Lehrveranstaltungen
Wichtiger Hinweis zur Planung
Bitte beachten Sie, dass es sich beim Kommentierten Vorlesungsverzeichnis um den aktuellen Bearbeitungsstand handelt. Alle im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis aufgeführten Angaben erfolgen ohne Gewähr. Da die Semesterplanung ein dynamischer Prozess ist, kann es fortlaufend zu Änderungen und kurzfristigen Anpassungen (z. B. bei Terminen, Räumen oder Lehrpersonen) kommen.
Es wird daher empfohlen, die Einträge regelmäßig auf Aktualisierungen zu prüfen.
Gesamtansicht – Wintersemester 2026/2027
PHF-EQ-ET-ST3
(Religion in der Gesellschaft)
- Vorlesung – [KTh ST - Rosenhauer] Gott in Welt - Grundfragen der Ekklesiologie
- Lehrperson
-
- Dr. Sarah Rosenhauer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Die katholische Kirche ist, so formuliert es Lumen Gentium, Zeichen und Werkzeug göttlichen Heils in der Welt und bildet als solches eine komplexe Einheit menschlicher und göttlicher Elemente. Die Vorlesung soll dazu dienen, dieses Selbstverständnis einerseits in seinen biblischen und theologiegeschichtlichen Grundlagen zu verstehen und den darin enthaltenen Anspruch andererseits mit den Herausforderungen, die sich der Kirche heute stellen, zu konfrontieren. Dabei werden die Themenfelder Macht und Missbrauch, Geschlechtergerechtigkeit und Säkularisierung ebenso behandelt wie der Reformprozess des Synodalen Weges.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Seminar – [KTh ST - Rosenhauer] Nach dem Untergang. Ethische Konflikte im Spiegel postapokalyptischer Serien
- Lehrperson
-
- Dr. Sarah Rosenhauer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde bis 5. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
- Kann man mit einem kantischen Moralkodex im postapokalyptischen Chaos zurechtkommen oder überleben nur diejenigen, die auf Selbstbehauptung setzen? Darüber streiten Lucy McLean und Cooper Howard in der Serie „Fallout“. Bin ich verpflichtet, mein Kind zu opfern, wenn ich dadurch die ganze Menschheit retten kann? Vor diese Frage ist Joel Miller, Protagonist in „The last of us“ gestellt. In der Situation nach dem Untergang, wenn die geltende Ordnung zusammengebrochen ist, treten ethische Fragen in besonderer Grundsätzlichkeit hervor – die postapokalyptische Situation ist so ein Explorationsraum für ethische Selbstvergewisserung und Orientierungssuche im Hier und Jetzt. Unter dieser Maßgabe sollen in dem Seminar ethische Fragen im Spiegel post-apokalyptischer Serien behandelt werden.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Seminar – [KTh ST - Rosenhauer] Heiße Eisen. Streitfragen der Dogmatik
- Lehrperson
-
- Dr. Sarah Rosenhauer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Ist Gott wirklich Mensch geworden? Und von einer Jungfrau geboren worden? Ist Jesus wirklich zur Sühne für unsere Sünden gestorben und wurde von den Toten auferweckt? Ist Gott ein Mann? Und kann nur ein Mann Christus repräsentieren? Führt der Weg zum Heil nur durch Christus? Sind Christen nur ihren Nächsten zur Nächstenliebe verpflichtet? Ist die Hölle leer? Diese und weitere Fragen sollen in dem Seminar bedacht und diskutiert werden.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
PHF-EQ-KT-ST9
(Systematische Theologie kontrovers)
- Vorlesung – [KTh ST - Rosenhauer] Gott in Welt - Grundfragen der Ekklesiologie
- Lehrperson
-
- Dr. Sarah Rosenhauer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Die katholische Kirche ist, so formuliert es Lumen Gentium, Zeichen und Werkzeug göttlichen Heils in der Welt und bildet als solches eine komplexe Einheit menschlicher und göttlicher Elemente. Die Vorlesung soll dazu dienen, dieses Selbstverständnis einerseits in seinen biblischen und theologiegeschichtlichen Grundlagen zu verstehen und den darin enthaltenen Anspruch andererseits mit den Herausforderungen, die sich der Kirche heute stellen, zu konfrontieren. Dabei werden die Themenfelder Macht und Missbrauch, Geschlechtergerechtigkeit und Säkularisierung ebenso behandelt wie der Reformprozess des Synodalen Weges.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
PHF-EQ-SOZ-KM
(Kulturen und Moderne)
- Hauptseminar – [Ge NNG - Zloch] Fußball in Europa im 20. und 21. Jahrhundert
- Lehrperson
-
- Dr. Stephanie Zloch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- OPAL
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde BZW/A153/U In Präsenz - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
PHF-MA-KG-P1
(Theorie, Methodik, Historiografie)
- Hauptseminar – [KuM KG - Müller] Hans Holbein d. J.
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jürgen Müller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Hans Holbein d. J. könnte man als einen „Bildnis-Ingenieur“ bezeichnen. Mit außergewöhnlicher Präzision und einem bis dahin kaum erreichten Sinn für die illusionistische Wiedergabe von Materialität, Oberflächen und Physiognomie entwickelte er die Möglichkeiten der Ölmalerei weiter und prägte damit die europäische Porträtkunst des 16. Jahrhunderts. Seine Bildnisse von Erasmus von Rotterdam und anderen Zeitgenossen machten ihn bereits in Basel zu einem gefragten Künstler. Zugleich trat Holbein als Schöpfer bedeutender Reformationsholzschnitte hervor, bevor er in England zum Hofmaler Heinrichs VIII. aufstieg.
