Lehrveranstaltungen
Wichtiger Hinweis zur Planung
Bitte beachten Sie, dass alle im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis aufgeführten Angaben ohne Gewähr erfolgen. Da die Semesterplanung ein dynamischer Prozess ist, kann es fortlaufend zu Änderungen und kurzfristigen Anpassungen (z. B. bei Terminen, Räumen oder Lehrpersonen) kommen.
Es wird daher empfohlen, die Einträge regelmäßig auf Aktualisierungen zu prüfen.
Gesamtansicht – Sommersemester 2026
PHF-BA-POL-AM-PWMETH
(Politikwissenschaftliche Forschungsmethoden)
- Seminar – [Pw IP - Holzscheiter] Studierende als organisierte politische Akteure: transnationale Mobilisierung, Protest und Solidarität in nationalen und globalen Krisen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna Holzscheiter
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/2-07/U In Präsenz - Beschreibung
- Wann, wie und mit welchen Effekten werden Studierende zu politischen Akteuren? Wie bilden sich transnationale Netzwerke zwischen Studentenprotesten und -bewegungen heraus und mit welchen Zielen? Diesen und anderen Fragen wollen wir uns im Seminar gemeinsam annähern und aus der Perspektive des forschenden Lernens Entstehung, Formen, Strategien und Effekte (historischer und aktueller) Protestbewegungen und politischen Organisationen Studierender analysieren und vergleichen.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw IP - Bakalov] Selbständig forschen: Qualitative Research Design for the Social Sciences
- Lehrperson
-
- Ivan Bakalov
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- This seminar aims to introduce participants to the foundations of qualitative research in the social sciences (with a focus on the disciplines of International Relations, International Political Economy, and Political Science) and to prepare them for engaging in independent academic research. The seminar is guided by a pluralist understanding of qualitative research that includes both positivist (i.e. studying causality) and interpretivist (i.e. studying the constitution of meaning) methodologies. The strengths and limitations of these methodologies will be explored in open in-class discussions. Participants will be introduced to a variety of methods for data collection (e.g. interviewing, ethnographic research, archival research) and analysis (e.g. congruence method, content analysis, discourse analysis). Special attention will be given to providing guidelines for developing coherent research designs that align the logic of inference with the employed methods for data collection and analysis. In addition to discussing the fundamentals of qualitative research, participants will be exposed to practical how-to questions that are essential for producing high-quality research output on the BA and MA levels (e.g. research question, literature review). The separate blocks in the seminar structure build on each other, therefore the successful attainment of the learning objectives is dependent on regular attendance and active participation. The seminar relies extensively on interactive discussions that aim to unpack pre-assigned readings and to address challenges identified by the participants. The language of instruction is English.
- Blockseminar – [Pw IP - Gerstenberger] Zivilgesellschaft im deutsch-tschechischen Grenzraum: Lokale Teilhabe und Empowerment
- Lehrperson
-
- Stefanie Gerstenberger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar ist ein deutsch-tschechisches Lehrforschungsprojekt der TU Dresden, der Univerzita J.E. Purkyné Ústí nad Labem im Fachbereich Politikwissenschaft sowie der Euroregion Erzgebirge und der Aktion Zivilcourage e.V. als Praxispartner. Es findet im Rahmen des Projekts„re:demo – Dialog fördern und Gemeinschaft stärken / Podpora dialogu a posílení komunity“ statt.
Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen in ihren Gemeinden und Alltagsräumen demokratische Teilhabe erfahren, ausbauen und gestalten können – und welche Rolle zivilgesellschaftliche Akteure hierbei spielen. Das Seminar richtet sich an Studierende, die erforschen möchten, wie Vereine, Initiativen, Nachbarschaftsnetzwerke, Jugendgruppen, kulturelle Einrichtungen, soziale Träger, migrantische Organisationen, Umwelt- und Sportvereine, Kirchengemeinden, digitale Engagementformen und weitere lokale Beteiligung ermöglichen, erweitern oder stabilisieren. Dabei geht es auch darum, welche Barrieren vorzufinden sind und wie Empowerment insbesondere in peripheren Grenzregionen gefördert werden kann.
Basierend auf theoretischen Perspektiven aus der Politikwissenschaft und Soziologie entwickeln die Studierenden eigenständige empirische Forschungsprojekte. In deutsch-tschechischen Teams untersuchen sie konkrete Formen von Engagement, Mitgestaltung und Beteiligung – etwa in selbstverwalteten Räumen, Kulturinitiativen, Stadtteilprojekten, Jugendforen oder interkulturellen Begegnungsformaten. Methodisch arbeiten sie qualitativ und/oder quantitativ, z. B. mit Interviews mit lokalen Akteur:innen, Umfragen, ethnografischen Beobachtungen, Netzwerkanalysen oder Dokumentenanalysen.
Eine deutsch-tschechische Projektgruppe wird einen grenzüberschreitenden Schulprojekttag konzipieren und gemeinsam durchführen. Dabei erkunden Schüler:innen aus Deutschland und Tschechien, wie sie selbst in ihrem lokalen Umfeld aktiv werden können, welche Formen von Engagement es gibt, was sie sich wünschen, und wie sie demokratische Teilhabe im Alltag stärken können.
Zwei zweieinhalbtägige Blockveranstaltungen in Dresden und Most bilden den strukturellen Rahmen des Seminars. Hier entwickeln die Studierenden ihre Forschungsvorhaben, erhalten methodisches Feedback, tauschen sich mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, kommunaler Praxis und unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Bereichen aus und reflektieren ihre Zwischenergebnisse. Im engen Austausch mit lokalen Akteuren analysieren sie sowohl bestehende als auch innovative Formen der Beteiligung und des Empowerments in grenzüberschreitenden und strukturschwachen Regionen.
Das Seminar verbindet wissenschaftliche Analyse, interkulturelle Zusammenarbeit und praxisorientiertes Lernen. Die Ergebnisse werden öffentlich zugänglich gemacht, um Impulse für Forschung, Zivilgesellschaft und Praxisakteure zu geben. Die Kosten für Präsenzangebote (Übernachtung, Kulturprogramm oder Fahrtkosten) werden durch Fördermittel abgedeckt.
- Seminar – [Pw Sys - Vollmann] Autokratische Legitimationsstrategien im Vergleich
- Lehrperson
-
- Erik Vollmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde HSZ/0101/U In Präsenz - Beschreibung
- „Warum überleben Regierungen? Diese bis heute aktuelle Frage stellt sich die Politische-Kultur-Forschung. Die Prämisse der Forschung lautet: „Jedes politische System versucht Stabilität zu erreichen, um seine Bestandserhaltung zu gewährleisten. Hierzu benötigt es die Anerkennung als legitim durch seine Bürger, sonst wird es über kurz oder lang zusammenbrechen und in einen anderen Aggregatzustand übergehen“ (Pickel und Pickel 2006: 52). Legitimität, d.h. der Glaube einer Bevölkerung bzw. bedeutender Segmente derselben an eine Herrschaftsordnung als rechtens, steht dabei im Mittelpunkt. Das gilt nicht nur für demokratische Systeme, auf die sich die Politische-Kultur-Forschung bisher überwiegend bezog, sondern gerade auch für Autokratien, die im Zentrum dieses Seminars stehen. Dieses Seminar bietet einen Überblick über bedeutende Ansätze der Legitimationsforschung in nicht-demokratischen Systemen. Verschiedene Konzepte und methodische Zugänge (z.B. Einstellungs-, Verhaltens- und Diskursforschung) des Forschungszweigs werden analysiert, diskutiert und kritisch eingeordnet. Hinzu erhalten die Studierenden praktische Einblicke in die Anwendungs- und Auswertungsmöglichkeiten, um Legitimationsstrategien in autokratischen Kontexten vergleichen zu können.
- Literatur
-
- Beetham, David. 2013. The Legitimation of Power, 2. Aufl. Basingstoke: Palgrave Macmillan.
- - Dukalskis, Alexander. 2017. The Authoritarian Public Sphere. Legitimation and Autocratic Power in North Korea, Burma, and China. New York: Routledge.
- - Gerschewski, Johannes. 2013. The three pillars of stability: legitimation, repression, and co-optation in autocratic regimes. Democratization, 20(1), 13-38. doi:10.1080/13510347.2013.738860
- - Josua, Maria. 2016. Cooptation Reconsidered: Authoritarian Regime Legitimation Strategies in the Jordanian “Arab Spring”. Middle East Law and Governance, 8(1), 32-56. doi: 10.1163/18763375-00801001
- - Kneuer, Marianne. 2013. Die Suche nach Legitimität. Außenpolitik als Legitimationsstrategie autokratischer Regime. In Steffen Kailitz und Patrick Köllner (Hrsg.), Auto-kratien im Vergleich. PVS Sonderheft 47 Nomos, S. 210-241. https://doi.org/10.5771/9783845244655-210
- - Schmidtke, Henning und Steffen Schneider. 2012. Methoden der empirischen Legitimationsforschung: Legitimität als mehrdimensionales Konzept. In Anna Geis, Frank Nullmeier und Christopher Daase (Hrsg.), Der Aufstieg der Legitimitätspolitik: Rechtfertigung und Kritik politisch-ökonomischer Ordnungen. Baden-Baden: Nomos, S. 225-242.
- - von Soest, Christian und Julia Grauvogel. 2017. Identity, procedures and performance: how authoritarian regimes legitimize their rule. Contemporary Politics, 23(3), 287-305. doi:10.1080/13569775.2017.1304319
- - Weber, Max. 2008. Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie. Frankfurt am Main: Zweitausendeins, S. 157-222.
- Seminar – [Pw Sys - Vollmann] Strategien von Herrschaftssicherung im Vergleich
- Lehrperson
-
- Erik Vollmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde ABS/0213/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar untersucht zentrale Strategien, mit denen politische Herrschaft gesichert und stabilisiert wird. Im Mittelpunkt steht ein vergleichender Blick auf demokratische und autoritäre Systeme sowie die Instrumente, die politische Regime einsetzen, um ihre Macht zu erhalten.
Ausgehend von klassischen und aktuellen Ansätzen der vergleichenden Politikwissenschaft analysiert das Seminar u.a. drei zentrale Mechanismen der Herrschaftssicherung: Legitimation, Repression und Kooptation. Legitimation umfasst etwa ideologische Rechtfertigungen, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit oder demokratische Verfahren, die Zustimmung in der Bevölkerung erzeugen sollen. Repression bezieht sich auf den Einsatz von Zwang, Überwachung und Gewalt gegen Opposition und gesellschaftliche Akteure. Kooptation bezeichnet Strategien der Einbindung potenzieller Gegner oder gesellschaftlicher Eliten in politische Entscheidungsstrukturen, etwa durch Patronage, institutionelle Beteiligung oder materielle Anreize.
Anhand ausgewählter Fallstudien wird untersucht, wie unterschiedliche Regime diese Strategien kombinieren und an institutionelle sowie gesellschaftliche Kontexte anpassen. Ziel des Seminars ist es, theoretische Ansätze zur Stabilität politischer Regime kritisch zu diskutieren und empirisch vergleichend anzuwenden.
Die Teilnehmenden erwerben Kenntnisse zentraler Theorien zu Autoritarismus, Demokratie und Regimestabilität sowie Fähigkeiten zur Analyse politischer Herrschaftsstrategien in unterschiedlichen politischen Systemen.
