Lehrveranstaltungen
Wichtiger Hinweis zur Planung
Bitte beachten Sie, dass alle im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis aufgeführten Angaben ohne Gewähr erfolgen. Da die Semesterplanung ein dynamischer Prozess ist, kann es fortlaufend zu Änderungen und kurzfristigen Anpassungen (z. B. bei Terminen, Räumen oder Lehrpersonen) kommen.
Es wird daher empfohlen, die Einträge regelmäßig auf Aktualisierungen zu prüfen.
Gesamtansicht – Sommersemester 2026
PHF-SEBS-GK-20
(Vertiefende Perspektiven der Gemeinschaftskunde)
- Seminar – [Pw Theo - van Ooyen] Die Staats- und Demokratietheorie des Bundesverfassungsgerichts
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Robert Christian van Ooyen
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Siehe Opal
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz - Beschreibung
- Das „Politikverständnis“ des Bundesverfassungsgerichts im Spannungsfeld von Macht und Recht aus Sicht der politischen Theorie, erarbeitet anhand der Lektüre zentraler Entscheidungen (insb. Parteiverbotsverfahren von SRP bis NPD II – Ausländerwahlrecht und Kopftuch I-III – Einsatz Bundeswehr – EU von Solange I bis Post-Lissabon). Ausgangspunkt bildet dabei der zentrale Theoriestreit um den „Hüter der Verfassung“ der Kelsen-Schmitt-Kontroverse.
- Literatur
-
- Badura/Dreier (Hg.): Festschrift 50 Jahre Bundesverfassungsgericht, Tübingen 2001
- Baer: Rote Linien, Freiburg 2025
- Brodocz: Die Macht der Judikative, Wiesbaden 2009
- Collings: Democracy’s Guardians. A History of the German Constitutional Court, Oxford 2015
- Czermak: 70 Jahre Bundesverfassungsgericht in ideologischer Schieflage, Baden-Baden 2021
- Darnstädt: Verschlusssache Karlsruhe, München 2018
- Foschepoth: Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg, 2. Aufl., Göttingen 2021
- Gawron/Rogowski: Die Wirkung des Bundesverfassungsgerichts, Baden-Baden 2007
- Gawron: Bundesverfassungsgericht und Religionsgemeinschaften, Berlin 2017
- Gawron: Private und Bundesverfassungsgericht, Berlin 2021
- Gawron/Lembcke/van Ooyen: Reform des Bundesverfassungsgerichts?, Berlin 2021
- Grigoleit: Bundesverfassungsgericht und deutsche Frage, Tübingen 2004
- Grimm: Recht oder Politik? Die Kelsen-Schmitt-Kontroverse…, Berlin 2020
- Häberle: Verfassungsgerichtsbarkeit – Verfassungsprozessrecht, Berlin 2014
- Henne/Riedlinger: Das Lüth-Urteil aus (rechts-)historischer Sicht, Berlin 2005
- Hönnige: Verfassungsgericht, Regierung und Opposition, Wiesbaden 2007
- Jestaedt/Möllers/Lepsius/Schönberger: Das entgrenzte Gericht, Frankfurt a.M. 2011
- Kelsen: Wer soll der Hüter der Verfassung sein?, Neuausgabe, 2. Aufl., Tübingen 2019
- Kneip: Verfassungsgerichte als demokratische Akteure, Baden-Baden, 2009
- Kommers: Judicial Politics in West Germany, Beverly Hills – London 1976
- Kranenpohl: Hinter dem Schleier des Beratungsgeheimnisses, Wiesbaden 2011
- Kuhn: Bundesverfassungsgericht und Parlamentarismus, Baden-Baden 2021
- Kulick/Vasel: Das konservative Gericht, Tübingen 2021
- Lamprecht: Das Bundesverfassungsgericht, BpB, Bonn 2011
- Landfried: Bundesverfassungsgericht und Gesetzgeber, Baden-Baden 1996
- Lembcke: Der Hüter der Verfassung, Tübingen 2007
- Lembcke: Das öffentliche Ansehen des Bundesverfassungsgerichts, Berlin 2007
- Lhotta/Ketelhut/Schöne (Hg.): Das Lissabon-Urteil, Wiesbaden 2013
- Lietzmann: Das Bundesverfassungsgericht, Opladen 1988
- Menzel/Müller-Terpitz (Hg.): Verfassungsrechtsprechung, 3. Aufl., Tübingen 2017
- Möllers: Der vermisste Leviathan, Frankfurt a.M. 2008
- Möllers/van Ooyen (Hg.): Parteiverbotsverfahren, 5. Aufl., Frankfurt a.M. 2017
- van Ooyen: Der Begriff des Politischen des Bundesverfassungsgerichts, Berlin 2005
- van Ooyen: Bundesverfassungsgericht und politische Theorie, Wiesbaden 2015
- van Ooyen: Der Staat der Moderne. Hans Kelsens Pluralismustheorie, 2. Aufl., Berlin 2020
- van Ooyen: Das Bundesverfassungsgerichts und der „Kopftuch-Streit“, 4. Aufl., Frankfurt a.M. 2025
- van Ooyen: Die Staatstheorie des Bundesverfassungsgerichts und Europa, 9. Aufl., Baden- Baden 2022
- van Ooyen: Das Bundesverfassungsgerichts und der Einsatz der Bundeswehr, 5. Aufl., Frankfurt a.M. 2025
- van Ooyen/Möllers: „Der Staat ist von Verfassungs wegen nicht gehindert...“. National-liberaler Etatismus im Staatsverständnis des Bundesverfassungsgerichts, Baden-Baden 2021
- van Ooyen/Möllers: Das Bundesverfassungsgericht im Politikfeld Öffentliche Sicherheit, 6 Bde, Frankfurt a.M. 2025
- van Ooyen/Möllers (Hg.): HB Bundesverfassungsgericht im politischen System, 3. Aufl., Wiesbaden 2025
- Schaal: Integration durch Verfassung und Verfassungsrechtsprechung?, Berlin 2000
- Schlaich/Korioth: Das Bundesverfassungsgericht, 12. Aufl., München 2021
- Schäller: Föderalismus und Souveränität im Bundesstaat, Wiesbaden 2016
- Schmitt: Der Hüter der Verfassung, 4. Aufl., Berlin 1996
- Stolleis (Hg.): Herzkammern der Republik, München 2011
- Stüwe: Die Opposition im Bundestag und das Bundesverfassungsgericht, Baden-Baden 1997
- Vanberg: The Politics of Constitutional Review in Germany, Cambridge 2005
- Vorländer (Hg.): Die Deutungsmacht der Verfassungsgerichtsbarkeit, Wiesbaden 2006
- Wiegandt: Norm und Wirklichkeit. Gerhard Leibholz (1901-1982), Baden-Baden 1995
- Wendenburg: Die Debatte um die Verfassungsgerichtsbarkeit und der Methodenstreit in der Weimarer Republik, Göttingen 1984
- Wöhst: Hüter der Demokratie, Wiesbaden 2017
- Wrase/Boulanger (Hg.): Die Politik des Verfassungsrechts, Baden-Baden 2013.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Dhawan] Theories of Violence and Nonviolence
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Nikita Dhawan
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Dhawan] Human Rights and its Critics
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Nikita Dhawan
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Besand] Fit fürs STEX
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anja Besand
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde ABS/2-07/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieser Kurs hilft sich auf die mündliche Staatsexamensprüfung in der Didaktik der politischen Bildung vorzubereiten. Wir nutzen den Kurs dazu noch einmal im Vogelflug über das ganze Didaktikstudium zu blicken und Lücken zu schließen oder Stoff aufzufrischen.
Dabei geht es z.B. um folgende Fragen:
Was sind die aktuellen Kontroversen der politischen Bildung? Wer ist eigentlich das „Who is Who“ der Politikdidaktik? Und welche Themen sind für Sie im GRW-Studium bisher immer zu kurz gekommen? Dieses Seminar bietet Ihnen einen Überblick über aktuelle Tendenzen in der fachdidaktischen Theoriediskussion und deren Grundlagen. In diesem Zusammenhang werden wir uns u.a. mit den Grundlagen unseres Faches, Positionen unterschiedlicher Fachdidaktiker*innen und aktuellen Herausforderungen der politischen Bildung nach Ihren konkreten Interessenlagen beschäftigen. Das Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, eine begründete Position zu einzelnen theoretischen Ansätzen der fachdidaktischen Diskussion zu formulieren. Dieses Seminar wird als Grundlage, Auffrischung und Vorbereitung für die mündliche Staatsexamensprüfung im Fachbereich Politikdidaktik explizit empfohlen.
Für die Teilnahme am Seminar empfehlen wir, folgende Lehrveranstaltungen besucht zu haben:
V: Einführung in die Fachdidaktik der politischen Bildung
S: Unterrichtsverfahren: Einführung in das didaktische Denken
S: Konzeption und Gestaltung von Gemeinschaftskundeunterricht
- Seminar – [Pw Did - Besand] Politische Bildung in der Berufsschule
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anja Besand
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz - Beschreibung
- Politische Bildung ist von jeher ein fester allgemeinbildender Bestandteil in Berufsausbildungen. Ganz gleich in welcher Schulart eine berufliche Qualifikation erworben wird, immer findet während des beruflichen Lernens auch politisches Lernen statt. Es scheint jedoch so, als findet in der Politikdidaktik die berufliche Bildung recht wenig Beachtung. Aber was sind die Ursachen dieses Problems?
Nicht zuletzt die Einbindung der allgemeinbildenden Fächer in eine lernfeldorientierte Ausbildungsstruktur scheint entscheidend die Problemlage zwischen politischer und beruflicher Bildung zu prägen. Seit der Implementierung der Lernfeldstruktur entsteht ein völlig neues und sehr komplexes didaktisches Spannungsverhältnis zwischen den allgemeinbildenden Fächern mit ihrer bisher gewohnten eigenständigen Systematik und den Lernfeldern, die komplexe berufliche Handlungszusammenhänge und -situationen abbilden. In diesem Spannungsfeld bewegt sich auch die politische Bildung und es wird klar, wie bedeutend eine Neubestimmung des Verhältnisses von politischer und beruflicher Bildung wird.
In diesem Seminar wollen wir das Spannungsverhältnis zwischen politischer und beruflicher Bildung eingehend untersuchen sowie Problemlagen und Bedarfe in diesem Bereich vertiefend analysieren. Ausgehend von dieser Analyse und unter Berücksichtigung bereits vorhandener didaktischer Konzeptionen für andere Schulbereiche aber auch für andere allgemeinbildende Fächer im Berufsbildungsbereich soll ein tragfähiges Modell entwickelt werden, wie politische Bildung in der beruflichen Bildung gestaltet werden kann. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Hoyer] Zwischen Simulation und Wirklichkeit – Spielbasierte Formate im Gemeinschaftskundeunterricht
- Lehrperson
-
- Juliane Hoyer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/2-07/U In Präsenz - Beschreibung
- Spielend lernt es sich viel leichter, oder? Vor allem Entscheidungsspiele, Rollenspiele, Diskussionsformen und Planspiele, die fest im Lehrplan verankert sind, werden um Unterricht eingesetzt. Aber auch Mikromethoden, Gesellschafts- und Computerspiele sowie szenische Spielformen bieten die Möglichkeit abstrakte Gegenstände emotional erfahrbar zu machen und konflikthaltige, alltägliche, oder fiktive Problemsituationen zu bearbeiten und zu analysieren. Spiele schaffen schüler:innen- und handlungsorientierte Zugänge und ermöglichen eine große Vielfalt lebendiger Unterrichtssituationen.
Zunächst beschäftigen wir uns in diesem praxisorientierten Seminar mit den pädagogischen und fachdidaktischen Zielen beim Einsatz von Spielen im Unterricht. Anhand des derzeitigen Forschungsstandes beleuchten wir die Potenziale, die in spielerischen Unterrichtsmethoden stecken, wobei auch die Herausforderunge in den Blick genommen werden. Im Zentrum aber sollen Spiele erprobt werden, um davon ausgehend zu fragen: Welche Spiele eignen sich wo und welche Voraussetzungen braucht es, damit Lernen im Spiel gelingen kann. - Literatur
-
- Literatur:
- Jacobs, Heinz (Hg.) (2010): Ökonomie spielerisch lernen. Kompetenz gewinnen. Spiele, Rollenspiele, Planspiele, Simulationen und Experimente. Frankfurt/M.
- Petrik, Andreas/Rappenglück, Stefan (Hg.) (2017): Handbuch Planspiele in der politischen Bildung. Schwalbach/Ts.
- Scholz, Lothar (2022): Spiele im Politikunterricht. Frankfurt/M.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Rentsch] Sozioökonomische Bildung
- Lehrperson
-
- Susanne Rentsch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Ausgangspunkt dieses Seminars ist die Beobachtung, dass ökonomische Bildung in der Schule und (und auch im Studium) häufig auf ein sehr enges Verständnis von Wirtschaft reduziert wird, in dem gesellschaftliche Machtverhältnisse, soziale Ungleichheit und ökologische Krisen ausgeblendet werden. Das Fach Gemeinschaftskunde ist aber als Integrationsfach gedacht. Das bedeutet: Bezugsdisziplinen wie der Bereich „Wirtschaft“ sind nicht isoliert, sondern eingebettet in gesellschaftliche, politische und ökologische Zusammenhänge zu denken und zu unterrichten. Das Seminar führt in die Grundlagen, zentralen Kontroversen und didaktischen Perspektiven der sozioökonomischen Bildung ein. Sozioökonomische Bildung meint dabei die Idee, Lernprozesse zu ökonomischen Zusammenhängen immer plural, multiperspektivisch und sozialwissenschaftlich in ihrem gesellschaftlichen Kontext zu betrachten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der kritischen Auseinandersetzung mit sozioökonomischen Ungleichheiten und der Frage, wie Bildungsprozesse dazu beitragen können, Lernende zu einer reflektierten, mündigen und demokratischen Teilhabe an wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entscheidungen zu befähigen. Dabei werden auch Bezüge zu kapitalismuskritischen, emanzipatorischen und transformativen Ansätzen politischer Bildung hergestellt.
- Literatur
-
- Literaturempfehlungen
- Autorengruppe Sozioökonomische Bildung. (2019). Was ist gute ökonomische Bildung? Leitfaden für den sozioökonomischen Unterricht. Deutschland: Wochenschau Verlag.
