Lehrveranstaltungen
Wichtiger Hinweis zur Planung
Bitte beachten Sie, dass alle im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis aufgeführten Angaben ohne Gewähr erfolgen. Da die Semesterplanung ein dynamischer Prozess ist, kann es fortlaufend zu Änderungen und kurzfristigen Anpassungen (z. B. bei Terminen, Räumen oder Lehrpersonen) kommen.
Es wird daher empfohlen, die Einträge regelmäßig auf Aktualisierungen zu prüfen.
Gesamtansicht – Sommersemester 2026
Kunstg AM 1
(Aufbaumodul I: „Fallstudien zur Kunst des Mittelalters oder der frühen Neuzeit“)
- Vorlesung – [KuM Kg - Köhl] Notre-Dame. Geschichte und Gegenwart, Monument und Mythos
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Notre-Dame ist nicht die größte und vielleicht auch nicht die schönste aller gotischen Kathedralen. Sie war "nur" Sitz eines einfachen Bischofs und hatte auch für die französischen Könige keine überragende Bedeutung (im Vergleich etwa zur Grablege in Saint-Denis oder zur Krönungskirche in Reims). Dennoch ist Notre-Dame in Paris zweifellos die berühmteste Kirche Frankreichs, beim Brand 2019 trauerten Menschen aus aller Welt um sie und bei der Wiedereröffnung 2024 waren Staatsoberhäupter aus aller Welt zu Gast. Ihre Berühmtheit verdankt sie nicht zuletzt ihrer "Wiederentdeckung" im 19. Jahrhundert, zunächst durch den Romancier Victor Hugo, der ihr seinen bekanntesten Roman widmete, ehe der Architekt Eugène Viollet-le-Duc mit einer ebenso umfassenden wie schöpferischen, das Bild von Notre-Dame bis heute prägenden Restaurierungskampagne europaweit Beachtung finden sollte.
Aber schon viel früher, bald nach dem Baubeginn 1160, hatte die Kathedrale große Resonanz erfahren: einerseits, weil die Baustelle von Notre-Dame als herausragendes Bauprojekt in der französischen Hauptstadt über mehrere Jahrhunderte viele der besten Künstler anzog; andererseits, weil auch die Stadt Paris als politische, intellektuelle und kulturelle Metropole ein Anziehungspunkt für potenzielle Auftraggeber von Bau- und Kunstwerken aus ganz Europa war. Die Vorlesung widmet sich Notre-Dame in dreifacher Weise: erstens in ihrem exemplarischen Charakter als Hauptwerk der gotischen Architektur und Skulptur zwischen dem mittleren 12. und frühen 14. Jahrhundert; zweitens in ihrer Ausstrahlung als europaweit bekanntes und weit über Frankreich hinaus rezipiertes Zentrum künstlerischer Innovation; drittens in ihrer Bedeutung als Denkmal, Symbol und Mythos, als ein Bauwerk, das über die Jahrhunderte ständig verändert, neu erfunden und auch künstlerisch immer wieder neu interpretiert wurde. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
Kunstg AM
(Aufbaumodul: Fallstudien)
- Vorlesung – [KuM Kg - Köhl] Notre-Dame. Geschichte und Gegenwart, Monument und Mythos
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Notre-Dame ist nicht die größte und vielleicht auch nicht die schönste aller gotischen Kathedralen. Sie war "nur" Sitz eines einfachen Bischofs und hatte auch für die französischen Könige keine überragende Bedeutung (im Vergleich etwa zur Grablege in Saint-Denis oder zur Krönungskirche in Reims). Dennoch ist Notre-Dame in Paris zweifellos die berühmteste Kirche Frankreichs, beim Brand 2019 trauerten Menschen aus aller Welt um sie und bei der Wiedereröffnung 2024 waren Staatsoberhäupter aus aller Welt zu Gast. Ihre Berühmtheit verdankt sie nicht zuletzt ihrer "Wiederentdeckung" im 19. Jahrhundert, zunächst durch den Romancier Victor Hugo, der ihr seinen bekanntesten Roman widmete, ehe der Architekt Eugène Viollet-le-Duc mit einer ebenso umfassenden wie schöpferischen, das Bild von Notre-Dame bis heute prägenden Restaurierungskampagne europaweit Beachtung finden sollte.
