Lehrveranstaltungen
Wichtiger Hinweis zur Planung
Bitte beachten Sie, dass alle im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis aufgeführten Angaben ohne Gewähr erfolgen. Da die Semesterplanung ein dynamischer Prozess ist, kann es fortlaufend zu Änderungen und kurzfristigen Anpassungen (z. B. bei Terminen, Räumen oder Lehrpersonen) kommen.
Es wird daher empfohlen, die Einträge regelmäßig auf Aktualisierungen zu prüfen.
Gesamtansicht – Sommersemester 2026
EvTh-BM 3
(Grundzüge der Systematischen Theologie)
- Vorlesung – [ETh ST - Schwarke] Grundzüge der Dogmatik
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Christian Schwarke
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Glaubenslehre (oder Dogmatik) ist derjenige Teil der Theologie, in dem versucht wird, die Inhalte des christlichen Glaubens rational zu durchdringen und sie für die jeweilige Gegenwart verständlich zu machen. Bei dieser Beschäftigung ist in der 2000-jährigen Geschichte des Christentums ein Gedankengebäude von erheblichen Ausmaßen entstanden.
Die Vorlesung will eine Art Reiseführer zu diesem Bauwerk bieten. Zu Beginn werden unterschiedliche Ansätze (Grundrisse), eine Theologie zu entwickeln, behandelt. Dann geht es in die verschiedenen Räume der Theologie: An den klassischen Themen (z. B. Gotteslehre, Christologie, Eschatologie) sollen die dahinterstehenden Fragen ebenso deutlich werden wie die Geschichtlichkeit der Theologie (ihr jeweiliger Stil). Die Vorlesung ist Teil des Basismoduls Systematische Theologie und als solche an Grundlagen orientiert.
Zur Vorlesung gibt es einen passwortgeschützten OPAL-Kurs. Das Passwort erhalten Sie in der ersten Sitzung der Lehrveranstaltung. - Literatur
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- Während des Semesters lesen Sie begleitend zur Vorlesung (auch als E-book in der SLUB):
- LEONHARDT, ROCHUS: Grundinformation Dogmatik. Ein Lehr- und Arbeitsbuch für das Studium der Theologie (UTB 2214), 5. Aufl., Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2023.
- Zuordnungen
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- Nicht modular
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- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh ST - Tutor:in] Tutorium zur VL Grundzüge der Dogmatik
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten und bietet Gelegenheit zur Vertiefung des behandelten Stoffes und Klärung von offenen Fragen.
EvTh-BM 2
(Einführung in die Biblische Literatur)
- Vorlesung – [ETh BT - Heilmann] Einführung in das Alte Testament: Pentateuch
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jan Heilmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung führt ein in die Schriften des Pentateuchs. Thematisiert werden sowohl die Erzählwelt als auch die Entstehungsgeschichte der Tora im Rahmen der Geschichte Israels.
Am Ende der Vorlesungszeit besteht die Möglichkeit, eine fakultative Bibelkundeklausur als Freischussklausur zu absolvieren. Diese kann in der mündlichen Modulprüfung eingebracht werden. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in der Vorlesung sowie im Tutorium.
Zur Vorlesung gibt es einen passwortgeschützten OPAL-Kurs. Das Passwort erhalten Sie in der ersten Sitzung der Lehrveranstaltung. - Literatur
- ZENGER, E./FREVEL, C. (Hgg.): Einleitung in das Alte Testament, Stuttgart u. a. 62006.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh BT - Tutor:in] Tutorium zur VL Einführung in das Alte Testament: Pentateuch
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten. Es hilft bei der Erschließung der Bibelkundekenntnisse und bietet Gelegenheit zur Diskussion offener Fragen.
EvTh-BM 4
(Biographie und Religion)
- Vorlesung – [ETh RP - Platow] Theorien religiöser Entwicklung und Bildung
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/0E11/H In Präsenz - Beschreibung
- Nicht grundlos hat das Forschungsinteresse an Religion im Lebenslauf innerhalb der Religionspädagogik in den letzten Jahren markant zugenommen. Zum einen wird das Individuum heute – theologisch wie pädagogisch begründbar – als Subjekt religiöser Bildung wahrgenommen. Daher kommt lebensgeschichtlichen wie entwicklungspsychologischen Aspekten für den Lernprozess konstitutive Bedeutung zu. Weiter gilt es zu bedenken, dass für religiöse Bildung im Besonderen gilt, dass es sich hierbei um ein Lernen in Beziehungen und Interaktion handelt. Folglich gehört es zur (religions-)pädagogischen Qualifikation angehender Lehrkräfte, sich eigene Vorprägungen, die Geschichte und aktuelle Gegenwart religiöser Identität bewusst zu machen und diese (kritisch) reflektiert in das Lerngeschehen einzubringen. In der Vorlesung werden daher Theorien religiöser Entwicklung sowie grundlegende Theorien von (religiöser) Bildung unter diversen Aspekten thematisiert und vor dem persönlichen Hintergrund und im Kontext zukünftiger Aufgaben reflektiert.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh RP - Tutor:in] Tutorium zur VL Theorien religiöser Entwicklung und Bildung
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten und bietet Gelegenheit zur Vertiefung des behandelten Stoffes und Klärung von offenen Fragen.
- Vorlesung – [ETh RP - Platow] Methodik und Didaktik religiöser Bildung
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0E11/H In Präsenz - Beschreibung
- Fraglos gehören Methodenwissen und didaktisches Know-How zur Grundausstattung einer jeden Person, die (religiöse) Bildungsprozesse zu initiieren und zu begleiten hat. In der Praxis trifft man häufig auf ein rein instrumentales Verständnis von Methoden, Medien und Interaktionsformen: sie sind Instrumente, um Inhalte verständlich und vielseitig zu vermitteln. Dies ist einerseits sicherlich zutreffend. Andererseits sind Methodik und Didaktik jedoch auch in einem weiteren Blickwinkel wahrzunehmen, etwa als Träger impliziter Inhalte (hidden curricula), Faktoren, die Beziehungen im Klassenzimmer gestalten, Beiträge zur Identitätsbildung von Schülerinnen und Schülern und vieles mehr.
In der Vorlesung geht es daher neben der Vermittlung praxisrelevanten Methodenwissens und didaktischer Qualifikation um eine vertiefende Wahrnehmung von Methodik und Didaktik. Dabei kommen empirische Einsichten ebenso zum Tragen wie eine theologische Reflexion von Methodik und Didaktik. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Blockseminar – [ETh RP - Platow] Religiöse Bildung im Spannungsfeld von Glaube - Wissenschaft - Frömmigkeit. Religionspädagogische Perspektiven
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/5-008 In Präsenz bis ABS/5-008 In Präsenz bis ABS/5-008 In Präsenz - Beschreibung
- Immer wieder hört man, dass Studierenden in Gemeinden vom Theologiestudium abgeraten wird, weil an der Universität ihr Glaube zerstört würde. In welchem Verhältnis stehen aber Glaube und theologische Wissenschaft zueinander? Was ist überhaupt Glaube, was Wissenschaft? Neben dem individuellen Glauben gibt es schließlich auch noch Frömmigkeitsstile, die verschiedene Gruppen entwickeln.
Das Seminar soll dazu dienen, den eigenen Glauben in Übereinstimmung oder im Gegensatz zu anderen Glaubensweisen verstehen und beschreiben zu können. Dabei geht es auch um die Reflexion der eigenen Berufsrolle und die beginnende Ausbildung eines Berufsethos für diverse Orte theologischer und pädagogischer Arbeit.
Im Seminar werden wir (auch mit nonverbalen Methoden) auf die Suche nach unseren eigenen Glaubens- und Frömmigkeitsstilen gehen und sie in Beziehung zur theologischen Wissenschaft setzen. Die Teilnahme am Seminar setzt also das Interesse und die Bereitschaft voraus, über sich selbst nachzudenken.
Das Seminar wird als Blockseminar vom 8.-10. Mai 2026 stattfinden; der Ort wird noch bekannt gegeben. Um den Ablauf zu besprechen, treffen wir uns einmalig am 21. April um 10:00 Uhr im Raum ABS/05-008 (im Institut für Evangelische Theologie).
Bitte melden Sie sich bis zum 10.04.2026 über den OPAL-Kurs zum Blockseminar an. Die Teilnehmendenzahl ist auf 16 beschränkt.
- Seminar – [ETh RP - Platow/Neumann/Buchheim/Briese] Wo ist Onkel Torsten falsch abgebogen? Ein Webtool zur Reflexion diskriminierender Contents
- Lehrpersonen
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- Prof. Dr. Birte Platow
- Sarah Marie Neumann
- Laura Christina Buchheim
- Marie Briese
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar wird für Studierende ab dem 4. Fachsemester angeboten. Es handelt sich um ein experimentelles Format. Daher setzt das Seminar auf bereits erworbene Kompetenzen der Fachdidaktiken sowie Erfahrungen im Umgang mit Social Media, Interesse am selbstorganisierten Arbeiten in Blockeinheiten, Freude an kollaborativen Methoden und Begeisterung für das Lesen komplexer Texte mit Themenpassung.
Studierende im AQUA- und Ergänzungsbereich können teilnehmen, sofern sie einen sozial- oder geisteswissenschaftlichen Schwerpunkt studieren.