Das Seminar nimmt diese unterschiedlichen Facetten von Holbeins künstlerischem Schaffen in den Blick und fragt nach den jeweiligen Funktionen, Auftraggebern und Kontexten seiner Werke. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung seiner spezifischen Bildsprache, sondern auch um die Bedingungen künstlerischer Produktion im Zeitalter von Reformation, Humanismus und höfischer Kultur. An ausgewählten Werken sollen zudem unterschiedliche kunsthistorische Zugänge erprobt werden. Das Seminar wird dabei teilweise auch eigene, neuere Forschungsergebnisse vorstellen.
Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, zur Übernahme eines Referats und zur Lektüre begleitender Texte wird vorausgesetzt. Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt über OPAL. - Literatur
- Oskar Bätschmann: Hans Holbein d. J., München 2010.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Hauptseminar – [KuM Kg - Köhl] Vom Königsportal zur Goldenen Pforte: Frühe Hauptwerke mittelalterlicher Monumentalskulptur in Sachsen und Europa
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Sascha Köhl
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- In den Jahrzehnten vor und nach 1200 erlebte die Bildhauerei in Europa eine Renaissance. Erstmals seit der Antike ließ man bedeutende Bauwerke wieder mit vielteiligen Ensembles großformatiger Steinskulpturen schmücken. Im europäischen Kontext wegweisend und maßstabsetzend war insbesondere der Skulpturenzyklus des um 1140/50 entstandenen Königsportals der Kathedrale von Chartres; ein frühes Hauptwerk unserer Region wiederum ist die berühmte, meist um 1225/30 datierte Goldene Pforte des Freiberger Doms. Was an beiden Portalen fasziniert: Als sehr frühe, in ihrem Kontext scheinbar voraussetzungslose Pionierwerke erreichten sie sowohl in inhaltlich-konzeptioneller als auch in technisch-gestalterischer Hinsicht bereits ein außerordentlich hohes, später kaum mehr erreichtes Niveau.
Im Rahmen des Seminars beschäftigen wir uns mit diesen und weiteren Ensembles der monumentalen Bildhauerei aus der Zeit zwischen etwa 1150 und 1250, wobei wir uns gleichermaßen Fragen der Gestaltung, Technik, Ikonographie und des historischen Kontexts widmen. Wir nehmen zunächst die „bahnbrechenden“ französischen Figurenportale in den Blick, ehe wir an Beispielen aus einem weiteren europäischen Kontext zwischen Spanien, Italien und Deutschland die facetten- und erfindungsreichen Modi der Rezeption und Weiterentwicklung der französischen Modelle erkunden. Wesentlicher Bestandteil dieses Seminars ist ein (noch gemeinsam zu terminierender) Exkursionstag nach Freiberg und ggf. auch Meißen.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 13.10. statt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
PHF-MA-KG-P2
(Kunst, Politik und Gesellschaft)
- Hauptseminar – [KuM Kg - Schankweiler] Bildkulturen in den Sozialen Medien – Praktiken, Ästhetiken, Methoden
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Kerstin Schankweiler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Soziale Medien sind längst zu zentralen Infrastrukturen visueller Kultur geworden. Welche Bilder sichtbar werden und wie sie zirkulieren, hängt dabei wesentlich von den technischen und ökonomischen Strukturen der Plattformen ab. Mit generativer KI und synthetischen Bildern verändern sich gegenwärtig zudem die Ästhetiken sowie die Bedingungen von Bildproduktion, Autorschaft und Evidenz. Anhand ausgewählter Phänomene – von Memes und Filter über Tutorials und Influencer-Ästhetiken bis hin zu politischen und aktivistischen Bildpraktiken – fragen wir nach den Wechselwirkungen zwischen visuellen Formen, sozialen Praktiken und technischen Infrastrukturen. Zugleich werden diese Phänomene historisch perspektiviert und auf ihre Beziehungen zur Geschichte und Gegenwart der Kunst befragt. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Analyse zeitgenössischer Kunstwerke, die digitale Entwicklungen affirmieren, kommentieren oder kritisch reflektieren.
Außerdem werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie Bildkulturen in den Sozialen Medien methodisch untersucht werden können. Was kann die genaue Analyse einzelner Bilder leisten, wenn wir es zugleich mit millionenfach zirkulierenden und algorithmisch selektierten Bildbeständen zu tun haben? Wie lassen sich kunsthistorische und bildwissenschaftliche Verfahren mit Ansätzen der Kommunikationswissenschaften und Digital Humanities verbinden? Und welche neuen Herausforderungen entstehen in Zeiten von KI-produzierten Bildern? Das Seminar nimmt Soziale Medien damit zum Ausgangspunkt, um die gegenwärtigen Bedingungen visueller Kultur und ihrer Erforschung ebenso in den Blick zu nehmen wie ihre Wechselwirkungen mit der zeitgenössischen Kunst.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 14.10. statt. - Literatur
-
- Bücher der Reihe „Digitale Bildkulturen“, hg. v. Annekathrin Kohout und Wolfgang Ullrich, Wagenbach Verlag.
