Studien- oder Diplomarbeit: Untersuchung der Schirmwirkung von Lichtwellenleiterdurchführungen im Bezug auf den Einfluss eingebrachter Materialien
In Schirmkabinen werden verschiedene Arten von Durchführungen eingesetzt, um Leitungen für die Instrumentierung ins Innere dieser Schrimkabine zu legen.
Beispielsweise werden zur Durchführung von Lichtwellenleitern Hohlleiter-Filter eingesetzt. Diese funktionieren nach dem Prinzip eines langen Hohlleiters, der unterhalb seiner Cut-off-Frequenz betrieben wird. Die Wellen, die in diesem Frequenzbereich in den Hohlleiter eindringen, breiten sich nur evaneszent aus, wodurch diese über die Länge des Hohlleiters exponentiell gedämpft werden. In diesem Hohlleiter wird der Lichtwellenleiter durchgeführt. Dadurch wird die Kabeldurchführung des Lichtwellenleiters geschirmt.
Lichtwellenleiterdurchführung an der Modenverwirbelungskammer der Professur für TET und EMV
Im Zuge dieser wissenschaftlichen Arbeit soll messtechnisch untersucht werden, inwiefern Anzahl und Material der eingebrachten Lichtwellenleiter die Schirmwirkung dieser Anordnung beeinflusst und Ansätze zur Lösung dieses Problemes diskutiert werden.
Spezielle Kenntnisse von Hochfrequenzmesstechnik oder Kenntnis von EMV-Prüfumgebungen sind nicht erforderlich, könnten aber hilfreich sein. Hilfreich sind weiterhin Freude an der praktischen Arbeit im Labor, sowie hardwarenahen Programmierung beispielsweise in Python.
Je nach gewünschter Art der Arbeit kann der Umfang entsprechend angepasst sowie eigene Wünsche berücksichtigt werden.
Ansprechpartnerin:
Luzia Christiane Tesar, GOE 214