Auf Social Media erzielen fundamentalistische und rechtspopulistische Akteur:innen immer größere Reichweiten mit diskriminierenden Inhalten. Antisemitismus, Antifeminismus oder Queerfeindlichkeit seien hier als Schlagworte genannt. Ihre Argumentation stützen sie oft auf Texte der Bibel, weshalb sie nicht selten als Stellvertretende für das Christentum allgemein wahrgenommen werden. Lehrkräfte müssen sich dieser Tatsache bewusst sein und sie für Bildungsprozesse antizipieren. Im Seminar sollen dafür notwendige Kenntnisse und Fähigkeiten entwickelt werden: eine generelle Beobachtungs- und Analysekompetenz, diagnostische Fähigkeiten sowie eine spezifische Medienkompetenz, die sich in den Arbeitsformen und Leistungsnachweisen des Seminars widerspiegeln.
Medien- sowie Demokratiebildung sind ein integraler Bestandteil der Lehrtätigkeit an Schulen und spielen auch in Berufsfeldern außerhalb der Bildungsinstitute eine übergeordnete Rolle. Im Seminar werden Kompetenzen im Umgang mit diesen zwei Querschnittsthemen auf theoretischer Ebene mit Praxisbezug vermittelt.
In Kooperation mit Studierenden der Medieninformatik wurde ein Webtool entwickelt, das diskriminierenden Social Media Content dekonstruiert. Die Inhalte dieser Anwendung werden im Seminar erarbeitet. Dazu lernen wir uns in den ersten vier Sitzungen als Seminargruppe kennen, erarbeiten gemeinsam ein Bewusstsein für die Grenzen des Projekts und gewinnen Einblick in die Themenblöcke und Funktionsweisen von Algorithmen. In den anschließenden Themenblöcken werden die jeweiligen Diskriminierungsdimensionen vertieft.
Dieses Seminar hat eine Einschreibefrist. Bitte tragen Sie sich bis 7. April 2026 auf OPAL ein. - Zuordnungen
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- Nicht modular
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- AQUA
- Seminar – [ETh RP - Platow] Kinder- und Jugendtheologie
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/0213/U In Präsenz - Beschreibung
- Friedrich Schweitzer hat mit seiner gleichnamigen Publikation 2000 ein „Recht des Kindes auf Religion“ postuliert. Indirekt knüpft er damit an die Wegbereiter der sogenannten „Kindertheologie“ an (etwa Anton A. Bucher, Gerhard Büttner, Friedhelm Kraft, Petra Freudenberger-Lötz, Hartmut Rupp, Elisabeth Schwarz u. a.). Im Zentrum der Kindertheologie steht das Anliegen, die von Kindern hervorgebrachte Theologie wahrzunehmen, darin enthaltene Muster zu identifizieren, mit dem Ziel, diese auszudifferenzieren und zu flexibilisieren. Dabei geht es also weniger um eine Lehrkraft zentrierte Vermittlung als vielmehr um eine Hermeneutik der aktiven Aneignung und verstärkten Reflexivität. Das gleiche Anliegen vertritt die Jugendtheologie für die betroffene Altersgruppe (vgl. Schwarz/Freudenberger-Lötz).
Auch wenn die Kinder-/Jugendtheologie selbst einen vergleichsweise jungen Ansatz innerhalb der Religionspädagogik darstellt, existieren zahlreiche historische Vorläufer, darunter die antike Feststellung der Andersartigkeit des Kindes, die neutestamentliche Aufwertung des Kindes sowie diverse reformpädagogische Impulse. Innerhalb der systematischen Theologie korrespondieren die Konzepte der Offenbarungstheologie, Laientheologie, der existenzialen bzw. kritisch-dialogischen Theologie mit dem Grundgedanken der Kindertheologie. Entscheidende Anstöße kamen zudem aus der Philosophie, der das Modell des Philosophierens mit Kindern entstammt.
Das Seminar vermittelt theoretisches Wissen zum Konzept; ferner werden die verschiedenen Konzepte kindertheologischer Zugänge thematisiert (Theologie von, für und mit Kindern) und kritisch-konstruktiv reflektiert. Im Zentrum der Übung steht jedoch die pädagogisch-didaktische Konkretion von Kindertheologie. - Literatur
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- BUCHER, ANTON A.: Kinder als Theologen?, in: Zeitschrift für Religionsunterricht und Lebenskunde 20 (1992) 1, 19-22.
- BUCHER, ANTON A. u. a. (Hgg.): Jahrbücher für Kindertheologie, Stuttgart ab 2002.
- ZIMMERMANN, MIRJAM: Kindertheologie als theologische Kompetenz von Kindern. Grundlagen, Methodik und Ziel kindertheologischer Forschung am Beispiel der Deutung des Todes Jesu, 2. Aufl., Neukirchen-Vluyn 2012.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt