01.11.2017
Teilnahme an der "International Conference on Remanufacturing 2017"

Franz Ehm mit Konferenzleiter Erik Sundin

Franz Ehm präsentiert einen Auszug seiner Forschung zum Thema integrierte Demontageplanung
Vom 24. bis 26. Oktober 2017 fand nach 2011 und 2015 zum dritten Mal die "International Conference on Remanufacturing" (ICoR-17) statt. Auf dem Campus der Universität Linköping (Schweden) trafen sich Wissenschaftler, Verbands- und Industrievertreter aus Europa, Asien und den USA, um aktuelle Forschungsthemen im Remanufacturing-Bereich zu präsentieren und zu diskutieren. Unser Mitarbeiter Franz Ehm hielt einen Vortrag zum Thema Demontageplanung mit dem Titel "Process data generation for integrated disassembly sequencing and machine scheduling".

Anders Nielsen von Toyota Material Handling führt durch die Gabelstapler-Wiederaufbereitung
Die familiäre Atmosphäre der Konferenz bot den etwa 50 Teilnehmern Gelegenheit in intensiven Austausch zu treten. Dabei standen nicht nur die Präsentation akademischer Forschungsprojekte, sondern auch die Vorstellung von Geschäftsmodellen sowie aktuellen technischen Lösungen und Herausforderungen im Bereich Remanufacturing im Fokus. Außerdem wurden im Rahmen eines Workshops zukünftige Forschungsschwerpunkte diskutiert, welche das "European Remanufacturing Council" für 2018 als Empfehlungen in seine beratende Tätigkeit für die europäische Gesetzgebung einfließen lassen wird.

Leckere und überall anzutreffende Sünde: Kanelbullar oder -snurra
Die Organisatoren der Konferenz um Assoc. Prof. Erik Sundin von der LiU empfingen die Teilnehmer mit einem professionellen und ebenso herzlichen Rahmenprogramm. Dieses beinhaltete neben der spannenden Besichtigung der Gabelstapler-Wiederaufbereitung bei Toyota Material Handling im nahegelegenen Mjölby auch die umfassende Einführung in die Kultur der schwedischen Kaffeepause "Fika" mit den landestypischen Zimtschnecken. Im Anschluss an das fachliche Hauptprogramm konnten beim abendlichen "Öl" die drängenden Fragen nachbereitet und wissenschaftliche Kontakte vertieft werden. Insgesamt hat sich der Abstecher nach Linköping also gelohnt und ein Besuch bei der ICoR-19 in Amsterdam ist bereits vorgemerkt.

Abendliche Nachbereitung der Konferenzinhalte beim gemeinsamen "Öl"