Chronik

1868 erste belegbare klimatologische Messungen in Tharandt
1929 Zusammenschluss der Forstakademie Tharandt mit der Technischen Hochschule Dresden
1951 Einrichtung einer Dozentur für Meteorologie in der Fakultät für Forstwirtschaft (J. Goldschmidt)
Anlage eines Meteorologischen Messfeldes in Tharandt
1953 H. Pleiß wird als Hochschuldozent berufen
01.01.1954 Gründung des Instituts für Forstliche Meteorologie und Klimakunde an der Fakultät für Forstwirtschaft der Technischen
Hochschule Dresden
Die Leitung hatte H. Pleiß, seit 1959 als Professor mit Lehrauftrag, ab 1962 als Professor mit Lehrstuhl.
Zunächst gab es - schon seit 1951- nur einen einzigen wissenschaftlichen Assistenten (H. Junghans).
1955 Einrichtung der Klimastation Grillenburg (erste Messungen in Grillenburg bereits 1864)
1957 Besetzung einer zweiten wissenschaftlichen Assistentenstelle (G. Flemming)
1959 Inbetriebnahme der Dauer- und Sondermessungen an der Waldstation Wildacker (Strahlung, Wind, Interzeption, ...)
1961 Umbenennung der Technischen Hochschule in Technische Universität
1967 Einrichtung des hydrologischen Versuchsgebietes Wernersbach  im Tharandter Wald (Wald (Abflussmesswehr, Niederschlagsmessnetz; kontinuierliche Messungen ab 1.12.1967 bis heute)
1968 Hochschulreform: Auflösung des Institutes für Forstliche Meteorologie und Klimakunde und Überführung in das Lehrgebiet Meteorologie in den neuen Wissenschaftsbereich Hydrologie und Meteorologie(Leiter: S. Dyck). Das Lehrgebiet bleibt weiterhin in Tharandt.
In den nächsten Jahren erfolgte ein Ausbau der Lehrleistungen.
1972 umfangreicher Ausbau der Lehraufgaben
bis 1989 Probleme durch politische Einflussnahme bei Tagungsreisen, Lehre und Forschung sowie Personalfragen durch Universitätsleitung und staatliche Behörden
1986 Lehrstuhlleitung G. Peschke, H. Pleiß in Pension
1987 Ausbau des Meteorologischen Messfeldes Tharandt zum Agrarmeteorologischen Messfeld
1989/1990 Politische Wende in der DDR
1990 Einrichtung des "Ökologischen Messfeldes" im Tharandter Wald mit einem 40 m hohen Stahlgitterturm unweit der Station Wildacker
1992 Neuausschreibung des Lehrstuhles Meteorologie als Folge der politischen Veränderung
1993 Lehrstuhlleitung Ch. Bernhofer 
1993 - lfd. Verstärkte Forschungsaktivitäten im Bereich Mikrometeorologie, Biometeorologie, Geo-Fernerkundung, Regionalklima, ...
1995 Aufnahme des Routinemessbetriebes auf dem Ökomessfeld, Einrichtung von Messanlagen im Einzugsgebiet Rotherdbach im Osterzgebirge
4/1996 Aufbau einer Meteosat-Empfangsanlage
1996 Aufbau eines Klimamessnetzes im Osterzgebirge
Beginn der kontinuierlichen CO2-Fluss-Messungen auf dem Ökomessfeld
3/2002 Einrichtung der Messstation Grillenburg II  (Grillenburger Grasstation GRAS)
8/2002 Hochwasserkatastrophe in Sachsen (12./13.8.), Messfeld und Sat-Anlage in Tharandt komplett zerstört, Lehrstuhlgebäude Pienner Str. 9 nicht benutzbar, Verlust vieler Messgeräte und sonstigen Inventars, der Werkstatt und der Garage, Rückschläge in allen Forschungsaktivitäten. Interimsquartier und Lager des geretteten Inventars für einige Monate im wenig betroffenen Gebäude Pienner Str. 21, sowie im (etwas abgelegenen und datentechnisch sehr schlecht angebundenen) "Nobbe-Bau".
 
Ende 8/2002 Aufbau einer provisorischen Messstation zur Fortführung der Klimamessungen in Tharandt
Ende 2002 kompletter Auszug aus dem beschädigten Lehrstuhlgebäude Pienner Str. 9 und Einlagerung des Inventars in den derzeit ungenutzten "Stöckhardt-Bau" in Tharandt
3/2003 Umzug der Mitarbeiter aus dem "Nobbe-Bau" nach Dresden in einen von der TU Dresden angemieteten Bürokomplex, viele Probleme infolge der räumlichen Trennung
 
5/2003 Einweihung der neuen Meteosat-Empfangsanlage (MSG) im Beisein von Staatsminister Rößler, Kanzler Post, dem Prodekan der Fakultät und zahlreichen Meteorologieprofessoren aus Deutschland
 
2004 Einrichtung Klingenberger Agrarstation (KLAS)
2005 Einrichtung Messstation Buchenstandort Landberg (BULB)
Juli-September 2006 Umzug der Professur in den renovierten "Stöckhardt-Bau", Pienner Straße 23 in Tharandt
2008 Nutzung des Zweitgebäudes Pienner Straße 21 nach dessen Umbau
2009 Aufbau der Station Eichenstandort Tharandter Wald (EITW) 
2009 Aufbau der Stationen Spreewald und Anklam

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Uwe Eichelmann
Letzte Änderung: 06.10.2016