24.09.2026
Herzlichen Glückwunsch an Pascal Schröder zur Diplomverteidigung
V.l.n.r.: Dipl.-Ing. Valentin Scheffel (TU Dresden), der Diplomand Pascal Schröder, Dr.-Ing. Lothar Schütze (SachsenEnergie)und Prof. Dr.-Ing. Michael Beckmann (TU Dresden).
Am 21. September 2026 verteidigte Pascal Schröder mit großem Erfolg seine Diplomarbeit zum Thema "Numerische Strömungsanalyse (CFD) der Dampfströmung hinter Dampfumformventilen bis zur Kondensationszone eines Heizkondensator-Rohrbündelwärmeübertragers". Betreut wurde die Diplomarbeit von Dipl.-Ing. Valentin Scheffel (TU Dresden) und Dipl.-Ing. Lothar Schütze (SachsenEnergie). Verantwortlicher Hochschullehrer war Prof. Dr.-Ing. Michael Beckmann (TU Dresden).
Im Rahmen seiner Arbeit hat Herr Schröder die Strömungs- und Temperaturverhältnisse von Frischdampf in einem Gasturbinen-Kraftwerk untersucht. Im Mittelpunkt stand dabei der Weg des Dampfes von den Dampfumformventilen bis zum Eintritt in die Kondensationszone eines neu konstruierten Anfahrheizvorwärmers.
Mithilfe von Computational Fluid Dynamics (CFD) und zwei numerischen Simulationen in Ansys Fluent wurden die Strömungsgeschwindigkeiten und Temperaturverteilungen innerhalb der Rohrleitungen und des als U-Rohrbündelwärmeübertrager ausgeführten Heizkondensators analysiert. Besonderes Augenmerk lag auf der sogenannten Strähnenbildung des Dampfes sowie deren Einfluss auf die Temperaturverteilung und die thermische Belastung des Wärmeübertragers.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Untersuchung der Strömungsgeschwindigkeiten am Eintritt des Wärmeübertragers. Zu hohe lokale Geschwindigkeiten können insbesondere im Bereich der Prallharfe zu Schwingungen und damit zu einer mechanischen Belastung der Wärmeübertragerrohre führen. Durch die Variation verschiedener Betriebszustände und ergänzende analytische Berechnungen konnte Herr Schröder Grenzwerte für unterschiedliche Fahrweisen bestimmen und mögliche Kapazitätsreserven des Anfahrheizvorwärmers für die Wärmeauskopplung abschätzen.
Die Ergebnisse liefern bedeutende Erkenntnisse für die Bewertung unterschiedlicher Betriebsweisen und für die zukünftige Auslegung und Weiterentwicklung von Wärmeübertragern zur Wärmeauskopplung.
Wir gratulieren Pascal Schröder herzlich zu dieser großartigen Leistung und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute.