06.12.2017

Startup „Wandelbots“ gehört zu den Finalisten des Startup Battlefield

Startup Battlefield © TechCrunch Disrupt 2017 Startup Battlefield © TechCrunch Disrupt 2017
Startup Battlefield

© TechCrunch Disrupt 2017

Der Startup Battlefield des TechCrunch Disrupt bringt die besten Jungstars der Welt zusammen, welche um den begehrten Disrupt Cup, einen mit 42.000 Euro dotierten Preis und die Aufmerksamkeit von Medien und Investoren konkurrieren. Das Startup Battlefield ist eines der größten und bekanntesten Events für Hightech Startups.

Am 4. und 5. Dezember präsentierten sich 15 bereits ausgewählte Teams vor mehreren Gruppen von Venture-Capital-Investoren und Technologieführern, die als Jury fungierten. Am Ende bleiben fünf Finalisten: Blik, Caspar Health, eTrack Tech, Lia Diagnostics und Wandelbots aus der Fakultät Informatik der TU Dresden.

Das erst vor zwei Wochen offiziell gegründete Startup Wandelbots forscht bereits seit zwei Jahren an der Professur Softwaretechnologie an tragbaren Technologien für die Steuerung von Robotern. Sein erstes Produkt ist ein Sensor-beladener Anzug, welcher im Vergleich zu anderen Projekten nicht nur Bewegungen einfängt und diese an einen Roboter weitergibt.

Bei sich wiederholenden Demonstrationen lernt das System durch sukzessive Beobachtung. Die aufgezeichneten Bewegungen werden von den Forschern für die Verwendung durch einen Roboter verfeinert und optimiert und damit dessen Gesamtbewegung ständig verbessert.

Die von Wandelbot entwickelte transformative Technologie, könnte die Einführung und den Einsatz industrieller und kommerzieller Roboter und damit die gesamte Fertigungsautomatisierung erheblich beschleunigen. „Ein typischer Roboterprogrammierungsprozess kostet etwa 50.000 US-Dollar und eine beträchtliche Menge an Zeit.“, so Mitgründer Christian Piechnick. „ Wir wollen diesen Prozess 20 Mal schneller und zwischen 10 und 20 Mal billiger machen.“

Das Startup arbeitet bereits mit "mehreren größeren Kunden" zusammen, darunter auch einige internationale Fortune 500 Unternehmen. Derzeit laufen auch Gespräche mit großen Roboter-Herstellern, welche Wandelbots Software für ihre Produkte einsetzen werden.

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Silvia Kapplusch
Letzte Änderung: 06.12.2017