30.07.2026
Olga Tcaci hat ihre Doktorarbeit erfolgreich verteidigt!
Olga Tcaci zusammen mit ihrer Promotionskommission
Das Team der Professur für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung gratuliert Olga Tcaci herzlich zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertationsschrift On the Relations between Institutions, Knowledge, and Innovation. Wir freuen uns sehr über ihre exzellente wissenschaftliche Leistung!
In ihrer Dissertationsschrift untersucht Olga Tcaci in vier Kapiteln, wie formelle und informelle Institutionen die Entstehung, Verbreitung und Nutzung von Wissen und Einfluss auf Innovation beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf Innovation hat:
📌 "Intangible intensity and between-firm wage inequality" (veröffentlicht in Economica) erklärt anhand europäischer Industriedaten, dass der Anstieg immaterieller Vermögenswerte zwischen 2000 und 2020 zu einer wachsenden Lohnungleichheit zwischen Unternehmen führte. 🧷Open Access: https://doi.org/10.1111/ecca.70015.
📌 "Innovation and regional development: The impact of patenting on labor market outcomes" belegt einen kausalen Zusammenhang zwischen Innovation und wirtschaftlicher Entwicklung anhand der Auswertung von Wissenskomplementaritäten zwischen ost- und westdeutschen Patenten. Insbesondere westdeutsche Landkreise, die nach der Wiedervereinigung von ostdeutschem Wissen durch gemeinsame Patente profitierten, verzeichneten mehr Innovationen und höhere Einkommen.
📌 "Loose bricks in the wall: Underground press and political opposition in non-democracies" (veröffentlicht in Public Choice), zeigt anhand der Verbreitung von Untergrundpublikationen, samizdat, dass Regionen mit mehr Zugang zu politisches Wissen zu einem graduellen institutionellen Wandel und letztlich der Beginn der Demokratisierung in der ehemaligen DDR führte. 🧷Open Access: https://doi.org/10.1007/s11127-026-01401-w.
📌 "Population diversity and entrepreneurial motivation: Evidence from second-generation Americans" führt die höhere unternehmerische Neigung von US-Einwanderern zweiter Generation auf die prähistorische migratorische Distanz ihrer Herkunftsbevölkerung in Ostafrika als Proxy für intraethnische Vielfalt zurück, vermittelt durch eine größere Streuung und verdickte obere Verteilungsbereiche von Humankapital und Skills.
Wir wünschen Olga Tcaci alles Gute und weiterhin viel Erfolg für ihren weiteren wissenschaftlichen und persönlichen Weg!