- Jens Eder, Britta Hartmann, Chris Tedjasukmana: Bewegungsbilder. Politische Videos im Social Web, Berlin 2020.
- Andreas Ervik: Generative AI and the Collective Imaginary: The Technology-Guided Social Imagination in AI-Imagenesis, in: IMAGE. The Interdisciplinary Journal of Image Sciences, 37(1), 2023, S. 42-57.
- Winfried Gerling, Susanne Holschbach, Petra Löffler: Bilder verteilen. Fotografische Praktiken in der digitalen Kultur, Bielefeld 2018.
- André Gunthert: Das geteilte Bild. Essays zur digitalen Fotografie, Konstanz 2019.
- Julia Höner, Kerstin Schankweiler u.a. (Hg.): Affect me. Social Media Images in Art, Ausst.-Kat., KAI 10 | Arthena Foundation Düsseldorf, Leipzig 2017.
- Franziska Kunze (Hg.): Glitch: Die Kunst der Störung, Ausst.-Kat., Pinakothek der Moderne München, Berlin 2023.
- Roland Meyer: Es schimmert, es glüht, es funkelt – Zur Ästhetik der KI-Bilder, 2023, https://54books.de/es-schimmert-es-glueht-es-funkelt-zur-aesthetik-der-ki-bilder/
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Hauptseminar – [KuM KG - Müller] Hans Holbein d. J.
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jürgen Müller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Hans Holbein d. J. könnte man als einen „Bildnis-Ingenieur“ bezeichnen. Mit außergewöhnlicher Präzision und einem bis dahin kaum erreichten Sinn für die illusionistische Wiedergabe von Materialität, Oberflächen und Physiognomie entwickelte er die Möglichkeiten der Ölmalerei weiter und prägte damit die europäische Porträtkunst des 16. Jahrhunderts. Seine Bildnisse von Erasmus von Rotterdam und anderen Zeitgenossen machten ihn bereits in Basel zu einem gefragten Künstler. Zugleich trat Holbein als Schöpfer bedeutender Reformationsholzschnitte hervor, bevor er in England zum Hofmaler Heinrichs VIII. aufstieg.
Das Seminar nimmt diese unterschiedlichen Facetten von Holbeins künstlerischem Schaffen in den Blick und fragt nach den jeweiligen Funktionen, Auftraggebern und Kontexten seiner Werke. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung seiner spezifischen Bildsprache, sondern auch um die Bedingungen künstlerischer Produktion im Zeitalter von Reformation, Humanismus und höfischer Kultur. An ausgewählten Werken sollen zudem unterschiedliche kunsthistorische Zugänge erprobt werden. Das Seminar wird dabei teilweise auch eigene, neuere Forschungsergebnisse vorstellen.
Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, zur Übernahme eines Referats und zur Lektüre begleitender Texte wird vorausgesetzt. Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt über OPAL. - Literatur
- Oskar Bätschmann: Hans Holbein d. J., München 2010.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [KuM Kg - Schankweiler] Faces and Traces - Zur Politik des Porträts. Projektseminar in Zusammenarbeit mit der Kustodie
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Kerstin Schankweiler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- In diesem Seminar begleiten wir ein Ausstellungsprojekt, das derzeit vom Kunstbesitz der Kustodie der TU Dresden anlässlich des Universitätsjubiläums 2028 vorbereitet wird. Im Zentrum steht die Geschichte universitärer Porträts als visuelle Praxis von Erinnerung, Macht und Repräsentation. Die Ausstellung fragt: Wer wurde porträtiert – und wer blieb unsichtbar? Welche Biografien wurden tradiert, welche marginalisiert? Und wie spiegeln sich in der Porträtgeschichte die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche, Zäsuren und Neuanfänge der Universität – von der Monarchie über die NS-Zeit und die DDR bis in die Gegenwart? Ein zentraler zeitgenössischer Bestandteil der Ausstellung ist eine neu entstehende Serie von 20 Porträts, die in Zusammenarbeit mit Prof. Christian Macketanz sowie Studierenden und Absolvent*innen der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) realisiert wird.
Im Seminar setzen wir uns intensiv mit ausgewählten Bildnissen aus zwei Jahrhunderten auseinander, mit Gemälden und Grafiken ebenso wie mit plastischen Bildnissen und Porträtbüsten. Ausgehend vom Bestand der universitären Kunstsammlung untersuchen wir das Porträt nicht allein als Darstellung einer individuellen Person, sondern auch als Ausdruck institutioneller und gesellschaftlicher Ordnungen. Wir analysieren die Werke, recherchieren ihre Entstehungs- und Überlieferungskontexte und fragen nach Auftrag, Auswahl, Bildwürdigkeit und Funktion innerhalb der Universität. Vergleichend beziehen wir Gelehrtenbildnisse und universitäre Porträtgalerien anderer Hochschulen ein. Wir recherchieren in Archiven und führen Gespräche und Interviews mit Zeitzeug*innen. Ein wesentlicher Teil der Arbeit findet im Kunstbesitz der TU Dresden und unmittelbar vor den Originalen statt. Ergänzend besuchen wir weitere Dresdner Sammlungen und das Universitätsarchiv. Zugleich begleiten wir die Entstehung der neuen Porträtserie an der HfBK und kommen mit den beteiligten Künstler*innen über ihre Arbeit und Fragen zeitgenössischer Repräsentation ins Gespräch. Das Seminar verbindet kunsthistorische Objektarbeit und historische Recherche mit Einblicken in die praktische Entwicklung einer Ausstellung. Es richtet sich an Masterstudierende sowie an fortgeschrittene Bachelorstudierende.