- Seminar – [Pw Sys - Eichhorn] Digitaler Autoritarismus
- Lehrperson
-
- Dr. Kristin Eichhorn
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz
- Blockseminar – [Pw - Weisskircher] Die Transnationalisierung des Nationalismus? Rechtspopulismus im 21. Jahrhundert
- Lehrperson
-
- Dr. Manès Weisskircher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis – Virtuell bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar untersucht die zunehmende Transnationalisierung von Rechtsaußen-Akteuren. Dabei diskutieren wir sowohl Parteipolitik als auch soziale Bewegungen und andere außerparlamentarische Gruppierungen und Zirkeln. Das Seminar gliedert sich in drei Teile: Im ersten Teil („Ideologie“) analysieren wir den Wandel des klassischen Nativismus hin zu zivilisatorischen bzw. „europäischen“ Selbstverständnissen und wie gemeinsame Feindbilder globale ideologische Brücken schlagen. Im zweiten Teil („Praxis“) stehen transnationale Verflechtungen im Zentrum, etwa im Europäischen Parlament, bei Protestwellen, internationalen Kampagnen und der Diffusion von Labels. Im dritten Teil („Digitalisierung“) analysieren wir die Rolle digitaler Öffentlichkeiten, sozialer Medien und Plattformen für die internationale Vernetzung von Rechtsaußen-Akteuren. Im gesamten Seminar fragen wir nach der Stärke dieser transnationalen Netzwerke und inwiefern nationale Kontexte weiterhin handlungsleitend sind, und transnationale Angleichungen begrenzen. Das Seminar richtet sich an Studierende der Politikwissenschaft und angrenzender Fächer, die sich empirisch-analytisch mit einer zentralen Frage an der Schnittstelle zwischen vergleichender Politikwissenschaft und internationaler Politik befassen möchten.
PHF-BA-POL-AM-SYS
(Vergleich Politischer Systeme)
- Vorlesung – [Pw Sys - Vollmann] Vergleich politischer Systeme
- Lehrperson
-
- Erik Vollmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung baut auf der Einführungsvorlesung auf bzw. vertieft grundständige Kenntnisse der Systemanalyse. Die Struktur der Vorlesung orientiert sich an den Fragen Warum vergleichen?, Wie vergleichen? und Was vergleichen? Zunächst (Teil I) werden Theorien, Strategien, Logiken und Methoden des Vergleichs behandelt. Die Konzepte des Vergleichs werden mit entsprechenden Ländervergleichen unterlegt. Teil 2 wird dann Akteure und Prozesse der Partizipation betrachten, ebenfalls auf der Grundlage ausgewählter Vergleichsbeispiele.
PHF-BA-POL-BM-IP
(Einführung in die Internationale Politik)
- Vorlesung – [Pw IP - Holzscheiter] Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna Holzscheiter
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 300
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde HSZ/0003/H In Präsenz - Beschreibung
- Diese Vorlesung gibt einen kursorischen Überblick über die Geschichte, Theorien und ausgewählte aktuelle Fragen der internationalen Beziehungen. Welche Kernfragen und Schlüsselkonzepte heben das Feld ‚Internationale Politik‘ von anderen Teildisziplinen der Politikwissenschaft ab? Wie wirken internationale Konflikte, Regeln und Netzwerke in unser alltägliches Leben hinein und warum sollten wir uns deshalb für sie interessieren? Wie haben sich die internationalen Beziehungen über Zeit im Zuge fortschreitender Globalisierung, internationaler Regelsetzung und transnationaler gesellschaftlicher Organisation verändert? Wer sind die zentralen Akteure internationaler Politik und welche Motivation, Interessen und Wertvorstellungen leiten diese Akteure an? Welche Akteure (z. B. Akteure des globalen Südens, Frauen, junge Menschen) werden – in Theorie und Praxis – ausgeschlossen aus den klassischen Erzählungen und Theorien internationaler Beziehungen und warum? Die Vorlesung bietet eine Einführung in das vielfältige Theorienangebot der Disziplin Internationale Beziehungen und wendet diese auf konkrete Beispiele internationaler Politik an.
Die Vorlesung bildet gemeinsam mit dem gleichnamigen (Pro-)Seminar das Modul „Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen“. Inhaltlich beschäftigen sich die (Pro-)Seminar im ersten Teil überblicksartig mit Gegenstand und Modellannahmen der Internationalen Beziehungen. Anschließend werden die wesentlichen Theorieschulen und zentralen Analysekonzepte erarbeitet. Das erworbene Grundlagenwissen findet in einem abschließenden empirischen Teil zu Kooperation in der internationalen Politik exemplarisch Anwendung.
Ergänzend findet ein Tutorium statt, das gezielt die Vorlesung und das Seminar unterstützt. Das Tutorium dient der Klärung offener Fragen und einer intensiven Vorbereitung auf die Prüfungsleistungen. - Literatur
-
- Literatur zur Einführung:
- Berenskoetter, Felix (2016) (Hrsg.), Concepts in World Politics. London: SAGE
- Deitelhoff, Nicole/Zürn, Michael (2016) Lehrbuch der Internationalen Beziehungen. Per Anhalter durch die IB-Galaxis, München: C.H. Beck.
- Schimmelfennig, Frank (2021) Internationale Politik, 6., aktual. Aufl., Paderborn: Schöningh/UTB.
- Diez, Thomas/Bode, Ingvild/ Fernandes da Costa, Alexandra (2011), Key Concepts in International Relations, London: SAGE.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw IP - Gerstenberger] Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen 1
- Lehrperson
-
- Stefanie Gerstenberger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Seminar bildet gemeinsam mit der gleichnamigen Vorlesung das Modul „Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen“. Inhaltlich beschäftigen sich die (Pro-)Seminar im ersten Teil überblicksartig mit Gegenstand und Modellannahmen der Internationalen Beziehungen. Anschließend werden die wesentlichen Theorieschulen und zentralen Analysekonzepte erarbeitet. Das erworbene Grundlagenwissen findet in einem abschließenden empirischen Teil zu Kooperation in der internationalen Politik exemplarisch Anwendung.
- Literatur
-
- Literatur zur Einführung:
- Berenskoetter, Felix (2016) (Hrsg.), Concepts in World Politics. London: SAGE
- Deitelhoff, Nicole/Zürn, Michael (2016) Lehrbuch der Internationalen Beziehungen. Per Anhalter durch die IB-Galaxis, München: C.H. Beck.
- Schimmelfennig, Frank (2021) Internationale Politik, 6., aktual. Aufl., Paderborn: Schöningh/UTB.
- Diez, Thomas/Bode, Ingvild/ Fernandes da Costa, Alexandra (2011), Key Concepts in International Relations, London: SAGE.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw IP - Gerstenberger] Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen 4
- Lehrperson
-
- Stefanie Gerstenberger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Seminar bildet gemeinsam mit der gleichnamigen Vorlesung das Modul „Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen“. Inhaltlich beschäftigen sich die (Pro-)Seminar im ersten Teil überblicksartig mit Gegenstand und Modellannahmen der Internationalen Beziehungen. Anschließend werden die wesentlichen Theorieschulen und zentralen Analysekonzepte erarbeitet. Das erworbene Grundlagenwissen findet in einem abschließenden empirischen Teil zu Kooperation in der internationalen Politik exemplarisch Anwendung.
- Literatur
-
- Literatur zur Einführung:
- Berenskoetter, Felix (2016) (Hrsg.), Concepts in World Politics. London: SAGE
- Deitelhoff, Nicole/Zürn, Michael (2016) Lehrbuch der Internationalen Beziehungen. Per Anhalter durch die IB-Galaxis, München: C.H. Beck.
- Schimmelfennig, Frank (2021) Internationale Politik, 6., aktual. Aufl., Paderborn: Schöningh/UTB.
- Diez, Thomas/Bode, Ingvild/ Fernandes da Costa, Alexandra (2011), Key Concepts in International Relations, London: SAGE.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw IP - Gerstenberger] Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen 3
- Lehrperson
-
- Stefanie Gerstenberger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Seminar bildet gemeinsam mit der gleichnamigen Vorlesung das Modul „Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen“. Inhaltlich beschäftigen sich die (Pro-)Seminar im ersten Teil überblicksartig mit Gegenstand und Modellannahmen der Internationalen Beziehungen. Anschließend werden die wesentlichen Theorieschulen und zentralen Analysekonzepte erarbeitet. Das erworbene Grundlagenwissen findet in einem abschließenden empirischen Teil zu Kooperation in der internationalen Politik exemplarisch Anwendung.
- Literatur
-
- Literatur zur Einführung:
- Berenskoetter, Felix (2016) (Hrsg.), Concepts in World Politics. London: SAGE
- Deitelhoff, Nicole/Zürn, Michael (2016) Lehrbuch der Internationalen Beziehungen. Per Anhalter durch die IB-Galaxis, München: C.H. Beck.
- Schimmelfennig, Frank (2021) Internationale Politik, 6., aktual. Aufl., Paderborn: Schöningh/UTB.
- Diez, Thomas/Bode, Ingvild/ Fernandes da Costa, Alexandra (2011), Key Concepts in International Relations, London: SAGE.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [Pw IP - NN] Tut: Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [Pw IP - NN] Tut: Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen 1
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [Pw IP - NN] Tut: Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen 2
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [Pw IP - NN] Tut: Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen 3
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde HSZ/0E03/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [Pw IP - NN] Tut: Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen 4
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde HSZ/0E01/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
PHF-BA-POL-AM-FORSCHUNG
(Politikwissenschaftliche Forschungspraxis)
- Seminar – [Pw IP - Bakalov] Selbständig forschen: Qualitative Research Design for the Social Sciences
- Lehrperson
-
- Ivan Bakalov
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- This seminar aims to introduce participants to the foundations of qualitative research in the social sciences (with a focus on the disciplines of International Relations, International Political Economy, and Political Science) and to prepare them for engaging in independent academic research. The seminar is guided by a pluralist understanding of qualitative research that includes both positivist (i.e. studying causality) and interpretivist (i.e. studying the constitution of meaning) methodologies. The strengths and limitations of these methodologies will be explored in open in-class discussions. Participants will be introduced to a variety of methods for data collection (e.g. interviewing, ethnographic research, archival research) and analysis (e.g. congruence method, content analysis, discourse analysis). Special attention will be given to providing guidelines for developing coherent research designs that align the logic of inference with the employed methods for data collection and analysis. In addition to discussing the fundamentals of qualitative research, participants will be exposed to practical how-to questions that are essential for producing high-quality research output on the BA and MA levels (e.g. research question, literature review). The separate blocks in the seminar structure build on each other, therefore the successful attainment of the learning objectives is dependent on regular attendance and active participation. The seminar relies extensively on interactive discussions that aim to unpack pre-assigned readings and to address challenges identified by the participants. The language of instruction is English.
- Blockseminar – [Pw IP - Gerstenberger] Zivilgesellschaft im deutsch-tschechischen Grenzraum: Lokale Teilhabe und Empowerment
- Lehrperson
-
- Stefanie Gerstenberger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar ist ein deutsch-tschechisches Lehrforschungsprojekt der TU Dresden, der Univerzita J.E. Purkyné Ústí nad Labem im Fachbereich Politikwissenschaft sowie der Euroregion Erzgebirge und der Aktion Zivilcourage e.V. als Praxispartner. Es findet im Rahmen des Projekts„re:demo – Dialog fördern und Gemeinschaft stärken / Podpora dialogu a posílení komunity“ statt.
Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen in ihren Gemeinden und Alltagsräumen demokratische Teilhabe erfahren, ausbauen und gestalten können – und welche Rolle zivilgesellschaftliche Akteure hierbei spielen. Das Seminar richtet sich an Studierende, die erforschen möchten, wie Vereine, Initiativen, Nachbarschaftsnetzwerke, Jugendgruppen, kulturelle Einrichtungen, soziale Träger, migrantische Organisationen, Umwelt- und Sportvereine, Kirchengemeinden, digitale Engagementformen und weitere lokale Beteiligung ermöglichen, erweitern oder stabilisieren. Dabei geht es auch darum, welche Barrieren vorzufinden sind und wie Empowerment insbesondere in peripheren Grenzregionen gefördert werden kann.
Basierend auf theoretischen Perspektiven aus der Politikwissenschaft und Soziologie entwickeln die Studierenden eigenständige empirische Forschungsprojekte. In deutsch-tschechischen Teams untersuchen sie konkrete Formen von Engagement, Mitgestaltung und Beteiligung – etwa in selbstverwalteten Räumen, Kulturinitiativen, Stadtteilprojekten, Jugendforen oder interkulturellen Begegnungsformaten. Methodisch arbeiten sie qualitativ und/oder quantitativ, z. B. mit Interviews mit lokalen Akteur:innen, Umfragen, ethnografischen Beobachtungen, Netzwerkanalysen oder Dokumentenanalysen.
Eine deutsch-tschechische Projektgruppe wird einen grenzüberschreitenden Schulprojekttag konzipieren und gemeinsam durchführen. Dabei erkunden Schüler:innen aus Deutschland und Tschechien, wie sie selbst in ihrem lokalen Umfeld aktiv werden können, welche Formen von Engagement es gibt, was sie sich wünschen, und wie sie demokratische Teilhabe im Alltag stärken können.
Zwei zweieinhalbtägige Blockveranstaltungen in Dresden und Most bilden den strukturellen Rahmen des Seminars. Hier entwickeln die Studierenden ihre Forschungsvorhaben, erhalten methodisches Feedback, tauschen sich mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, kommunaler Praxis und unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Bereichen aus und reflektieren ihre Zwischenergebnisse. Im engen Austausch mit lokalen Akteuren analysieren sie sowohl bestehende als auch innovative Formen der Beteiligung und des Empowerments in grenzüberschreitenden und strukturschwachen Regionen.
Das Seminar verbindet wissenschaftliche Analyse, interkulturelle Zusammenarbeit und praxisorientiertes Lernen. Die Ergebnisse werden öffentlich zugänglich gemacht, um Impulse für Forschung, Zivilgesellschaft und Praxisakteure zu geben. Die Kosten für Präsenzangebote (Übernachtung, Kulturprogramm oder Fahrtkosten) werden durch Fördermittel abgedeckt.
- Seminar – [Pw Theo - Al-Taher] Exile and the City - Auf den Spuren von Hannah Arendt und Edward Said zwischen Jerusalem und New York
- Lehrperson
-
- Hanna Al-Taher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-BA-Soz-MQL
(Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung)
- Tutorium – [Pw Sys - NN] Tutorium Methoden der empirischen Sozialforschung II
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde HSZ/0405/U In Präsenz
- Tutorium – [Pw Sys - NN] Tutorium Methoden der empirischen Sozialforschung II
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde HSZ/0101/U In Präsenz
- Tutorium – [Pw Sys - NN] Tutorium Methoden der empirischen Sozialforschung II
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde BEY/0E39/U In Präsenz
PHF-BA-POL-AM-THEO
(Kritisches Politisches Denken)
- Seminar – [Pw Theo - Dhawan] Theories of Violence and Nonviolence
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Nikita Dhawan
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Gleißner] Kritische Migrationstheorien: Exil und politische Autobiographie
- Lehrperson
-
- Leyla Sophie Gleißner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis – Virtuell bis ABS/0105/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar setzt sich mit dem Potenzial autobiografisch situierten Wissens für die Arbeit an einer kritischen Theorie der Migration, der Flucht und des Exils auseinander. „Kritisch“ ist dabei nicht als Kritik an Migration zu verstehen, sondern als Ausgangspunkt einer Theorie, die soziale Gerechtigkeit und anti-rassistischen Widerstand in den Blick nimmt und konzeptuell zu unterstützen sucht. Entlang der intensiven Auseinandersetzung mit Schriften von migrantisch situierten Autorinnen* wird gemeinsam an einer begrifflichen und konzeptuellen Grundlage für ein solches Denken gearbeitet. Ergänzend werden Gastvorträge von Gästinnen aus der kritischen Rechts- und Literaturwissenschaft (Dr. Nerges Azizi – European Center for Constitutional and Human Rights und Dr. Alice Lacoue-Labarthe – Université Grenoble Alpes/ Centre Marc Bloch) sowie künstlerische Materialien, darunter ein Filmscreening („De l’autre côté“ von Chantal Akerman), in die Sitzungen einbezogen.
Inhaltlich orientiert sich das Seminar an fünf thematischen Leitlinien:
Erstens wird die Rolle sogenannter „Fremder“ sowie der „Gastfreund*innenschaft“ in der Geschichte der politischen Theorie und Philosophie diskutiert (Jacques Derrida mit Bezügen zu Platon und Immanuel Kant, Georg Simmel).
Zweitens wird die Bedeutung von Grenzen und deren Überschreitung sowie die Begrenzung individueller und kollektiver Rechte im Kontext von Flucht und Migration diskutiert (Hannah Arendt, Gloria E. Anzaldúa).
Drittens widmet sich das Seminar zeitgenössischen intersektional-feministischen Theorien zu migrantischem Widerstand sowie aktivistischen und rechtlichen Praktiken desselben (Sara Ahmed, Mariana Ortega).
Viertens werden migrantische Poetiken sowie sprachliche Dimensionen kolonialer Gewalt und Assimilation in den Blick genommen (Arendt, Derrida, Frantz Fanon).
Fünftens werden die singulären wie politischen Konsequenzen einer unmöglichen Rückkehr aus dem Exil ausgelotet (Edward Said, Saidiya Hartman).
Drei der Themenblöcke werden durch Gastvorträge und künstlerische Materialien erweitert:
Im zweiten Themenblock wird ein Screening von Chantal Akermans Film „De l’autre côté“ („Von der anderen Seite“) gezeigt, der Flucht und Grenzgewalt an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze thematisiert. Dies geschieht mit freundlicher Unterstützung der Foundation Chantal Akerman.
Im dritten Themenblock referiert Dr. Nerges Azizi (ECCHR – European Center for Constitutional and Human Rights) zum Verhältnis zwischen Recht und Widerstand geflüchteter Menschen.
Im vierten Themenblock hält Dr. Alice Lacoue-Labarthe (Université Grenoble Alpes / Centre Marc Bloch) einen Vortrag zu Poetik und Assimilation im Kontext von Literaturen der sogenannten „Flüchtlingskrise“.
Die Bereitschaft zu Lektüre und Diskussion wird vorausgesetzt. - Literatur
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- Die vorbereitende Lektüre des folgenden Texts wird empfohlen:
- Ahmed, Sara (1999). Home and away: Narratives of migration and estrangement. International Journal of Cultural Studies, 2(3), 329-347.
- Zuordnungen
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- Nicht modular
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- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Arenhövel] Theorien der Radikalen Demokratie
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Mark Arenhövel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde HSZ/0204/U In Präsenz - Beschreibung
- Neben den liberalen, republikanischen und deliberativen Demokratietheorien haben sich die „radikalen Demokratietheorien“ als ein eigenständiger, wenn auch sehr heterogener Strang in der Demokratietheorie etabliert. Doch worum geht es den radikalen Demokratietheorien überhaupt, und was ist „radikal“ an ihnen? Und wie verhalten sie sich zu KritikerInnen, die – wie zuletzt Philip Manow – vorbringen, mit ihnen verkümmere die politische Theorie zum Wettbewerb um die Raffinesse in der Produktion politischer Pathosformeln, die es „Autor und Lesern, Sprecherin und Publikum ermöglichen sollen, sich irgendwie kritischer, progressiver, widerständiger zu fühlen...“ Im Seminar sollen die Theorien von Iris Marion Young, Wendy Brown, Jacques Ranciére, Cornel West und anderen anhand von Primärtexten erschlossen, diskutiert und im Lichte ihrer KritikerInnen bewertet werden.
- Literatur
- Literatur zur Orientierung: Comtesse, Dagmar/Flügel-Martinsen, Oliver/Nonhoff, Martin (Hrsg.): Radikale Demokratietheorie. Ein Handbuch. Berlin 2019.
- Zuordnungen
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- Nicht modular
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- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Arenhövel] Demokratie und Erinnerung
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Mark Arenhövel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde HSZ/0204/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann bemerkt in ihrem Buch „Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur“ einleitend, es stelle sich vermehrt die Frage, welche Rolle die (deutsche) Erinnerungskultur fortan in unserer Gesellschaft spielen soll, ob sie überhaupt fortgesetzt werden solle, und wenn ja, wie? In unserem Seminar wollen wir der Frage nachgehen, welcher Zusammenhang zwischen Demokratie und kollektiver Erinnerung spielt, wie Erinnerungskulturen entstehen, wie und von wem sie gestaltet werden und wie die aktuelle Debatte um das Verhältnis von Holocaustgedenken und Kolonialismus zu bewerten ist.
Dabei befragen wir einige Demokratietheorien auf ihre Einbeziehung kommunikativer und kultureller Erinnerungen und analysieren, welche Institutionen in besonderem Maße als Speicher kollektiver Erinnerungen dienen (können). Ein Vergleich zwischen unterschiedlichen Erinnerungskulturen öffnet dann den Weg zu der spekulativen Frage, ob ein „Weltgedächtnis“ wünschbar und möglich ist. Da seit ca. 30 Jahren im Paradigma Gedächtnis/Geschichte/Erinnerungskultur eine kaum noch überschaubare Literatur im Entstehen begriffen ist, wird die selbständige Literaturrecherche der Teilnehmer:Innen des Seminars vorausgesetzt. - Literatur
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- Literatur zum Einstieg:
- Arenhövel, Mark: Demokratie und Erinnerung. Der Blick zurück auf Diktatur und Menschenrechtsverbrechen. Frankfurt am Main 2000.
- Arenhövel, Mark: Democratization and Transitional Justice, in: Democratization,15:3,570 — 587, 2008.
- Assmann, Aleida: Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur. München 2020.
- Herf, Jeffrey: Zweierlei Erinnerung. Die NS-Vergangenheit im geteilten Deutschland. Berlin 1998.
- Rothberg, Michael: Multidirektionale Erinnerung. Holocaustgedenken im Zeitalter der Dekolonisierung. Berlin 2021.
- Sznaider, Natan: Fluchtpunkte der Erinnerung. Über die Gegenwart von Holocaust und Kolonialismus. München und Bonn 2022.
- Zuordnungen
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- Nicht modular
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- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw RVT - Zucca-Soest] Rechtskritik
- Lehrperson
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- Dr. Sabrina Zucca-Soest
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar bietet eine Einführung in zentrale Ansätze der Rechtskritik und fragt, welche Rolle das Recht als besondere Form von Normativität in modernen Gesellschaften spielt. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass Recht nicht nur neutrale Regeln bereitstellt, sondern auch gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse aktiv hervorbringt, stabilisiert und legitimiert. Gemeinsam untersuchen wir, wie Kategorien wie Gleichheit, Freiheit oder Neutralität juristisch konstruiert werden und welche sozialen Konflikte dabei verdeckt oder reproduziert werden können. Rechtskritik versteht Recht als umkämpftes Feld: Einerseits kann es Gewalt und Ungleichheit absichern, andererseits wird es auch als mögliches Instrument sozialer Transformation diskutiert. Ziel des Seminars ist es, ein kritisches Verständnis von Recht als historisch gewachsenem und politisch geprägtem System zu entwickeln und nach alternativen Perspektiven auf Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Wandel zu fragen. Dafür werden zentrale Perspektiven der Critical Legal Studies, der feministischen Rechtswissenschaft und der postkolonialen Theorien bearbeitet.
- Seminar – [Pw RVT - Zucca-Soest] Warum sollen wir gehorchen? Staat-Recht-Herrschaft im Liberalismus, Republikanismus und Anarchismus
- Lehrperson
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- Dr. Sabrina Zucca-Soest
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde HSZ/0101/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar widmet sich der Frage, wie politische Herrschaft begründet und legitimiert wird – und wo ihre Grenzen liegen. Ausgangspunkt sind drei klassische Positionen der politischen Philosophie: Liberalismus, Republikanismus und Anarchismus, die jeweils unterschiedliche Antworten und Begründungen auf die Legitimität von Staat, Recht und Herrschaft geben. Klassische Positionen des Liberalismus (Hobbes) begründen die liberalen Formen der Herrschaft als notwendige Zwangsordnung: Legitimität entsteht durch den Verzicht auf individuelle Freiheit zugunsten von Sicherheit und Frieden. Der Republikanismus (Rousseau) entwickelt demgegenüber eine republikanische Konzeption, in der Herrschaft nur dann legitim ist, wenn sie aus kollektiver Selbstgesetzgebung hervorgeht und der Gemeinwille Ausdruck politischer Freiheit ist. Der Anarchismus (Bakunin) schließlich weist jede staatliche Herrschaft grundsätzlich zurück und versteht Recht und Staat (fast immer) als illegitime Instrumente struktureller Unterdrückung. Ergänzt wird dieser klassische Dreischritt durch die moderne diskurstheoretische Perspektive von Jürgen Habermas, der politische Herrschaft nicht durch Zwang oder vorgegebene Einheit, sondern durch öffentliche, herrschaftsfreie Kommunikation legitimiert sieht. Das Seminar vergleicht diese unterschiedlichen Legitimationsmodelle und diskutiert ihre Relevanz für moderne demokratische Ordnungen sowie für aktuelle politische Konflikte.
- Seminar – [Pw Theo - Al-Taher] Exile and the City - Auf den Spuren von Hannah Arendt und Edward Said zwischen Jerusalem und New York
- Lehrperson
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- Hanna Al-Taher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz - Zuordnungen
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- Nicht modular
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- Zeitfenster Lehramt
PHF-BA-POL-AM-IP
(Geschichte, Theorien und Empirie Internationaler Politik)
- Seminar – [Pw IP - Kleinschmidt] Geschichte, Theorien u. aktuelle Fragen der Politik Europas
- Lehrperson
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- Dr. Jochen Kleinschmidt
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde HSZ/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieser Kurs wendet einen historisch-soziologischen Ansatz auf die Analyse europäischer Politik und Geschichte an. Dieser basiert auf der Beobachtung und theoretischen Interpretation langfristiger Interaktionsmuster zwischen sozialen und wirtschaftlichen Strukturen, internationalen Systemen und militärischen Konflikten. Insbesondere wird auf entscheidende Transformationsprozesse in der europäischen Geschichte – wie Staatenformation, Revolutionen, der Aufstieg von Absolutismus, Imperialismus, Faschismus, der liberalen Demokratie und der modernen Konsumgesellschaft, die beiden Weltkriege, der Kalte Krieg, die europäische Einigung und ihre Krise sowie der gegenwärtige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine – eingegangen. Auch die Beziehungen Europas zu anderen Teilen der Welt, und hier insbesondere die transatlantischen Beziehungen, werden thematisiert. Erfolgreiche Teilnehmer*innen erwerben ein fortgeschrittenes Verständnis der begrifflichen und theoretischen Debatten über europäische Politik und Geschichte in den Internationalen Beziehungen und in angrenzenden Disziplinen.
- Zuordnungen
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- Nicht modular
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- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw IP - Opitz] Internationale Organisationen in der Zeitenwende
- Lehrperson
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- Friedrich Opitz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- IOs in der Zeitenwende
Kontestation, Backlash und die Zukunft globaler Zusammenarbeit
Die globale Ordnung befindet sich in einer tiefgreifenden Transformationsphase. Machtverschiebungen, autoritäre Gegenbewegungen, neoimperiale Bestrebungen und technologische Disruption prägen die gegenwärtige Entwicklungen. Diese Umbrüche stellen internationale Organisationen (IO) vor grundlegende Herausforderungen. Die zunehmende Verwischung der Grenzen zwischen innerstaatlicher und internationaler Politik erzeugt komplexe Wechselwirkungen, die sowohl die Funktionsfähigkeit als auch die Legitimität internationaler Institutionen beeinflussen. Daraus ergeben sich drängende Zukunftsfragen: Für wen und mit welchem Auftrag sollen internationale Organisationen handeln? Wie können Institutionen Interessenkonflikte zwischen Staaten und nichtstaatlichen Akteuren überbrücken, Kooperation ermöglichen oder Konflikte moderieren? Sind sie (noch) in der Lage, globale Probleme wie Klimawandel, Pandemien oder Sicherheitskrisen effektiv zu bewältigen? Wer repräsentiert wen--und wie demokratisch sind ihre Entscheidungsprozesse? Wie ist nationale Souveränität mit globaler Governance vereinbar? Vor diesem Hintergrund zielt das Einführungsseminar auf eine kritische Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen, historischen Entwicklungslinien und aktuellen Dynamiken internationaler Organisationen. Im Mittelpunkt stehen die Kontestation liberaler Ordnungsprinzipien, die Anpassungsstrategien internationaler Organisationen sowie der Nexus zwischen Innen- und Außenpolitik. Zugleich wird die Zukunft globaler Zusammenarbeit selbst zum analytischen Spannungsfeld: Bewegen wir uns auf eine Phase postliberaler Fragmentierung und machtpolitischer Blockbildung zu—oder entstehen in der Polykrise neue Formen institutioneller Kooperation und normativer (Un-)Ordnung im 21. Jahrhundert? - Zuordnungen
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- Nicht modular
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- Zeitfenster Lehramt
- Blockseminar – [Pw IP - Gerstenberger] Zivilgesellschaft im deutsch-tschechischen Grenzraum: Lokale Teilhabe und Empowerment
- Lehrperson
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- Stefanie Gerstenberger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar ist ein deutsch-tschechisches Lehrforschungsprojekt der TU Dresden, der Univerzita J.E. Purkyné Ústí nad Labem im Fachbereich Politikwissenschaft sowie der Euroregion Erzgebirge und der Aktion Zivilcourage e.V. als Praxispartner. Es findet im Rahmen des Projekts„re:demo – Dialog fördern und Gemeinschaft stärken / Podpora dialogu a posílení komunity“ statt.
Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen in ihren Gemeinden und Alltagsräumen demokratische Teilhabe erfahren, ausbauen und gestalten können – und welche Rolle zivilgesellschaftliche Akteure hierbei spielen. Das Seminar richtet sich an Studierende, die erforschen möchten, wie Vereine, Initiativen, Nachbarschaftsnetzwerke, Jugendgruppen, kulturelle Einrichtungen, soziale Träger, migrantische Organisationen, Umwelt- und Sportvereine, Kirchengemeinden, digitale Engagementformen und weitere lokale Beteiligung ermöglichen, erweitern oder stabilisieren. Dabei geht es auch darum, welche Barrieren vorzufinden sind und wie Empowerment insbesondere in peripheren Grenzregionen gefördert werden kann.
Basierend auf theoretischen Perspektiven aus der Politikwissenschaft und Soziologie entwickeln die Studierenden eigenständige empirische Forschungsprojekte. In deutsch-tschechischen Teams untersuchen sie konkrete Formen von Engagement, Mitgestaltung und Beteiligung – etwa in selbstverwalteten Räumen, Kulturinitiativen, Stadtteilprojekten, Jugendforen oder interkulturellen Begegnungsformaten. Methodisch arbeiten sie qualitativ und/oder quantitativ, z. B. mit Interviews mit lokalen Akteur:innen, Umfragen, ethnografischen Beobachtungen, Netzwerkanalysen oder Dokumentenanalysen.
Eine deutsch-tschechische Projektgruppe wird einen grenzüberschreitenden Schulprojekttag konzipieren und gemeinsam durchführen. Dabei erkunden Schüler:innen aus Deutschland und Tschechien, wie sie selbst in ihrem lokalen Umfeld aktiv werden können, welche Formen von Engagement es gibt, was sie sich wünschen, und wie sie demokratische Teilhabe im Alltag stärken können.
Zwei zweieinhalbtägige Blockveranstaltungen in Dresden und Most bilden den strukturellen Rahmen des Seminars. Hier entwickeln die Studierenden ihre Forschungsvorhaben, erhalten methodisches Feedback, tauschen sich mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, kommunaler Praxis und unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Bereichen aus und reflektieren ihre Zwischenergebnisse. Im engen Austausch mit lokalen Akteuren analysieren sie sowohl bestehende als auch innovative Formen der Beteiligung und des Empowerments in grenzüberschreitenden und strukturschwachen Regionen.
Das Seminar verbindet wissenschaftliche Analyse, interkulturelle Zusammenarbeit und praxisorientiertes Lernen. Die Ergebnisse werden öffentlich zugänglich gemacht, um Impulse für Forschung, Zivilgesellschaft und Praxisakteure zu geben. Die Kosten für Präsenzangebote (Übernachtung, Kulturprogramm oder Fahrtkosten) werden durch Fördermittel abgedeckt.
- Blockseminar – [Pw - Weisskircher] Die Transnationalisierung des Nationalismus? Rechtspopulismus im 21. Jahrhundert
- Lehrperson
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- Dr. Manès Weisskircher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis – Virtuell bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar untersucht die zunehmende Transnationalisierung von Rechtsaußen-Akteuren. Dabei diskutieren wir sowohl Parteipolitik als auch soziale Bewegungen und andere außerparlamentarische Gruppierungen und Zirkeln. Das Seminar gliedert sich in drei Teile: Im ersten Teil („Ideologie“) analysieren wir den Wandel des klassischen Nativismus hin zu zivilisatorischen bzw. „europäischen“ Selbstverständnissen und wie gemeinsame Feindbilder globale ideologische Brücken schlagen. Im zweiten Teil („Praxis“) stehen transnationale Verflechtungen im Zentrum, etwa im Europäischen Parlament, bei Protestwellen, internationalen Kampagnen und der Diffusion von Labels. Im dritten Teil („Digitalisierung“) analysieren wir die Rolle digitaler Öffentlichkeiten, sozialer Medien und Plattformen für die internationale Vernetzung von Rechtsaußen-Akteuren. Im gesamten Seminar fragen wir nach der Stärke dieser transnationalen Netzwerke und inwiefern nationale Kontexte weiterhin handlungsleitend sind, und transnationale Angleichungen begrenzen. Das Seminar richtet sich an Studierende der Politikwissenschaft und angrenzender Fächer, die sich empirisch-analytisch mit einer zentralen Frage an der Schnittstelle zwischen vergleichender Politikwissenschaft und internationaler Politik befassen möchten.
- Blockseminar – [ZIS - Lambie] Global Political Economy
- Lehrperson
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- Dr. George Robert Lambie
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis – Virtuell – In Präsenz – In Präsenz – In Präsenz – In Präsenz – In Präsenz – In Präsenz - Beschreibung
- The seminar will combine a study of IPE theory with its application in both historical and contemporary contexts.
(A) - The theoretical section will focus on the role of theory building in IPE/GPE. After a brief examination of the ideational roots and development of IPE as a subject, two major theoretical approaches to understanding IPE as an academic discipline will be explored. The first approach views IPE as a potentially interdisciplinary endeavor to bridge the – academic – divide between politics and economics (as sometimes favoured in Britain, Canada and the Netherlands, among other places). The second approach, which is partly an offshoot of the first, will examine how the Gramscian theory of hegemony is applied to IPE by the theorists of the ‘New Italian School’ or ‘Neo Gramscian School’ – with the main theorists coming from Canada, the US and Britain. Finally, in the theoretical section some consideration will be given to the view of IPE as a specific sub-discipline of International Relations (as it is understood e.g. in the United States and, by and large, in Germany).
(B) - This section will apply a version of the 'British School' approach to IPE to analyse the background to globalisation and its current context and a mixture of the ‘British School’ and ‘Neo-Gramscian School’ to interpret the formation of globalization and its impact on the ‘state’, multinational to transnational corporations and such issues as the unipolar/multipolar global divide.