- Bünger, C., Czejkowska, A., Lohmann, I., Steffens, G. (2022). Zukunft - Stand jetzt. Jahrbuch für Pädagogik 2021. Beltz Juventa.
- Chehata, Y., Eis, A., Lösch, B., Schäfer, S., Schmitt, S., Thimmel, A. Trumann, & Wohnung, A. (2023). Handbuch kritische politische Bildung. Wochenschau Verlag.
- Engartner, T., & Krisanthan, B. (Hg.). (2017). Wie viel ökonomische Bildung braucht politische Bildung?. Wochenschau Verlag.
- Fridrich, C., & Hofmann-Schneller, M. (2017). Positionspapier „Sozioökonomische Bildung“. GW-Unterricht, 145(1), 54-57
- GS*ÖBW. (2023). Was ist und was will sozioökonomische Bildung? Positionen der Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft. Online verfügbar unter: https://soziooekonomie-bildung.eu/ueber-die-gsoebw/positionspapier/
- Hedtke, R. (2018). Das sozioökonomische Curriculum. Wochenschau Verlag.
- Hedtke, R. (2023). Wirtschaft und Gesellschaft: Eine Theorie der sozioökonomischen Bildung. Wochenschau Verlag.
- Lösch, B. (2025). Widersprüche der Demokratiebildung in einer kapitalistischen Gesellschaft. Zum Erfordernis politischer Bildung. In: Achour, S., Sieberkrob, M., Pech, D., Zelck, J., & Eberhard, P. (Hrsg.). Handbuch Demokratiebildung und Fachdidaktik. Bd. 1, Grundlagen und Querschnittsaufgaben. Wochenschau Verlag.
- Oppenhäuser, H. (2023). Wirtschaft demokratisch gestalten lernen: Kritische Materialien für Unterricht und außerschulische Bildung. Wochenschau Verlag.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Belling] „Was soll man da denn machen?!“ Herausforderungen (in) der Demokratiebildung
- Lehrperson
-
- Ann-Christin Belling
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar thematisiert eine der größten und immer wieder aktuellen Herausforderung der politischen Bildung: Wie gehen wir als politische Bildner:innen damit um, wenn wir im Kollegium, mit Eltern oder in der Arbeit mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen menschenrechtsfeindlichen Haltungen oder demokratiefeindlichen Äußerungen begegnen? Wie könnten adäquate Handlungsstrategien aussehen? Welche Möglichkeiten der Prävention und Intervention stehen uns als politische Bildner:innen zur Verfügung?
Kurzum: Was soll man da denn machen?
Dieses Seminar ist als Fallseminar angelegt, welches den Fokus auf von Ihnen eingebrachte Fallbeispiele aus dem (schulischen) politischen Bildungsbereich legt, bei denen Sie auf Hürden getroffen sind. Diese werden als Anlass für die Fallausarbeitungen genommen, die gemeinsam in Gruppen durchgeführt, vorgestellt und im Plenum besprochen werden.
Abschließend beschäftigen wir uns mit bewährten Lösungsansätzen für herausfordernde Situationen, die der eigenen Professionalisierung für die zukünftige politische Bildungsarbeit dienen sollen.
Die Studierenden sollen durch das Seminar anhand von exemplarischen alltagsnahen Situationen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt bekommen und dadurch ihre eigenen Handlungsspielräume in herausfordernden Situationen erweitern.
Für Studierende des „Moduls für alle“ (EGS-(SEOS/SEGY/SEBS)-T1-1 und EGS-(SEOS/SEGY/SEBS)-T2-2)) empfehlen wir explizit, dieses Seminar erst ab dem 3. Fachsemester (also nach dem Besuch des Einführungsmoduls GK) zu besuchen.
Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Seminar keine PL ablegen können, wenn Sie im Sommersemester 2024 oder früher das Seminar mit demselben Titel bereits besucht und bereits dort eine PL abgelegt haben. - Literatur
-
- Grundlagenliteratur (Auswahl):
- Behrens, Rico/ Besand, Anja/ Breuer, Stefan (2021): Politische Bildung in reaktionären Zeiten. Plädoyer für eine standhafte Schule, Frankfurt a. M: Wochenschau.
- Hufer, Klaus-Peter (2018): Argumente am Stammtisch. Erfolgreich gegen Parolen, Palaver und
- Populismus, 8. völlig überarb. Aufl., Frankfurt a. M.: Wochenschau.
- Kenner, Steve/ Lange, Dirk (2019): Demokratiebildung, in: Achour, Sabine/ Busch, Matthias/
- Meyer-Heidemann, Christian/ Massing, Peter (Hrsg.): Wörterbuch Politikunterricht. Frankfurt a. M.: Wochenschau.
- Salzborn, Samuel/ Kurth, Alexandra (2019): Antisemitismus in der Schule. Erkenntnisstand
- und Handlungsperspektiven, Berlin/ Gießen.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Belling] Sprache als Schlüssel: Politikunterricht sprachsensibel denken und planen
- Lehrperson
-
- Ann-Christin Belling
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Sprache ist ein zentrales Werkzeug im Politikunterricht – ihre Bedeutung wird jedoch oft unterschätzt. In diesem Seminar setzen wir uns mit der sprachlichen Dimension des Fachunterrichts auseinander und hinterfragen, wie wir Lernende dabei unterstützen können, Fach- und Bildungssprache kompetent zu nutzen. Gerade der Politikunterricht erfordert eine präzise Sprachverwendung, da er verschiedene Fachsprachen und komplexe Diskurse vereint. Anhand konkreter Unterrichtsbeispiele und eigener Planungsversuche werden wir Wege erarbeiten, wie politische Lernprozesse sprachsensibel gestaltet werden können. Unser Ziel ist es, ein reflektiertes Verständnis für den Zusammenhang von Sprache und Verstehen im Politikunterricht zu entwickeln und konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Unterrichtspraxis abzuleiten.
Besondere Aufmerksamkeit widmen wir der mündlichen Interaktion im Unterricht. Gemeinsam analysieren wir, mit welchen sprachlichen Hürden Schüler:innen im Politikunterricht konfrontiert werden und entwickeln Ansätze, wie sie hierbei sinnvoll unterstützt werden können. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie eine inklusive politische Sprachbildung gestaltet werden kann.
Das Seminar bietet Ihnen sowohl theoretische Einblicke als auch praxisorientierte Methoden zur Entwicklung eigener sprachsensibler Unterrichtskonzeptionen. So lernen Sie, wie Sie Lernende nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich gezielt fördern und sie auf ihrem Weg zu einer mündigen und aktiven politischen Teilhabe unterstützen können.
Für Studierende des Moduls für alle (EGS-(SEOS/SEGY/SEBS)-T1-1 und EGS-(SEOS/SEGY/SEBS)-T2-2)) empfehlen wir explizit, dieses Seminar erst am dem 3. Fachsemester (also nach dem Besuch der Basismodule) zu besuchen. Bei Rückfragen hierzu melden Sie sich gern per E-Mail bei mir.
Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Seminar keine PL ablegen können, wenn Sie im Wintersemester 2024/25 das Seminar „Politikunterricht sprachsensibel denken und planen“ bereits besucht und bereits dort eine PL abgelegt haben. - Literatur
-
- Grundlagenliteratur (Auswahl):
- Achour, Sabine et al. (2020): Sprachbildung im Politikunterricht, Wochenschau-Sonderausgabe.
- Michalak, Magdalena (2014): Sprache als Lernmedium im Fachunterricht. Theorien und Modelle für das sprachbewusste Lehren und Lernen, Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
- Neuhof, Julia/ Girnus, Luisa (2020): Sprachbildung im Fach Politische Bildung – Ein unbespieltes Feld?, in: Juchler, Ingo (Hrsg.): Politik und Sprache. Handlungsfelder politischer Bildung. Wiesbaden: Springer VS, S. 109-121.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Hölzel-Chokharash] Interdisziplinäres Podcastseminar: Fallstimmen aus der Praxis Politischer Bildung
- Lehrperson
-
- Tina Hölzel-Chokharash
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Immer mehr junge Menschen eignen sich die Welt über digitale Formate an. Social-Media-Plattformen wie TikTok oder auch Instagram spielen neben ChatGPT eine immer größere Rolle bei der politischen Meinungs- und auch Urteilsbildung. Die medialen Gewohnheiten haben sich auch besonders im Kontext gesellschaftspolitischer Berichterstattung in Richtung von Audiowalks, Hörspiele und Podcasts entwickelt.
Dieses Seminarangebot widmet sich gerade den auditiven Formaten des Podcasts im Kontext Politischer Bildung. Gemeinsam wollen wir auf verschiedene Formen der Informations- und Diskussionsvermittlung im Kosmos Podcast schauen und dabei auch fragen, wie Podcasts angehende Lehrkräfte unterstützen können und zum Einsatz im Unterricht kommen.
Einen zweiten wichtigen Teil des Seminars stellt aber auch die bewusst politikdidaktisch gerahmte Produktion eigener Audioformate in Form von Podcasts, Interviews, Audiowalks o.ä. dar. Nachdem wir uns dem Medium also schrittweise angenähert haben, werden Sie als Lernende selbst produzierend aktiv und dabei von mir als Dozentin begleitet. Welche politikdidaktischen Themenschwerpunkte und Formate ihre Produktion dabei haben wird, erarbeitet wird gemeinsam im Seminar.
Fragen, die Sie im Vorhinein andenken können:
Kennen Sie Beispiele für gute Audioformate rund um gesellschaftspolitische Themen? Wurden diese in ihrer Schulzeit eingesetzt? Würden Sie diese einsetzen?
Welche Genres im Bereich Audio bietet sich ihrer Meinung nach für politische Bildungsprozesse an?
Über welches Thema wollten Sie schon immer mal eine Produktion machen?
Kennen Sie Menschen und/oder Räume, die besonders spannend für eine auditive Erkundung wären?
- Seminar – [PW Did - Breuer] Antidemokratische Positionen und Einstellungen I
- Lehrperson
-
- Stefan Breuer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde ABS/02-016 In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Breuer] Bildung in der polarisierten Migrationsgesellschaft? Religiös-politische Konflikte und Kontroversen als pädagogische und didaktische Herausforderung
- Lehrperson
-
- Stefan Breuer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Gesellschaft wird zunehmend als polarisiert wahrgenommen, kontroverse Themen sind im öffentlichen Diskurs präsent. Das beeinflusst auch die Arbeit in und außerhalb von Schule, bei der gesellschaftliche und fachliche Kontroversen auch durch die Teilnehmer:innen eingebracht werden. Hier liegen Herausforderungen und Chancen: Ein pädagogisch angemessener Umgang mit kontroversen Themen kann die fachbezogene und die politische Urteilsbildung stärken.
- Literatur
- Johannes Drerup (2021): Kontroverse Themen im Unterricht. Konstruktiv streiten lernen. Reclam.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Schulze Wessel] Politisches Denken: Moderne Demokratietheorien
- Lehrperson
-
- PD Dr. Julia Schulze Wessel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/0213/U In Präsenz bis HSZ/0403/H In Präsenz bis POT/0106/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEBS-GK-06
(Geschichte, Theorien und Empirie Internationaler Politik)
- Seminar – [Pw IP - Kleinschmidt] Geschichte, Theorien u. aktuelle Fragen der Politik Europas
- Lehrperson
-
- Dr. Jochen Kleinschmidt
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde HSZ/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieser Kurs wendet einen historisch-soziologischen Ansatz auf die Analyse europäischer Politik und Geschichte an. Dieser basiert auf der Beobachtung und theoretischen Interpretation langfristiger Interaktionsmuster zwischen sozialen und wirtschaftlichen Strukturen, internationalen Systemen und militärischen Konflikten. Insbesondere wird auf entscheidende Transformationsprozesse in der europäischen Geschichte – wie Staatenformation, Revolutionen, der Aufstieg von Absolutismus, Imperialismus, Faschismus, der liberalen Demokratie und der modernen Konsumgesellschaft, die beiden Weltkriege, der Kalte Krieg, die europäische Einigung und ihre Krise sowie der gegenwärtige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine – eingegangen. Auch die Beziehungen Europas zu anderen Teilen der Welt, und hier insbesondere die transatlantischen Beziehungen, werden thematisiert. Erfolgreiche Teilnehmer*innen erwerben ein fortgeschrittenes Verständnis der begrifflichen und theoretischen Debatten über europäische Politik und Geschichte in den Internationalen Beziehungen und in angrenzenden Disziplinen.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw IP - Opitz] Internationale Organisationen in der Zeitenwende
- Lehrperson
-
- Friedrich Opitz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- IOs in der Zeitenwende
Kontestation, Backlash und die Zukunft globaler Zusammenarbeit
Die globale Ordnung befindet sich in einer tiefgreifenden Transformationsphase. Machtverschiebungen, autoritäre Gegenbewegungen, neoimperiale Bestrebungen und technologische Disruption prägen die gegenwärtige Entwicklungen. Diese Umbrüche stellen internationale Organisationen (IO) vor grundlegende Herausforderungen. Die zunehmende Verwischung der Grenzen zwischen innerstaatlicher und internationaler Politik erzeugt komplexe Wechselwirkungen, die sowohl die Funktionsfähigkeit als auch die Legitimität internationaler Institutionen beeinflussen. Daraus ergeben sich drängende Zukunftsfragen: Für wen und mit welchem Auftrag sollen internationale Organisationen handeln? Wie können Institutionen Interessenkonflikte zwischen Staaten und nichtstaatlichen Akteuren überbrücken, Kooperation ermöglichen oder Konflikte moderieren? Sind sie (noch) in der Lage, globale Probleme wie Klimawandel, Pandemien oder Sicherheitskrisen effektiv zu bewältigen? Wer repräsentiert wen--und wie demokratisch sind ihre Entscheidungsprozesse? Wie ist nationale Souveränität mit globaler Governance vereinbar? Vor diesem Hintergrund zielt das Einführungsseminar auf eine kritische Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen, historischen Entwicklungslinien und aktuellen Dynamiken internationaler Organisationen. Im Mittelpunkt stehen die Kontestation liberaler Ordnungsprinzipien, die Anpassungsstrategien internationaler Organisationen sowie der Nexus zwischen Innen- und Außenpolitik. Zugleich wird die Zukunft globaler Zusammenarbeit selbst zum analytischen Spannungsfeld: Bewegen wir uns auf eine Phase postliberaler Fragmentierung und machtpolitischer Blockbildung zu—oder entstehen in der Polykrise neue Formen institutioneller Kooperation und normativer (Un-)Ordnung im 21. Jahrhundert? - Zuordnungen
-
- Nicht modular
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- Zeitfenster Lehramt
- Blockseminar – [Pw IP - Gerstenberger] Zivilgesellschaft im deutsch-tschechischen Grenzraum: Lokale Teilhabe und Empowerment
- Lehrperson
-
- Stefanie Gerstenberger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar ist ein deutsch-tschechisches Lehrforschungsprojekt der TU Dresden, der Univerzita J.E. Purkyné Ústí nad Labem im Fachbereich Politikwissenschaft sowie der Euroregion Erzgebirge und der Aktion Zivilcourage e.V. als Praxispartner. Es findet im Rahmen des Projekts„re:demo – Dialog fördern und Gemeinschaft stärken / Podpora dialogu a posílení komunity“ statt.
Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen in ihren Gemeinden und Alltagsräumen demokratische Teilhabe erfahren, ausbauen und gestalten können – und welche Rolle zivilgesellschaftliche Akteure hierbei spielen. Das Seminar richtet sich an Studierende, die erforschen möchten, wie Vereine, Initiativen, Nachbarschaftsnetzwerke, Jugendgruppen, kulturelle Einrichtungen, soziale Träger, migrantische Organisationen, Umwelt- und Sportvereine, Kirchengemeinden, digitale Engagementformen und weitere lokale Beteiligung ermöglichen, erweitern oder stabilisieren. Dabei geht es auch darum, welche Barrieren vorzufinden sind und wie Empowerment insbesondere in peripheren Grenzregionen gefördert werden kann.
Basierend auf theoretischen Perspektiven aus der Politikwissenschaft und Soziologie entwickeln die Studierenden eigenständige empirische Forschungsprojekte. In deutsch-tschechischen Teams untersuchen sie konkrete Formen von Engagement, Mitgestaltung und Beteiligung – etwa in selbstverwalteten Räumen, Kulturinitiativen, Stadtteilprojekten, Jugendforen oder interkulturellen Begegnungsformaten. Methodisch arbeiten sie qualitativ und/oder quantitativ, z. B. mit Interviews mit lokalen Akteur:innen, Umfragen, ethnografischen Beobachtungen, Netzwerkanalysen oder Dokumentenanalysen.
Eine deutsch-tschechische Projektgruppe wird einen grenzüberschreitenden Schulprojekttag konzipieren und gemeinsam durchführen. Dabei erkunden Schüler:innen aus Deutschland und Tschechien, wie sie selbst in ihrem lokalen Umfeld aktiv werden können, welche Formen von Engagement es gibt, was sie sich wünschen, und wie sie demokratische Teilhabe im Alltag stärken können.
Zwei zweieinhalbtägige Blockveranstaltungen in Dresden und Most bilden den strukturellen Rahmen des Seminars. Hier entwickeln die Studierenden ihre Forschungsvorhaben, erhalten methodisches Feedback, tauschen sich mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, kommunaler Praxis und unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Bereichen aus und reflektieren ihre Zwischenergebnisse. Im engen Austausch mit lokalen Akteuren analysieren sie sowohl bestehende als auch innovative Formen der Beteiligung und des Empowerments in grenzüberschreitenden und strukturschwachen Regionen.
Das Seminar verbindet wissenschaftliche Analyse, interkulturelle Zusammenarbeit und praxisorientiertes Lernen. Die Ergebnisse werden öffentlich zugänglich gemacht, um Impulse für Forschung, Zivilgesellschaft und Praxisakteure zu geben. Die Kosten für Präsenzangebote (Übernachtung, Kulturprogramm oder Fahrtkosten) werden durch Fördermittel abgedeckt.
PHF-SEBS-GK-17
(Spezielle Fragen der Wirtschaftswissenschaften)
- Vorlesung – [Pw Did - Fürstenau] Spezielle Fragen der Wirtschaftsdidaktik
- Lehrpersonen
-
- Prof. Dr. Bärbel Fürstenau
- Eva Jana Friese
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde kein Raum In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEBS-GK-10
(Blockpraktikum B)
- Seminar – [Pw Did - Kirste] Block B Berufsbbildende Schulen
- Lehrperson
-
- Oliver Kirste
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/02-022 In Präsenz - Beschreibung
- Das Blockpraktikum B bildet den Schwerpunkt der schulpraktischen Erprobung in der fachspezifischen Ausbildung. Sie sind vier Wochen am Stück an Ihrer Praktikumsschule und werden einen zusammenhängenden Themenabschnitt unterrichten. Dabei gewinnen Sie einen tieferen Einblick in die aufeinander aufbauende Unterrichtsplanung, die längerfristige Begleitung einer Lerngruppe und den schulbezogenen Aufgaben einer Lehrkraft.
Begleitend zum Schulpraktikum besuchen Sie ein Blockseminar. In der Vorbereitungssitzung werden Sie Ihr Wissen zu Hospitationsgrundlagen, didaktischer Reihenplanung sowie einer produktiven Unterrichtsreflexion vertiefen und anwenden. Abschließend werden die Bestandteile und Anforderungen an das Prüfungsportfolio besprochen.
Der zweite Termin des Begleitseminars findet jeweils nach der Praktikumszeit an den Schulen statt und damit i.d.R. erst im darauffolgenden Semester (immer in zwei aufeinanderfolgenden Doppelstunden). Zu einem selbst gewählten Termin präsentieren Sie mündlich Ihre Unterrichtsreihenplanung und reflektieren Ihre Unterrichtspraxis und Berufserfahrung an der Praktikumsschule. Zudem stellen Sie sich einer kritischen Reflexion Ihres Unterrichtsentwurfes und stellen selbst einen fremden Unterrichtsentwurf zur kritischen Diskussion.
Der Auftakttermin für die Blockveranstaltung ist der 17.07.2026, 2. DS (09:20-10:50 Uhr), online.
Die Präsentationstermine finden dann im Wintersemester 2026/27 dienstags von 13:00-16:20 Uhr in ABS 02-022 statt. - Literatur
-
- Empfohlene Literatur:
- Autorengruppe Fachdidaktik. 2016. Was ist gute politische Bildung? Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag.
- Frech, Siegfried/Bäder, Valeska (Hrsg.). 2014. Leitfaden Referendariat im Fach Politik. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag.
- Henkenborg, Peter/Mambour, Gerrit/Winckler, Marie (Hrsg.). 2013. Kompetenzorientiert Politik unterrichten. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag.
- Reinhardt, Volker (Hrsg.). 2018. Wirksamer Politikunterricht. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren
PHF-SEBS-GK-14
(Vertiefung in die Methoden der empirischen Sozialforschung)
- Seminar – [SO MES - Menold] Sozialwissenschaftliche Datenerhebung und Analyse
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Natalja Menold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/2-07/U In Präsenz
- Tutorium – [Pw Sys - NN] Tutorium Methoden der empirischen Sozialforschung II
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde HSZ/0405/U In Präsenz
- Tutorium – [Pw Sys - NN] Tutorium Methoden der empirischen Sozialforschung II
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde HSZ/0101/U In Präsenz
- Tutorium – [Pw Sys - NN] Tutorium Methoden der empirischen Sozialforschung II
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde BEY/0E39/U In Präsenz
PHF-SEBS-GK-05
(Das politische System der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich)
- Vorlesung – [Pw Sys - Eichhorn] Das politische System der Bundesrepublik im Vergleich
- Lehrperson
-
- Dr. Kristin Eichhorn
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 200
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/0E11/H In Präsenz - Beschreibung
- Diese Vorlesung führt erstens grundlegend in das politische System Deutschlands ein, arbeitet zweitens spezifische Merkmale heraus und zeigt drittens neuere Entwicklungen der Bundesrepublik auf. Neben der Entstehung und der institutionellen Struktur der Bundesrepublik werden politische Akteure und Prozesse sowie intermediäre Institutionen betrachtet. Ein wichtiger Fokus liegt zudem auf die Einbindung in die EU und dem Regieren in dem deutschen und europäischen Mehrebenensystem.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Sys - Vollmann] Strategien von Herrschaftssicherung im Vergleich
- Lehrperson
-
- Erik Vollmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde ABS/0213/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar untersucht zentrale Strategien, mit denen politische Herrschaft gesichert und stabilisiert wird. Im Mittelpunkt steht ein vergleichender Blick auf demokratische und autoritäre Systeme sowie die Instrumente, die politische Regime einsetzen, um ihre Macht zu erhalten.
Ausgehend von klassischen und aktuellen Ansätzen der vergleichenden Politikwissenschaft analysiert das Seminar u.a. drei zentrale Mechanismen der Herrschaftssicherung: Legitimation, Repression und Kooptation. Legitimation umfasst etwa ideologische Rechtfertigungen, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit oder demokratische Verfahren, die Zustimmung in der Bevölkerung erzeugen sollen. Repression bezieht sich auf den Einsatz von Zwang, Überwachung und Gewalt gegen Opposition und gesellschaftliche Akteure. Kooptation bezeichnet Strategien der Einbindung potenzieller Gegner oder gesellschaftlicher Eliten in politische Entscheidungsstrukturen, etwa durch Patronage, institutionelle Beteiligung oder materielle Anreize.
Anhand ausgewählter Fallstudien wird untersucht, wie unterschiedliche Regime diese Strategien kombinieren und an institutionelle sowie gesellschaftliche Kontexte anpassen. Ziel des Seminars ist es, theoretische Ansätze zur Stabilität politischer Regime kritisch zu diskutieren und empirisch vergleichend anzuwenden.
Die Teilnehmenden erwerben Kenntnisse zentraler Theorien zu Autoritarismus, Demokratie und Regimestabilität sowie Fähigkeiten zur Analyse politischer Herrschaftsstrategien in unterschiedlichen politischen Systemen.
- Seminar – [Pw Sys - Eichhorn] Digitaler Autoritarismus
- Lehrperson
-
- Dr. Kristin Eichhorn
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz
PHF-SEBS-GK-02
(Einführung in die Internationale Politik)
- Vorlesung – [Pw IP - Holzscheiter] Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anna Holzscheiter
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 300
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde HSZ/0003/H In Präsenz - Beschreibung
- Diese Vorlesung gibt einen kursorischen Überblick über die Geschichte, Theorien und ausgewählte aktuelle Fragen der internationalen Beziehungen. Welche Kernfragen und Schlüsselkonzepte heben das Feld ‚Internationale Politik‘ von anderen Teildisziplinen der Politikwissenschaft ab? Wie wirken internationale Konflikte, Regeln und Netzwerke in unser alltägliches Leben hinein und warum sollten wir uns deshalb für sie interessieren? Wie haben sich die internationalen Beziehungen über Zeit im Zuge fortschreitender Globalisierung, internationaler Regelsetzung und transnationaler gesellschaftlicher Organisation verändert? Wer sind die zentralen Akteure internationaler Politik und welche Motivation, Interessen und Wertvorstellungen leiten diese Akteure an? Welche Akteure (z. B. Akteure des globalen Südens, Frauen, junge Menschen) werden – in Theorie und Praxis – ausgeschlossen aus den klassischen Erzählungen und Theorien internationaler Beziehungen und warum? Die Vorlesung bietet eine Einführung in das vielfältige Theorienangebot der Disziplin Internationale Beziehungen und wendet diese auf konkrete Beispiele internationaler Politik an.
Die Vorlesung bildet gemeinsam mit dem gleichnamigen (Pro-)Seminar das Modul „Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen“. Inhaltlich beschäftigen sich die (Pro-)Seminar im ersten Teil überblicksartig mit Gegenstand und Modellannahmen der Internationalen Beziehungen. Anschließend werden die wesentlichen Theorieschulen und zentralen Analysekonzepte erarbeitet. Das erworbene Grundlagenwissen findet in einem abschließenden empirischen Teil zu Kooperation in der internationalen Politik exemplarisch Anwendung.
Ergänzend findet ein Tutorium statt, das gezielt die Vorlesung und das Seminar unterstützt. Das Tutorium dient der Klärung offener Fragen und einer intensiven Vorbereitung auf die Prüfungsleistungen. - Literatur
-
- Literatur zur Einführung:
- Berenskoetter, Felix (2016) (Hrsg.), Concepts in World Politics. London: SAGE
- Deitelhoff, Nicole/Zürn, Michael (2016) Lehrbuch der Internationalen Beziehungen. Per Anhalter durch die IB-Galaxis, München: C.H. Beck.
- Schimmelfennig, Frank (2021) Internationale Politik, 6., aktual. Aufl., Paderborn: Schöningh/UTB.
- Diez, Thomas/Bode, Ingvild/ Fernandes da Costa, Alexandra (2011), Key Concepts in International Relations, London: SAGE.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw IP - Gerstenberger] Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen 2
- Lehrperson
-
- Stefanie Gerstenberger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Seminar bildet gemeinsam mit der gleichnamigen Vorlesung das Modul „Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen“. Inhaltlich beschäftigen sich die (Pro-)Seminar im ersten Teil überblicksartig mit Gegenstand und Modellannahmen der Internationalen Beziehungen. Anschließend werden die wesentlichen Theorieschulen und zentralen Analysekonzepte erarbeitet. Das erworbene Grundlagenwissen findet in einem abschließenden empirischen Teil zu Kooperation in der internationalen Politik exemplarisch Anwendung.
Die Vorlesung bildet gemeinsam mit dem gleichnamigen (Pro-)Seminar das Modul „Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen“. Inhaltlich beschäftigen sich die (Pro-)Seminar im ersten Teil überblicksartig mit Gegenstand und Modellannahmen der Internationalen Beziehungen. Anschließend werden die wesentlichen Theorieschulen und zentralen Analysekonzepte erarbeitet. Das erworbene Grundlagenwissen findet in einem abschließenden empirischen Teil zu Kooperation in der internationalen Politik exemplarisch Anwendung.
