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Als praktisch-theologische Disziplin ist Religionspädagogik Vermittlungswissenschaft, die für den Lehr-Lernprozess des Glaubens in der jüdisch-christlichen Tradition zuständig ist. Gegenstand der Religionspädagogik sind Theorie und Praxis von Glaubenslernprozessen in verschiedenen Handlungsfeldern. So werden erste Brückenschläge zwischen dem Studium und den späteren Arbeitsfeldern von Theologinnen und Theologen möglich.

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Religionspädagogik

Die Religionspädagogik vermittelt und fördert praxisorientierte theologische Kompetenzen, die außer in Schulen, in Gemeinden und in der Erwachsenenbildung, heute auch verstärkt im Medienbereich, in der Wirtschaft und in der Politik relevant sind.

Das Arbeiten im religionspädagogischen Theorie-Praxis-Zirkel ist ein wechselseitig-kritischer Prozess: Von der Praxis her werden Desiderate analytisch erhoben und theoretische Konzeptionen bestätigt oder kritisiert, um die konkrete Praxis auf Zukunft hin zu verbessern. So verstanden ist Religionspädagogik eine Wissenschaft von der Praxis für die Praxis und nicht einfach die "Verpackungsabteilung" der Theologie. Aus der Erforschung der Lehr-Lernprozesse des Glaubens bringt die Religionspädagogik eigene Kategorien, Kriterien und Methoden in die theologische Reflexion ein und ist zugleich auf das Gespräch mit anderen theologischen Disziplinen und den Humanwissenschaften angewiesen.
Der Hochschulort Dresden verpflichtet dazu, die spezifischen Erfahrungen von Kindern, Jungendlichen und Erwachsenen, die heute im Osten Deutschlands leben, wahrzunehmen und nach ihren Zugängen zu religiösen Themen zu fragen. Wenn dies gelingt, können Theologinnen und Theologen im Religionsunterricht, in der Erwachsenenbildung und in anderen Berufsfeldern wichtige Beiträge zur kulturellen Diakonie liefern.