10.06.2026
Vom Prototyp zur Interaktion: Unser neues Human-Technology Interaction Lab
Neue Möglichkeiten für unser Human-Technology Interaction Lab
Wir haben kürzlich unser Human-Technology Interaction Lab umfassend modernisiert und zu einer leistungsfähigen multimodalen Umgebung für das Prototyping und die Erforschung der Mensch-Technik-Interaktion der nächsten Generation weiterentwickelt.
Ob bei der Überwachung autonomer Maschinenflotten, der Zusammenarbeit mit robotischen Assistenten oder der Interaktion mit KI-basierten Entscheidungsunterstützungssystemen – zukünftige Arbeitswelten erfordern neue Wege, wie Menschen und Technologien miteinander kommunizieren, sich koordinieren und ihre jeweiligen Stärken miteinander verbinden. Die Mensch-Maschine-Interaktion ist dabei häufig ein entscheidender Faktor dafür, ob fortschrittliche Technologien erfolgreich in die Praxis integriert und von den Menschen akzeptiert werden.
Vor diesem Hintergrund untersuchen wir, wie sich moderne Technologien durch interaktive Prototypen und realitätsnahe Demonstrationen transparenter, verständlicher und effektiver für ihre Nutzerinnen und Nutzer gestalten lassen.
Unser modulares Plug-and-Play-Prototyping-Framework verbindet konfigurierbare Anzeige- und Bedienelemente mit Systemen für Umgebungslicht-Feedback, Ganzkörper- und Kopftracking, Gestenerkennung sowie Sprachinteraktion. Dadurch können wir neue Interaktionskonzepte schnell entwickeln, prototypisch umsetzen und evaluieren.
Von aufmerksamkeitsadaptiven Benutzeroberflächen bis hin zur Steuerung von Robotern über Mikrogesten ermöglicht das Framework die Kombination vollständig funktionsfähiger Ein- und Ausgabemodalitäten in realitätsnahen Interaktionsszenarien. So können wir neue Ansätze für die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine schnell untersuchen und weiterentwickeln.
Das Human-Technology Interaction Lab dient als vielseitige Testumgebung für Anwendungen, die von mobilen und tragbaren Interfaces über Leitstände und Fahrzeugkabinen bis hin zu kollaborativen Mensch-Roboter-Arbeitsplätzen reichen.
Es ist damit ein wichtiger Bestandteil unserer Forschung dazu, wie Interaktionsgestaltung Herausforderungen wie zunehmende Komplexität, den Verlust des Situationsbewusstseins, den Abbau von Fähigkeiten, Vertrauen und Akzeptanz in hochautomatisierten Systemen adressieren kann.
Unser Ziel ist es, dazu beizutragen, dass zukünftige digitale und automatisierte Technologien nicht nur leistungsfähig, sondern auch intuitiv nutzbar, vertrauenswürdig und konsequent am Menschen orientiert sind.