Ergänzend kann ein Tutorium besucht werden, das gezielt die Vorlesung und das Seminar unterstützt. Das Tutorium dient der Klärung offener Fragen und einer intensiven Vorbereitung auf die Prüfungsleistungen. - Literatur
-
- Literatur zur Einführung:
- Berenskoetter, Felix (2016) (Hrsg.), Concepts in World Politics. London: SAGE
- Deitelhoff, Nicole/Zürn, Michael (2016) Lehrbuch der Internationalen Beziehungen. Per Anhalter durch die IB-Galaxis, München: C.H. Beck.
- Schimmelfennig, Frank (2021) Internationale Politik, 6., aktual. Aufl., Paderborn: Schöningh/UTB.
- Diez, Thomas/Bode, Ingvild/ Fernandes da Costa, Alexandra (2011), Key Concepts in International Relations, London: SAGE.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw IP - Gerstenberger] Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen 5
- Lehrperson
-
- Stefanie Gerstenberger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Seminar bildet gemeinsam mit der gleichnamigen Vorlesung das Modul „Einführung in das Studium der Internationalen Beziehungen“. Inhaltlich beschäftigen sich die (Pro-)Seminar im ersten Teil überblicksartig mit Gegenstand und Modellannahmen der Internationalen Beziehungen. Anschließend werden die wesentlichen Theorieschulen und zentralen Analysekonzepte erarbeitet. Das erworbene Grundlagenwissen findet in einem abschließenden empirischen Teil zu Kooperation in der internationalen Politik exemplarisch Anwendung.
- Literatur
-
- Literatur zur Einführung:
- Berenskoetter, Felix (2016) (Hrsg.), Concepts in World Politics. London: SAGE
- Deitelhoff, Nicole/Zürn, Michael (2016) Lehrbuch der Internationalen Beziehungen. Per Anhalter durch die IB-Galaxis, München: C.H. Beck.
- Schimmelfennig, Frank (2021) Internationale Politik, 6., aktual. Aufl., Paderborn: Schöningh/UTB.
- Diez, Thomas/Bode, Ingvild/ Fernandes da Costa, Alexandra (2011), Key Concepts in International Relations, London: SAGE.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEBS-GK-12
(Grundlagen der Mikrosoziologie)
- Vorlesung – [So MTS - Wagenknecht] Einführung in die Mikrosoziologie
- Lehrperson
-
- Susann Wagenknecht
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 300
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde HSZ/0004/H In Präsenz
PHF-SEBS-GK-19
(Sozialwissenschaftliche Herausforderungen der Gegenwart)
- Seminar – [Pw Theo - van Ooyen] Die Staats- und Demokratietheorie des Bundesverfassungsgerichts
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Robert Christian van Ooyen
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Siehe Opal
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz - Beschreibung
- Das „Politikverständnis“ des Bundesverfassungsgerichts im Spannungsfeld von Macht und Recht aus Sicht der politischen Theorie, erarbeitet anhand der Lektüre zentraler Entscheidungen (insb. Parteiverbotsverfahren von SRP bis NPD II – Ausländerwahlrecht und Kopftuch I-III – Einsatz Bundeswehr – EU von Solange I bis Post-Lissabon). Ausgangspunkt bildet dabei der zentrale Theoriestreit um den „Hüter der Verfassung“ der Kelsen-Schmitt-Kontroverse.
- Literatur
-
- Badura/Dreier (Hg.): Festschrift 50 Jahre Bundesverfassungsgericht, Tübingen 2001
- Baer: Rote Linien, Freiburg 2025
- Brodocz: Die Macht der Judikative, Wiesbaden 2009
- Collings: Democracy’s Guardians. A History of the German Constitutional Court, Oxford 2015
- Czermak: 70 Jahre Bundesverfassungsgericht in ideologischer Schieflage, Baden-Baden 2021
- Darnstädt: Verschlusssache Karlsruhe, München 2018
- Foschepoth: Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg, 2. Aufl., Göttingen 2021
- Gawron/Rogowski: Die Wirkung des Bundesverfassungsgerichts, Baden-Baden 2007
- Gawron: Bundesverfassungsgericht und Religionsgemeinschaften, Berlin 2017
- Gawron: Private und Bundesverfassungsgericht, Berlin 2021
- Gawron/Lembcke/van Ooyen: Reform des Bundesverfassungsgerichts?, Berlin 2021
- Grigoleit: Bundesverfassungsgericht und deutsche Frage, Tübingen 2004
- Grimm: Recht oder Politik? Die Kelsen-Schmitt-Kontroverse…, Berlin 2020
- Häberle: Verfassungsgerichtsbarkeit – Verfassungsprozessrecht, Berlin 2014
- Henne/Riedlinger: Das Lüth-Urteil aus (rechts-)historischer Sicht, Berlin 2005
- Hönnige: Verfassungsgericht, Regierung und Opposition, Wiesbaden 2007
- Jestaedt/Möllers/Lepsius/Schönberger: Das entgrenzte Gericht, Frankfurt a.M. 2011
- Kelsen: Wer soll der Hüter der Verfassung sein?, Neuausgabe, 2. Aufl., Tübingen 2019
- Kneip: Verfassungsgerichte als demokratische Akteure, Baden-Baden, 2009
- Kommers: Judicial Politics in West Germany, Beverly Hills – London 1976
- Kranenpohl: Hinter dem Schleier des Beratungsgeheimnisses, Wiesbaden 2011
- Kuhn: Bundesverfassungsgericht und Parlamentarismus, Baden-Baden 2021
- Kulick/Vasel: Das konservative Gericht, Tübingen 2021
- Lamprecht: Das Bundesverfassungsgericht, BpB, Bonn 2011
- Landfried: Bundesverfassungsgericht und Gesetzgeber, Baden-Baden 1996
- Lembcke: Der Hüter der Verfassung, Tübingen 2007
- Lembcke: Das öffentliche Ansehen des Bundesverfassungsgerichts, Berlin 2007
- Lhotta/Ketelhut/Schöne (Hg.): Das Lissabon-Urteil, Wiesbaden 2013
- Lietzmann: Das Bundesverfassungsgericht, Opladen 1988
- Menzel/Müller-Terpitz (Hg.): Verfassungsrechtsprechung, 3. Aufl., Tübingen 2017
- Möllers: Der vermisste Leviathan, Frankfurt a.M. 2008
- Möllers/van Ooyen (Hg.): Parteiverbotsverfahren, 5. Aufl., Frankfurt a.M. 2017
- van Ooyen: Der Begriff des Politischen des Bundesverfassungsgerichts, Berlin 2005
- van Ooyen: Bundesverfassungsgericht und politische Theorie, Wiesbaden 2015
- van Ooyen: Der Staat der Moderne. Hans Kelsens Pluralismustheorie, 2. Aufl., Berlin 2020
- van Ooyen: Das Bundesverfassungsgerichts und der „Kopftuch-Streit“, 4. Aufl., Frankfurt a.M. 2025
- van Ooyen: Die Staatstheorie des Bundesverfassungsgerichts und Europa, 9. Aufl., Baden- Baden 2022
- van Ooyen: Das Bundesverfassungsgerichts und der Einsatz der Bundeswehr, 5. Aufl., Frankfurt a.M. 2025
- van Ooyen/Möllers: „Der Staat ist von Verfassungs wegen nicht gehindert...“. National-liberaler Etatismus im Staatsverständnis des Bundesverfassungsgerichts, Baden-Baden 2021
- van Ooyen/Möllers: Das Bundesverfassungsgericht im Politikfeld Öffentliche Sicherheit, 6 Bde, Frankfurt a.M. 2025
- van Ooyen/Möllers (Hg.): HB Bundesverfassungsgericht im politischen System, 3. Aufl., Wiesbaden 2025
- Schaal: Integration durch Verfassung und Verfassungsrechtsprechung?, Berlin 2000
- Schlaich/Korioth: Das Bundesverfassungsgericht, 12. Aufl., München 2021
- Schäller: Föderalismus und Souveränität im Bundesstaat, Wiesbaden 2016
- Schmitt: Der Hüter der Verfassung, 4. Aufl., Berlin 1996
- Stolleis (Hg.): Herzkammern der Republik, München 2011
- Stüwe: Die Opposition im Bundestag und das Bundesverfassungsgericht, Baden-Baden 1997
- Vanberg: The Politics of Constitutional Review in Germany, Cambridge 2005
- Vorländer (Hg.): Die Deutungsmacht der Verfassungsgerichtsbarkeit, Wiesbaden 2006
- Wiegandt: Norm und Wirklichkeit. Gerhard Leibholz (1901-1982), Baden-Baden 1995
- Wendenburg: Die Debatte um die Verfassungsgerichtsbarkeit und der Methodenstreit in der Weimarer Republik, Göttingen 1984
- Wöhst: Hüter der Demokratie, Wiesbaden 2017
- Wrase/Boulanger (Hg.): Die Politik des Verfassungsrechts, Baden-Baden 2013.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Dhawan] Theories of Violence and Nonviolence
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Nikita Dhawan
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Dhawan] Human Rights and its Critics
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Nikita Dhawan
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Besand] Fit fürs STEX
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anja Besand
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde ABS/2-07/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieser Kurs hilft sich auf die mündliche Staatsexamensprüfung in der Didaktik der politischen Bildung vorzubereiten. Wir nutzen den Kurs dazu noch einmal im Vogelflug über das ganze Didaktikstudium zu blicken und Lücken zu schließen oder Stoff aufzufrischen.
Dabei geht es z.B. um folgende Fragen:
Was sind die aktuellen Kontroversen der politischen Bildung? Wer ist eigentlich das „Who is Who“ der Politikdidaktik? Und welche Themen sind für Sie im GRW-Studium bisher immer zu kurz gekommen? Dieses Seminar bietet Ihnen einen Überblick über aktuelle Tendenzen in der fachdidaktischen Theoriediskussion und deren Grundlagen. In diesem Zusammenhang werden wir uns u.a. mit den Grundlagen unseres Faches, Positionen unterschiedlicher Fachdidaktiker*innen und aktuellen Herausforderungen der politischen Bildung nach Ihren konkreten Interessenlagen beschäftigen. Das Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, eine begründete Position zu einzelnen theoretischen Ansätzen der fachdidaktischen Diskussion zu formulieren. Dieses Seminar wird als Grundlage, Auffrischung und Vorbereitung für die mündliche Staatsexamensprüfung im Fachbereich Politikdidaktik explizit empfohlen.
Für die Teilnahme am Seminar empfehlen wir, folgende Lehrveranstaltungen besucht zu haben:
V: Einführung in die Fachdidaktik der politischen Bildung
S: Unterrichtsverfahren: Einführung in das didaktische Denken
S: Konzeption und Gestaltung von Gemeinschaftskundeunterricht
- Seminar – [Pw Did - Besand] Politische Bildung in der Berufsschule
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anja Besand
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz - Beschreibung
- Politische Bildung ist von jeher ein fester allgemeinbildender Bestandteil in Berufsausbildungen. Ganz gleich in welcher Schulart eine berufliche Qualifikation erworben wird, immer findet während des beruflichen Lernens auch politisches Lernen statt. Es scheint jedoch so, als findet in der Politikdidaktik die berufliche Bildung recht wenig Beachtung. Aber was sind die Ursachen dieses Problems?
Nicht zuletzt die Einbindung der allgemeinbildenden Fächer in eine lernfeldorientierte Ausbildungsstruktur scheint entscheidend die Problemlage zwischen politischer und beruflicher Bildung zu prägen. Seit der Implementierung der Lernfeldstruktur entsteht ein völlig neues und sehr komplexes didaktisches Spannungsverhältnis zwischen den allgemeinbildenden Fächern mit ihrer bisher gewohnten eigenständigen Systematik und den Lernfeldern, die komplexe berufliche Handlungszusammenhänge und -situationen abbilden. In diesem Spannungsfeld bewegt sich auch die politische Bildung und es wird klar, wie bedeutend eine Neubestimmung des Verhältnisses von politischer und beruflicher Bildung wird.
In diesem Seminar wollen wir das Spannungsverhältnis zwischen politischer und beruflicher Bildung eingehend untersuchen sowie Problemlagen und Bedarfe in diesem Bereich vertiefend analysieren. Ausgehend von dieser Analyse und unter Berücksichtigung bereits vorhandener didaktischer Konzeptionen für andere Schulbereiche aber auch für andere allgemeinbildende Fächer im Berufsbildungsbereich soll ein tragfähiges Modell entwickelt werden, wie politische Bildung in der beruflichen Bildung gestaltet werden kann. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Hoyer] Zwischen Simulation und Wirklichkeit – Spielbasierte Formate im Gemeinschaftskundeunterricht
- Lehrperson
-
- Juliane Hoyer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/2-07/U In Präsenz - Beschreibung
- Spielend lernt es sich viel leichter, oder? Vor allem Entscheidungsspiele, Rollenspiele, Diskussionsformen und Planspiele, die fest im Lehrplan verankert sind, werden um Unterricht eingesetzt. Aber auch Mikromethoden, Gesellschafts- und Computerspiele sowie szenische Spielformen bieten die Möglichkeit abstrakte Gegenstände emotional erfahrbar zu machen und konflikthaltige, alltägliche, oder fiktive Problemsituationen zu bearbeiten und zu analysieren. Spiele schaffen schüler:innen- und handlungsorientierte Zugänge und ermöglichen eine große Vielfalt lebendiger Unterrichtssituationen.
Zunächst beschäftigen wir uns in diesem praxisorientierten Seminar mit den pädagogischen und fachdidaktischen Zielen beim Einsatz von Spielen im Unterricht. Anhand des derzeitigen Forschungsstandes beleuchten wir die Potenziale, die in spielerischen Unterrichtsmethoden stecken, wobei auch die Herausforderunge in den Blick genommen werden. Im Zentrum aber sollen Spiele erprobt werden, um davon ausgehend zu fragen: Welche Spiele eignen sich wo und welche Voraussetzungen braucht es, damit Lernen im Spiel gelingen kann. - Literatur
-
- Literatur:
- Jacobs, Heinz (Hg.) (2010): Ökonomie spielerisch lernen. Kompetenz gewinnen. Spiele, Rollenspiele, Planspiele, Simulationen und Experimente. Frankfurt/M.
