativer Technologien der Kreislaufwirtschaft und Umwelttechnik.
[Textauszug von der Webseiten der Fachrichtung Hydrowissenschaften]