16.07.2026
ILA Berlin 2026: ILK präsentiert Hybrid-IMC als Technologiedemonstrator für innovative Leichtbaulösungen
ILK-Team auf der ILA Berlin 2026 (v.l.n.r.): Christian Hild und Alexander Koepp.
Die ILA Berlin zählt zu den bedeutendsten Luft- und Raumfahrtmessen Europas und bietet Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen eine zentrale Plattform für den Austausch zu aktuellen technologischen Entwicklungen und Innovationen. Das ILK präsentierte sich gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e. V. (LRT) sowie weiteren sächsischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf dem Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH.
Das Hybrid-IMC-Exponat am ILK-Stand mit Christian Hild.
Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand das gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland Ltd. entwickelte hybride Triebwerkszwischengehäuse (Hybrid-IMC), das als Technologie-demonstrator für innovative Leichtbaulösungen ausgestellt wurde. Das Triebwerkszwischengehäuse stellt das Bindeglied zwischen dem Triebwerk und dem Flugzeugrumpf bzw. Rumpfaufhängung dar und ist eines der höchst belasteten Bauteile im Triebwerk. Dank intensiver Entwicklungsarbeit und enger Zusammenarbeit mit dem am Projekt beteiligten Konsortium konnte das Gewicht im Vergleich zur metallischen Referenzstruktur um 20 % reduziert werden.
Das Bauteil veranschaulicht aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am ILK im Bereich Luftfahrtanwendungen. Die Realisierung erfolgte im Rahmen des Vorhabens PEP 4.0 im
ILK-Team auf der ILA Berlin 2026 am Stand des ILK (v.l.n.r.): Dr. Tino Wollmann, Christian Hild, Prof. Maik Gude, Dr. Albert Langkamp.
Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), betreut durch den Projektträger DLR (FKZ: 20X1717B).
Die Präsentation des Hybrid-IMC ermöglichte den Messebesucher:innen einen direkten Einblick in die Forschungsergebnisse des ILK. Gleichzeitig bot die ILA Berlin 2026 zahlreiche Gelegenheiten zum fachlichen Austausch mit Vertreter:innen aus Industrie, Wissenschaft und Politik. Aus den Gesprächen ergaben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen und die Weiterentwicklung der Forschungsaktivitäten am ILK.