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GCG-3 © Meike Beyer/TUD GCG-3 © Meike Beyer/TUD
GCG-3

© Meike Beyer/TUD

Ziel der GenderConceptGroup ist es, der Geschlechterforschung an der TU Dresden mehr Sichtbarkeit zu verschaffen. Aus dem interdisziplinären Zusammenschluss der beteiligten Professuren resultieren wichtige Synergien für die gemeinsame Forschung und die darauf abgestimmte gemeinsame Lehre. Die gemeinsame Forschung zu Geschlecht (Weiblichkeit/Männlichkeit), Intersektionalität (z.B. Hybridität, Grenzüberschreitungen, Fremdheitskonstruktionen, Armut, Riskanz) sowie Transgender und Intersex schlägt sich in gemeinsamen Veranstaltungen und Tagungen (z.B. zum Thema „Armut – Gender-Perspektiven ihrer Bewältigung in Geschichte und Gegenwart“) sowie in der interdisziplinären Publikationsreihe „Dresdner Beiträge zur Geschlechterforschung in Geschichte, Kultur und Literatur“ nieder.

Das im WiSe 2014/2015 initiierte Triple-Projekt Gender³, das sich aus internationalen und interdsiziplinären Einzelveranstaltungen wie den GenderLectures, der langen GenderLeseNacht und der Veranstaltungsreihe GenderSchafftBrücken zusammensetzt, ist dabei nur eines von vielen Projekten der GenderConceptGroup. In Fortführung der forschungsorientierten Lehre hat die GenderConceptGroup darüber hinaus mehrere erfolgreiche Formate für die Nachwuchsförderung entwickelt. Hierzu zählt unter anderem das inzwischen bereits vier Mal ausgerichtete Dresdner Nachwuchskolloquium. Im Rahmen des Kolloquiums wird nicht nur der Förderpreis der "Dresdner Beiträger zur Geschlechterforschung" verliehen. Die präsentierten Abschlussarbeiten werden ebenso als Teil der GenderGraduateProjects in der Publikationsreihe "Dresdner Beiträge zur Geschlechterforschung in Geschichte, Kultur und Literatur" des Leipziger Universitätsverlages veröffentlicht. Darüeber hinaus schloss die Nachwuchskonferenz "Gender in Transition" (30./31.05.2017) an die forcierten Bestrebungen der GenderConceptGroup an, die fakultätsübergreifenden Kooperationen zu stärken  und gezielt Early Stage sowie Experienced Researcher der TU Dresden bereichsbildend zu vernetzen.

In ihren Bemühungen und Aktivitäten wird die GenderConceptGroup inzwischen von einem weitreichenden GenderConceptNetwork sowie einzelnen GenderConceptFellows unterstützt. Im Sommersemester 2018 ist sie beispielsweise Projektpartner des Referats Gleichstellung von Frau und Mann der TU Dresden im Pilotprojekt "MEHRWERT durch mehr Perspektiven", das zum Ziel hat, Gender und Diversityaspekte in der MINT-Forschung und damit neue Impulse und methodische Möglichkeiten in der interdisziplinären Zusammenarbeit aufzuzeigen. Als Teil des Zukunftskonzeptes der TU Dresden wird das Pilotprojekt finanziert aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

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Meike Beyer
Letzte Änderung: 11.09.2018