- Petrik, Andreas/Rappenglück, Stefan (Hg.) (2017): Handbuch Planspiele in der politischen Bildung. Schwalbach/Ts.
- Scholz, Lothar (2022): Spiele im Politikunterricht. Frankfurt/M.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Rentsch] Sozioökonomische Bildung
- Lehrperson
-
- Susanne Rentsch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Ausgangspunkt dieses Seminars ist die Beobachtung, dass ökonomische Bildung in der Schule und (und auch im Studium) häufig auf ein sehr enges Verständnis von Wirtschaft reduziert wird, in dem gesellschaftliche Machtverhältnisse, soziale Ungleichheit und ökologische Krisen ausgeblendet werden. Das Fach Gemeinschaftskunde ist aber als Integrationsfach gedacht. Das bedeutet: Bezugsdisziplinen wie der Bereich „Wirtschaft“ sind nicht isoliert, sondern eingebettet in gesellschaftliche, politische und ökologische Zusammenhänge zu denken und zu unterrichten. Das Seminar führt in die Grundlagen, zentralen Kontroversen und didaktischen Perspektiven der sozioökonomischen Bildung ein. Sozioökonomische Bildung meint dabei die Idee, Lernprozesse zu ökonomischen Zusammenhängen immer plural, multiperspektivisch und sozialwissenschaftlich in ihrem gesellschaftlichen Kontext zu betrachten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der kritischen Auseinandersetzung mit sozioökonomischen Ungleichheiten und der Frage, wie Bildungsprozesse dazu beitragen können, Lernende zu einer reflektierten, mündigen und demokratischen Teilhabe an wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entscheidungen zu befähigen. Dabei werden auch Bezüge zu kapitalismuskritischen, emanzipatorischen und transformativen Ansätzen politischer Bildung hergestellt.
- Literatur
-
- Literaturempfehlungen
- Autorengruppe Sozioökonomische Bildung. (2019). Was ist gute ökonomische Bildung? Leitfaden für den sozioökonomischen Unterricht. Deutschland: Wochenschau Verlag.
- Bünger, C., Czejkowska, A., Lohmann, I., Steffens, G. (2022). Zukunft - Stand jetzt. Jahrbuch für Pädagogik 2021. Beltz Juventa.
- Chehata, Y., Eis, A., Lösch, B., Schäfer, S., Schmitt, S., Thimmel, A. Trumann, & Wohnung, A. (2023). Handbuch kritische politische Bildung. Wochenschau Verlag.
- Engartner, T., & Krisanthan, B. (Hg.). (2017). Wie viel ökonomische Bildung braucht politische Bildung?. Wochenschau Verlag.
- Fridrich, C., & Hofmann-Schneller, M. (2017). Positionspapier „Sozioökonomische Bildung“. GW-Unterricht, 145(1), 54-57
- GS*ÖBW. (2023). Was ist und was will sozioökonomische Bildung? Positionen der Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft. Online verfügbar unter: https://soziooekonomie-bildung.eu/ueber-die-gsoebw/positionspapier/
- Hedtke, R. (2018). Das sozioökonomische Curriculum. Wochenschau Verlag.
- Hedtke, R. (2023). Wirtschaft und Gesellschaft: Eine Theorie der sozioökonomischen Bildung. Wochenschau Verlag.
- Lösch, B. (2025). Widersprüche der Demokratiebildung in einer kapitalistischen Gesellschaft. Zum Erfordernis politischer Bildung. In: Achour, S., Sieberkrob, M., Pech, D., Zelck, J., & Eberhard, P. (Hrsg.). Handbuch Demokratiebildung und Fachdidaktik. Bd. 1, Grundlagen und Querschnittsaufgaben. Wochenschau Verlag.
- Oppenhäuser, H. (2023). Wirtschaft demokratisch gestalten lernen: Kritische Materialien für Unterricht und außerschulische Bildung. Wochenschau Verlag.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Belling] „Was soll man da denn machen?!“ Herausforderungen (in) der Demokratiebildung
- Lehrperson
-
- Ann-Christin Belling
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar thematisiert eine der größten und immer wieder aktuellen Herausforderung der politischen Bildung: Wie gehen wir als politische Bildner:innen damit um, wenn wir im Kollegium, mit Eltern oder in der Arbeit mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen menschenrechtsfeindlichen Haltungen oder demokratiefeindlichen Äußerungen begegnen? Wie könnten adäquate Handlungsstrategien aussehen? Welche Möglichkeiten der Prävention und Intervention stehen uns als politische Bildner:innen zur Verfügung?
Kurzum: Was soll man da denn machen?
Dieses Seminar ist als Fallseminar angelegt, welches den Fokus auf von Ihnen eingebrachte Fallbeispiele aus dem (schulischen) politischen Bildungsbereich legt, bei denen Sie auf Hürden getroffen sind. Diese werden als Anlass für die Fallausarbeitungen genommen, die gemeinsam in Gruppen durchgeführt, vorgestellt und im Plenum besprochen werden.
Abschließend beschäftigen wir uns mit bewährten Lösungsansätzen für herausfordernde Situationen, die der eigenen Professionalisierung für die zukünftige politische Bildungsarbeit dienen sollen.
Die Studierenden sollen durch das Seminar anhand von exemplarischen alltagsnahen Situationen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt bekommen und dadurch ihre eigenen Handlungsspielräume in herausfordernden Situationen erweitern.
Für Studierende des „Moduls für alle“ (EGS-(SEOS/SEGY/SEBS)-T1-1 und EGS-(SEOS/SEGY/SEBS)-T2-2)) empfehlen wir explizit, dieses Seminar erst ab dem 3. Fachsemester (also nach dem Besuch des Einführungsmoduls GK) zu besuchen.
Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Seminar keine PL ablegen können, wenn Sie im Sommersemester 2024 oder früher das Seminar mit demselben Titel bereits besucht und bereits dort eine PL abgelegt haben. - Literatur
-
- Grundlagenliteratur (Auswahl):
- Behrens, Rico/ Besand, Anja/ Breuer, Stefan (2021): Politische Bildung in reaktionären Zeiten. Plädoyer für eine standhafte Schule, Frankfurt a. M: Wochenschau.
- Hufer, Klaus-Peter (2018): Argumente am Stammtisch. Erfolgreich gegen Parolen, Palaver und
- Populismus, 8. völlig überarb. Aufl., Frankfurt a. M.: Wochenschau.
- Kenner, Steve/ Lange, Dirk (2019): Demokratiebildung, in: Achour, Sabine/ Busch, Matthias/
- Meyer-Heidemann, Christian/ Massing, Peter (Hrsg.): Wörterbuch Politikunterricht. Frankfurt a. M.: Wochenschau.
- Salzborn, Samuel/ Kurth, Alexandra (2019): Antisemitismus in der Schule. Erkenntnisstand
- und Handlungsperspektiven, Berlin/ Gießen.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Belling] Sprache als Schlüssel: Politikunterricht sprachsensibel denken und planen
- Lehrperson
-
- Ann-Christin Belling
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Sprache ist ein zentrales Werkzeug im Politikunterricht – ihre Bedeutung wird jedoch oft unterschätzt. In diesem Seminar setzen wir uns mit der sprachlichen Dimension des Fachunterrichts auseinander und hinterfragen, wie wir Lernende dabei unterstützen können, Fach- und Bildungssprache kompetent zu nutzen. Gerade der Politikunterricht erfordert eine präzise Sprachverwendung, da er verschiedene Fachsprachen und komplexe Diskurse vereint. Anhand konkreter Unterrichtsbeispiele und eigener Planungsversuche werden wir Wege erarbeiten, wie politische Lernprozesse sprachsensibel gestaltet werden können. Unser Ziel ist es, ein reflektiertes Verständnis für den Zusammenhang von Sprache und Verstehen im Politikunterricht zu entwickeln und konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Unterrichtspraxis abzuleiten.
Besondere Aufmerksamkeit widmen wir der mündlichen Interaktion im Unterricht. Gemeinsam analysieren wir, mit welchen sprachlichen Hürden Schüler:innen im Politikunterricht konfrontiert werden und entwickeln Ansätze, wie sie hierbei sinnvoll unterstützt werden können. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie eine inklusive politische Sprachbildung gestaltet werden kann.
Das Seminar bietet Ihnen sowohl theoretische Einblicke als auch praxisorientierte Methoden zur Entwicklung eigener sprachsensibler Unterrichtskonzeptionen. So lernen Sie, wie Sie Lernende nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich gezielt fördern und sie auf ihrem Weg zu einer mündigen und aktiven politischen Teilhabe unterstützen können.
Für Studierende des Moduls für alle (EGS-(SEOS/SEGY/SEBS)-T1-1 und EGS-(SEOS/SEGY/SEBS)-T2-2)) empfehlen wir explizit, dieses Seminar erst am dem 3. Fachsemester (also nach dem Besuch der Basismodule) zu besuchen. Bei Rückfragen hierzu melden Sie sich gern per E-Mail bei mir.
Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Seminar keine PL ablegen können, wenn Sie im Wintersemester 2024/25 das Seminar „Politikunterricht sprachsensibel denken und planen“ bereits besucht und bereits dort eine PL abgelegt haben. - Literatur
-
- Grundlagenliteratur (Auswahl):
- Achour, Sabine et al. (2020): Sprachbildung im Politikunterricht, Wochenschau-Sonderausgabe.
- Michalak, Magdalena (2014): Sprache als Lernmedium im Fachunterricht. Theorien und Modelle für das sprachbewusste Lehren und Lernen, Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
- Neuhof, Julia/ Girnus, Luisa (2020): Sprachbildung im Fach Politische Bildung – Ein unbespieltes Feld?, in: Juchler, Ingo (Hrsg.): Politik und Sprache. Handlungsfelder politischer Bildung. Wiesbaden: Springer VS, S. 109-121.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Hölzel-Chokharash] Interdisziplinäres Podcastseminar: Fallstimmen aus der Praxis Politischer Bildung
- Lehrperson
-
- Tina Hölzel-Chokharash
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Immer mehr junge Menschen eignen sich die Welt über digitale Formate an. Social-Media-Plattformen wie TikTok oder auch Instagram spielen neben ChatGPT eine immer größere Rolle bei der politischen Meinungs- und auch Urteilsbildung. Die medialen Gewohnheiten haben sich auch besonders im Kontext gesellschaftspolitischer Berichterstattung in Richtung von Audiowalks, Hörspiele und Podcasts entwickelt.
Dieses Seminarangebot widmet sich gerade den auditiven Formaten des Podcasts im Kontext Politischer Bildung. Gemeinsam wollen wir auf verschiedene Formen der Informations- und Diskussionsvermittlung im Kosmos Podcast schauen und dabei auch fragen, wie Podcasts angehende Lehrkräfte unterstützen können und zum Einsatz im Unterricht kommen.
Einen zweiten wichtigen Teil des Seminars stellt aber auch die bewusst politikdidaktisch gerahmte Produktion eigener Audioformate in Form von Podcasts, Interviews, Audiowalks o.ä. dar. Nachdem wir uns dem Medium also schrittweise angenähert haben, werden Sie als Lernende selbst produzierend aktiv und dabei von mir als Dozentin begleitet. Welche politikdidaktischen Themenschwerpunkte und Formate ihre Produktion dabei haben wird, erarbeitet wird gemeinsam im Seminar.
Fragen, die Sie im Vorhinein andenken können:
Kennen Sie Beispiele für gute Audioformate rund um gesellschaftspolitische Themen? Wurden diese in ihrer Schulzeit eingesetzt? Würden Sie diese einsetzen?
Welche Genres im Bereich Audio bietet sich ihrer Meinung nach für politische Bildungsprozesse an?
Über welches Thema wollten Sie schon immer mal eine Produktion machen?
Kennen Sie Menschen und/oder Räume, die besonders spannend für eine auditive Erkundung wären?
- Seminar – [PW Did - Breuer] Antidemokratische Positionen und Einstellungen I
- Lehrperson
-
- Stefan Breuer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde ABS/02-016 In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Breuer] Bildung in der polarisierten Migrationsgesellschaft? Religiös-politische Konflikte und Kontroversen als pädagogische und didaktische Herausforderung
- Lehrperson
-
- Stefan Breuer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Gesellschaft wird zunehmend als polarisiert wahrgenommen, kontroverse Themen sind im öffentlichen Diskurs präsent. Das beeinflusst auch die Arbeit in und außerhalb von Schule, bei der gesellschaftliche und fachliche Kontroversen auch durch die Teilnehmer:innen eingebracht werden. Hier liegen Herausforderungen und Chancen: Ein pädagogisch angemessener Umgang mit kontroversen Themen kann die fachbezogene und die politische Urteilsbildung stärken.
- Literatur
- Johannes Drerup (2021): Kontroverse Themen im Unterricht. Konstruktiv streiten lernen. Reclam.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Schulze Wessel] Politisches Denken: Moderne Demokratietheorien
- Lehrperson
-
- PD Dr. Julia Schulze Wessel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/0213/U In Präsenz bis HSZ/0403/H In Präsenz bis POT/0106/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEBS-GK-07
(Kritisches politisches Denken)
- Seminar – [Pw Theo - van Ooyen] Die Staats- und Demokratietheorie des Bundesverfassungsgerichts
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Robert Christian van Ooyen
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Siehe Opal
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz bis ausstehend In Präsenz - Beschreibung
- Das „Politikverständnis“ des Bundesverfassungsgerichts im Spannungsfeld von Macht und Recht aus Sicht der politischen Theorie, erarbeitet anhand der Lektüre zentraler Entscheidungen (insb. Parteiverbotsverfahren von SRP bis NPD II – Ausländerwahlrecht und Kopftuch I-III – Einsatz Bundeswehr – EU von Solange I bis Post-Lissabon). Ausgangspunkt bildet dabei der zentrale Theoriestreit um den „Hüter der Verfassung“ der Kelsen-Schmitt-Kontroverse.
- Literatur
-
- Badura/Dreier (Hg.): Festschrift 50 Jahre Bundesverfassungsgericht, Tübingen 2001
- Baer: Rote Linien, Freiburg 2025
- Brodocz: Die Macht der Judikative, Wiesbaden 2009
- Collings: Democracy’s Guardians. A History of the German Constitutional Court, Oxford 2015
- Czermak: 70 Jahre Bundesverfassungsgericht in ideologischer Schieflage, Baden-Baden 2021
- Darnstädt: Verschlusssache Karlsruhe, München 2018
- Foschepoth: Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg, 2. Aufl., Göttingen 2021
- Gawron/Rogowski: Die Wirkung des Bundesverfassungsgerichts, Baden-Baden 2007
- Gawron: Bundesverfassungsgericht und Religionsgemeinschaften, Berlin 2017
- Gawron: Private und Bundesverfassungsgericht, Berlin 2021
- Gawron/Lembcke/van Ooyen: Reform des Bundesverfassungsgerichts?, Berlin 2021
- Grigoleit: Bundesverfassungsgericht und deutsche Frage, Tübingen 2004
- Grimm: Recht oder Politik? Die Kelsen-Schmitt-Kontroverse…, Berlin 2020
- Häberle: Verfassungsgerichtsbarkeit – Verfassungsprozessrecht, Berlin 2014
- Henne/Riedlinger: Das Lüth-Urteil aus (rechts-)historischer Sicht, Berlin 2005
- Hönnige: Verfassungsgericht, Regierung und Opposition, Wiesbaden 2007
- Jestaedt/Möllers/Lepsius/Schönberger: Das entgrenzte Gericht, Frankfurt a.M. 2011
- Kelsen: Wer soll der Hüter der Verfassung sein?, Neuausgabe, 2. Aufl., Tübingen 2019
- Kneip: Verfassungsgerichte als demokratische Akteure, Baden-Baden, 2009
- Kommers: Judicial Politics in West Germany, Beverly Hills – London 1976
- Kranenpohl: Hinter dem Schleier des Beratungsgeheimnisses, Wiesbaden 2011
- Kuhn: Bundesverfassungsgericht und Parlamentarismus, Baden-Baden 2021
- Kulick/Vasel: Das konservative Gericht, Tübingen 2021
- Lamprecht: Das Bundesverfassungsgericht, BpB, Bonn 2011
- Landfried: Bundesverfassungsgericht und Gesetzgeber, Baden-Baden 1996
- Lembcke: Der Hüter der Verfassung, Tübingen 2007
- Lembcke: Das öffentliche Ansehen des Bundesverfassungsgerichts, Berlin 2007
- Lhotta/Ketelhut/Schöne (Hg.): Das Lissabon-Urteil, Wiesbaden 2013
- Lietzmann: Das Bundesverfassungsgericht, Opladen 1988
- Menzel/Müller-Terpitz (Hg.): Verfassungsrechtsprechung, 3. Aufl., Tübingen 2017
- Möllers: Der vermisste Leviathan, Frankfurt a.M. 2008
- Möllers/van Ooyen (Hg.): Parteiverbotsverfahren, 5. Aufl., Frankfurt a.M. 2017
- van Ooyen: Der Begriff des Politischen des Bundesverfassungsgerichts, Berlin 2005
- van Ooyen: Bundesverfassungsgericht und politische Theorie, Wiesbaden 2015
- van Ooyen: Der Staat der Moderne. Hans Kelsens Pluralismustheorie, 2. Aufl., Berlin 2020
- van Ooyen: Das Bundesverfassungsgerichts und der „Kopftuch-Streit“, 4. Aufl., Frankfurt a.M. 2025
- van Ooyen: Die Staatstheorie des Bundesverfassungsgerichts und Europa, 9. Aufl., Baden- Baden 2022
- van Ooyen: Das Bundesverfassungsgerichts und der Einsatz der Bundeswehr, 5. Aufl., Frankfurt a.M. 2025
- van Ooyen/Möllers: „Der Staat ist von Verfassungs wegen nicht gehindert...“. National-liberaler Etatismus im Staatsverständnis des Bundesverfassungsgerichts, Baden-Baden 2021
- van Ooyen/Möllers: Das Bundesverfassungsgericht im Politikfeld Öffentliche Sicherheit, 6 Bde, Frankfurt a.M. 2025
- van Ooyen/Möllers (Hg.): HB Bundesverfassungsgericht im politischen System, 3. Aufl., Wiesbaden 2025
- Schaal: Integration durch Verfassung und Verfassungsrechtsprechung?, Berlin 2000
- Schlaich/Korioth: Das Bundesverfassungsgericht, 12. Aufl., München 2021
- Schäller: Föderalismus und Souveränität im Bundesstaat, Wiesbaden 2016
- Schmitt: Der Hüter der Verfassung, 4. Aufl., Berlin 1996
- Stolleis (Hg.): Herzkammern der Republik, München 2011
- Stüwe: Die Opposition im Bundestag und das Bundesverfassungsgericht, Baden-Baden 1997
- Vanberg: The Politics of Constitutional Review in Germany, Cambridge 2005
- Vorländer (Hg.): Die Deutungsmacht der Verfassungsgerichtsbarkeit, Wiesbaden 2006
- Wiegandt: Norm und Wirklichkeit. Gerhard Leibholz (1901-1982), Baden-Baden 1995
- Wendenburg: Die Debatte um die Verfassungsgerichtsbarkeit und der Methodenstreit in der Weimarer Republik, Göttingen 1984
- Wöhst: Hüter der Demokratie, Wiesbaden 2017
- Wrase/Boulanger (Hg.): Die Politik des Verfassungsrechts, Baden-Baden 2013.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Dhawan] Theories of Violence and Nonviolence
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Nikita Dhawan
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
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- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Dhawan] Human Rights and its Critics
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Nikita Dhawan
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Gleißner] Kritische Migrationstheorien: Exil und politische Autobiographie
- Lehrperson
-
- Leyla Sophie Gleißner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis – Virtuell bis ABS/0105/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar setzt sich mit dem Potenzial autobiografisch situierten Wissens für die Arbeit an einer kritischen Theorie der Migration, der Flucht und des Exils auseinander. „Kritisch“ ist dabei nicht als Kritik an Migration zu verstehen, sondern als Ausgangspunkt einer Theorie, die soziale Gerechtigkeit und anti-rassistischen Widerstand in den Blick nimmt und konzeptuell zu unterstützen sucht. Entlang der intensiven Auseinandersetzung mit Schriften von migrantisch situierten Autorinnen* wird gemeinsam an einer begrifflichen und konzeptuellen Grundlage für ein solches Denken gearbeitet. Ergänzend werden Gastvorträge von Gästinnen aus der kritischen Rechts- und Literaturwissenschaft (Dr. Nerges Azizi – European Center for Constitutional and Human Rights und Dr. Alice Lacoue-Labarthe – Université Grenoble Alpes/ Centre Marc Bloch) sowie künstlerische Materialien, darunter ein Filmscreening („De l’autre côté“ von Chantal Akerman), in die Sitzungen einbezogen.
Inhaltlich orientiert sich das Seminar an fünf thematischen Leitlinien:
Erstens wird die Rolle sogenannter „Fremder“ sowie der „Gastfreund*innenschaft“ in der Geschichte der politischen Theorie und Philosophie diskutiert (Jacques Derrida mit Bezügen zu Platon und Immanuel Kant, Georg Simmel).
Zweitens wird die Bedeutung von Grenzen und deren Überschreitung sowie die Begrenzung individueller und kollektiver Rechte im Kontext von Flucht und Migration diskutiert (Hannah Arendt, Gloria E. Anzaldúa).
Drittens widmet sich das Seminar zeitgenössischen intersektional-feministischen Theorien zu migrantischem Widerstand sowie aktivistischen und rechtlichen Praktiken desselben (Sara Ahmed, Mariana Ortega).
Viertens werden migrantische Poetiken sowie sprachliche Dimensionen kolonialer Gewalt und Assimilation in den Blick genommen (Arendt, Derrida, Frantz Fanon).
Fünftens werden die singulären wie politischen Konsequenzen einer unmöglichen Rückkehr aus dem Exil ausgelotet (Edward Said, Saidiya Hartman).
Drei der Themenblöcke werden durch Gastvorträge und künstlerische Materialien erweitert:
Im zweiten Themenblock wird ein Screening von Chantal Akermans Film „De l’autre côté“ („Von der anderen Seite“) gezeigt, der Flucht und Grenzgewalt an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze thematisiert. Dies geschieht mit freundlicher Unterstützung der Foundation Chantal Akerman.
Im dritten Themenblock referiert Dr. Nerges Azizi (ECCHR – European Center for Constitutional and Human Rights) zum Verhältnis zwischen Recht und Widerstand geflüchteter Menschen.
Im vierten Themenblock hält Dr. Alice Lacoue-Labarthe (Université Grenoble Alpes / Centre Marc Bloch) einen Vortrag zu Poetik und Assimilation im Kontext von Literaturen der sogenannten „Flüchtlingskrise“.
Die Bereitschaft zu Lektüre und Diskussion wird vorausgesetzt. - Literatur
-
- Die vorbereitende Lektüre des folgenden Texts wird empfohlen:
- Ahmed, Sara (1999). Home and away: Narratives of migration and estrangement. International Journal of Cultural Studies, 2(3), 329-347.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Arenhövel] Theorien der Radikalen Demokratie
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Mark Arenhövel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde HSZ/0204/U In Präsenz - Beschreibung
- Neben den liberalen, republikanischen und deliberativen Demokratietheorien haben sich die „radikalen Demokratietheorien“ als ein eigenständiger, wenn auch sehr heterogener Strang in der Demokratietheorie etabliert. Doch worum geht es den radikalen Demokratietheorien überhaupt, und was ist „radikal“ an ihnen? Und wie verhalten sie sich zu KritikerInnen, die – wie zuletzt Philip Manow – vorbringen, mit ihnen verkümmere die politische Theorie zum Wettbewerb um die Raffinesse in der Produktion politischer Pathosformeln, die es „Autor und Lesern, Sprecherin und Publikum ermöglichen sollen, sich irgendwie kritischer, progressiver, widerständiger zu fühlen...“ Im Seminar sollen die Theorien von Iris Marion Young, Wendy Brown, Jacques Ranciére, Cornel West und anderen anhand von Primärtexten erschlossen, diskutiert und im Lichte ihrer KritikerInnen bewertet werden.
- Literatur
- Literatur zur Orientierung: Comtesse, Dagmar/Flügel-Martinsen, Oliver/Nonhoff, Martin (Hrsg.): Radikale Demokratietheorie. Ein Handbuch. Berlin 2019.
- Zuordnungen
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- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Theo - Arenhövel] Demokratie und Erinnerung
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Mark Arenhövel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde HSZ/0204/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann bemerkt in ihrem Buch „Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur“ einleitend, es stelle sich vermehrt die Frage, welche Rolle die (deutsche) Erinnerungskultur fortan in unserer Gesellschaft spielen soll, ob sie überhaupt fortgesetzt werden solle, und wenn ja, wie? In unserem Seminar wollen wir der Frage nachgehen, welcher Zusammenhang zwischen Demokratie und kollektiver Erinnerung spielt, wie Erinnerungskulturen entstehen, wie und von wem sie gestaltet werden und wie die aktuelle Debatte um das Verhältnis von Holocaustgedenken und Kolonialismus zu bewerten ist.
Dabei befragen wir einige Demokratietheorien auf ihre Einbeziehung kommunikativer und kultureller Erinnerungen und analysieren, welche Institutionen in besonderem Maße als Speicher kollektiver Erinnerungen dienen (können). Ein Vergleich zwischen unterschiedlichen Erinnerungskulturen öffnet dann den Weg zu der spekulativen Frage, ob ein „Weltgedächtnis“ wünschbar und möglich ist. Da seit ca. 30 Jahren im Paradigma Gedächtnis/Geschichte/Erinnerungskultur eine kaum noch überschaubare Literatur im Entstehen begriffen ist, wird die selbständige Literaturrecherche der Teilnehmer:Innen des Seminars vorausgesetzt. - Literatur
-
- Literatur zum Einstieg:
- Arenhövel, Mark: Demokratie und Erinnerung. Der Blick zurück auf Diktatur und Menschenrechtsverbrechen. Frankfurt am Main 2000.
- Arenhövel, Mark: Democratization and Transitional Justice, in: Democratization,15:3,570 — 587, 2008.
- Assmann, Aleida: Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur. München 2020.
- Herf, Jeffrey: Zweierlei Erinnerung. Die NS-Vergangenheit im geteilten Deutschland. Berlin 1998.
- Rothberg, Michael: Multidirektionale Erinnerung. Holocaustgedenken im Zeitalter der Dekolonisierung. Berlin 2021.
- Sznaider, Natan: Fluchtpunkte der Erinnerung. Über die Gegenwart von Holocaust und Kolonialismus. München und Bonn 2022.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw RVT - Zucca-Soest] Rechtskritik
- Lehrperson
-
- Dr. Sabrina Zucca-Soest
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar bietet eine Einführung in zentrale Ansätze der Rechtskritik und fragt, welche Rolle das Recht als besondere Form von Normativität in modernen Gesellschaften spielt. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass Recht nicht nur neutrale Regeln bereitstellt, sondern auch gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse aktiv hervorbringt, stabilisiert und legitimiert. Gemeinsam untersuchen wir, wie Kategorien wie Gleichheit, Freiheit oder Neutralität juristisch konstruiert werden und welche sozialen Konflikte dabei verdeckt oder reproduziert werden können. Rechtskritik versteht Recht als umkämpftes Feld: Einerseits kann es Gewalt und Ungleichheit absichern, andererseits wird es auch als mögliches Instrument sozialer Transformation diskutiert. Ziel des Seminars ist es, ein kritisches Verständnis von Recht als historisch gewachsenem und politisch geprägtem System zu entwickeln und nach alternativen Perspektiven auf Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Wandel zu fragen. Dafür werden zentrale Perspektiven der Critical Legal Studies, der feministischen Rechtswissenschaft und der postkolonialen Theorien bearbeitet.
