Oct 15, 2026
Lukas Ricken referierte am 15.10. im religionspädagogischen Oberseminar
Seit einiger Zeit findet in der Dresdener Religionspädagogik ein standortübergreifendes Oberseminar im Schnittfeld der Themen „Bildung – Politik – Religion“ statt, an dem neben Religionspädagog:innen aus Dresden auch Forscher:innen aus Münster, Dortmund oder Bochum teilnehmen. Vorgetragen haben hier bspw. schon Carolin Hohmann zum Thema „Intersektionalität“, Vito Vasser zum Feld „Postkoloniale Theologie und Bildungsgerechtigkeit“, Michael Rölver im Bereich von „Fallarbeit“ und Tina Hölzel-Chokharash zum Inhaltsfeld „Partizipatives Forschen“.
Am 15.10. referierte Lukas Ricken zu seiner Dissertation unter dem Titel: „Katholische Religionspädagogik als wissenschaftliches Feld. Praktiken der Konsolidierung und Ausdifferenzierung in den 1960er und 1970er Jahren“. Er gab einen spannenden Einblick in die jüngere Fachgeschichte, die er auf der Basis einer eigenständig entwickelten Methodik in Anlehnung an Pierre Bourdieu und anhand einer Vielzahl an Quellen – von Vorlesungsverzeichnissen, über Tagungsberichte bis hin zu Autobiografien – erschlossen hat.
In den nächsten Sitzungen tragen u. a. Johanna Hanke zu „Kontroverse Themen im Religionsunterricht und Sprache“ und Stefan Breuer zu „Antidemokratische Positionen und Einstellung in der Schule aus der Sicht von Schulleiter:innen“ vor.