WICHTIG: Das Projektseminar erstreckt sich über zwei Semester, die Teilnahme wird daher in beiden Semestern vorausgesetzt (WS 2026/27 und SomSe 2027). Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Studierende begrenzt. Wir bitten um eine Bewerbung von max. 1,5 Seiten mit Motivationsschreiben und kurzem Lebenslauf bis zum 29.09.2026. Bitte senden Sie die Bewerbung als PDF an kerstin.schankweiler@tu-dresden. de und gwendolin.kremer@tu-dresden.de.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 13.10. statt. - Literatur
-
- Hans Belting: Faces. Eine Geschichte des Gesichts, München 2013.
- Andreas Beyer: Das Porträt in der Malerei, München 2002.
- Babett Forster, Birgitt Hellmann (Hg.): Kluge Köpfe – Beredte Bilder. Gelehrtenbildnisse aus 450 Jahren Universitätsgeschichte Jena, Jena 2015.
- Ulrike Kremeier (Hg.): Ich Du Wir – Bildnisse in der DDR. Malerei und Bildhauerei aus der Sammlung des BLMK, Cottbus 2020, hier insbesondere zum Verhältnis von individuellem Bildnis, gesellschaftlichem Menschenbild und staatlich formuliertem „Wir“.
- Marcia Pointon: Portrayal and the Search for Identity, London 2013, hier insbesondere zu Identität, Gender, Körper, sozialer Position und den materiellen Codes des Porträts.
- Reiner Pommerin: Geschichte der TU Dresden 1828–2003, Köln, Weimar, Wien 2003.
- Rudolf Preimesberger/Hannah Baader/Nicola Suthor (Hg.): Porträt. Geschichte der klassischen Bildgattungen in Quellentexten und Kommentaren, Bd. 2, Berlin 1999 [Neuaufl. Darmstadt 2003].
- Joanna Woodall (Hg.): Portraiture. Facing the Subject, Manchester 1997, hier insbesondere zu „Likeness and Identity“, „The Portrait Transaction“ sowie zur Konstruktion sozialer und geschlechtlicher Identität im Porträt.
- Links zum Universitätsarchiv: https://tu-dresden.de/ua und https://tu-dresden.de/ua/archiv-bestaende/medienarchiv/praeambel-professorenkatalog
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Hauptseminar – [KuM Kg - Köhl] Vom Königsportal zur Goldenen Pforte: Frühe Hauptwerke mittelalterlicher Monumentalskulptur in Sachsen und Europa
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Sascha Köhl
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- In den Jahrzehnten vor und nach 1200 erlebte die Bildhauerei in Europa eine Renaissance. Erstmals seit der Antike ließ man bedeutende Bauwerke wieder mit vielteiligen Ensembles großformatiger Steinskulpturen schmücken. Im europäischen Kontext wegweisend und maßstabsetzend war insbesondere der Skulpturenzyklus des um 1140/50 entstandenen Königsportals der Kathedrale von Chartres; ein frühes Hauptwerk unserer Region wiederum ist die berühmte, meist um 1225/30 datierte Goldene Pforte des Freiberger Doms. Was an beiden Portalen fasziniert: Als sehr frühe, in ihrem Kontext scheinbar voraussetzungslose Pionierwerke erreichten sie sowohl in inhaltlich-konzeptioneller als auch in technisch-gestalterischer Hinsicht bereits ein außerordentlich hohes, später kaum mehr erreichtes Niveau.
Im Rahmen des Seminars beschäftigen wir uns mit diesen und weiteren Ensembles der monumentalen Bildhauerei aus der Zeit zwischen etwa 1150 und 1250, wobei wir uns gleichermaßen Fragen der Gestaltung, Technik, Ikonographie und des historischen Kontexts widmen. Wir nehmen zunächst die „bahnbrechenden“ französischen Figurenportale in den Blick, ehe wir an Beispielen aus einem weiteren europäischen Kontext zwischen Spanien, Italien und Deutschland die facetten- und erfindungsreichen Modi der Rezeption und Weiterentwicklung der französischen Modelle erkunden. Wesentlicher Bestandteil dieses Seminars ist ein (noch gemeinsam zu terminierender) Exkursionstag nach Freiberg und ggf. auch Meißen.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 13.10. statt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Blockseminar – [KuM Kg - Dreßen] Von 3D Objekten zu immersiven Raumkonstruktionen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Angela Dreßen
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Beschreibung
- Ziel des Seminars ist die Erstellung von 3D Objekten und einer Virtual Reality Ausstellung. Dreidimensionale Gegenstände und Räume spielen eine immer größere Rolle im Bereich des Kulturgüterschutzes, des Ausstellungswesens und der historischen Rekonstruktion. Im Seminar werden in Theorie und Praxis verschiedene Methoden und Techniken besprochen und erprobt, wobei der Schwerpunkt auf der Erstellung von 3D Objekten und Virtual Reality Räumen liegen wird.
Im Opal-Kurs werden in Kürze mehr Informationen zum Seminarablauf und zur Ausstellungskonzeption bekannt gegeben.
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende aus den MA-Programmen für Digital Humanities und der Kunstgeschichte. Der Kurs besteht aus zwei bis drei Onlinesitzungen und einer ca. dreitägigen Blockeinheit in Dresden im Januar 2027 (voraussichtlich 21.1.-23.1.27). Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Je nach Größe der Seminargruppe bekommen Studierende mit einer Prüfungsleistungen bevorzugt Zugriff auf eventuelle Software-Lizenzen.
Prüfungsleistung: Die Prüfungsleistung besteht in der Kreierung und Konzeption von 3D-Objekten und Ausstellungen in Virtual Reality Räumen und der Erstellung eines kurzen schriftliche Exposés.
Termine:
Digital: 16. Dezember 2026, 7.DS (18:30-20:00 Uhr)
Digital: 13. Januar 2027, 7. DS (18:30-20:00 Uhr)
Dresden, ABS/12: 21.-23. Januar 2027 (ganztägig, mit Exkursionen)
Digital: 3. Februar (Referate), 7. DS (18:30-20:00 Uhr) - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
PHF-MA-KG-P3
(Kunstgeschichte im globalen Kontext)
- Hauptseminar – [KuM Kg - Schankweiler] Bildkulturen in den Sozialen Medien – Praktiken, Ästhetiken, Methoden
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Kerstin Schankweiler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Soziale Medien sind längst zu zentralen Infrastrukturen visueller Kultur geworden. Welche Bilder sichtbar werden und wie sie zirkulieren, hängt dabei wesentlich von den technischen und ökonomischen Strukturen der Plattformen ab. Mit generativer KI und synthetischen Bildern verändern sich gegenwärtig zudem die Ästhetiken sowie die Bedingungen von Bildproduktion, Autorschaft und Evidenz. Anhand ausgewählter Phänomene – von Memes und Filter über Tutorials und Influencer-Ästhetiken bis hin zu politischen und aktivistischen Bildpraktiken – fragen wir nach den Wechselwirkungen zwischen visuellen Formen, sozialen Praktiken und technischen Infrastrukturen. Zugleich werden diese Phänomene historisch perspektiviert und auf ihre Beziehungen zur Geschichte und Gegenwart der Kunst befragt. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Analyse zeitgenössischer Kunstwerke, die digitale Entwicklungen affirmieren, kommentieren oder kritisch reflektieren.
Außerdem werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie Bildkulturen in den Sozialen Medien methodisch untersucht werden können. Was kann die genaue Analyse einzelner Bilder leisten, wenn wir es zugleich mit millionenfach zirkulierenden und algorithmisch selektierten Bildbeständen zu tun haben? Wie lassen sich kunsthistorische und bildwissenschaftliche Verfahren mit Ansätzen der Kommunikationswissenschaften und Digital Humanities verbinden? Und welche neuen Herausforderungen entstehen in Zeiten von KI-produzierten Bildern? Das Seminar nimmt Soziale Medien damit zum Ausgangspunkt, um die gegenwärtigen Bedingungen visueller Kultur und ihrer Erforschung ebenso in den Blick zu nehmen wie ihre Wechselwirkungen mit der zeitgenössischen Kunst.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 14.10. statt. - Literatur
-
- Bücher der Reihe „Digitale Bildkulturen“, hg. v. Annekathrin Kohout und Wolfgang Ullrich, Wagenbach Verlag.
- Jens Eder, Britta Hartmann, Chris Tedjasukmana: Bewegungsbilder. Politische Videos im Social Web, Berlin 2020.
- Andreas Ervik: Generative AI and the Collective Imaginary: The Technology-Guided Social Imagination in AI-Imagenesis, in: IMAGE. The Interdisciplinary Journal of Image Sciences, 37(1), 2023, S. 42-57.
- Winfried Gerling, Susanne Holschbach, Petra Löffler: Bilder verteilen. Fotografische Praktiken in der digitalen Kultur, Bielefeld 2018.
- André Gunthert: Das geteilte Bild. Essays zur digitalen Fotografie, Konstanz 2019.
- Julia Höner, Kerstin Schankweiler u.a. (Hg.): Affect me. Social Media Images in Art, Ausst.-Kat., KAI 10 | Arthena Foundation Düsseldorf, Leipzig 2017.
- Franziska Kunze (Hg.): Glitch: Die Kunst der Störung, Ausst.-Kat., Pinakothek der Moderne München, Berlin 2023.
- Roland Meyer: Es schimmert, es glüht, es funkelt – Zur Ästhetik der KI-Bilder, 2023, https://54books.de/es-schimmert-es-glueht-es-funkelt-zur-aesthetik-der-ki-bilder/
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Blockseminar – [KuM Kg - Dreßen] Von 3D Objekten zu immersiven Raumkonstruktionen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Angela Dreßen
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Beschreibung
- Ziel des Seminars ist die Erstellung von 3D Objekten und einer Virtual Reality Ausstellung. Dreidimensionale Gegenstände und Räume spielen eine immer größere Rolle im Bereich des Kulturgüterschutzes, des Ausstellungswesens und der historischen Rekonstruktion. Im Seminar werden in Theorie und Praxis verschiedene Methoden und Techniken besprochen und erprobt, wobei der Schwerpunkt auf der Erstellung von 3D Objekten und Virtual Reality Räumen liegen wird.
