Akademische Club Leichtbau an der TU Dresden e.V.
Der Akademische Club Leichtbau an der TU Dresden e. V. (ACL) bringt Absolvent:innen, Wissenschaftler:innen, Studierende sowie Förder:innen des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) zusammen. Seit seiner Gründung im Jahr 2003 bietet der Verein eine Plattform für den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Gleichzeitig stärkt das Netzwerk die Dresdner Leichtbau-Community.
Zu den zentralen Anliegen des ACL gehören die ideelle und materielle Förderung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Leichtbaus sowie in angrenzenden Fachbereichen. Vortragsveranstaltungen, Diskussionen und persönliche Begegnungen bieten insbesondere jungen Wissenschaftler:innen und Studierenden, die Möglichkeit, von erfahrenen Fachleuten zu lernen, eigene Perspektiven einzubringen sowie wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Ein besonderer Höhepunkt ist die alljährliche Verleihung des ACL-Nachwuchspreises im Rahmen des Internationalen Dresdner Leichtbausymposiums. Bewerben können sich Studierende und Absolvent:innen der TU Dresden mit herausragenden Beleg-, Studien- oder Diplomarbeiten auf dem Gebiet des Leichtbaus. Die Präsentation der Forschungsarbeiten vor einem Fachpublikum bietet den Finalist:innen die Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse in den fachlichen Diskurs zu bringen und ihre wissenschaftliche Kommunikationskompetenz weiter auszubauen. Im Jahr 2025 wurden Rebecca Heintz, Dipl.-Ing. Hannes Schneider und Dipl.-Ing. Christian Hild ausgezeichnet.
Abb. 01: Die Gewinner:in des ACL-Preises 2025: Dipl.-Ing. Hannes Schneider (v.l.), Rebecca Heintz (v.m.) und Dipl.-Ing. Christian Hild (v.r.).
Eine weitere tragende Säule des Vereinslebens ist der ACL-Stammtisch, der den fachlichen Austausch mit Besuchen bei regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen verbindet. Im Berichtsjahr waren die Mitglieder bei der Mühle-Glashütte GmbH nautische Instrumente und Feinmechanik zu Gast. Das 1869 gegründete Familienunternehmen wird heute in sechster Generation geführt. Während eines Rundgangs durch die Uhrenmanufaktur erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Fertigung, Montage und Qualitätskontrolle mechanischer Uhren. Dabei wurde deutlich, wie moderne Fertigungstechnik und traditionelles Handwerk ineinandergreifen und welche zentrale Rolle Präzision, zuverlässige Konstruktionen und eine konsequente Qualitätssicherung spielen. Der anschließende Austausch bot Gelegenheit, die gewonnenen Eindrücke gemeinsam zu vertiefen.
Abb. 02: Dustin Mühle (rechts), Leiter der Abteilung Fertigung und Manufaktur der Mühle-Glashütte GmbH, erläutert die Funktionsweise der Spechthalsregulierung, die eine präzise und stoßsichere Regulierung des Uhrwerks ermöglicht.
Darüber hinaus unterstützt der ACL verschiedene Netzwerkveranstaltungen am ILK. Dazu zählen das Alumnitreffen und der studentische Begegnungsabend, bei dem Studierende und Institutsmitarbeiter:innen in ungezwungener Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen. Dabei entstehen über Generationen und berufliche Stationen hinweg wertvolle Kontakte, die das Studium, die wissenschaftliche Arbeit und den späteren beruflichen Weg bereichern. Auch Exkursionen zu Partnern aus Wirtschaft und Forschung werden durch den Verein materiell unterstützt.
Mit seinen Aktivitäten trägt der ACL dazu bei, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, Wissen weiterzugeben und das Netzwerk rund um den Dresdner Leichtbau nachhaltig zu stärken.
Sie haben Fragen, Anregungen oder möchten sich im ACL engagieren? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
Florian Lehmann
Akademischer Club Leichtbau e.V. der TU Dresden
TU Dresden
Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik
Holbeinstr. 3
01307 Dresden