17.07.2026
Interdisziplinäre Spring School "From Petromodernity to Care-fu(e)l Futures: Rethinking Energy Transition"
Interdisciplinary Spring School
From Petromodernity to Care-fu(e)l Futures: Rethinking Energy Transition
Datum: 15. bis 19. März 2007 (Montag bis Freitag)
Veranstaltungsort: Technische Universität Dresden, Mommsenstr. 6, Fritz-Foerster-Bau, Raum: FOE 402
Format: Interdisziplinäre Spring School für Doktorand:innen, Post-Doktorand:innen, Studierende und wissenschaftlich Forschende
Sprache: Englisch und Deutsch
Energie prägt unser Leben und unsere Gesellschaften. Fossile Energien waren Motor von Industrialisierung, wirtschaftlichem Wachstum und technologischem Fortschritt. Gleichzeitig sind sie zentrale Treiber der Klimakrise und eng mit tiefgreifenden ökologischen sowie sozialen Ungleichheiten verbunden. Die Frage ist daher nicht nur, wie wir Energie erzeugen, sondern auch: Für wen? Zu welchem Preis? Und auf wessen Kosten?
Die Energiewende wird häufig als technologische Herausforderung verstanden. Tatsächlich ist sie jedoch weit mehr als das: ein tiefgreifender gesellschaftlicher Transformationsprozess, geprägt von Machtverhältnissen, Ungleichheiten und politischen Aushandlungen. Eine sozial gerechte Energiewende erfordert daher nicht nur neue Technologien, sondern entscheidende Veränderungen in Lebensweisen, Vorstellungen von Fortschritt und wissenschaftlichen Perspektiven.
Die Spring School „From Petromodernity to Care-fu(e)l Futures: Rethinking Energy Transition“ bringt Perspektiven aus den Energy Humanities, den Science and Technology Studies (STS), der Geschlechter-Technikforschung sowie der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung zusammen, um die Rolle und die Veränderung von Energie im Kontext fossil geprägter Gegenwarten bis hin zu gerechteren und fürsorglicheren Energiezukünften interdisziplinär zu betrachten und neu zu denken.
Studierende, Promovierende, Postdoktorand:innen und wissenschaftlich Forschende aus den Ingenieur-, Geistes-, Sozial- und Umweltwissenschaften sind herzlich eingeladen, an fünf Tagen gemeinsam über die vielschichtigen Dimensionen von Energiesystemen zu sondieren, über Möglichkeiten und neue Szenarien für eine gerechte Energiewende zu diskutieren.
Im ersten Teil setzen wir uns mit der Petromoderne auseinander. Sie bezeichnet eine tiefgreifende Verflechtung moderner Gesellschaften mit fossilen Energien, deren Lebens- und Wirtschaftsweisen auf Öl, Extraktion und dem Versprechen unbegrenzten Wachstums basieren. In der Spring School wollen wir uns der Frage widmen, wie alternative Energiezukünfte jenseits dieser petromodernen Logik aussehen könnten.
Mit dem zweiten Teil rücken wir eine Care-orientierte Perspektive in den Fokus und fragen, wie eine Energiewende gestaltet werden kann, die Fürsorge und gesellschaftliche Verantwortung ins Zentrum stellt. Statt Energiewenden primär entlang von technologischer Optimierung, Effizienz und Wachstum zu denken, fragen wir, wie Energiezukünfte sozial gerechter, inklusiver und verantwortungsvoller gestaltet werden können.
Die fünftägige Spring School verbindet Keynotes, interaktive Workshops und Diskussionen, für die wir inspirierende Referent:innen eingeladen haben:
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Montag – Welcome and Registration: Einführung in thermodynamische Grundlagen sowie erste Reflexionen über Energie, Wissenschaft und Gesellschaft
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Dienstag – Understanding the Past: Historische Perspektiven auf fossile Energien und die Entstehung fossil geprägter Gesellschaften.
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Mittwoch – Understanding the Present: Petromodernity, globale Machtverhältnisse und Green Extractivism
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Donnerstag – Reflecting through the Lens of Care: Feministische und Care-orientierte Perspektiven auf Energiewenden
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Freitag – Imagining the Future: Zukunfts- und Szenarioanalysen, künstlerische Perspektiven sowie Just Energy Futures
Die Teilnahme an der Spring School ist kostenlos. Sie findet im Rahmen des ESF Plus geförderten Projektes „SustainING. Sozial- und umweltgerechte Ingenieurwissenschaften“ statt und wird durch die Meyer-Struckmann-Stiftung finanziert.
Wer kann teilnehmen?
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Interessierte aller Qualifikations- und Erfahrungsstufen aus technischen, sozial- und geisteswissenschaftlichen Fachdisziplinen (innerhalb und außerhalb der TUD)
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Studierende, Doktorand:innen, Postdoktorand:innen, wissenschaftlich Forschende
Bewerbung und Termine
Wegen begrenzter Teilnehmer:innenzahl bitten wir um eine E-Mail mit folgenden Angaben und Informationen an .
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Vorname, Nachname, Pronomen
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Fachgebiet/ Disziplin
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Qualifikations- und Erfahrungsstufe
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Motivationsstatement (150 – 200 Wörter)
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Bedarf Kinderbetreuung: ja/nein
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Falls ja, Alter des Kindes/der Kinder sowie Bedarfszeiten
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Besondere Bedarfe und Anforderungen? Wir möchten allen Teilnehmer:innen einen sicheren und gleichermaßen zugänglichen Ort bieten, in dem sich alle wohlfühlen. Bitte scheuen Sie sich nicht, uns diesbezüglich Ihre Wünsche und Bedarfe mitzuteilen.
Wir haben die Möglichkeit, niedrigschwellig Reisekostenzuschüsse für Teilnehmende mit begrenzten finanziellen Ressourcen zu vergeben, beispielsweise für Promovierende und Forschende in prekären Beschäftigungsverhältnissen, ohne institutionelle Anbindung oder mit eingeschränkten Finanzierungsmöglichkeiten. Falls Sie sich um einen Zuschuss bewerben möchten, bitten wir Sie um eine kurze Selbstauskunft in Länge von max. 60 Wörtern.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 15.11.2026.
Download: Einladung (PDF)
Organisatorinnen und Ansprechpartnerinnen