Im Opal-Kurs werden in Kürze mehr Informationen zum Seminarablauf und zur Ausstellungskonzeption bekannt gegeben.
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende aus den MA-Programmen für Digital Humanities und der Kunstgeschichte. Der Kurs besteht aus zwei bis drei Onlinesitzungen und einer ca. dreitägigen Blockeinheit in Dresden im Januar 2027 (voraussichtlich 21.1.-23.1.27). Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Je nach Größe der Seminargruppe bekommen Studierende mit einer Prüfungsleistungen bevorzugt Zugriff auf eventuelle Software-Lizenzen.
Prüfungsleistung: Die Prüfungsleistung besteht in der Kreierung und Konzeption von 3D-Objekten und Ausstellungen in Virtual Reality Räumen und der Erstellung eines kurzen schriftliche Exposés.
Termine:
Digital: 16. Dezember 2026, 7.DS (18:30-20:00 Uhr)
Digital: 13. Januar 2027, 7. DS (18:30-20:00 Uhr)
Dresden, ABS/12: 21.-23. Januar 2027 (ganztägig, mit Exkursionen)
Digital: 3. Februar (Referate), 7. DS (18:30-20:00 Uhr) - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
PHF-MA-KG-P4
(Bild- und Objektstudien)
- Vorlesung – [KuM Kg - Müller] Epochenvorlesung Barock
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jürgen Müller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 200
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/0E11/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Kunst vom Ende des 16. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts – von der Gegenreformation bis zur Aufklärung. Die Kunstwerke dieser Zeit bedienten sich im Dienste sakraler wie profaner Propaganda einer ausgefeilten visuellen Rhetorik. Zugleich brachten sie zunehmend die individuellen Vorstellungen und künstlerischen Ansprüche ihrer Schöpfer zum Ausdruck, die sich in dieser Zeit verstärkt von ihrem traditionellen Status als Handwerker zu emanzipieren suchten. Damit etablierte sich allmählich die Vorstellung von der Autonomie des Künstlers. Parallel dazu entwickelte sich der moderne Kunstmarkt, der seinerseits maßgeblichen Einfluss auf die Produktion und Rezeption von Kunst gewann.
Die Vorlesung behandelt – überwiegend in monographischer Form – ausgewählte Werke der Architektur und der Bildkünste. An ihnen lassen sich exemplarisch übergreifende Phänomene und Zusammenhänge der Epoche aufzeigen und zugleich unterschiedliche kunsthistorische Methoden erproben. - Literatur
- Dietrich Erben: Die Kunst des Barock, München 32021 (C.H.BECK Wissen, Bd. 2557).
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Vorlesung – [KuM Kg - Schankweiler] Kunst aus Afrika - eine Einführung
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Kerstin Schankweiler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/0E04/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung bietet eine Einführung in Geschichte, Funktionen und Kontexte der Kunst und visuellen Kulturen Afrikas. In einem historischen Teil werden vor allem performative und plastische Kunstformen behandelt, darunter Maskeraden und die höfische Kunst der neuzeitlichen Königreiche. Im Bereich der modernen Kunst stehen der Kontext der Dekolonisation ab den 1960er Jahren sowie die Rolle der Kunst in Bewegungen wie der Négritude und dem Pan-Afrikanismus im Vordergrund. Ein weiterer Teil der Vorlesung widmet sich exemplarisch der Kunst der globalisierten Gegenwart und gibt Einblicke in wichtige Kunstzentren und Biennalen auf dem afrikanischen Kontinent sowie in künstlerische Positionen der afrikanischen Diasporas.
Regionale Schwerpunkte liegen auf Südafrika, Nigeria, Benin, Senegal und Ägypten. Dabei wird die Geschichte der Kunst Afrikas insbesondere in ihren transkulturellen Verflechtungen betrachtet, sodass zeitliche und räumliche Zusammenhänge sichtbar werden. In diesem Zusammenhang gibt die Vorlesung auch einen Überblick über die oftmals problematische Geschichte der Rezeption von Kunst aus Afrika in Europa – von der Kunst- und Wunderkammer bis hin zu aktuellen Sonder- und Großausstellungen. Einbezogen werden dabei auch die koloniale Geschichte europäischer Sammlungen sowie aktuelle Debatten um Provenienz und Restitution.
Ethnologische sowie spezifisch afrikakunstwissenschaftliche Methoden (darunter Feldforschung, teilnehmende Beobachtung und Oral Art History) werden vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Forschungsgeschichte erläutert. Damit verbindet sich die Frage, inwieweit Methoden und Begriffe, die anhand europäischer Kunst entwickelt wurden, auf Kunst aus Afrika angewendet werden können.
Die erste Vorlesung findet am 13.10. statt. - Literatur
-
- Monica Blackmun Visonà, Robin Poynor, Herbert M. Cole: A History of Art in Africa, New York 2001.
- Osei Bonsu (Hg.): Nigerian Modernism. Art and Independence, London 2025.
- Antawan I. Byrd, Elvira Dyangani Ose, Adom Getachew u.a. (Hg.): Project a Black Planet: The Art and Culture of Panafrica, New Haven 2024.
- Okwui Enwezor (Hg.): The Short Century. Independence and Liberation Movements in Africa 1945-1994, München 2001.
- Okwui Enwezor, Chika Okeke-Agulu: Contemporary African Art since 1980, Bologna 2009.
