Lehrveranstaltungen
Wichtiger Hinweis zur Planung
Bitte beachten Sie, dass es sich beim Kommentierten Vorlesungsverzeichnis um den aktuellen Bearbeitungsstand handelt. Alle im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis aufgeführten Angaben erfolgen ohne Gewähr. Da die Semesterplanung ein dynamischer Prozess ist, kann es fortlaufend zu Änderungen und kurzfristigen Anpassungen (z. B. bei Terminen, Räumen oder Lehrpersonen) kommen.
Es wird daher empfohlen, die Einträge regelmäßig auf Aktualisierungen zu prüfen.
Gesamtansicht – Wintersemester 2026/2027
PHF-BA-PHIL-GP2
(Geschichte der Philosophie – Vertiefung)
- Vorlesung – [Ph D - Tiedemann] Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 200
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde HSZ/0002/E In Präsenz
- Tutorium – [Ph D - Tiedemann] Tutorium 1 zur Vorlesung "Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde BZW/A255/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph D - Tiedemann] Tutorium 2 zur Vorlesung "Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde SE2/0122/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph D - Tiedemann] Tutorium 3 zur Vorlesung "Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 7. Doppelstunde BZW/A152/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph D - Tiedemann] Tutorium 4 zur Vorlesung "Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde SE2/0221/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph D - Tiedemann] Tutorium 5 zur Vorlesung "Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BZW/A152/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph D - Tiedemann] Tutorium 6 zur Vorlesung "Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
PHF-BA-PHIL-WA1
(Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens in der Philosophie)
- Proseminar – [Ph T - Engemaier] Grundlagen des Wissenschaftlichen Arbeitens in der Philosophie
- Lehrperson
-
- Norbert Engemaier
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde BZW/A255/U Hybrid - Beschreibung
- Dieses Seminar führt grundlegend in das wissenschaftliche Arbeiten in der Philosophie ein. Wie liest man philosophische Texte? Was ist ein philosophisches Argument? Wie schreibe ich eigene Texte oder gestalte ich Präsentationen? Wie zitiere ich korrekt? Wie setze ich KI gewinnbringend ein? Was sind Stolperfallen und wie gehe ich z.B. mit Schreibblockaden um? Wie arbeite ich mit anderen Studierenden zusammen?
Für die zu erarbeitenden Portfolios können Studierende aus einem Baukasten verschiedene Teilleistungen auswählen. Als Arbeitsmaterial dienen kürzere Texte aus diversen philosophischen Themenfeldern. Darunter sind: Gettiers Kritik der Wissensdefinition, Markosian zur personalen Identität, Hennings Trolley-Kunde, Frankfurt zur Verantwortung, Kants Friedensschrift, Lewis zu Zeitparadoxa und Sinnott-Armstrong zur Klimaethik.
- Proseminar – [Ph P - Mehmel] „Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht“: Philosophieren mit Simone de Beauvoir
- Lehrperson
-
- Dr. Gabriel Mehmel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BEY/0137/U In Präsenz - Beschreibung
- Simone de Beauvoir zählt zu den einflussreichsten Philosoph*innen des 20. Jahrhunderts. Ihr Werk Das andere Geschlecht gilt als zentraler Beitrag zum Existentialismus und zur feministischen Philosophie und prägt bis heute Debatten in der Sozialphilosophie, politischen Philosophie und Moralphilosophie.
Im Seminar werden wir zentrale Auszüge aus Das andere Geschlecht gemeinsam lesen und analysieren. Im Mittelpunkt steht Beauvoirs bekannte These, dass man nicht als Frau geboren wird, sondern dazu gemacht wird. Diese These wirft grundlegende Fragen auf, die unsere Diskussionen leiten werden: Was bedeutet es, dass Geschlecht nicht naturgegeben, sondern gesellschaftlich hervorgebracht ist? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Verhältnisse in der Konstitution von Geschlecht? Und wie lassen sich diese Verhältnisse philosophisch beschreiben und kritisieren?
Als Textproseminar vermittelt das Seminar zugleich grundlegende Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens. Im Zentrum stehen das präzise Lesen philosophischer Texte, die Rekonstruktion von Argumenten sowie die begriffliche Analyse zentraler Konzepte. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Ph T - Stern] Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens
- Lehrperson
-
- Jana Stern
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde SE2/0201/H In Präsenz
PHF-BA-PHIL-TP2
(Teilbereiche der Theoretischen Philosophie: Positionen im Überblick)
- Vorlesung – [Ph WT - Fischer] Einführung in die Wissenschaftsphilosophie
- Lehrperson
-
- Dr. Enno Johannes Fischer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 150
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde HSZ/0004/H In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Tutorium – [Ph WT - Fischer] Tutorium 1 Einführung in die Wissenschaftsphilosophie
- Lehrperson
-
- Ph Tutor/-in
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde REC/C118/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph WT - Fischer] Tutorium 2 Einführung in die Wissenschaftsphilosophie
- Lehrperson
-
- Ph Tutor/-in
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde BZW/A253/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph WT - Fischer] Tutorium 3 Einführung in die Wissenschaftsphilosophie
- Lehrperson
-
- Ph Tutor/-in
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde REC/B214/H In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph WT - Fischer] Tutorium 4 Einführung in die Wissenschaftsphilosophie
- Lehrperson
-
- Ph Tutor/-in
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
PHF-BA-PHIL-TH2
(Themen der Philosophie II: Systematisches Argumentieren)
- Seminar – [Ph WT – Braccini] Epistemic Injustice Between Epistemology and Philosophy of Science
- Lehrperson
-
- Emma Braccini
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde SE2/0221/U Hybrid - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Hauptseminar – [Ph P - Weichold] Die Philosophie Simone Weils - Gruppe A
- Lehrperson
-
- PD Dr. Martin Weichold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde HSZ/0101/U In Präsenz - Beschreibung
- Simone Weil war nicht nur eine der bedeutendsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts, sondern in ihrem nur 34-jährigen Leben in verschiedenen Phasen Aktivistin, Lehrerin, Arbeiterin, Pazifistin, Soldatin, Exilantin und Mystikerin. Wie bei kaum jemand anderem verbanden sich bei ihr Lebenspraxis und Philosophie. Die Themen, die sie behandelte, reichen von einer Analyse von Unterdrückung, Freiheit und Revolution über eine Ethik der Aufmerksamkeit, über Analysen von Leid, Unglück und universeller Liebe bis hin zur Entwicklung einer christlichen Mystik. Möglicherweise sind ihre Überlegungen damit heute relevanter denn je. Ihr Werk liegt in sehr unterschiedlichen Genres unter anderem in Form von Büchern, Artikeln, Tagebucheinträgen und Briefen vor. In diesem Seminar entwickeln einen Überblick über ihr Werk, indem wir ausgewählte Ausschnitte aus ihren wichtigsten Schriften lesen.
Für die Kursteilnahme ist es erforderlich, zu jeder Sitzung einen ca. 20-seitigen Text auf Deutsch oder Englisch zu lesen.
Diese Veranstaltung wird in zwei Parallelgruppen angeboten. Teilnehmende werden gebeten, sich für eine der beiden Gruppen zu entscheiden.
Die Literatur wird elektronisch zur Verfügung gestellt.
- Hauptseminar – [Ph P - Weichold] Die Philosophie Simone Weils - Gruppe B
- Lehrperson
-
- PD Dr. Martin Weichold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde HSZ/0101/U In Präsenz - Beschreibung
- Simone Weil war nicht nur eine der bedeutendsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts, sondern in ihrem nur 34-jährigen Leben in verschiedenen Phasen Aktivistin, Lehrerin, Arbeiterin, Pazifistin, Soldatin, Exilantin und Mystikerin. Wie bei kaum jemand anderem verbanden sich bei ihr Lebenspraxis und Philosophie. Die Themen, die sie behandelte, reichen von einer Analyse von Unterdrückung, Freiheit und Revolution über eine Ethik der Aufmerksamkeit, über Analysen von Leid, Unglück und universeller Liebe bis hin zur Entwicklung einer christlichen Mystik. Möglicherweise sind ihre Überlegungen damit heute relevanter denn je. Ihr Werk liegt in sehr unterschiedlichen Genres unter anderem in Form von Büchern, Artikeln, Tagebucheinträgen und Briefen vor. In diesem Seminar entwickeln einen Überblick über ihr Werk, indem wir ausgewählte Ausschnitte aus ihren wichtigsten Schriften lesen.
Für die Kursteilnahme ist es erforderlich, zu jeder Sitzung einen ca. 20-seitigen Text auf Deutsch oder Englisch zu lesen.
Diese Veranstaltung wird in zwei Parallelgruppen angeboten. Teilnehmende werden gebeten, sich für eine der beiden Gruppen zu entscheiden.
Die Literatur wird elektronisch zur Verfügung gestellt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Ph P - Weichold] Hoffnung - Gruppe A
- Lehrperson
-
- PD Dr. Martin Weichold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde BZW/A154/U In Präsenz - Beschreibung
- Brauchen Menschen Hoffnung zum Leben, und brauchen wir gerade heute in einer polykrisenhaften Weltlage Hoffnung? Wie könnte eine nicht-naive Konzeption von Hoffnung aussehen? Oder ist Hoffnung ethisch problematisch, führt zu irrationalem, intellektuell unredlichem Handeln und verhindert, dass wir der Realität mutig ins Auge sehen und sie gelassen so annehmen, wie sie ist? Im Seminar behandeln wir ein großes Spektrum an Antworten auf diese Fragen. Ein Schwerpunkt des Seminars wird auf dem Thema Hoffnung und Hoffnungslosigkeit in Bezug auf die Klimakrise liegen.
Für die Kursteilnahme ist es erforderlich, zu jeder Sitzung einen ca. 20-seitigen Text auf Deutsch oder Englisch zu lesen.
Diese Veranstaltung wird in zwei Parallelgruppen angeboten. Teilnehmende werden gebeten, sich für eine der beiden Gruppen zu entscheiden.
Die Literatur wird elektronisch zur Verfügung gestellt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Ph P - Weichold] Hoffnung - Gruppe B
- Lehrperson
-
- PD Dr. Martin Weichold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde BZW/A154/U In Präsenz - Beschreibung
- Brauchen Menschen Hoffnung zum Leben, und brauchen wir gerade heute in einer polykrisenhaften Weltlage Hoffnung? Wie könnte eine nicht-naive Konzeption von Hoffnung aussehen? Oder ist Hoffnung ethisch problematisch, führt zu irrationalem, intellektuell unredlichem Handeln und verhindert, dass wir der Realität mutig ins Auge sehen und sie gelassen so annehmen, wie sie ist? Im Seminar behandeln wir ein großes Spektrum an Antworten auf diese Fragen. Ein Schwerpunkt des Seminars wird auf dem Thema Hoffnung und Hoffnungslosigkeit in Bezug auf die Klimakrise liegen.
Für die Kursteilnahme ist es erforderlich, zu jeder Sitzung einen ca. 20-seitigen Text auf Deutsch oder Englisch zu lesen.
Diese Veranstaltung wird in zwei Parallelgruppen angeboten. Teilnehmende werden gebeten, sich für eine der beiden Gruppen zu entscheiden.
Die Literatur wird elektronisch zur Verfügung gestellt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Hauptseminar – [Ph T - Hauswald] Meinungs- und Redefreiheit
- Lehrperson
-
- PD Rico Hauswald
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde BZW/A153/U Hybrid
- Seminar – [Ph P - Mehmel] Erfahrung, Körper und Lebenswelt: Einführung in die Phänomenologie
- Lehrperson
-
- Dr. Gabriel Mehmel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BEY/0137/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar bietet eine Einführung in die Phänomenologie als philosophische Methode und Theorie der Erfahrung. Im Zentrum steht die Frage, wie sich gelebte Erfahrung - insbesondere leibliche, affektive und soziale Erfahrung - philosophisch beschreiben und analysieren lässt.
Im ersten Teil des Seminars werden zentrale Begriffe und Themen der phänomenologischen Tradition erarbeitet, inbesondere bei Edmund Husserl, Martin Heidegger und Maurice Merleau-Ponty. Dabei stehen Fragen nach der phänomenologischen Methode, Leiblichkeit und Intersubjektivität im Vordergrund. Der zweite Teil des Seminars widmet sich der Anwendung phänomenologischer Ansätze auf unterschiedliche Formen gelebter Erfahrung. Anhand ausgewählter Texte u.a. von Iris Marion Young, Frantz Fanon, S. Kay Toombs und Matthew Ratcliffe analysieren wir Erfahrungen von Geschlecht, Race, Behinderung und Krankheit.
Ziel des Seminars ist es, ein Verständnis zentraler phänomenologischer Konzepte zu entwickeln und deren sozialphilosophisches Potenzial für die Analyse gesellschaftlich situierter Erfahrungen kritisch zu reflektieren.
NB: Im zweiten Teil des Seminars werden ausschließlich englischsprachige Texte gelesen. Eine Bereitschaft, philosophische Texte auf Englisch zu lesen, wird daher vorausgesetzt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Ph T Schmechtig] Epistemische Rechte und Pflichten
- Lehrperson
-
- Dr. Pedro Schmechtig
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 5. Doppelstunde bis 6. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Seminar – [Ph T - Schüz] Locke, Versuch über den menschlichen Verstand
- Lehrperson
-
- Dr. Simon Schüz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde SE2/0201/H In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beginnt erst am 21.10.2026.
John Locke (1632–1704) ist einer der wichtigsten Vertreter des Empirismus; sein „Versuch über den menschlichen Verstand“ (1689) gehört zu einem der einflussreichsten Werke der neuzeitlichen Philosophie. Im Seminar werden wir schwerpunktmäßig die Erkenntnistheorie in Büchern II und IV seines „Versuchs“ erarbeiten und diskutieren. Zu den Fragen, mit denen wir uns beschäftigen werden, gehören: Was ist die Quelle unseres Wissens über die Welt und unseren eigenen Geist? Was sind die Grenzen unserer Erkenntnis und wie sind sie zu bestimmen? Inwiefern basiert alles Wissen auf sinnlicher Erfahrung? Wie ist es möglich, Gegenständen beobachtungsunabhängige Eigenschaften zuzuschreiben? Wie erhalten wir Vorstellungen von abstrakten oder idealen Gegenständen wie Zahlen bzw. den leeren Raum? Textgrundlage ist Band 1 der Meiner-Ausgabe von Lockes Versuch (Hamburg 2006, hrsg. v. Reinhardt Brandt, übers. v. Carl Winckler, Bd. 1), der zweite Band wird in Auszügen auf OPAL bereitgestellt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Ph T - Schüz] Platon, Gorgias
- Lehrperson
-
- Dr. Simon Schüz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde BZW/A253/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beginnt erst am 21.10.2026.
Platons Dialog „Gorgias“ verhandelt vordergründig die Bestimmung der Redekunst (Rhetorik) und ihrer Rolle im gesellschaftlichen Leben Athens. In einer Demokratie hat die politische Rede jedoch eine besondere Rolle, um gesellschaftliche Stimmungen zu erzeugen, Konsens oder Dissens herzustellen – in ihr konzentriert sich politische Macht. Auf diesem Wege gelangt Platon zu zentralen Fragen, die auf das politische und tugendhafte Leben insgesamt ausgreifen. Sie betreffen das Verhältnis von Überredung und rationaler Überzeugung, individuellem Lustgewinn und Gemeinwohl sowie Macht und Gerechtigkeit. Diese Themen und ihre Verbindung in einer Lehre von der geordneten Seele machen den „Gorgias“ nicht zuletzt zu einem wichtigen Vorläufer der „Politeia“. Das inhaltliche Hauptziel des Seminars ist es, Platons Gerechtigkeitskonzeption herauszuarbeiten und der ihr zugrundeliegenden Verzahnung politischer, ethischer und metaphysischer Annahmen nachzugehen. Methodisches Ziel ist das Einüben der Techniken des close reading und der rekonstruktiven Argumentanalyse. Textgrundlage des Seminars ist die zweisprachige Reclam-Ausgabe des Dialogs (Leipzig 2011, hrsg. u. übers. v. Michael Erler). - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Ph T - Schüz] Die wissenschaftliche Methode in der frühen Neuzeit
- Lehrperson
-
- Dr. Simon Schüz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 1. Doppelstunde BZW/A152/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beginnt erst am 20.10.2026.
Im 17. Jahrhundert vollzieht sich die sogenannte „wissenschaftliche Revolution“: das fast 2000 Jahre lang dominante aristotelische Wissenschaftsideal qualitativer Beobachtung und rekonstruktiver Erklärung wird schrittweise abgelöst durch ein neues Paradigma, das auf mathematische Modellierung und experimentelle Intervention setzt. Diese Entwicklung wurde von der Philosophie sowohl vorangetrieben als auch wissenschaftstheoretisch reflektiert. In ihrem Zuge bildete sich ein neues Weltbild heraus, das heliozentrisch, mechanistisch und materialistisch ausgerichtet war. In diesem Seminar werden wir einige der wirkmächtigsten Stationen dieser „Revolution“ aus der Nähe kennenlernen anhand ausgewählter Texte von Francis Bacon, Galileo Galilei, René Descartes, Thomas Hobbes, Benedikt de Spinoza, Isaac Newton und Emilie Du Châtelet. Das inhaltliche Hauptziel des Seminars ist es, wissenschaftstheoretische Fragen betreffend den Status von Modellen, Idealisierungen, Induktion und Erfahrung kennenzulernen und in ihrer historischen Genese zu verstehen. Das methodische Ziel des Seminars ist es, Texte historisch kontextualisiert zu lesen und argumentativ zu rekonstruieren. Ein Reader wird auf OPAL bereitgestellt.
- Seminar – [Ph T - Stern] Standpunktepistemologien
- Lehrperson
-
- Jana Stern
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde SE2/0201/H In Präsenz - Beschreibung
- Feministische Standpunktepistemologien gehen von der These aus, dass soziale Position und Erfahrung erkenntnistheoretisch relevant sind: Wer erkennt, erkennt nie von nirgendwo, sondern von einem Ort in gesellschaftlichen Machtverhältnissen aus. Das Seminar verfolgt diese Idee von ihren marxistischen Wurzeln zu klassischen Texten von Hartsock, Harding, Collins, Haraway und Wylie. In der zweiten Hälfte steht die kritische Debatte im Zentrum: der Essentialismusvorwurf, der Relativismuseinwand und die Herausforderung durch Intersektionalität und Postkolonialismus. Abschließend lesen wir Texte aus der zeitgenössischen Debatte. Ziel ist, Standpunkttheorie nicht nur als historische Position, sondern als eigenständigen und weiterhin umstrittenen erkenntnistheoretischen Ansatz begreifen und beurteilen zu können.
PHF-BA-PHIL-GP1
(Geschichte der Philosophie – Grundlagen)
- Vorlesung – [Ph D - Tiedemann] Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 200
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde HSZ/0002/E In Präsenz
- Tutorium – [Ph D - Tiedemann] Tutorium 1 zur Vorlesung "Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde BZW/A255/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph D - Tiedemann] Tutorium 2 zur Vorlesung "Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde SE2/0122/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph D - Tiedemann] Tutorium 3 zur Vorlesung "Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 7. Doppelstunde BZW/A152/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph D - Tiedemann] Tutorium 4 zur Vorlesung "Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde SE2/0221/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph D - Tiedemann] Tutorium 5 zur Vorlesung "Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BZW/A152/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph D - Tiedemann] Tutorium 6 zur Vorlesung "Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
PHF-BA-PHIL-PP1
(Grundlagen der Praktischen Philosophie)
- Vorlesung – [Ph P - Hänel] Einführung in die Praktische Philosophie
- Lehrperson
-
- Dr. Hilkje Hänel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 200
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde HSZ/0004/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung beginnt am 13. Oktober in Präsenz; Raum HSZ 0004/H
Bitte melden Sie sich bei OPAL an.
Die Veranstaltung findet jede Woche statt.
- Tutorium – [Ph P - Hänel] Tutorium 1 Praktische Philosophie
- Lehrperson
-
- Dr. Hilkje Hänel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde BZW/A253/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph P - Hänel] Tutorium 2 Praktische Philosophie
- Lehrperson
-
- Dr. Hilkje Hänel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde HSZ/0101/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph P - Hänel] Tutorium 3 Praktische Philosophie
- Lehrperson
-
- Dr. Hilkje Hänel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BZW/A251/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph P - Hänel] Tutorium 4 Praktische Philosophie
- Lehrperson
-
- Dr. Hilkje Hänel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde SE2/0221/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Tutorium – [Ph P - Hänel] Tutorium 5 Praktische Philosophie
- Lehrperson
-
- Dr. Hilkje Hänel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
PHF-BA-PHIL-PP3
(Teilbereiche der Praktischen Philosophie: Texte und Argumente)
- Seminar – [Ph WT – Braccini] Epistemic Injustice Between Epistemology and Philosophy of Science
- Lehrperson
-
- Emma Braccini
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde SE2/0221/U Hybrid - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Proseminar – [Ph P - Weichold] Klassiker der Praktischen Philosophie - Gruppe A
- Lehrperson
-
- PD Dr. Martin Weichold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde SE2/0122/U In Präsenz - Beschreibung
- Diese Veranstaltung und die Überblicks-Vorlesung „Einführung in die Praktische Philosophie“ von Dr. Hilkje Hänel sind inhaltlich eng aufeinander abgestimmt. Dabei werden in diesem Seminar jeweils die klassischen Grundlagentexte zu den in der Vorlesung behandelten Themen besprochen. Wenn es in der Vorlesung beispielsweise um Marxismus geht, lesen wir im Seminar in der nächsten Stunde Marx im Original. Idealweise wird dieses Seminar daher als Ergänzung zur Vorlesung besucht. Es kann aber auch unabhängig davon besucht werden. Entgegen der Empfehlungen im Studienverlaufsplan kann dieses Seminar auch schon im 1. Semester belegt werden. Trotz der inhaltlichen Verzahnung wird es in einem anderen Modul verbucht als die Vorlesung.
Zum Inhalt: Gemäß weithin gebräuchlicher Unterteilungen gilt die Praktische Philosophie als eines der drei großen Gebiete der Philosophie, neben der Theoretischen Philosophie und der Geschichte der Philosophie. Die Praktische Philosophie behandelt dabei die Frage, was wir tun sollen. Geht es im Leben nur darum, dass ich so viel Spaß wie möglich habe und so viel eigenes Leid wie möglich vermeide? Oder muss ich schauen, welche Implikationen meine Handlungen für die Realisierung der Interessen anderer haben? Wie viel schulde ich ihnen? Darf ich tun und lassen, was ich will, solange ich bestimmte verbotene Handlungen wie Mord und Totschlag vermeide? Oder geht es in meinem Leben noch um viel mehr, nämlich darum, dass ich mich selbst vervollkommne und einen vorbildlichen Charakter entwickle? Darüber hinausgehend fragt die Praktische Philosophie auch, was wir alle zusammen tun sollen, wenn wir gelingend in einer Gesellschaft zusammenleben wollen. Ist die Demokratie die beste Staatsform für uns, und wenn ja, warum eigentlich? Was schulden die Einzelnen der Gesellschaft, und was schuldet die Gesellschaft den Einzelnen? Wie genau hängen die großen Ideen von Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit zusammen?
All diese Fragen, und viele weitere, werden in dieser Veranstaltung in einführender Weise behandelt. Dazu diskutieren wir einige der wichtigsten Grundlagentexte der (westlichen) Praktischen Philosophie, angefangen von Texten aus der Antike bis hin zu Texten aus der Gegenwart. Autoren, die wir lesen, sind unter anderem Platon, Aristoteles, Hobbes, Kant, Mill, Marx und Rawls.
Für die Kursteilnahme ist es erforderlich, zu jeder Sitzung einen ca. 15-seitigen Text auf Deutsch zu lesen.
Diese Veranstaltung wird in zwei Parallelgruppen angeboten. Teilnehmende werden gebeten, sich für eine der beiden Gruppen zu entscheiden.
Die Literatur wird elektronisch zur Verfügung gestellt.
- Proseminar – [Ph P - Weichold] Klassiker der Praktischen Philosophie - Gruppe B
- Lehrperson
-
- PD Dr. Martin Weichold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde SE2/0122/U In Präsenz - Beschreibung
- Diese Veranstaltung und die Überblicks-Vorlesung „Einführung in die Praktische Philosophie“ von Dr. Hilkje Hänel sind inhaltlich eng aufeinander abgestimmt. Dabei werden in diesem Seminar jeweils die klassischen Grundlagentexte zu den in der Vorlesung behandelten Themen besprochen. Wenn es in der Vorlesung beispielsweise um Marxismus geht, lesen wir im Seminar in der nächsten Stunde Marx im Original. Idealweise wird dieses Seminar daher als Ergänzung zur Vorlesung besucht. Es kann aber auch unabhängig davon besucht werden. Entgegen der Empfehlungen im Studienverlaufsplan kann dieses Seminar auch schon im 1. Semester belegt werden. Trotz der inhaltlichen Verzahnung wird es in einem anderen Modul verbucht als die Vorlesung.
Zum Inhalt: Gemäß weithin gebräuchlicher Unterteilungen gilt die Praktische Philosophie als eines der drei großen Gebiete der Philosophie, neben der Theoretischen Philosophie und der Geschichte der Philosophie. Die Praktische Philosophie behandelt dabei die Frage, was wir tun sollen. Geht es im Leben nur darum, dass ich so viel Spaß wie möglich habe und so viel eigenes Leid wie möglich vermeide? Oder muss ich schauen, welche Implikationen meine Handlungen für die Realisierung der Interessen anderer haben? Wie viel schulde ich ihnen? Darf ich tun und lassen, was ich will, solange ich bestimmte verbotene Handlungen wie Mord und Totschlag vermeide? Oder geht es in meinem Leben noch um viel mehr, nämlich darum, dass ich mich selbst vervollkommne und einen vorbildlichen Charakter entwickle? Darüber hinausgehend fragt die Praktische Philosophie auch, was wir alle zusammen tun sollen, wenn wir gelingend in einer Gesellschaft zusammenleben wollen. Ist die Demokratie die beste Staatsform für uns, und wenn ja, warum eigentlich? Was schulden die Einzelnen der Gesellschaft, und was schuldet die Gesellschaft den Einzelnen? Wie genau hängen die großen Ideen von Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit zusammen?
All diese Fragen, und viele weitere, werden in dieser Veranstaltung in einführender Weise behandelt. Dazu diskutieren wir einige der wichtigsten Grundlagentexte der (westlichen) Praktischen Philosophie, angefangen von Texten aus der Antike bis hin zu Texten aus der Gegenwart. Autoren, die wir lesen, sind unter anderem Platon, Aristoteles, Hobbes, Kant, Mill, Marx und Rawls.
Für die Kursteilnahme ist es erforderlich, zu jeder Sitzung einen ca. 15-seitigen Text auf Deutsch zu lesen.
Diese Veranstaltung wird in zwei Parallelgruppen angeboten. Teilnehmende werden gebeten, sich für eine der beiden Gruppen zu entscheiden.
Die Literatur wird elektronisch zur Verfügung gestellt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Ph D - Tiedemann] Kant - Ein Grundkurs
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde BZW/A152/U In Präsenz
- Seminar – [Ph D - Gerlach] Krieg und Frieden – Philosophische und ethische Dimensionen militärischer Konflikte
- Lehrperson
-
- Marcell Gerlach
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde BZW/A251/U In Präsenz - Beschreibung
- In dem Seminar werden wir uns mit verschiedenen kriegsphilosophischen, kulturphilosophischen, anthropologischen und kriegsethischen Positionen auseinandersetzen. Ziel der Veranstaltung ist es, verschiedene Perspektiven auf militärische Konflikte zu berücksichtigen und sich dem „Chamäleon Krieg“ (Clausewitz) über unterschiedliche Disziplinen und Denktraditionen anzunähern. Themen werden u. a. sein: die Lehre vom gerechten Krieg (Thomas von Aquin, Michael Walzer, Jeff McMahan), neue Kriege (Herfried Münkler), Pazifismus (Bertrand Russell, Olaf Müller), Kants Schrift zum ewigen Frieden, der Ukrainekrieg als europäisches Dilemma.
Achtung: Die erste Sitzung findet am 19.10.2026 statt!
Einschreibung möglich ab dem 14.09.2026
PHF-BA-PHIL-TH1
(Themen der Philosophie I: Verstehen und Kritisieren)
- Seminar – [Ph WT – Braccini] Epistemic Injustice Between Epistemology and Philosophy of Science
- Lehrperson
-
- Emma Braccini
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde SE2/0221/U Hybrid - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Seminar – [Ph P - Weichold] Hoffnung - Gruppe A
- Lehrperson
-
- PD Dr. Martin Weichold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde BZW/A154/U In Präsenz - Beschreibung
- Brauchen Menschen Hoffnung zum Leben, und brauchen wir gerade heute in einer polykrisenhaften Weltlage Hoffnung? Wie könnte eine nicht-naive Konzeption von Hoffnung aussehen? Oder ist Hoffnung ethisch problematisch, führt zu irrationalem, intellektuell unredlichem Handeln und verhindert, dass wir der Realität mutig ins Auge sehen und sie gelassen so annehmen, wie sie ist? Im Seminar behandeln wir ein großes Spektrum an Antworten auf diese Fragen. Ein Schwerpunkt des Seminars wird auf dem Thema Hoffnung und Hoffnungslosigkeit in Bezug auf die Klimakrise liegen.
Für die Kursteilnahme ist es erforderlich, zu jeder Sitzung einen ca. 20-seitigen Text auf Deutsch oder Englisch zu lesen.
Diese Veranstaltung wird in zwei Parallelgruppen angeboten. Teilnehmende werden gebeten, sich für eine der beiden Gruppen zu entscheiden.
Die Literatur wird elektronisch zur Verfügung gestellt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Ph P - Weichold] Hoffnung - Gruppe B
- Lehrperson
-
- PD Dr. Martin Weichold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde BZW/A154/U In Präsenz - Beschreibung
- Brauchen Menschen Hoffnung zum Leben, und brauchen wir gerade heute in einer polykrisenhaften Weltlage Hoffnung? Wie könnte eine nicht-naive Konzeption von Hoffnung aussehen? Oder ist Hoffnung ethisch problematisch, führt zu irrationalem, intellektuell unredlichem Handeln und verhindert, dass wir der Realität mutig ins Auge sehen und sie gelassen so annehmen, wie sie ist? Im Seminar behandeln wir ein großes Spektrum an Antworten auf diese Fragen. Ein Schwerpunkt des Seminars wird auf dem Thema Hoffnung und Hoffnungslosigkeit in Bezug auf die Klimakrise liegen.
Für die Kursteilnahme ist es erforderlich, zu jeder Sitzung einen ca. 20-seitigen Text auf Deutsch oder Englisch zu lesen.
Diese Veranstaltung wird in zwei Parallelgruppen angeboten. Teilnehmende werden gebeten, sich für eine der beiden Gruppen zu entscheiden.
Die Literatur wird elektronisch zur Verfügung gestellt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Ph D - Tiedemann] Kant - Ein Grundkurs
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Markus Tiedemann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde BZW/A152/U In Präsenz
- Seminar – [Ph D - Gerlach] Krieg und Frieden – Philosophische und ethische Dimensionen militärischer Konflikte
- Lehrperson
-
- Marcell Gerlach
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde BZW/A251/U In Präsenz - Beschreibung
- In dem Seminar werden wir uns mit verschiedenen kriegsphilosophischen, kulturphilosophischen, anthropologischen und kriegsethischen Positionen auseinandersetzen. Ziel der Veranstaltung ist es, verschiedene Perspektiven auf militärische Konflikte zu berücksichtigen und sich dem „Chamäleon Krieg“ (Clausewitz) über unterschiedliche Disziplinen und Denktraditionen anzunähern. Themen werden u. a. sein: die Lehre vom gerechten Krieg (Thomas von Aquin, Michael Walzer, Jeff McMahan), neue Kriege (Herfried Münkler), Pazifismus (Bertrand Russell, Olaf Müller), Kants Schrift zum ewigen Frieden, der Ukrainekrieg als europäisches Dilemma.
Achtung: Die erste Sitzung findet am 19.10.2026 statt!
Einschreibung möglich ab dem 14.09.2026
- Hauptseminar – [Ph T - Hauswald] Meinungs- und Redefreiheit
- Lehrperson
-
- PD Rico Hauswald
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde BZW/A153/U Hybrid
- Seminar – [Ph P - Mehmel] Erfahrung, Körper und Lebenswelt: Einführung in die Phänomenologie
- Lehrperson
-
- Dr. Gabriel Mehmel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BEY/0137/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar bietet eine Einführung in die Phänomenologie als philosophische Methode und Theorie der Erfahrung. Im Zentrum steht die Frage, wie sich gelebte Erfahrung - insbesondere leibliche, affektive und soziale Erfahrung - philosophisch beschreiben und analysieren lässt.
Im ersten Teil des Seminars werden zentrale Begriffe und Themen der phänomenologischen Tradition erarbeitet, inbesondere bei Edmund Husserl, Martin Heidegger und Maurice Merleau-Ponty. Dabei stehen Fragen nach der phänomenologischen Methode, Leiblichkeit und Intersubjektivität im Vordergrund. Der zweite Teil des Seminars widmet sich der Anwendung phänomenologischer Ansätze auf unterschiedliche Formen gelebter Erfahrung. Anhand ausgewählter Texte u.a. von Iris Marion Young, Frantz Fanon, S. Kay Toombs und Matthew Ratcliffe analysieren wir Erfahrungen von Geschlecht, Race, Behinderung und Krankheit.
Ziel des Seminars ist es, ein Verständnis zentraler phänomenologischer Konzepte zu entwickeln und deren sozialphilosophisches Potenzial für die Analyse gesellschaftlich situierter Erfahrungen kritisch zu reflektieren.
NB: Im zweiten Teil des Seminars werden ausschließlich englischsprachige Texte gelesen. Eine Bereitschaft, philosophische Texte auf Englisch zu lesen, wird daher vorausgesetzt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Ph T Schmechtig] Epistemische Rechte und Pflichten
- Lehrperson
-
- Dr. Pedro Schmechtig
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 5. Doppelstunde bis 6. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Seminar – [Ph T - Schüz] Locke, Versuch über den menschlichen Verstand
- Lehrperson
-
- Dr. Simon Schüz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde SE2/0201/H In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beginnt erst am 21.10.2026.
John Locke (1632–1704) ist einer der wichtigsten Vertreter des Empirismus; sein „Versuch über den menschlichen Verstand“ (1689) gehört zu einem der einflussreichsten Werke der neuzeitlichen Philosophie. Im Seminar werden wir schwerpunktmäßig die Erkenntnistheorie in Büchern II und IV seines „Versuchs“ erarbeiten und diskutieren. Zu den Fragen, mit denen wir uns beschäftigen werden, gehören: Was ist die Quelle unseres Wissens über die Welt und unseren eigenen Geist? Was sind die Grenzen unserer Erkenntnis und wie sind sie zu bestimmen? Inwiefern basiert alles Wissen auf sinnlicher Erfahrung? Wie ist es möglich, Gegenständen beobachtungsunabhängige Eigenschaften zuzuschreiben? Wie erhalten wir Vorstellungen von abstrakten oder idealen Gegenständen wie Zahlen bzw. den leeren Raum? Textgrundlage ist Band 1 der Meiner-Ausgabe von Lockes Versuch (Hamburg 2006, hrsg. v. Reinhardt Brandt, übers. v. Carl Winckler, Bd. 1), der zweite Band wird in Auszügen auf OPAL bereitgestellt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Ph T - Schüz] Platon, Gorgias
- Lehrperson
-
- Dr. Simon Schüz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde BZW/A253/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beginnt erst am 21.10.2026.
Platons Dialog „Gorgias“ verhandelt vordergründig die Bestimmung der Redekunst (Rhetorik) und ihrer Rolle im gesellschaftlichen Leben Athens. In einer Demokratie hat die politische Rede jedoch eine besondere Rolle, um gesellschaftliche Stimmungen zu erzeugen, Konsens oder Dissens herzustellen – in ihr konzentriert sich politische Macht. Auf diesem Wege gelangt Platon zu zentralen Fragen, die auf das politische und tugendhafte Leben insgesamt ausgreifen. Sie betreffen das Verhältnis von Überredung und rationaler Überzeugung, individuellem Lustgewinn und Gemeinwohl sowie Macht und Gerechtigkeit. Diese Themen und ihre Verbindung in einer Lehre von der geordneten Seele machen den „Gorgias“ nicht zuletzt zu einem wichtigen Vorläufer der „Politeia“. Das inhaltliche Hauptziel des Seminars ist es, Platons Gerechtigkeitskonzeption herauszuarbeiten und der ihr zugrundeliegenden Verzahnung politischer, ethischer und metaphysischer Annahmen nachzugehen. Methodisches Ziel ist das Einüben der Techniken des close reading und der rekonstruktiven Argumentanalyse. Textgrundlage des Seminars ist die zweisprachige Reclam-Ausgabe des Dialogs (Leipzig 2011, hrsg. u. übers. v. Michael Erler). - Zuordnungen
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- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Ph T - Schüz] Die wissenschaftliche Methode in der frühen Neuzeit
- Lehrperson
-
- Dr. Simon Schüz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 1. Doppelstunde BZW/A152/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beginnt erst am 20.10.2026.
Im 17. Jahrhundert vollzieht sich die sogenannte „wissenschaftliche Revolution“: das fast 2000 Jahre lang dominante aristotelische Wissenschaftsideal qualitativer Beobachtung und rekonstruktiver Erklärung wird schrittweise abgelöst durch ein neues Paradigma, das auf mathematische Modellierung und experimentelle Intervention setzt. Diese Entwicklung wurde von der Philosophie sowohl vorangetrieben als auch wissenschaftstheoretisch reflektiert. In ihrem Zuge bildete sich ein neues Weltbild heraus, das heliozentrisch, mechanistisch und materialistisch ausgerichtet war. In diesem Seminar werden wir einige der wirkmächtigsten Stationen dieser „Revolution“ aus der Nähe kennenlernen anhand ausgewählter Texte von Francis Bacon, Galileo Galilei, René Descartes, Thomas Hobbes, Benedikt de Spinoza, Isaac Newton und Emilie Du Châtelet. Das inhaltliche Hauptziel des Seminars ist es, wissenschaftstheoretische Fragen betreffend den Status von Modellen, Idealisierungen, Induktion und Erfahrung kennenzulernen und in ihrer historischen Genese zu verstehen. Das methodische Ziel des Seminars ist es, Texte historisch kontextualisiert zu lesen und argumentativ zu rekonstruieren. Ein Reader wird auf OPAL bereitgestellt.
- Seminar – [Ph T - Stern] Standpunktepistemologien
- Lehrperson
-
- Jana Stern
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde SE2/0201/H In Präsenz - Beschreibung
- Feministische Standpunktepistemologien gehen von der These aus, dass soziale Position und Erfahrung erkenntnistheoretisch relevant sind: Wer erkennt, erkennt nie von nirgendwo, sondern von einem Ort in gesellschaftlichen Machtverhältnissen aus. Das Seminar verfolgt diese Idee von ihren marxistischen Wurzeln zu klassischen Texten von Hartsock, Harding, Collins, Haraway und Wylie. In der zweiten Hälfte steht die kritische Debatte im Zentrum: der Essentialismusvorwurf, der Relativismuseinwand und die Herausforderung durch Intersektionalität und Postkolonialismus. Abschließend lesen wir Texte aus der zeitgenössischen Debatte. Ziel ist, Standpunkttheorie nicht nur als historische Position, sondern als eigenständigen und weiterhin umstrittenen erkenntnistheoretischen Ansatz begreifen und beurteilen zu können.
PHF-BA-PHIL-ASF
(Argumentieren auf dem Stand der Forschung)
- Hauptseminar – [Ph P - Weichold] Die Philosophie Simone Weils - Gruppe A
- Lehrperson
-
- PD Dr. Martin Weichold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde HSZ/0101/U In Präsenz - Beschreibung
- Simone Weil war nicht nur eine der bedeutendsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts, sondern in ihrem nur 34-jährigen Leben in verschiedenen Phasen Aktivistin, Lehrerin, Arbeiterin, Pazifistin, Soldatin, Exilantin und Mystikerin. Wie bei kaum jemand anderem verbanden sich bei ihr Lebenspraxis und Philosophie. Die Themen, die sie behandelte, reichen von einer Analyse von Unterdrückung, Freiheit und Revolution über eine Ethik der Aufmerksamkeit, über Analysen von Leid, Unglück und universeller Liebe bis hin zur Entwicklung einer christlichen Mystik. Möglicherweise sind ihre Überlegungen damit heute relevanter denn je. Ihr Werk liegt in sehr unterschiedlichen Genres unter anderem in Form von Büchern, Artikeln, Tagebucheinträgen und Briefen vor. In diesem Seminar entwickeln einen Überblick über ihr Werk, indem wir ausgewählte Ausschnitte aus ihren wichtigsten Schriften lesen.
Für die Kursteilnahme ist es erforderlich, zu jeder Sitzung einen ca. 20-seitigen Text auf Deutsch oder Englisch zu lesen.
Diese Veranstaltung wird in zwei Parallelgruppen angeboten. Teilnehmende werden gebeten, sich für eine der beiden Gruppen zu entscheiden.
Die Literatur wird elektronisch zur Verfügung gestellt.
- Hauptseminar – [Ph P - Weichold] Die Philosophie Simone Weils - Gruppe B
- Lehrperson
-
- PD Dr. Martin Weichold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde HSZ/0101/U In Präsenz - Beschreibung
- Simone Weil war nicht nur eine der bedeutendsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts, sondern in ihrem nur 34-jährigen Leben in verschiedenen Phasen Aktivistin, Lehrerin, Arbeiterin, Pazifistin, Soldatin, Exilantin und Mystikerin. Wie bei kaum jemand anderem verbanden sich bei ihr Lebenspraxis und Philosophie. Die Themen, die sie behandelte, reichen von einer Analyse von Unterdrückung, Freiheit und Revolution über eine Ethik der Aufmerksamkeit, über Analysen von Leid, Unglück und universeller Liebe bis hin zur Entwicklung einer christlichen Mystik. Möglicherweise sind ihre Überlegungen damit heute relevanter denn je. Ihr Werk liegt in sehr unterschiedlichen Genres unter anderem in Form von Büchern, Artikeln, Tagebucheinträgen und Briefen vor. In diesem Seminar entwickeln einen Überblick über ihr Werk, indem wir ausgewählte Ausschnitte aus ihren wichtigsten Schriften lesen.
Für die Kursteilnahme ist es erforderlich, zu jeder Sitzung einen ca. 20-seitigen Text auf Deutsch oder Englisch zu lesen.
Diese Veranstaltung wird in zwei Parallelgruppen angeboten. Teilnehmende werden gebeten, sich für eine der beiden Gruppen zu entscheiden.
Die Literatur wird elektronisch zur Verfügung gestellt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Ph P - Mehmel] Erfahrung, Körper und Lebenswelt: Einführung in die Phänomenologie
- Lehrperson
-
- Dr. Gabriel Mehmel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BEY/0137/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar bietet eine Einführung in die Phänomenologie als philosophische Methode und Theorie der Erfahrung. Im Zentrum steht die Frage, wie sich gelebte Erfahrung - insbesondere leibliche, affektive und soziale Erfahrung - philosophisch beschreiben und analysieren lässt.
Im ersten Teil des Seminars werden zentrale Begriffe und Themen der phänomenologischen Tradition erarbeitet, inbesondere bei Edmund Husserl, Martin Heidegger und Maurice Merleau-Ponty. Dabei stehen Fragen nach der phänomenologischen Methode, Leiblichkeit und Intersubjektivität im Vordergrund. Der zweite Teil des Seminars widmet sich der Anwendung phänomenologischer Ansätze auf unterschiedliche Formen gelebter Erfahrung. Anhand ausgewählter Texte u.a. von Iris Marion Young, Frantz Fanon, S. Kay Toombs und Matthew Ratcliffe analysieren wir Erfahrungen von Geschlecht, Race, Behinderung und Krankheit.
Ziel des Seminars ist es, ein Verständnis zentraler phänomenologischer Konzepte zu entwickeln und deren sozialphilosophisches Potenzial für die Analyse gesellschaftlich situierter Erfahrungen kritisch zu reflektieren.
NB: Im zweiten Teil des Seminars werden ausschließlich englischsprachige Texte gelesen. Eine Bereitschaft, philosophische Texte auf Englisch zu lesen, wird daher vorausgesetzt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Ph T Schmechtig] Epistemische Rechte und Pflichten
- Lehrperson
-
- Dr. Pedro Schmechtig
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 5. Doppelstunde bis 6. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Seminar – [Ph T - Heil] Wissen
- Lehrperson
-
- Dr. Roman Heil
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde HSZ/0E05/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [Ph T - Schüz] Kants Theorie des Raumes und der Geometrie
- Lehrperson
-
- Dr. Simon Schüz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde SE2/0123/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beginnt erst am 21.10.2026.
„Wie sind synthetische Urteile a priori möglich?“ lautet die Leitfrage von Kants kritischer Philosophie, in ihr bündeln sich weitreichende erkenntnistheoretische und metaphysische Probleme, die Kant mit seiner Lehre eines „transzendentalen Idealismus“ zu überwinden sucht. Die Theorie des Raumes und der Zeit als apriorischer Anschauungsformen spielt dabei bekanntermaßen eine zentrale Rolle. Weniger bekannt ist die zentrale Stellung der Mathematik für Kant, insbesondere der Geometrie: erstens als Fall einer Wissenschaft, innerhalb derer synthetische Urteile a priori möglich sind, und zweitens als mit der Philosophie konkurrierendes Methodenparadigma. Das inhaltliche Hauptziel des Seminars ist es, Kants transzendentalen Idealismus anhand seiner Theorie des Raumes und der Geometrie zu erschließen. Vertiefend werden wir dabei einen Blick auf die konkurrierenden Raumtheorien bei Descartes, Leibniz und Newton werfen und uns mit der Forschungsdebatte zu Kants Theorie der geometrischen Konstruktionsmethode beschäftigen. Kants „Kritik der reinen Vernunft“ in der Ausgabe von Jens Timmermann (Hamburg: Meiner 1998) wird zur Anschaffung empfohlen. Ein Reader wird auf OPAL bereitgestellt.
PHF-BA-PHIL-LOG
(Grundlagen der Logik)
- Vorlesung – [Ph T - Heil] Einführung in die Logik
- Lehrperson
-
- Dr. Roman Heil
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 250
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 6. Doppelstunde HSZ/0002/E In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [Ph T - Heil] Grundlagen der Logik Tutorium 1
- Lehrperson
-
- Dr. Roman Heil
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde SE2/0201/H In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Tutorium – [Ph T - Heil] Grundlagen der Logik Tutorium 2
- Lehrperson
-
- Dr. Roman Heil
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde HSZ/0E03/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Tutorium – [Ph T - Heil] Grundlagen der Logik Tutorium 3
- Lehrperson
-
- Dr. Roman Heil
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BZW/A154/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Tutorium – [Ph T - Heil] Grundlagen der Logik Tutorium 4
- Lehrperson
-
- Dr. Roman Heil
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BZW/A255/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Tutorium – [Ph T - Heil] Grundlagen der Logik Tutorium 5
- Lehrperson
-
- Dr. Roman Heil
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Tutorium – [Ph T - Heil] Grundlagen der Logik Tutorium 6
- Lehrperson
-
- Dr. Roman Heil
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde HSZ/0201/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
PHF-BA-PHIL-TP4
(Spezialfragen der Theoretischen Philosophie)
- Hauptseminar – [Ph T - Hauswald] Meinungs- und Redefreiheit
- Lehrperson
-
- PD Rico Hauswald
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde BZW/A153/U Hybrid
- Seminar – [Ph T - Schüz] Die wissenschaftliche Methode in der frühen Neuzeit
- Lehrperson
-
- Dr. Simon Schüz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 1. Doppelstunde BZW/A152/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beginnt erst am 20.10.2026.
Im 17. Jahrhundert vollzieht sich die sogenannte „wissenschaftliche Revolution“: das fast 2000 Jahre lang dominante aristotelische Wissenschaftsideal qualitativer Beobachtung und rekonstruktiver Erklärung wird schrittweise abgelöst durch ein neues Paradigma, das auf mathematische Modellierung und experimentelle Intervention setzt. Diese Entwicklung wurde von der Philosophie sowohl vorangetrieben als auch wissenschaftstheoretisch reflektiert. In ihrem Zuge bildete sich ein neues Weltbild heraus, das heliozentrisch, mechanistisch und materialistisch ausgerichtet war. In diesem Seminar werden wir einige der wirkmächtigsten Stationen dieser „Revolution“ aus der Nähe kennenlernen anhand ausgewählter Texte von Francis Bacon, Galileo Galilei, René Descartes, Thomas Hobbes, Benedikt de Spinoza, Isaac Newton und Emilie Du Châtelet. Das inhaltliche Hauptziel des Seminars ist es, wissenschaftstheoretische Fragen betreffend den Status von Modellen, Idealisierungen, Induktion und Erfahrung kennenzulernen und in ihrer historischen Genese zu verstehen. Das methodische Ziel des Seminars ist es, Texte historisch kontextualisiert zu lesen und argumentativ zu rekonstruieren. Ein Reader wird auf OPAL bereitgestellt.
PHF-BA-PHIL-TP3
(Teilbereiche der Theoretischen Philosophie: Texte und Argumente)
- Seminar – [Ph WT – Braccini] Epistemic Injustice Between Epistemology and Philosophy of Science
- Lehrperson
-
- Emma Braccini
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde SE2/0221/U Hybrid - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Seminar – [Ph WT - Fischer] Descartes' Meditationen
- Lehrperson
-
- Dr. Enno Johannes Fischer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde WIL/A221/U In Präsenz
- Seminar – [Ph T - Engemaier] Sprechakttheorie im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
- Lehrperson
-
- Norbert Engemaier
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Sprechakttheorie im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BZW/A253/U In Präsenz - Beschreibung
- Lange Zeit betrachtete die Philosophie Sprache primär als Abbild der Welt: Von Frege bis zum frühen Wittgenstein stand die Frage im Zentrum, wie Sätze Fakten repräsentieren und wann sie wahr oder falsch sind (Repräsentationalismus).
Mit der pragmatischen Wende durch Wittgenstein, Austin und Searle änderte sich der Fokus: Sprache ist nicht nur Beschreibung, sondern Handlung. Wer verspricht, warnt oder tauft, stellt keine Behauptung auf, sondern vollzieht eine Tat (Sprechakttheorie).
Heute stellt uns die Künstliche Intelligenz vor ein neues Rätsel: Large Language Models (LLMs) produzieren perfekte sprachliche Oberflächen. Aber können sie auch sprachlich handeln?
Die Kernfragen des Seminars:
Vom Abbild zum Werkzeug: Kurzer Abriss der Sprachphilosophie vor und nach der pragmatischen Wende.
Illokution ohne Bewusstsein: Kann eine KI bzw. ein Sprachmodell Sprechakte ausführen? Oder fehlen hier Absicht (Intention), oder sind andere Gelingensbedingungen untergraben?
Wir untersuchen, ob Sprechakttheorien von Austin, Searle und anderen im Zeitalter generativer KI eine Revision benötigen oder ob wir es lediglich mit einer neuen Form bekannter Phänomene zu tun haben. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
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- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Ph T Schmechtig] Epistemische Rechte und Pflichten
- Lehrperson
-
- Dr. Pedro Schmechtig
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 5. Doppelstunde bis 6. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz
- Seminar – [Ph T - Heil] Einführung in die Sprachphilosophie
- Lehrperson
-
- Dr. Roman Heil
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde SE2/0122/U In Präsenz - Zuordnungen
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- Nicht modular
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- Lehrplanung
- Seminar – [Ph T - Stern] Standpunktepistemologien
- Lehrperson
-
- Jana Stern
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde SE2/0201/H In Präsenz - Beschreibung
- Feministische Standpunktepistemologien gehen von der These aus, dass soziale Position und Erfahrung erkenntnistheoretisch relevant sind: Wer erkennt, erkennt nie von nirgendwo, sondern von einem Ort in gesellschaftlichen Machtverhältnissen aus. Das Seminar verfolgt diese Idee von ihren marxistischen Wurzeln zu klassischen Texten von Hartsock, Harding, Collins, Haraway und Wylie. In der zweiten Hälfte steht die kritische Debatte im Zentrum: der Essentialismusvorwurf, der Relativismuseinwand und die Herausforderung durch Intersektionalität und Postkolonialismus. Abschließend lesen wir Texte aus der zeitgenössischen Debatte. Ziel ist, Standpunkttheorie nicht nur als historische Position, sondern als eigenständigen und weiterhin umstrittenen erkenntnistheoretischen Ansatz begreifen und beurteilen zu können.