30.01.2026
Internationaler Wissensaustausch zwischen Studierenden der Stellenbosch University und der TU Dresden
Teilnehmende des internationalen Hackathons im Open Science Lab der SLUB Dresden
Internationaler Wissensaustausch zwischen Studierenden der Stellenbosch University und der TU Dresden
Ermöglicht durch das EU-Förderprogramm Erasmus+ KA171 entstehen innovative Lehr- und Lernformate, die nicht nur Mobilitäten fördern, sondern auch neue Perspektiven für Forschung, Lehre und Kompetenzentwicklung eröffnen. Projektbasierte Formate wie Hackathons bieten hierbei ideale Voraussetzungen, um Future Skills praxisnah zu entwickeln, etwa in den Bereichen Teamarbeit, Problemlösung, digitale Kompetenzen und interkulturelle Kommunikation. Ein Beispiel dafür ist der von Prof. Daan Le Roux (Stellenbosch Universität, Südafrika) und Thomas T. Richter (CODIP, TU Dresden) organisierte internationale Hackathon, der im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Stellenbosch University und der Technischen Universität Dresden durchgeführt wurde.
Rückblick: Internationaler Austausch im Jahr 2025
Ein Höhepunkt der Kooperation im Jahr 2025 war der Hackathon, der vom 09. bis 13. Juni 2025 im Open Science Lab der SLUB Dresden stattfand. Fünf Studierende der Stellenbosch University reisten im Rahmen der Erasmus+ Unterstützung nach Dresden, um gemeinsam mit fünf Studierenden der TU Dresden an einer realitätsnahen Innovations-Challenge zu arbeiten. Im Zentrum stand dabei die praxisnahe Aufgabe der Entwicklung einer KI-basierten Lösung zur automatisierten E-Mail-Klassifikation, mit Teilaufgaben wie Sentimentanalyse, Textgenerierung, Datenschutz und Priorisierung von Antworten. Unterstützt wurde das Projekt durch cloudbasierte Tools. Neben der technischen Umsetzung lag der Fokus auf Schlüsselkompetenzen wie Teamarbeit, interkultureller Kommunikation und Design Thinking.
„Der Hackathon hat mir gezeigt, wie viel Potenzial in internationaler Zusammenarbeit steckt. Ich freue mich darauf, dieses in Südafrika weiterzuführen!“ Jan Mattfeld, Teilnehmer TU Dresden
„Der Hackathon war eine tolle Möglichkeit, gemeinsam mit Studierenden aus Südafrika an einem spannenden KI-Projekt zu arbeiten, voneinander zu lernen und Freundschaften zu schließen. Ich freue mich auf die Reise, um das Studierendenleben in Stellenbosch kennenzulernen und den Austausch fortzusetzen.“ Alexander Mitte, Teilnehmer TU Dresden
Im November 2025 erfolgte der wissenschaftliche Gegenbesuch: Mitarbeitende und Promovierende des CODIP reisten für einen Forschungsaufenthalt an die Stellenbosch University, um ihre Dissertationsprojekte in den Bereichen Wissensmanagement und digitaler Bildung voranzutreiben sowie weiterführende Projekte vorzubereiten. Damit wurde ein weiterer Schritt zur langfristigen Vertiefung der institutionellen Partnerschaft gelegt.
Ausblick: Fortsetzung der Hackathon-Reihe im Jahr 2026 in Südafrika
Durch die strategische Vertiefung der Partnerschaft wird im März 2026 der nächste internationale Hackathon an der Stellenbosch Universität stattfinden. Dieses Mal reisen Studierende der TU Dresden nach Südafrika, um vor Ort neue Lösungen zu entwickeln, Erfahrungen zu sammeln und die bilaterale Partnerschaft weiter auszubauen. Die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung läuft bereits.
Durch die gezielten Förderungen können somit nicht nur Aufenthalte ermöglicht, sondern auch Kooperationen wie die Partnerschaft zwischen der TU Dresden und der Stellenbosch University aufgebaut und intensiviert werden. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Tabea Gösche, die im International Office der TU Dresden die koordinierten Erasmus+ Prozesse verantwortet und maßgeblich zum Erfolg dieser Kooperation beiträgt.