IMIL
Schnittdarstellung einer integralen Mehrkomponenten-Rotationsdichtung mit drei Funktionszonen: Vorspannen (Elastizität), Dichtungspressung (verschleißfest, reibungsarm, elastisch) und Stützen/Führen (verschleiß- und druckfest).
Im Verbundprojekt IMIL entwickeln die WESTRING Dichtungstechnik GmbH (WRD) und das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden der TU Dresden die Grundlagen für integrale, einteilige Mehrkomponenten-Dichtungssysteme für rotatorische Anwendungen, die in einem Mehr-Komponenten-Spritzgusszyklus gefertigt werden können. Ziel ist es, Reibungs- und Verschleißverluste – reibinduzierten Energieverbrauch – durch tribologisch optimierte Materialcompounds sowie ein funktionsintegriertes Dichtungsdesign deutlich zu reduzieren und zugleich Montage-/Nacharbeitsaufwände konventioneller, mehrteiliger Lösungen zu vermeiden. Der Fokus liegt auf Rotationsdichtungen mit getrennten Funktionsbereichen (Vorspannung, Dichtfunktion, Stützen/Führen), die über stoffschlüssige Verbindungen dauerhaft verbunden werden.
Prinzipskizze eines Integralen Mehr-K-Dichtungssystems, sowie der Aufgaben der Einzelkomponenten und deren benötigten Materialeigenschaften.
01.01.2025–31.12.2027
WESTRING Dichtungstechnik GmbH (WRD)
FuE-Verbundprojektförderung 2021–2027 im Rahmen der EFRE/JTF-Technologieförderung des Freistaates Sachsen.
Förderkennzeichen: 100739922
Sächsische Aufbaubank (SAB)
© Christian Hüller
Professur für Funktionsintegrativen Leichtbau
NameProf. Dr.-Ing. Niels Modler
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Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik
Besucheradresse:
DÜR, Etage 0, Raum 69 Holbeinstr. 3
01307 Dresden
Deutschland
- Moritz Neubauer (Funktionsintegration)
Publikationen Moritz Neubauer | TU Dresden