22.07.2026
Fachtag des HabTrans-Projekts – Expert:innenaustausch zur Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie zur Lehrerbildung für Pflegeberufe
Teilnehmende (v. l. .n. r.): T. Tirtey (DIP), A.-S. Otte (BTU), Frank Arens, Prof. Dr. W. v. Gahlen-Hoops (CAU), Lisanna Kaufmann (CAU), Prof. Dr. R. Brühe (Kath. HS NRW), Prof.in Dr.in Annerose Bohrer (EH Berlin), Prof.in Dr.in S. Altmeppen (EH Berlin), Franziska Denkel (BTU), Prof.in Dr.in A. Walter (TUD), A. Westphal (BTU), A. Dürrschmidt (TUD), Prof.in Dr.in H. Herzberg (BTU), A. Jäckel (TUD); T. Joppe (TUD)
Am 03. Juli 2026 veranstaltete das Team des HabTrans-Projekts einen Fachtag in Berlin. Der Expert:innenaustausch am Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe verfolgte das Ziel, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Projekten zu fördern.
Im Fokus standen das Kennenlernen und Vernetzen zwischen dem HabTrans-Projekt und dem BiLeP-Projekt. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die Arbeit der Projekte und konnten inhaltliche Schnittstellen identifizieren. Zudem wurden ausgewählte Erkenntnisse vorgestellt und im Kontext der Schulentwicklung und Lehrer:innenbildung für Pflegeberufe diskutiert.
Das DFG-Projekt HabTrans – „Zur Transformation des professionellen Habitus von Pflegelehrer:innen“ – untersucht den Einfluss der gesetzlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen in der neuen Pflegeausbildung auf die Professionalisierung von Pflegelehrenden – hier im Fokus der Habitustransformation vom „Pflegen“ zum „Lehren“. Dazu gehört auch, Erkenntnisse über implizite Wissensbestände der Pädagog:innen sowie kollektive Wissensbestände, Potentiale und Ressourcen des pädagogischen Teams zu identifizieren. Vorgestellt und diskutiert wurden Daten aus zwei Pflegeschulen, die im Kontext der Pflegeberufereform Veränderungsprozesse unterschiedlich gestalten.
Das BIBB-Projekt BiLeP – „Bildungswege und berufliche Situation der Lehrenden in der Fachrichtung Pflege“ – untersucht die akademische Ausbildungssituation von Lehrenden, ihren Berufseinstieg sowie ihren Verbleib im Beruf. Ziel ist es, die verschiedenen Strukturen der entsprechenden Studienprogramme aufzuzeigen und im weiteren Verlauf des Projektes darzulegen, wie diese Abschlüsse von Absolvent:innen eingeschätzt werden. Am Ende sollen Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Pflegelehrendenbildung, einschließlich der inhaltlichen Ausgestaltung der Studienprogramme gegeben werden.
Auch Vertreterinnen der Projekte CurAP und Neksa, die sich mit der Gestaltung der Pflegeausbildung befassen, bereicherten den Austausch mit ihren wertvollen Erfahrungen.
Das Team der Technischen Universität Dresden bedankt sich bei allen Teilnehmenden für die wertvollen Beiträge und offenen Diskussionen. Der Fachtag war ein wichtiger Schritt für eine stärkere Zusammenarbeit mit der Möglichkeit in einem tragfähigen Netzwerk voneinander zu lernen.
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Autor: Andreas Dürrschmidt