23.02.2026
Heinz Maier-Leibnitz-Preis
Um Wissenschaftler:innen in einem frühen Karrierestadium Anerkennung und weiteren Anreiz für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zu vermitteln, vergibt die DFG den Heinz Maier-Leibnitz-Preis.
2027 können zehn Förderpreise dotiert mit jeweils 200.000 Euro vergeben werden. Das Preisgeld kann bis zu drei Jahre für die weitere wissenschaftliche Forschungsarbeit verwendet werden.
Die Förderung ist für Wissenschaftler*innen in einer Aufbau- und Bewährungsphase mit dem Ziel eines Verbleibs in der Wissenschaft, also einer unbefristeten Professur bzw. einer vergleichbaren Leitungsfunktion, bestimmt. Nicht berücksichtigt werden können daher Personen, die zum Zeitpunkt der Entscheidung des Hauptausschusses der DFG (März 2027) bereits eine unbefristete Professur oder eine Dauerposition mit vergleichbarer Vergütung innehaben. Die Nominierten sollen daher nach der Promotion bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben und mit ihren Forschungsergebnissen in der Fachcommunity aufgefallen sein, sodass auch für die Zukunft wissenschaftliche Spitzenleistungen von ihnen erwartet werden können. Dazu ist in aller Regel das Vorliegen von dokumentierten Forschungsergebnissen, insbesondere in Form von Publikationen neben der Dissertation, unabdingbar.
Ausgezeichnet werden können promovierte Wissenschaftler*innen in einem frühen Karrierestadium, die spätestens zum 1. Januar 2027 akademisch an Forschungseinrichtungen in Deutschland oder an deutschen Forschungseinrichtungen im Ausland angesiedelt sind, ungeachtet dessen, wo ihre wissenschaftlichen Leistungen erbracht wurden. Der Preis ist nicht auf bestimmte Fachgebiete festgelegt.
Vorgeschlagene dürfen im Jahr der Nominierung nicht länger als sechs Jahre promoviert sein.Bei kenntlich gemachten Ausfallzeiten (Krankheit, Pflege etc.) verlängert sich dieser Zeitraum entsprechend.1 Habilitierte können ebenfalls für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis vorgeschlagen werden; gleiches gilt für Juniorprofessor*innen, Geförderte im Emmy Noether-Programm der DFG, Leiter*innen von Nachwuchsgruppen und vergleichbare Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen. Wissenschaftler*innen mit Stellen im Tenure-Track Modell können vorgeschlagen werden, sofern diese zum Zeitpunkt der Entscheidung des Hauptausschusses der DFG (März 2027) noch nicht entfristet sind.
Einzureichen für eine Entscheidung des Rektorats zur TUD-Nominierung sind:
- eine den Vorschlag begründende circa ein- bis zweiseitige Würdigung (bitte stellen Sie in den Unterlagen insbesondere die eigenständige Forschungsleistung dar),
- ein wissenschaftlicher Lebenslauf (bitte verzichten Sie dabei auf Fotos der Personen),
- ein aktuelles, vollständiges Publikationsverzeichnis sowie
- eine Auflistung der fünf wichtigsten Publikationen mit Verlinkung zu den Volltexten.
Nähere Informationen unter Heinz Maier-Leibnitz-Preis
Einreichungsfrist im Rektorat: bis 21. April 2026 an Jenny Petermann , Büro der Rektorin/Gremienbetreuung - Tel. 0351 463 42318,