22.09.2017

5G Lab Germany in Dresden stellt die Weltspitze der Mobilfunk-Entwicklung dar

Hot Edge © 2017, Silvia Kapplusch Hot Edge © 2017, Silvia Kapplusch
Hot Edge

© 2017, Silvia Kapplusch

Am 19. September veranstaltet das 5G Lab gemeinsam mit dem IEEE, dem weltgrößten Verband der Elektro- und Informationstechnik-Ingenieure, den 25. IEEE 5G Summit. Mit dabei die Teams von Prof. Uwe Aßmann (Softwaretechnologie) und Prof. Strufe (Datenschutz und –Datensicherheit).

Wie bereits auf der IFA 2017 präsentierten unsere Softwaretechnologie-Wissenschaftler in Kooperation mit Prof. Frank Fitzek (Deutschen Telekom Professur für Kommunikationsnetze) den Demonstrator „Hot Edge“ zum Thema Mensch-Roboter Interaktion im Zeitalter von 5G. Bei der modernen Version des Spiels „Der heiße Draht“ konnten die Besucher mit Hilfe eines Spielecontrollers einen Roboter live über ihre Körperbewegungen steuern. Nicht ganz einfach: der zu steuernde Roboter musste einem Draht ausweichen, der durch zwei weitere Roboter zufällig bewegt wurde. Die Wissenschaftler der TU Dresden nutzen den von ihnen entwickelte „Hot Edge“ um ihre Forschungsergebnisse zu evaluieren.

Amr Osman, Pascal Brückner und Tao Li von der Professur für Datenschutz und Datensicherheit demonstrierten mit der Demo "SandNet", wie ein Rechner, auf den gerade ein Angriff stattfindet, vom restlichen System isoliert und "in Quarantäne" versetzt werden kann, ohne dass der Angreifer hiervon etwas merkt. Das ist nützlich um den Angreifer beobachten zu können, ggf. seine Ziele, seine Vorgehensweisen und vielleicht sogar neue Schwachstellen zu erkennen, ohne dass er tatsächlich Schaden anrichten kann.

Außerdem stellte die Professur gemeinsam mit Vertretern von Teleconnect Ergebnisse aus dem Projekt "fastVPN" vor, welches an einer sicheren Netzwerkinfrastruktur für Industrie 4.0  forscht. Es verdeutlicht zum Beispiel die einfache Segmentierung von vernetzten Geräten, die sich gegenseitig nur kontrolliert erreichen sollen, zeigt aber auch die von der Professur für Multimedia Technologie entwickelte einfache Eingabe-Möglichkeit zwischen LEDs und Mobiltelefonen.

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Silvia Kapplusch
Letzte Änderung: 29.09.2017