- Till Förster: Kunst in Afrika, Köln 1988.
- Kerstin Pinther: Die Kunst Afrikas, München 2022.
- Suzanne Preston Blier: Royal Arts of Africa. The Majesty of Form, London 2012 [1998].
- Jan Vansina: Art History in Africa. An Introduction to Method, London 1984.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Vorlesung – [KuM Kg - Köhl] Einführung in die Kunst des Mittelalters II: Hochmittelalter (11. bis 13. Jahrhundert.)
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Sascha Köhl
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 80
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung gibt einen Überblick über bedeutende Werke und wichtige Themen der Kunst des hohen Mittelalters. Die Veranstaltung ist als Europareise angelegt, die am Speyerer Dom als europäischem Hauptwerk der romanischen Architektur beginnt, über weitere bedeutende bild- und baukünstlerische Zentren zwischen Spanien und Byzanz sowie England und Sizilien führt, und beim Meißner Dom als regionalem Hauptwerk gotischer Architektur, Skulptur und Glasmalerei schließt. Die Vorlesung ist Teil einer dreiteiligen Reihe von Überblicksvorlesungen zur Kunst des Mittelalters, die im nächsten Semester mit einem Blick auf die Kunst des späten Mittelalters fortgesetzt wird.
Die erste Vorlesung findet am 21.10. statt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
PHF-MA-KG-WP1
(Technische und digitale Bildkulturen)
- Hauptseminar – [KuM Kg - Schankweiler] Bildkulturen in den Sozialen Medien – Praktiken, Ästhetiken, Methoden
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Kerstin Schankweiler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Soziale Medien sind längst zu zentralen Infrastrukturen visueller Kultur geworden. Welche Bilder sichtbar werden und wie sie zirkulieren, hängt dabei wesentlich von den technischen und ökonomischen Strukturen der Plattformen ab. Mit generativer KI und synthetischen Bildern verändern sich gegenwärtig zudem die Ästhetiken sowie die Bedingungen von Bildproduktion, Autorschaft und Evidenz. Anhand ausgewählter Phänomene – von Memes und Filter über Tutorials und Influencer-Ästhetiken bis hin zu politischen und aktivistischen Bildpraktiken – fragen wir nach den Wechselwirkungen zwischen visuellen Formen, sozialen Praktiken und technischen Infrastrukturen. Zugleich werden diese Phänomene historisch perspektiviert und auf ihre Beziehungen zur Geschichte und Gegenwart der Kunst befragt. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Analyse zeitgenössischer Kunstwerke, die digitale Entwicklungen affirmieren, kommentieren oder kritisch reflektieren.
Außerdem werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie Bildkulturen in den Sozialen Medien methodisch untersucht werden können. Was kann die genaue Analyse einzelner Bilder leisten, wenn wir es zugleich mit millionenfach zirkulierenden und algorithmisch selektierten Bildbeständen zu tun haben? Wie lassen sich kunsthistorische und bildwissenschaftliche Verfahren mit Ansätzen der Kommunikationswissenschaften und Digital Humanities verbinden? Und welche neuen Herausforderungen entstehen in Zeiten von KI-produzierten Bildern? Das Seminar nimmt Soziale Medien damit zum Ausgangspunkt, um die gegenwärtigen Bedingungen visueller Kultur und ihrer Erforschung ebenso in den Blick zu nehmen wie ihre Wechselwirkungen mit der zeitgenössischen Kunst.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 14.10. statt. - Literatur
-
- Bücher der Reihe „Digitale Bildkulturen“, hg. v. Annekathrin Kohout und Wolfgang Ullrich, Wagenbach Verlag.
- Jens Eder, Britta Hartmann, Chris Tedjasukmana: Bewegungsbilder. Politische Videos im Social Web, Berlin 2020.
- Andreas Ervik: Generative AI and the Collective Imaginary: The Technology-Guided Social Imagination in AI-Imagenesis, in: IMAGE. The Interdisciplinary Journal of Image Sciences, 37(1), 2023, S. 42-57.
- Winfried Gerling, Susanne Holschbach, Petra Löffler: Bilder verteilen. Fotografische Praktiken in der digitalen Kultur, Bielefeld 2018.
- André Gunthert: Das geteilte Bild. Essays zur digitalen Fotografie, Konstanz 2019.
- Julia Höner, Kerstin Schankweiler u.a. (Hg.): Affect me. Social Media Images in Art, Ausst.-Kat., KAI 10 | Arthena Foundation Düsseldorf, Leipzig 2017.
- Franziska Kunze (Hg.): Glitch: Die Kunst der Störung, Ausst.-Kat., Pinakothek der Moderne München, Berlin 2023.
- Roland Meyer: Es schimmert, es glüht, es funkelt – Zur Ästhetik der KI-Bilder, 2023, https://54books.de/es-schimmert-es-glueht-es-funkelt-zur-aesthetik-der-ki-bilder/
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Blockseminar – [KuM Kg - Dreßen] Von 3D Objekten zu immersiven Raumkonstruktionen
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Angela Dreßen
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Beschreibung
- Ziel des Seminars ist die Erstellung von 3D Objekten und einer Virtual Reality Ausstellung. Dreidimensionale Gegenstände und Räume spielen eine immer größere Rolle im Bereich des Kulturgüterschutzes, des Ausstellungswesens und der historischen Rekonstruktion. Im Seminar werden in Theorie und Praxis verschiedene Methoden und Techniken besprochen und erprobt, wobei der Schwerpunkt auf der Erstellung von 3D Objekten und Virtual Reality Räumen liegen wird.
