02.03.2026
Neue Studie von IHK und IHI-Wirtschaftsethiker - die F.A.Z. berichtet
Prominente Vertreterinnen und Vertreter deutscher Unternehmen haben sich gegen die AfD ausgesprochen, so zum Beispiel Reinhold Würth, Gründer des gleichnamigen Schraubenherstellers, Bonita Grupp, Ko-Chefin des Textilherstellers Trigema, Sebastian Ebel, Chef des Reiseveranstalters TUI, oder Christian Kullmann, Chef des Chemieunternehmens Evonik. Sollten Firmenlenker sich parteipolitisch äußern? Und wie kommen ihre Positionen in der Öffentlichkeit an? Diese Fragen sind Thema einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Kooperation mit dem Internationalen Hochschulinstitut (IHI) Zittau der Technischen Universität Dresden. Demnach bringt Kritik von Unternehmen AfD-Anhänger nicht dazu, sich von der Partei abzuwenden. "Werden AfD-Sympathisanten mit der AfD-Kritik von Geschäftsführern konfrontiert, sinkt das Vertrauen in das entsprechende Unternehmen", schreiben die Studienautoren Knut Bergmann und Matthias Diermeier vom IW sowie Benedikt Kapteina und Markus Scholz vom IHI Zittau.