- Seminar – [Pw RVT - Zucca-Soest] Warum sollen wir gehorchen? Staat-Recht-Herrschaft im Liberalismus, Republikanismus und Anarchismus
- Lehrperson
-
- Dr. Sabrina Zucca-Soest
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde HSZ/0101/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar widmet sich der Frage, wie politische Herrschaft begründet und legitimiert wird – und wo ihre Grenzen liegen. Ausgangspunkt sind drei klassische Positionen der politischen Philosophie: Liberalismus, Republikanismus und Anarchismus, die jeweils unterschiedliche Antworten und Begründungen auf die Legitimität von Staat, Recht und Herrschaft geben. Klassische Positionen des Liberalismus (Hobbes) begründen die liberalen Formen der Herrschaft als notwendige Zwangsordnung: Legitimität entsteht durch den Verzicht auf individuelle Freiheit zugunsten von Sicherheit und Frieden. Der Republikanismus (Rousseau) entwickelt demgegenüber eine republikanische Konzeption, in der Herrschaft nur dann legitim ist, wenn sie aus kollektiver Selbstgesetzgebung hervorgeht und der Gemeinwille Ausdruck politischer Freiheit ist. Der Anarchismus (Bakunin) schließlich weist jede staatliche Herrschaft grundsätzlich zurück und versteht Recht und Staat (fast immer) als illegitime Instrumente struktureller Unterdrückung. Ergänzt wird dieser klassische Dreischritt durch die moderne diskurstheoretische Perspektive von Jürgen Habermas, der politische Herrschaft nicht durch Zwang oder vorgegebene Einheit, sondern durch öffentliche, herrschaftsfreie Kommunikation legitimiert sieht. Das Seminar vergleicht diese unterschiedlichen Legitimationsmodelle und diskutiert ihre Relevanz für moderne demokratische Ordnungen sowie für aktuelle politische Konflikte.
- Seminar – [Pw Theo - Al-Taher] Exile and the City - Auf den Spuren von Hannah Arendt und Edward Said zwischen Jerusalem und New York
- Lehrperson
-
- Hanna Al-Taher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz bis HSZ/0208/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEBS-GK-04
(Einführung in die Fachdidaktik der politischen Bildung)
- Seminar – [Pw Did - Rentsch]Unterrichtsverfahren I
- Lehrperson
-
- Susanne Rentsch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Im zweiten Teil des Einführungsmoduls „Einführung in die Fachdidaktik der politischen Bildung“ beschäftigen wir uns auf der Grundlage der bereits in der Vorlesung vermittelten Inhalte mit unterschiedlichen Unterrichtsformen, -methoden und -prinzipien. Sie lernen Gütekriterien des Gemeinschaftskundeunterrichts kennen und setzen sich intensiv mit verschiedenen Methoden und Medien der politischen Bildung auseinander. Dabei entwickeln Sie eine kreative Form der Präsentation. Ziel der Veranstaltung ist es, den Aufbau eines Methodenrepertoires zu unterstützen und erste Anhaltspunkte für die reflektierte Entwicklung und Beurteilung von Unterrichtsstunden zu liefern. Begleitend zum Seminar werden Sie bei der Vorbereitung auf die Klausur und die Präsentation durch Tutorien unterstützt und begleitet.
- Literatur
-
- Literaturvorschläge zur Erarbeitung der Teilprüfungsleistungen:
- Autorengruppe Fachdidaktik (Hrsg.): Was ist gute politische Bildung? Leitfaden für den sozialwissenschaftlichen Unterricht. Schwalbach: Wochenschau Verlag 2016. (kostenlos über die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen sowie über die SLUB als PDF erhältlich)
- Lange, Dirk (Hrsg.): Methoden Politischer Bildung. Baltsmannsweiler: SchneiderVerl. Hohengehren 2007.
- Reinhardt, Sybille: Fachdidaktik: Politik-Didaktik - Handbuch für die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen 2018.
- Sander, Wolfgang; Pohl, Kerstin (Hrsg.): Handbuch politische Bildung. Bonn: BpB 2021. (kostenlos über die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen sowie über die SLUB als PDF erhältlich)
- Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Methoden-Kiste, Best Nr. 5.340 (sowie als PDF online verfügbar)
- Seminar – [Pw Did - Rentsch] Unterrichtsverfahren II
- Lehrperson
-
- Susanne Rentsch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Im zweiten Teil des Einführungsmoduls „Einführung in die Fachdidaktik der politischen Bildung“ beschäftigen wir uns auf der Grundlage der bereits in der Vorlesung vermittelten Inhalte mit unterschiedlichen Unterrichtsformen, -methoden und -prinzipien. Sie lernen Gütekriterien des Gemeinschaftskundeunterrichts kennen und setzen sich intensiv mit verschiedenen Methoden und Medien der politischen Bildung auseinander. Dabei entwickeln Sie eine kreative Form der Präsentation. Ziel der Veranstaltung ist es, den Aufbau eines Methodenrepertoires zu unterstützen und erste Anhaltspunkte für die reflektierte Entwicklung und Beurteilung von Unterrichtsstunden zu liefern. Begleitend zum Seminar werden Sie bei der Vorbereitung auf die Klausur und die Präsentation durch Tutorien unterstützt und begleitet.
- Literatur
-
- Literaturvorschläge zur Erarbeitung der Teilprüfungsleistungen:
- Autorengruppe Fachdidaktik (Hrsg.): Was ist gute politische Bildung? Leitfaden für den sozialwissenschaftlichen Unterricht. Schwalbach: Wochenschau Verlag 2016. (kostenlos über die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen sowie über die SLUB als PDF erhältlich)
- Lange, Dirk (Hrsg.): Methoden Politischer Bildung. Baltsmannsweiler: SchneiderVerl. Hohengehren 2007.
- Reinhardt, Sybille: Fachdidaktik: Politik-Didaktik - Handbuch für die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen 2018.
- Sander, Wolfgang; Pohl, Kerstin (Hrsg.): Handbuch politische Bildung. Bonn: BpB 2021. (kostenlos über die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen sowie über die SLUB als PDF erhältlich)
- Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Methoden-Kiste, Best Nr. 5.340 (sowie als PDF online verfügbar)
- Seminar – [Pw Did - Rentsch] Unterrichtsverfahren III
- Lehrperson
-
- Susanne Rentsch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Im zweiten Teil des Einführungsmoduls „Einführung in die Fachdidaktik der politischen Bildung“ beschäftigen wir uns auf der Grundlage der bereits in der Vorlesung vermittelten Inhalte mit unterschiedlichen Unterrichtsformen, -methoden und -prinzipien. Sie lernen Gütekriterien des Gemeinschaftskundeunterrichts kennen und setzen sich intensiv mit verschiedenen Methoden und Medien der politischen Bildung auseinander. Dabei entwickeln Sie eine kreative Form der Präsentation. Ziel der Veranstaltung ist es, den Aufbau eines Methodenrepertoires zu unterstützen und erste Anhaltspunkte für die reflektierte Entwicklung und Beurteilung von Unterrichtsstunden zu liefern. Begleitend zum Seminar werden Sie bei der Vorbereitung auf die Klausur und die Präsentation durch Tutorien unterstützt und begleitet.
- Literatur
-
- Literaturvorschläge zur Erarbeitung der Teilprüfungsleistungen:
- Autorengruppe Fachdidaktik (Hrsg.): Was ist gute politische Bildung? Leitfaden für den sozialwissenschaftlichen Unterricht. Schwalbach: Wochenschau Verlag 2016. (kostenlos über die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen sowie über die SLUB als PDF erhältlich)
- Lange, Dirk (Hrsg.): Methoden Politischer Bildung. Baltsmannsweiler: SchneiderVerl. Hohengehren 2007.
- Reinhardt, Sybille: Fachdidaktik: Politik-Didaktik - Handbuch für die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen 2018.
- Sander, Wolfgang; Pohl, Kerstin (Hrsg.): Handbuch politische Bildung. Bonn: BpB 2021. (kostenlos über die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen sowie über die SLUB als PDF erhältlich)
- Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Methoden-Kiste, Best Nr. 5.340 (sowie als PDF online verfügbar)
PHF-SEBS-GK-09
(Konzeption und Gestaltung von Gemeinschaftskundeunterricht)
- Seminar – [PW Did - Hoyer] Konzeption und Gestaltung von Politikunterricht
- Lehrperson
-
- Juliane Hoyer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ABS/2-07/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem theoriegeleiteten und praxisorientierten Seminar erwerben die Studierenden grundlegende Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Reflexion von Politikunterricht. Hierfür werden zentrale Aspekte eines Lernangebotes unter dem Gesichtspunkt ihrer spezifischen Stellenwerte für den Lernprozess untersucht. Die Seminarteilnehmenden lernen verschiedene Varianten der didaktischen und methodischen Unterrichtsgestaltung kennen und lernen KI-generierte Vorschläge anhand fachdidaktischer Gütekriterien zu beurteilen. Neben der Planung einzelner Unterrichtsstunden wird auch die Planung von Unterrichtsreihen thematisiert.
Das Seminar bietet damit eine wertvolle Übungsmöglichkeiten für Ihre zukünftige Lehrtätigkeit.
Sprechzeiten: Montag, 11:00 – 12:00, nach Vereinbarung via E-Mail - Literatur
-
- Literatur:
- Autorengruppe Fachdidaktik (2026): Was ist gute politische Bildung?. Schwalbach/Ts.
- Gessner, Susann/Klingler, Philipp (2020): Politische Bildung. Fachunterricht planen und gestalten. Frankfurt/M.
- Sander, Wolfgang/Pohl, Kerstin (Hg.) (2022): Handbuch politische Bildung. Frankfurt/M.
- Seminar – [Pw Did - Hoyer] SPÜ-Begleitveranstaltung
- Lehrperson
-
- Juliane Hoyer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 45
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 5. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Begleitveranstaltung zur SPÜ Gemeinschaftskunde im Sommersemester 2026. Informationen zur obligatorischen Einführungsveranstaltung und Abschlussveranstaltung finden Sie im OPAL-Kurs.
PHF-SEBS-GK-08
(Aktuelle Tendenzen in der politischen Bildung)
- Seminar – [KTh PT - Herbst] Bildung in der polarisierten Migrationsgesellschaft? Religiös-politische Konflikte und Kontroversen als pädagogische und didaktische Herausforderung
- Lehrperson
-
- Dr. Jan-Hendrik Herbst
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/0017/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Gesellschaft wird zunehmend als polarisiert wahrgenommen, kontroverse Themen sind im öffentlichen Diskurs präsent. Das beeinflusst auch die Arbeit in und außerhalb von Schule, bei der gesellschaftliche und fachliche Kontroversen auch durch die Teilnehmer:innen eingebracht werden. Hier liegen Herausforderungen und Chancen: Ein pädagogisch angemessener Umgang mit kontroversen Themen kann die fachbezogene und die politische Urteilsbildung stärken.
- Literatur
- Johannes Drerup (2021): Kontroverse Themen im Unterricht. Konstruktiv streiten lernen. Reclam.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Besand] Fit fürs STEX
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anja Besand
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde ABS/2-07/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieser Kurs hilft sich auf die mündliche Staatsexamensprüfung in der Didaktik der politischen Bildung vorzubereiten. Wir nutzen den Kurs dazu noch einmal im Vogelflug über das ganze Didaktikstudium zu blicken und Lücken zu schließen oder Stoff aufzufrischen.
Dabei geht es z.B. um folgende Fragen:
Was sind die aktuellen Kontroversen der politischen Bildung? Wer ist eigentlich das „Who is Who“ der Politikdidaktik? Und welche Themen sind für Sie im GRW-Studium bisher immer zu kurz gekommen? Dieses Seminar bietet Ihnen einen Überblick über aktuelle Tendenzen in der fachdidaktischen Theoriediskussion und deren Grundlagen. In diesem Zusammenhang werden wir uns u.a. mit den Grundlagen unseres Faches, Positionen unterschiedlicher Fachdidaktiker*innen und aktuellen Herausforderungen der politischen Bildung nach Ihren konkreten Interessenlagen beschäftigen. Das Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, eine begründete Position zu einzelnen theoretischen Ansätzen der fachdidaktischen Diskussion zu formulieren. Dieses Seminar wird als Grundlage, Auffrischung und Vorbereitung für die mündliche Staatsexamensprüfung im Fachbereich Politikdidaktik explizit empfohlen.
Für die Teilnahme am Seminar empfehlen wir, folgende Lehrveranstaltungen besucht zu haben:
V: Einführung in die Fachdidaktik der politischen Bildung
S: Unterrichtsverfahren: Einführung in das didaktische Denken
S: Konzeption und Gestaltung von Gemeinschaftskundeunterricht
- Seminar – [Pw Did - Besand] Politische Bildung in der Berufsschule
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anja Besand
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz - Beschreibung
- Politische Bildung ist von jeher ein fester allgemeinbildender Bestandteil in Berufsausbildungen. Ganz gleich in welcher Schulart eine berufliche Qualifikation erworben wird, immer findet während des beruflichen Lernens auch politisches Lernen statt. Es scheint jedoch so, als findet in der Politikdidaktik die berufliche Bildung recht wenig Beachtung. Aber was sind die Ursachen dieses Problems?
Nicht zuletzt die Einbindung der allgemeinbildenden Fächer in eine lernfeldorientierte Ausbildungsstruktur scheint entscheidend die Problemlage zwischen politischer und beruflicher Bildung zu prägen. Seit der Implementierung der Lernfeldstruktur entsteht ein völlig neues und sehr komplexes didaktisches Spannungsverhältnis zwischen den allgemeinbildenden Fächern mit ihrer bisher gewohnten eigenständigen Systematik und den Lernfeldern, die komplexe berufliche Handlungszusammenhänge und -situationen abbilden. In diesem Spannungsfeld bewegt sich auch die politische Bildung und es wird klar, wie bedeutend eine Neubestimmung des Verhältnisses von politischer und beruflicher Bildung wird.
In diesem Seminar wollen wir das Spannungsverhältnis zwischen politischer und beruflicher Bildung eingehend untersuchen sowie Problemlagen und Bedarfe in diesem Bereich vertiefend analysieren. Ausgehend von dieser Analyse und unter Berücksichtigung bereits vorhandener didaktischer Konzeptionen für andere Schulbereiche aber auch für andere allgemeinbildende Fächer im Berufsbildungsbereich soll ein tragfähiges Modell entwickelt werden, wie politische Bildung in der beruflichen Bildung gestaltet werden kann. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Hoyer] Zwischen Simulation und Wirklichkeit – Spielbasierte Formate im Gemeinschaftskundeunterricht
- Lehrperson
-
- Juliane Hoyer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/2-07/U In Präsenz - Beschreibung
- Spielend lernt es sich viel leichter, oder? Vor allem Entscheidungsspiele, Rollenspiele, Diskussionsformen und Planspiele, die fest im Lehrplan verankert sind, werden um Unterricht eingesetzt. Aber auch Mikromethoden, Gesellschafts- und Computerspiele sowie szenische Spielformen bieten die Möglichkeit abstrakte Gegenstände emotional erfahrbar zu machen und konflikthaltige, alltägliche, oder fiktive Problemsituationen zu bearbeiten und zu analysieren. Spiele schaffen schüler:innen- und handlungsorientierte Zugänge und ermöglichen eine große Vielfalt lebendiger Unterrichtssituationen.