Im Opal-Kurs werden in Kürze mehr Informationen zum Seminarablauf und zur Ausstellungskonzeption bekannt gegeben.
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Studierende aus den MA-Programmen für Digital Humanities und der Kunstgeschichte. Der Kurs besteht aus zwei bis drei Onlinesitzungen und einer ca. dreitägigen Blockeinheit in Dresden im Januar 2027 (voraussichtlich 21.1.-23.1.27). Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Je nach Größe der Seminargruppe bekommen Studierende mit einer Prüfungsleistungen bevorzugt Zugriff auf eventuelle Software-Lizenzen.
Prüfungsleistung: Die Prüfungsleistung besteht in der Kreierung und Konzeption von 3D-Objekten und Ausstellungen in Virtual Reality Räumen und der Erstellung eines kurzen schriftliche Exposés.
Termine:
Digital: 16. Dezember 2026, 7.DS (18:30-20:00 Uhr)
Digital: 13. Januar 2027, 7. DS (18:30-20:00 Uhr)
Dresden, ABS/12: 21.-23. Januar 2027 (ganztägig, mit Exkursionen)
Digital: 3. Februar (Referate), 7. DS (18:30-20:00 Uhr) - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
PHF-MA-KG-WP2
(Museen, Ausstellungen, Archive)
- Hauptseminar – [KuM KG - Müller] Hans Holbein d. J.
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jürgen Müller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Hans Holbein d. J. könnte man als einen „Bildnis-Ingenieur“ bezeichnen. Mit außergewöhnlicher Präzision und einem bis dahin kaum erreichten Sinn für die illusionistische Wiedergabe von Materialität, Oberflächen und Physiognomie entwickelte er die Möglichkeiten der Ölmalerei weiter und prägte damit die europäische Porträtkunst des 16. Jahrhunderts. Seine Bildnisse von Erasmus von Rotterdam und anderen Zeitgenossen machten ihn bereits in Basel zu einem gefragten Künstler. Zugleich trat Holbein als Schöpfer bedeutender Reformationsholzschnitte hervor, bevor er in England zum Hofmaler Heinrichs VIII. aufstieg.
Das Seminar nimmt diese unterschiedlichen Facetten von Holbeins künstlerischem Schaffen in den Blick und fragt nach den jeweiligen Funktionen, Auftraggebern und Kontexten seiner Werke. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung seiner spezifischen Bildsprache, sondern auch um die Bedingungen künstlerischer Produktion im Zeitalter von Reformation, Humanismus und höfischer Kultur. An ausgewählten Werken sollen zudem unterschiedliche kunsthistorische Zugänge erprobt werden. Das Seminar wird dabei teilweise auch eigene, neuere Forschungsergebnisse vorstellen.
Die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme, zur Übernahme eines Referats und zur Lektüre begleitender Texte wird vorausgesetzt. Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung. Die Anmeldung zum Seminar erfolgt über OPAL. - Literatur
- Oskar Bätschmann: Hans Holbein d. J., München 2010.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
PHF-MA-KG-WP3
(Architektur und gebaute Umwelt)
- Hauptseminar – [KuM Kg - Köhl] Vom Königsportal zur Goldenen Pforte: Frühe Hauptwerke mittelalterlicher Monumentalskulptur in Sachsen und Europa
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Sascha Köhl
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- In den Jahrzehnten vor und nach 1200 erlebte die Bildhauerei in Europa eine Renaissance. Erstmals seit der Antike ließ man bedeutende Bauwerke wieder mit vielteiligen Ensembles großformatiger Steinskulpturen schmücken. Im europäischen Kontext wegweisend und maßstabsetzend war insbesondere der Skulpturenzyklus des um 1140/50 entstandenen Königsportals der Kathedrale von Chartres; ein frühes Hauptwerk unserer Region wiederum ist die berühmte, meist um 1225/30 datierte Goldene Pforte des Freiberger Doms. Was an beiden Portalen fasziniert: Als sehr frühe, in ihrem Kontext scheinbar voraussetzungslose Pionierwerke erreichten sie sowohl in inhaltlich-konzeptioneller als auch in technisch-gestalterischer Hinsicht bereits ein außerordentlich hohes, später kaum mehr erreichtes Niveau.
Im Rahmen des Seminars beschäftigen wir uns mit diesen und weiteren Ensembles der monumentalen Bildhauerei aus der Zeit zwischen etwa 1150 und 1250, wobei wir uns gleichermaßen Fragen der Gestaltung, Technik, Ikonographie und des historischen Kontexts widmen. Wir nehmen zunächst die „bahnbrechenden“ französischen Figurenportale in den Blick, ehe wir an Beispielen aus einem weiteren europäischen Kontext zwischen Spanien, Italien und Deutschland die facetten- und erfindungsreichen Modi der Rezeption und Weiterentwicklung der französischen Modelle erkunden. Wesentlicher Bestandteil dieses Seminars ist ein (noch gemeinsam zu terminierender) Exkursionstag nach Freiberg und ggf. auch Meißen.
Die erste Veranstaltung dieses Seminares findet am 13.10. statt. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
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- Lehrplanung