Aber schon viel früher, bald nach dem Baubeginn 1160, hatte die Kathedrale große Resonanz erfahren: einerseits, weil die Baustelle von Notre-Dame als herausragendes Bauprojekt in der französischen Hauptstadt über mehrere Jahrhunderte viele der besten Künstler anzog; andererseits, weil auch die Stadt Paris als politische, intellektuelle und kulturelle Metropole ein Anziehungspunkt für potenzielle Auftraggeber von Bau- und Kunstwerken aus ganz Europa war. Die Vorlesung widmet sich Notre-Dame in dreifacher Weise: erstens in ihrem exemplarischen Charakter als Hauptwerk der gotischen Architektur und Skulptur zwischen dem mittleren 12. und frühen 14. Jahrhundert; zweitens in ihrer Ausstrahlung als europaweit bekanntes und weit über Frankreich hinaus rezipiertes Zentrum künstlerischer Innovation; drittens in ihrer Bedeutung als Denkmal, Symbol und Mythos, als ein Bauwerk, das über die Jahrhunderte ständig verändert, neu erfunden und auch künstlerisch immer wieder neu interpretiert wurde. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Vorlesung – [KuM Kg - Schankweiler] Verhandelte Gegenwart - Künstlerische Positionen seit 1990
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Kerstin Schankweiler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung untersucht zentrale künstlerische Positionen der Gegenwart seit den 1990er Jahren. Die Wahl dieser zeitlichen Zäsur verweist auf tiefgreifende politische, ökonomische und kulturelle Transformationen nach dem Ende des Kalten Krieges, die auch das globale Kunstsystem nachhaltig verändert haben: neue Formen transnationaler Vernetzung, die Ausweitung von Biennalen sowie eine zunehmende Globalisierung von Produktions-, Ausstellungs- und Diskursräumen.
Ausgangspunkt der Vorlesung ist die Frage, wie „Gegenwart“ in der Kunst überhaupt bestimmt werden kann. Neben der Diskussion übergeordneter Begriffe, Infrastrukturen und Diskurse werden ausgewählte künstlerische Positionen aus unterschiedlichen Weltregionen entlang zentraler Themenfelder der Gegenwart beleuchtet und vorgestellt. Dazu gehören unter anderem Fragen zu Grenzen und Geopolitik, Krieg und Gewalt, Protest und Revolution, Migration und Diaspora, Arbeit und Prekarität, Identität und Postkolonialismus, Dekolonisierung und Restitution, Körperpolitiken und Queerness sowie ökologische und technologische Transformationen. Die Vorlesung verfolgt dabei eine transkulturelle Perspektive, die künstlerische Praktiken in ihren globalen Verflechtungen und lokalen Kontexten betrachtet. Sie versteht zeitgenössische Kunst als ein Feld, in dem gesellschaftliche Gegenwart nicht nur reflektiert, sondern aktiv verhandelt wird. - Literatur
-
- Hans Belting / Andrea Buddensieg / Peter Weibel (Hg.): The Global Contemporary and the Rise of New Art Worlds, Cambridge, MA 2013.
- Anthony Downey: Art and Politics Now, London 2014.
- Peter Osborne: Anywhere or Not at All: Philosophy of Contemporary Art, London 2013.
- Juliane Rebentisch: Theorien der Gegenwartskunst zur Einführung, Hamburg 2013.
- Terry Smith: Contemporary Art: World Currents, London 2011.
- Hubertus Butin (Hg.): DuMonts Begriffslexikon zur zeitgenössischen Kunst, Köln 2002.
- Jörn Schafaff / Nina Schallenberg / Tobias Vogt (Hg.): Kunst-Begriffe der Gegenwart. Von Allegorie bis Zip, Köln 2013.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Seminar – [KuM Kg - Schmidt] Bilder der Arbeit in der Kunst seit 1850
- Lehrperson
-
- Dr. Frank Schmidt
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag, jede ungerade Woche 4. Doppelstunde bis 5. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Industrialisierung, Urbanisierung und die Herausbildung moderner Klassengesellschaften veränderten nicht nur Produktionsweisen, sondern auch die visuellen Strategien, mit denen Arbeit, Arbeiter*innen und Arbeitsprozesse dargestellt und zum Teil politisch aufgeladen wurden. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts rücken entsprechende Themen verstärkt ins Zentrum der bildenden Kunst, wobei Künstler*innen maßgeblich zur visuellen Konstruktion sozialer Wirklichkeiten beitrugen, indem sie Arbeit in ihren Werken thematisierten, idealisierten, problematisierten oder symbolisch überhöhten.
Ausgehend von den realistischen Positionen Gustave Courbets, Jean-François Millets und Adolph Menzels untersucht das Seminar, wie Arbeit in der Kunst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verstärkt zum Thema gemacht wird. Im frühen 20. Jahrhundert verschärfen sozialkritische, expressionistische und politisch engagierte Bildprogramme, etwa im Umfeld der Arbeiterbewegung, der Russischen Revolution oder der Neuen Sachlichkeit, die Frage nach der sozialen Funktion von Kunst. Spätestens mit der Etablierung sozialistischer Bildpolitiken in der DDR wird Arbeit zu einem zentralen ideologischen Leitmotiv, dessen visuelle Normierung es ebenso zu diskutieren gilt wie seine Brüche und Ambivalenzen.
Auf der Grundlage mehrerer Exkursionen soll im Seminar anhand exemplarischer Fallstudien verdeutlicht werden, wie sich der Begriff der Arbeit im Spannungsfeld von Körper, Handwerk, Technik, Ideologie und künstlerischer Praxis verändert und welche sozialen, politischen und ästhetischen Konzepte den behandelten Werken eingeschrieben sind.
Neben der Malerei werden auch andere Medien einbezogen, insbesondere die Fotografie als Dokumentations-, Propaganda- und Kritikmedium. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der deutschen Kunst und dem mitteldeutschen Raum, mit Fokus auf regionalen Sammlungen und Institutionen der Industriekultur. Internationale Fallbeispiele dienen der vergleichenden Perspektivierung nationaler Bildtraditionen. Zu den behandelten Künstler*innen zählen neben den Genannten u. a. Thomas Hart Benton, Ford Madox Brown, Otto Griebel, Laura Knight, Käthe Kollwitz, Wilhelm Leibl, Max Liebermann, Constantin Meunier, Tina Modotti, August Sander, Martha Schrag, Eva Schulze-Knabe, Charles Sheeler, Willi Sitte, Robert Sterl und Werner Tübke.
Das Seminar findet 14-tägig, ergänzt durch einzelne Blocktermine, statt. Die Absprache der Termine sowie die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung. Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, zur Übernahme eines Referats sowie zur Lektüre begleitender Texte wird vorausgesetzt. Die Anmeldung zum Seminar ist über OPAL möglich. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Seminar – [KuM Kg - Schmidt] Babelsberg und die Welt – Der DEFA-Film im internationalen Kontext
- Lehrperson
-
- Dr. Frank Schmidt
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Am 17. Mai 1946 findet in den ehemaligen Althoff-Studios Babelsberg die Gründungsfeier der Deutschen Film-Aktiengesellschaft statt. Die ersten DEFA-Produktionen widmen sich unmittelbar den Ereignissen der jüngsten deutschen Geschichte: Am 15. Oktober, einen Tag vor der Vollstreckung der Todesurteile im Nürnberger Prozess, feiert Wolfgang Staudtes „Die Mörder sind unter uns“ Premiere, der von der Konfrontation eines heimgekehrten Soldaten mit einem Kriegsverbrecher erzählt. Ein Jahr darauf wird Kurt Maetzigs „Ehe im Schatten“, der die Auswirkungen der NS-Politik auf ein Ehepaar behandelt, zum erfolgreichsten deutschen Film der Nachkriegsjahre. Bis zu ihrer Abwicklung im Jahr 1992 produziert die DEFA über 700 Spielfilme; hinzu kommen rund 950 Animationsfilme und etwa 2.000 Dokumentationen. Zwischen kulturpolitischem Anspruch, ideologischer Kontrolle und künstlerischer Eigenständigkeit entsteht so ein Korpus von bemerkenswerter stilistischer und thematischer Vielfalt.
Anhand ausgewählter Filme und thematischer Schwerpunkte bietet das Seminar einen Überblick über zentrale Phasen und Genres der DEFA-Produktion, von den antifaschistischen Nachkriegsfilmen über den sozialistischen Gegenwartsfilm, Literaturverfilmungen und historische Stoffe bis hin zu Filmen, in denen sich zunehmend Ambivalenzen und indirekte Formen der Kritik artikulieren. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage, wie gesellschaftliche Umbrüche, Alltagswirklichkeiten und individuelle Handlungsspielräume filmisch verhandelt werden.
Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist die vergleichende Perspektive: Die Kontextualisierung mit internationalen Filmen zeigt, auf welche Vorbilder sich DEFA-Regisseur*innen bezogen. Beispiele aus dem sowjetischen Kino, dem italienischen Neorealismus oder der französischen Nouvelle Vague ermöglichen es, Gemeinsamkeiten, Abgrenzungen und spezifische Bedingungen der Filmproduktion in der DDR zu bestimmen. Der DEFA-Film erscheint so nicht als isoliertes Phänomen, sondern als Teil eines transnationalen filmischen Austauschs unter asymmetrischen politischen und ökonomischen Voraussetzungen.
Das Seminar verfolgt einen filmhistorischen wie auch -analytischen Ansatz und verbindet close reading einzelner Filme mit übergeordneten Fragen nach Zensur, Autorschaft, Genre, Bildpolitik und Erinnerungskultur. Der DEFA-Film soll dabei als komplexes kulturelles Archiv verstanden werden, in dem sich ästhetische Ambitionen, politische Erwartungen und individuelle Handschriften überlagern.
Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, zur Übernahme eines Referats sowie zur Lektüre begleitender Texte wird vorausgesetzt. Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung. Die Anmeldung ist über OPAL möglich. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Seminar – [KuM Kg - Fischer] Die Avantgarden laden ein! Teil 2: Ausstellungen von Künstler:innen- und Architekt:innengruppen 1946 bis heute
- Lehrperson
-
- Rudolf Fischer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Was ist Avantgarde? Für die Avantgardegruppen im 20. Jahrhundert waren Ausstellungen ein essenzielles Mittel, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren und positionieren, sich bekannt zu machen. Durch Ausstellungen treten die Künstler:innen, Designer:innen und Architekt:innen in direkten Dialog mit dem Publikum und können ihre oftmals radikalen Ideen und Visionen zur Diskussion stellen und traditionelle Sichtweisen hinterfragen. Vielfach standen gesellschaftliche, politische oder soziale Prozesse im Zentrum: Der Raum wurde als Plattform zur Provokation genutzt, um gesellschaftliche Normen und althergebrachte Kunstverständnisse zu hinterfragen und zu dekonstruieren. Innovative Gestaltung der Ausstellungen bis hin zu dynamischen und performativen Modellen der Interaktion mit den Besucher:innen ermöglichten neue Formen des Wahrnehmens und Erlebens.
Aufbauend auf den ersten Teil des Seminars im Sommersemester 2025, der sich mit Avantgardeausstellungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigte, untersucht der zweite Teil außergewöhnliche und einflussreiche Ausstellungen seit 1946. Ausgangspunkt sind die Bestandsaufnahmen der Nachkriegszeit in Dresden und Kassel (Allgemeine Deutsche Kunstausstellung 1946 und documenta 1955). Darauf folgen als Reaktion Ausstellungen von international ausgerichteten Künstlergruppen (z.B. CoBrA im Stedelijk Museum Amsterdam 1949) sowie interdisziplinäre Projekte, in denen neue Formen kollektiver Ausstellungspraxis erprobt wurden: This Is Tomorrow (Whitechapel Gallery, London 1956), Italy: The New Domestic Landscape (MoMA, New York City, 1972) oder Gefühlscollagen (Kunstmuseum Düsseldorf 1986). Das Seminar verfolgt diese Entwicklung bis in die Gegenwart, bis zum Wechsel von Design- und Kunstausstellungen zu globalen Forschungsplattformen (z.B. Architektur- und Kunstbiennalen Venedig, ab 2009) und investigativen Verhandlungsräumen von Themen wie Nachhaltigkeit, digitaler Produktion oder sozialer Praxis.
Jede Teilnehmer:in übernimmt ein Impulsreferat von ca. 20 Minuten. Zu den Sitzungen werden Originale (Objekte und Archivalien) präsentiert.
Das Seminar findet statt im Archiv der Avantgarden – Egidio Marzona (ADA), Staatliche Kunstsammlungen Dresden und erfolgt in Zusammenarbeit mit den ADA-Archivarinnen und Kurator:innen. Eine Tagesexkursion sowie eine Führung durch das ADA sind geplant. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
Kunstg EM 2
(Einführungsmodul II: „Einführung in die Bildkünste - Mittelalter und frühe Neuzeit“)
- Proseminar – [KuM Kg - Müller] Einführung in die Bildkünste
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jürgen Müller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/0017/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Proseminar führt in die verschiedenen bildkünstlerischen Gattungen wie Malerei, Grafik, Plastik und Fotografie ein. Es stellt die jeweiligen künstlerischen Techniken und die zugehörigen Begrifflichkeiten vor. Anhand ausgewählter Bildbeispiele sollen zudem Methoden und Fragestellungen der Kunstgeschichte erörtert werden. Um die Inhalte des Seminars an Originalen zu erproben, sind Besuche in den Dresdener Sammlungen vorgesehen. Zur Vertiefung wird begleitend ein Tutorium angeboten. Die zu absolvierende Prüfungsleistung besteht aus einer Hausarbeit.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
Kunstg ÜM 2
(Überblicksmodul II: „Epochen und Methoden der Kunstgeschichte“)
- Seminar – [KuM Kg - Kiehn] Dresden - Skulptur und Kunst im öffentlichen Raum
- Lehrperson
-
- Andrea Kiehn
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Auf Streifzügen durch die Altstadt, die Neustadt, Dresden-Friedrichstadt und die Pirnaische Vorstadt sollen Bauplastik, Denkmäler, Brunnen und Wandbilder betrachtet werden, welche die wechselvolle Geschichte der Stadt vom Barock bis zu DDR-Zeiten auf ganz unterschiedliche und für die jeweilige Kunstströmung charakteristische Weise widerspiegeln.
Neben bekannten plastischen Zeugnissen des Barock in Zwinger und Hofkirche stehen auch unbedeutendere Werke, wie die Reliefs am Studentenwohnheim Güntzstraße 28, die Fassadengestaltungen in der Kunsthofpassage der Neustadt, der bauplastische Schmuck der Kunstakademie sowie die Türreliefs und der Wandfries im 1. Obergeschoss des Kulturpalastes auf unserem Seminarprogramm.
Studierende, die Prüfungsleistungen erbringen möchten, tragen sich bitte in die Tabelle „Teilnahme mit Modulleistung“ ein. Studierende, die ohne Modulleistung nur am Seminar teilnehmen möchten, tragen sich bitte in die Tabelle „Teilnahme ohne Modulleistung“ ein.
In der ersten Seminarsitzung am 13.4.2026 wird aufgrund der begrenzten Zulassungszahl entschieden, wer aus dieser Interessentengruppe an der Veranstaltung teilnehmen darf. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Blockseminar – [KuM Kg - Köhl] Hauptwerke mittelalterlicher Kunst in Sachsen
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ausstehend In Präsenz bis In Präsenz bis In Präsenz bis In Präsenz - Beschreibung
- Die Geschichte der Kunst im heutigen Sachsen beginnt spät, aber spektakulär. Erst nach der Gründung der ersten Klöster und mit dem Wachstum der jungen Städte im 12. Jahrhundert entstand hier eine größere Zahl monumentaler, reich ausgestatteter Sakralbauten. Schon bald danach, in den Jahrzehnten um und nach 1200, kamen einige der herausragenden Künstler ihrer Generation in die damals prosperierende Markgrafschaft Meißen. Sie schufen Werke von europäischem Rang: den Wechselburger Lettner etwa, die Freiberger Goldene Pforte oder die Skulpturen des Meißener Doms. Eine weitere Blütezeit erfuhr die Region in den Jahrzehnten um 1500, als nahezu jede Stadt ihre Kirche erweitern, umbauen oder auch ganz neu errichten und dazu opulent ausstatten ließ. Das Seminar widmet sich diesen und weiteren Werken der Bau- und Bildkünste im Rahmen von drei ganztägigen Vor-Ort-Sitzungen in Wechselburg, Meißen und Freiberg. Ziel der Veranstaltung ist es, einerseits grundlegende Techniken des Beschreibens und Analysierens vor den Originalen einzuüben, andererseits am Beispiel repräsentativer Hauptwerke einen Überblick über die sakrale (und in geringerem Maße auch weltliche) Kunst des Hoch- und Spätmittelalters in Europa zu gewinnen.
Vorbesprechung am 5.5.26, ab 11:10 Uhr in ABS
Termine 3 Tagesexkursionen: 10./12./13.6.26 jeweils 9-18 Uhr - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
Kunstg EM 1
(Einführungsmodul I: „Architektur: Mittelalter und frühe Neuzeit“)
- Vorlesung – [KuM Kg - Köhl] Notre-Dame. Geschichte und Gegenwart, Monument und Mythos
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Notre-Dame ist nicht die größte und vielleicht auch nicht die schönste aller gotischen Kathedralen. Sie war "nur" Sitz eines einfachen Bischofs und hatte auch für die französischen Könige keine überragende Bedeutung (im Vergleich etwa zur Grablege in Saint-Denis oder zur Krönungskirche in Reims). Dennoch ist Notre-Dame in Paris zweifellos die berühmteste Kirche Frankreichs, beim Brand 2019 trauerten Menschen aus aller Welt um sie und bei der Wiedereröffnung 2024 waren Staatsoberhäupter aus aller Welt zu Gast. Ihre Berühmtheit verdankt sie nicht zuletzt ihrer "Wiederentdeckung" im 19. Jahrhundert, zunächst durch den Romancier Victor Hugo, der ihr seinen bekanntesten Roman widmete, ehe der Architekt Eugène Viollet-le-Duc mit einer ebenso umfassenden wie schöpferischen, das Bild von Notre-Dame bis heute prägenden Restaurierungskampagne europaweit Beachtung finden sollte.
Aber schon viel früher, bald nach dem Baubeginn 1160, hatte die Kathedrale große Resonanz erfahren: einerseits, weil die Baustelle von Notre-Dame als herausragendes Bauprojekt in der französischen Hauptstadt über mehrere Jahrhunderte viele der besten Künstler anzog; andererseits, weil auch die Stadt Paris als politische, intellektuelle und kulturelle Metropole ein Anziehungspunkt für potenzielle Auftraggeber von Bau- und Kunstwerken aus ganz Europa war. Die Vorlesung widmet sich Notre-Dame in dreifacher Weise: erstens in ihrem exemplarischen Charakter als Hauptwerk der gotischen Architektur und Skulptur zwischen dem mittleren 12. und frühen 14. Jahrhundert; zweitens in ihrer Ausstrahlung als europaweit bekanntes und weit über Frankreich hinaus rezipiertes Zentrum künstlerischer Innovation; drittens in ihrer Bedeutung als Denkmal, Symbol und Mythos, als ein Bauwerk, das über die Jahrhunderte ständig verändert, neu erfunden und auch künstlerisch immer wieder neu interpretiert wurde. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Proseminar – [KuM Kg - Walter] Einführung in die Architekturgeschichte
- Lehrperson
-
- Julia Walter
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Gegenstand dieses Einführungskurses sind die Grundzüge der Architekturgeschichte von der Antike bis zur Moderne. Entlang eines chronologischen Leitfadens werden Anfangskenntnisse von den Architektursystemen verschiedener Epochen (z.B. griechische Säulenordnungen, frühchristliche Basiliken, gotische Kathedralen, usw.) vermittelt. Dabei werden auch die spezifischen Begriffe der Formenlehre und Architekturbeschreibung sowie die methodischen Schritte der Bauanalyse behandelt. Im Fokus stehen die Schlüsselbauten der Architekturgeschichte vom Parthenon Tempel bis zur Berliner Reichstagskuppel.
Das Seminar ist Teil des Pflichtmoduls im Kernbereich des Bachelor-Studiengangs Kunstgeschichte sowie im Ergänzungsbereich (70 Credits) anderer Bachelor-Studiengänge der Philosophischen Fakultät. Die Studienleistungen bestehen aus einer Klausur im Umfang von 90 Minuten sowie ggf. einer mündlichen Prüfungsleistung mit visueller Präsentation. (Hinweise zur inhaltlichen Gestaltung erfolgen in der ersten Sitzung.)
Zum Proseminar findet ein Tutorium statt, in welchem die Themen vertiefend bearbeitet als auch die begrifflichen Grundlagen geschaffen werden und Übungen möglich sind. - Literatur
-
- Baumgart, Fritz, Stilgeschichte der Architektur, Köln 1977.
- Binding, Günther, Architektonische Formenlehre, Darmstadt 1995.
- Koch, Wilfried, Baustilkunde. 2 Bde, Gütersloh 1993.
- Koepf, Hans, Bildwörterbuch der Architektur, Stuttgart 1968.
- Koepf, Hans, Baukunst in fünf Jahrtausenden, Stuttgart u.a. 1990.
- Kostof, Spiro, Geschichte der Architektur. 3 Bde., Stuttgart 1992.
- Müller, Werner / Gunther Vogel, dtv Atlas zur Baukunst, München 1994.
- Pevsner, Nikolaus, Europäische Architektur von den Anfängen bis zur Gegenwart, München 1997.
- Pevsner, Nikolaus / Honour, Hugh / Fleming, John, Lexikon der Weltarchitektur, München 1992.
- Reclams Wörterbuch der Architektur, Stuttgart 2012.
Kunstg AM 2
(Aufbaumodul II: „Fallstudien zur Kunst der frühen Neuzeit oder der Moderne“)
- Seminar – [KuM Kg - Schmidt] Bilder der Arbeit in der Kunst seit 1850
- Lehrperson
-
- Dr. Frank Schmidt
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag, jede ungerade Woche 4. Doppelstunde bis 5. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Industrialisierung, Urbanisierung und die Herausbildung moderner Klassengesellschaften veränderten nicht nur Produktionsweisen, sondern auch die visuellen Strategien, mit denen Arbeit, Arbeiter*innen und Arbeitsprozesse dargestellt und zum Teil politisch aufgeladen wurden. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts rücken entsprechende Themen verstärkt ins Zentrum der bildenden Kunst, wobei Künstler*innen maßgeblich zur visuellen Konstruktion sozialer Wirklichkeiten beitrugen, indem sie Arbeit in ihren Werken thematisierten, idealisierten, problematisierten oder symbolisch überhöhten.
Ausgehend von den realistischen Positionen Gustave Courbets, Jean-François Millets und Adolph Menzels untersucht das Seminar, wie Arbeit in der Kunst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verstärkt zum Thema gemacht wird. Im frühen 20. Jahrhundert verschärfen sozialkritische, expressionistische und politisch engagierte Bildprogramme, etwa im Umfeld der Arbeiterbewegung, der Russischen Revolution oder der Neuen Sachlichkeit, die Frage nach der sozialen Funktion von Kunst. Spätestens mit der Etablierung sozialistischer Bildpolitiken in der DDR wird Arbeit zu einem zentralen ideologischen Leitmotiv, dessen visuelle Normierung es ebenso zu diskutieren gilt wie seine Brüche und Ambivalenzen.
Auf der Grundlage mehrerer Exkursionen soll im Seminar anhand exemplarischer Fallstudien verdeutlicht werden, wie sich der Begriff der Arbeit im Spannungsfeld von Körper, Handwerk, Technik, Ideologie und künstlerischer Praxis verändert und welche sozialen, politischen und ästhetischen Konzepte den behandelten Werken eingeschrieben sind.
Neben der Malerei werden auch andere Medien einbezogen, insbesondere die Fotografie als Dokumentations-, Propaganda- und Kritikmedium. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der deutschen Kunst und dem mitteldeutschen Raum, mit Fokus auf regionalen Sammlungen und Institutionen der Industriekultur. Internationale Fallbeispiele dienen der vergleichenden Perspektivierung nationaler Bildtraditionen. Zu den behandelten Künstler*innen zählen neben den Genannten u. a. Thomas Hart Benton, Ford Madox Brown, Otto Griebel, Laura Knight, Käthe Kollwitz, Wilhelm Leibl, Max Liebermann, Constantin Meunier, Tina Modotti, August Sander, Martha Schrag, Eva Schulze-Knabe, Charles Sheeler, Willi Sitte, Robert Sterl und Werner Tübke.
Das Seminar findet 14-tägig, ergänzt durch einzelne Blocktermine, statt. Die Absprache der Termine sowie die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung. Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, zur Übernahme eines Referats sowie zur Lektüre begleitender Texte wird vorausgesetzt. Die Anmeldung zum Seminar ist über OPAL möglich. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Seminar – [KuM Kg - Fischer] Die Avantgarden laden ein! Teil 2: Ausstellungen von Künstler:innen- und Architekt:innengruppen 1946 bis heute
- Lehrperson
-
- Rudolf Fischer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Was ist Avantgarde? Für die Avantgardegruppen im 20. Jahrhundert waren Ausstellungen ein essenzielles Mittel, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren und positionieren, sich bekannt zu machen. Durch Ausstellungen treten die Künstler:innen, Designer:innen und Architekt:innen in direkten Dialog mit dem Publikum und können ihre oftmals radikalen Ideen und Visionen zur Diskussion stellen und traditionelle Sichtweisen hinterfragen. Vielfach standen gesellschaftliche, politische oder soziale Prozesse im Zentrum: Der Raum wurde als Plattform zur Provokation genutzt, um gesellschaftliche Normen und althergebrachte Kunstverständnisse zu hinterfragen und zu dekonstruieren. Innovative Gestaltung der Ausstellungen bis hin zu dynamischen und performativen Modellen der Interaktion mit den Besucher:innen ermöglichten neue Formen des Wahrnehmens und Erlebens.
Aufbauend auf den ersten Teil des Seminars im Sommersemester 2025, der sich mit Avantgardeausstellungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigte, untersucht der zweite Teil außergewöhnliche und einflussreiche Ausstellungen seit 1946. Ausgangspunkt sind die Bestandsaufnahmen der Nachkriegszeit in Dresden und Kassel (Allgemeine Deutsche Kunstausstellung 1946 und documenta 1955). Darauf folgen als Reaktion Ausstellungen von international ausgerichteten Künstlergruppen (z.B. CoBrA im Stedelijk Museum Amsterdam 1949) sowie interdisziplinäre Projekte, in denen neue Formen kollektiver Ausstellungspraxis erprobt wurden: This Is Tomorrow (Whitechapel Gallery, London 1956), Italy: The New Domestic Landscape (MoMA, New York City, 1972) oder Gefühlscollagen (Kunstmuseum Düsseldorf 1986). Das Seminar verfolgt diese Entwicklung bis in die Gegenwart, bis zum Wechsel von Design- und Kunstausstellungen zu globalen Forschungsplattformen (z.B. Architektur- und Kunstbiennalen Venedig, ab 2009) und investigativen Verhandlungsräumen von Themen wie Nachhaltigkeit, digitaler Produktion oder sozialer Praxis.
Jede Teilnehmer:in übernimmt ein Impulsreferat von ca. 20 Minuten. Zu den Sitzungen werden Originale (Objekte und Archivalien) präsentiert.
Das Seminar findet statt im Archiv der Avantgarden – Egidio Marzona (ADA), Staatliche Kunstsammlungen Dresden und erfolgt in Zusammenarbeit mit den ADA-Archivarinnen und Kurator:innen. Eine Tagesexkursion sowie eine Führung durch das ADA sind geplant. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
Kunstg ÜM 3
(Überblicksmodul III: „Epochen“)
- Vorlesung – [KuM Kg - Müller] Epochenvorlesung Renaissance
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jürgen Müller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 200
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/0E11/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung nimmt die Kunst und die Entwicklungen der italienischen Renaissance in den Blick. Neben zentralen Künstlern werden auch die wichtigen Kunstzentren Florenz, Mantua und Rom vorgestellt, um die Geschichte der Renaissance an ihren prominentesten Beispielen zu diskutieren. Dabei werden sowohl zentrale Werke der Malerei, Skulptur und Architektur als auch die politischen, sozialen und religiösen Rahmenbedingungen behandelt, innerhalb derer diese entstanden sind. Themen wie die Wiederentdeckung der Antike, neue Formen der Bildrepräsentation, die Rolle von Auftraggebern und die Ausbildung eines neuen Künstlerverständnisses bilden dabei zentrale Leitfragen der Vorlesung.
- Literatur
- Als einführende Lektüre empfehle ich Michael Baxandall: Die Wirklichkeit der Bilder. Malerei und Erfahrung im Italien der Renaissance, Berlin 1990.
- Zuordnungen
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- Nicht modular
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- AQUA
- Lehrplanung