Zunächst beschäftigen wir uns in diesem praxisorientierten Seminar mit den pädagogischen und fachdidaktischen Zielen beim Einsatz von Spielen im Unterricht. Anhand des derzeitigen Forschungsstandes beleuchten wir die Potenziale, die in spielerischen Unterrichtsmethoden stecken, wobei auch die Herausforderunge in den Blick genommen werden. Im Zentrum aber sollen Spiele erprobt werden, um davon ausgehend zu fragen: Welche Spiele eignen sich wo und welche Voraussetzungen braucht es, damit Lernen im Spiel gelingen kann. - Literatur
-
- Literatur:
- Jacobs, Heinz (Hg.) (2010): Ökonomie spielerisch lernen. Kompetenz gewinnen. Spiele, Rollenspiele, Planspiele, Simulationen und Experimente. Frankfurt/M.
- Petrik, Andreas/Rappenglück, Stefan (Hg.) (2017): Handbuch Planspiele in der politischen Bildung. Schwalbach/Ts.
- Scholz, Lothar (2022): Spiele im Politikunterricht. Frankfurt/M.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Rentsch] Sozioökonomische Bildung
- Lehrperson
-
- Susanne Rentsch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Ausgangspunkt dieses Seminars ist die Beobachtung, dass ökonomische Bildung in der Schule und (und auch im Studium) häufig auf ein sehr enges Verständnis von Wirtschaft reduziert wird, in dem gesellschaftliche Machtverhältnisse, soziale Ungleichheit und ökologische Krisen ausgeblendet werden. Das Fach Gemeinschaftskunde ist aber als Integrationsfach gedacht. Das bedeutet: Bezugsdisziplinen wie der Bereich „Wirtschaft“ sind nicht isoliert, sondern eingebettet in gesellschaftliche, politische und ökologische Zusammenhänge zu denken und zu unterrichten. Das Seminar führt in die Grundlagen, zentralen Kontroversen und didaktischen Perspektiven der sozioökonomischen Bildung ein. Sozioökonomische Bildung meint dabei die Idee, Lernprozesse zu ökonomischen Zusammenhängen immer plural, multiperspektivisch und sozialwissenschaftlich in ihrem gesellschaftlichen Kontext zu betrachten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der kritischen Auseinandersetzung mit sozioökonomischen Ungleichheiten und der Frage, wie Bildungsprozesse dazu beitragen können, Lernende zu einer reflektierten, mündigen und demokratischen Teilhabe an wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entscheidungen zu befähigen. Dabei werden auch Bezüge zu kapitalismuskritischen, emanzipatorischen und transformativen Ansätzen politischer Bildung hergestellt.
- Literatur
-
- Literaturempfehlungen
- Autorengruppe Sozioökonomische Bildung. (2019). Was ist gute ökonomische Bildung? Leitfaden für den sozioökonomischen Unterricht. Deutschland: Wochenschau Verlag.
- Bünger, C., Czejkowska, A., Lohmann, I., Steffens, G. (2022). Zukunft - Stand jetzt. Jahrbuch für Pädagogik 2021. Beltz Juventa.
- Chehata, Y., Eis, A., Lösch, B., Schäfer, S., Schmitt, S., Thimmel, A. Trumann, & Wohnung, A. (2023). Handbuch kritische politische Bildung. Wochenschau Verlag.
- Engartner, T., & Krisanthan, B. (Hg.). (2017). Wie viel ökonomische Bildung braucht politische Bildung?. Wochenschau Verlag.
- Fridrich, C., & Hofmann-Schneller, M. (2017). Positionspapier „Sozioökonomische Bildung“. GW-Unterricht, 145(1), 54-57
- GS*ÖBW. (2023). Was ist und was will sozioökonomische Bildung? Positionen der Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft. Online verfügbar unter: https://soziooekonomie-bildung.eu/ueber-die-gsoebw/positionspapier/
- Hedtke, R. (2018). Das sozioökonomische Curriculum. Wochenschau Verlag.
- Hedtke, R. (2023). Wirtschaft und Gesellschaft: Eine Theorie der sozioökonomischen Bildung. Wochenschau Verlag.
- Lösch, B. (2025). Widersprüche der Demokratiebildung in einer kapitalistischen Gesellschaft. Zum Erfordernis politischer Bildung. In: Achour, S., Sieberkrob, M., Pech, D., Zelck, J., & Eberhard, P. (Hrsg.). Handbuch Demokratiebildung und Fachdidaktik. Bd. 1, Grundlagen und Querschnittsaufgaben. Wochenschau Verlag.
- Oppenhäuser, H. (2023). Wirtschaft demokratisch gestalten lernen: Kritische Materialien für Unterricht und außerschulische Bildung. Wochenschau Verlag.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Belling] „Was soll man da denn machen?!“ Herausforderungen (in) der Demokratiebildung
- Lehrperson
-
- Ann-Christin Belling
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar thematisiert eine der größten und immer wieder aktuellen Herausforderung der politischen Bildung: Wie gehen wir als politische Bildner:innen damit um, wenn wir im Kollegium, mit Eltern oder in der Arbeit mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen menschenrechtsfeindlichen Haltungen oder demokratiefeindlichen Äußerungen begegnen? Wie könnten adäquate Handlungsstrategien aussehen? Welche Möglichkeiten der Prävention und Intervention stehen uns als politische Bildner:innen zur Verfügung?
Kurzum: Was soll man da denn machen?
Dieses Seminar ist als Fallseminar angelegt, welches den Fokus auf von Ihnen eingebrachte Fallbeispiele aus dem (schulischen) politischen Bildungsbereich legt, bei denen Sie auf Hürden getroffen sind. Diese werden als Anlass für die Fallausarbeitungen genommen, die gemeinsam in Gruppen durchgeführt, vorgestellt und im Plenum besprochen werden.
Abschließend beschäftigen wir uns mit bewährten Lösungsansätzen für herausfordernde Situationen, die der eigenen Professionalisierung für die zukünftige politische Bildungsarbeit dienen sollen.
Die Studierenden sollen durch das Seminar anhand von exemplarischen alltagsnahen Situationen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt bekommen und dadurch ihre eigenen Handlungsspielräume in herausfordernden Situationen erweitern.
Für Studierende des „Moduls für alle“ (EGS-(SEOS/SEGY/SEBS)-T1-1 und EGS-(SEOS/SEGY/SEBS)-T2-2)) empfehlen wir explizit, dieses Seminar erst ab dem 3. Fachsemester (also nach dem Besuch des Einführungsmoduls GK) zu besuchen.
Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Seminar keine PL ablegen können, wenn Sie im Sommersemester 2024 oder früher das Seminar mit demselben Titel bereits besucht und bereits dort eine PL abgelegt haben. - Literatur
-
- Grundlagenliteratur (Auswahl):
- Behrens, Rico/ Besand, Anja/ Breuer, Stefan (2021): Politische Bildung in reaktionären Zeiten. Plädoyer für eine standhafte Schule, Frankfurt a. M: Wochenschau.
- Hufer, Klaus-Peter (2018): Argumente am Stammtisch. Erfolgreich gegen Parolen, Palaver und
- Populismus, 8. völlig überarb. Aufl., Frankfurt a. M.: Wochenschau.
- Kenner, Steve/ Lange, Dirk (2019): Demokratiebildung, in: Achour, Sabine/ Busch, Matthias/
- Meyer-Heidemann, Christian/ Massing, Peter (Hrsg.): Wörterbuch Politikunterricht. Frankfurt a. M.: Wochenschau.
- Salzborn, Samuel/ Kurth, Alexandra (2019): Antisemitismus in der Schule. Erkenntnisstand
- und Handlungsperspektiven, Berlin/ Gießen.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Belling] Sprache als Schlüssel: Politikunterricht sprachsensibel denken und planen
- Lehrperson
-
- Ann-Christin Belling
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Sprache ist ein zentrales Werkzeug im Politikunterricht – ihre Bedeutung wird jedoch oft unterschätzt. In diesem Seminar setzen wir uns mit der sprachlichen Dimension des Fachunterrichts auseinander und hinterfragen, wie wir Lernende dabei unterstützen können, Fach- und Bildungssprache kompetent zu nutzen. Gerade der Politikunterricht erfordert eine präzise Sprachverwendung, da er verschiedene Fachsprachen und komplexe Diskurse vereint. Anhand konkreter Unterrichtsbeispiele und eigener Planungsversuche werden wir Wege erarbeiten, wie politische Lernprozesse sprachsensibel gestaltet werden können. Unser Ziel ist es, ein reflektiertes Verständnis für den Zusammenhang von Sprache und Verstehen im Politikunterricht zu entwickeln und konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Unterrichtspraxis abzuleiten.
Besondere Aufmerksamkeit widmen wir der mündlichen Interaktion im Unterricht. Gemeinsam analysieren wir, mit welchen sprachlichen Hürden Schüler:innen im Politikunterricht konfrontiert werden und entwickeln Ansätze, wie sie hierbei sinnvoll unterstützt werden können. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie eine inklusive politische Sprachbildung gestaltet werden kann.
Das Seminar bietet Ihnen sowohl theoretische Einblicke als auch praxisorientierte Methoden zur Entwicklung eigener sprachsensibler Unterrichtskonzeptionen. So lernen Sie, wie Sie Lernende nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich gezielt fördern und sie auf ihrem Weg zu einer mündigen und aktiven politischen Teilhabe unterstützen können.
Für Studierende des Moduls für alle (EGS-(SEOS/SEGY/SEBS)-T1-1 und EGS-(SEOS/SEGY/SEBS)-T2-2)) empfehlen wir explizit, dieses Seminar erst am dem 3. Fachsemester (also nach dem Besuch der Basismodule) zu besuchen. Bei Rückfragen hierzu melden Sie sich gern per E-Mail bei mir.
Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Seminar keine PL ablegen können, wenn Sie im Wintersemester 2024/25 das Seminar „Politikunterricht sprachsensibel denken und planen“ bereits besucht und bereits dort eine PL abgelegt haben. - Literatur
-
- Grundlagenliteratur (Auswahl):
- Achour, Sabine et al. (2020): Sprachbildung im Politikunterricht, Wochenschau-Sonderausgabe.
- Michalak, Magdalena (2014): Sprache als Lernmedium im Fachunterricht. Theorien und Modelle für das sprachbewusste Lehren und Lernen, Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
- Neuhof, Julia/ Girnus, Luisa (2020): Sprachbildung im Fach Politische Bildung – Ein unbespieltes Feld?, in: Juchler, Ingo (Hrsg.): Politik und Sprache. Handlungsfelder politischer Bildung. Wiesbaden: Springer VS, S. 109-121.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Hölzel-Chokharash] Interdisziplinäres Podcastseminar: Fallstimmen aus der Praxis Politischer Bildung
- Lehrperson
-
- Tina Hölzel-Chokharash
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Immer mehr junge Menschen eignen sich die Welt über digitale Formate an. Social-Media-Plattformen wie TikTok oder auch Instagram spielen neben ChatGPT eine immer größere Rolle bei der politischen Meinungs- und auch Urteilsbildung. Die medialen Gewohnheiten haben sich auch besonders im Kontext gesellschaftspolitischer Berichterstattung in Richtung von Audiowalks, Hörspiele und Podcasts entwickelt.
Dieses Seminarangebot widmet sich gerade den auditiven Formaten des Podcasts im Kontext Politischer Bildung. Gemeinsam wollen wir auf verschiedene Formen der Informations- und Diskussionsvermittlung im Kosmos Podcast schauen und dabei auch fragen, wie Podcasts angehende Lehrkräfte unterstützen können und zum Einsatz im Unterricht kommen.
Einen zweiten wichtigen Teil des Seminars stellt aber auch die bewusst politikdidaktisch gerahmte Produktion eigener Audioformate in Form von Podcasts, Interviews, Audiowalks o.ä. dar. Nachdem wir uns dem Medium also schrittweise angenähert haben, werden Sie als Lernende selbst produzierend aktiv und dabei von mir als Dozentin begleitet. Welche politikdidaktischen Themenschwerpunkte und Formate ihre Produktion dabei haben wird, erarbeitet wird gemeinsam im Seminar.
Fragen, die Sie im Vorhinein andenken können:
Kennen Sie Beispiele für gute Audioformate rund um gesellschaftspolitische Themen? Wurden diese in ihrer Schulzeit eingesetzt? Würden Sie diese einsetzen?
Welche Genres im Bereich Audio bietet sich ihrer Meinung nach für politische Bildungsprozesse an?
Über welches Thema wollten Sie schon immer mal eine Produktion machen?
Kennen Sie Menschen und/oder Räume, die besonders spannend für eine auditive Erkundung wären?
- Seminar – [PW Did - Breuer] Antidemokratische Positionen und Einstellungen I
- Lehrperson
-
- Stefan Breuer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde ABS/02-016 In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [Pw Did - Breuer] Bildung in der polarisierten Migrationsgesellschaft? Religiös-politische Konflikte und Kontroversen als pädagogische und didaktische Herausforderung
- Lehrperson
-
- Stefan Breuer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Gesellschaft wird zunehmend als polarisiert wahrgenommen, kontroverse Themen sind im öffentlichen Diskurs präsent. Das beeinflusst auch die Arbeit in und außerhalb von Schule, bei der gesellschaftliche und fachliche Kontroversen auch durch die Teilnehmer:innen eingebracht werden. Hier liegen Herausforderungen und Chancen: Ein pädagogisch angemessener Umgang mit kontroversen Themen kann die fachbezogene und die politische Urteilsbildung stärken.
- Literatur
- Johannes Drerup (2021): Kontroverse Themen im Unterricht. Konstruktiv streiten lernen. Reclam.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt