20.03.2026
Rückblick: Auftakttreffen des Projekts BiKoAb am 11. März 2026
Rund zweieinhalb Monate nach Projektstart kamen die Projektbeteiligten des Forschungsprojekts „Technisch-wissenschaftlicher Vergleich verfügbarer Methoden zur Bestimmung der biogenen Kohlendioxidemissionen aus der Abfallverbrennung zur Kostenoptimierung (BiKoAb)” zu ihrem ersten gemeinsamen Treffen zusammen. Die Veranstaltung fand im Seminargebäude 2 der TU Dresden statt und wurde von insgesamt 20 Teilnehmenden besucht – 15 vor Ort sowie 5 online zugeschaltet.
Ziel des Projekts BiKoAb ist es, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die anlagenspezifische Auswahl geeigneter Methoden zur Bestimmung biogener CO₂-Emissionen zu entwickeln und damit langfristig zur Optimierung der Emissionsbewertung in der thermischen Abfallverwertung beizutragen.
Im Mittelpunkt des Treffens standen der aktuelle Projektstand sowie der Austausch zu Erwartungen, Anforderungen und Perspektiven. Zu Beginn stellten sich die beteiligten Forschungsstellen vor: die Professur für Energieverfahrenstechnik der TU Dresden sowie das Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum (CUTEC) der Technischen Universität Clausthal. Anschließend wurden die geplanten Arbeitspakete und die übergeordneten Projektziele präsentiert.
Im weiteren Verlauf gab die EVT erste Einblicke in methodische Ansätze zur Bestimmung biogener CO₂-Emissionen. Ergänzend dazu erläuterte CUTEC die praktischen Rahmenbedingungen und Herausforderungen bei der Umsetzung unter realen Anlagenbedingungen.
Ein zentraler Bestandteil des Treffens war die anschließende intensive Diskussion unter den Teilnehmenden. Dabei wurden zahlreiche fachliche Fragestellungen und Ideen eingebracht, die im weiteren Projektverlauf berücksichtigt werden sollen. Diskutiert wurden unter anderem die genaue Definition und Abgrenzung des Begriffs „biogenes CO₂“, die zunehmende Bedeutung von Kreislaufkohlenstoff sowie die Bewertung verschiedener Methoden im Hinblick auf technische, wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen.
Das Auftakttreffen lieferte wertvolle Impulse für die weitere Bearbeitung des Projekts und stärkte den fachlichen Austausch zwischen den Projektpartnern.