Geschichte des Lehrstuhls Verarbeitungsma­schinen und Verarbeitungstech­nik

1954
  • Dr.-Ing. G. Tränkner wird auf den Lehrstuhl für Allgemeine Maschinenkunde und Technisches Zeichnen berufen
1955
  • Angliederung der Entwicklungsstelle Getriebetechnik als Forschungsstelle Mechanismentechnik an die Technische Hochschule Dresden
  • Dr.-Ing. G. Tränkner wird Direktor des Instituts für Maschinenlehre und Verarbeitungsmaschinen
1956
  • Mit seinem Vortrag "Bedeutung und Entwicklung der Verarbeitungsmaschinen" vor der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin legt G. Tränkner den Grundstein für die Einrichtung der Fachrichtung Verarbeitungsmaschinen an der TH Dresden.
1957
  • Beginn des Lehrbetriebs in der Fachrichtung Verarbeitungsmaschinen mit 20 Studenten
1958
  • Beginn der systematischen verarbeitungstechnischen Grundlagenforschung
1960
  • Die ersten 25 Diplomingenieure der Fachrichtung Verarbeitungsmaschinen gehen in die Praxis
  • Durchführung des 1. Verarbeitungsmaschinen - Kolloquiums
1964
  • Institut für Verarbeitungsmaschinen der VVB NAGEMA wird Leitinstitut für Nahrungs- und Genussmittelmaschinen in DDR
1968
  • Im Zuge der III. Hochschulreform der DDR werden die Institute Bestandteil von Sektionen. Die Fachrichtung Verarbeitungsmaschinen wird als Wissenschaftsbereich in die Sektion Verarbeitungs- und Verfahrenstechnik eingeordnet.
  • Berufung von G. Tränkner zum Professor mit Lehrstuhl für Konstruktionslehre und Verarbeitungsmaschinen an der TU Dresden
1969
  • Berufung von G. Tränkner zum ordentlichen Professor für Verarbeitungsmaschinen
  • Herausgabe des Taschenbuchs Maschinenbau, Teil 3/II – Verarbeitungs­maschinen durch G. Tränkner
  • Beginn der Arbeiten am „Beratungssystem Verarbeitungstechnik“ durch H. Goldhahn
1970
  • Berufung von Dr.-Ing. G. Dietz zum Hochschuldozenten für Verpackungstechnik
1972
  • Emeritierung von Prof. Dr.-Ing. G. Tränkner;
  • Ernennung von Dr.-Ing. J. Hennig zum Hochschuldozenten und Leiter des Wissenschaftsbereichs Verarbeitungsmaschinen
1976
  • mit dem 11. Verarbeitungsmaschinenkolloquium werden 20 Jahre Lehre und Forschung  Verarbeitungsmaschinen und Verarbeitungstechnik begangen
1977
  • Berufung von Dr. sc. techn. J. Hennig zum ordentlichen Professor für Verarbeitungsmaschinen
1978
  • Gründung des Lehrstuhls für Verarbeitungsanlagen am Wissenschaftsbereich Verarbeitungsmaschinen und Berufung von Dr. sc. techn. H. Brosamler zum Professor und Lehrstuhlleiter
1979
  • Gründung des Studentischen Rationalisierungs- und Konstruktionsbüros
  • Abschluss des Komplexvertrages zwischen der TU Dresden und dem VEB Kombinat Nagema Dresden
  • Berufung von Dr. sc. techn. H. Goldhahn zum Hochschuldozenten für Verarbeitungstechnik
1982
  • Einweihung des gemeinsamen Forschungs- und Erprobungszentrums der TU Dresden und des Kombinates Nagema
1985
  • Herausgabe des „Wissensspeicher Verpackungstechnik“ durch G. Dietz in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Verpackung Dresden im Fachbuchverlag Leipzig und als Lizenzausgabe im Hüthig-Verlag Heidelberg
1986
  • Berufung von Dr.-Ing. G. Bleisch zum Hochschuldozenten für Verpackungstechnik
  • Koordinierungsvereinbarung zwischen dem Kombinat Nagema und der TU Dresden
1987
  • 14. Verarbeitungsmaschinenkolloquium findet anlässlich 30 Jahre Verarbeitungsmaschinen statt
  • Berufung von Dr. Karl-Heinz Förster zum Hchschuldozenten
1989
  • Neben  der Ausbildung in der Fachrichtung Verarbeitungsmaschinenkonstruktion wird die Ausbildung in einer neuen Fachrichtung  Verarbeitungstechnik mit der Vertiefung in Verpackungstechnik und Textiltechnik eingeführt
1990
  • Gründung des Instituts für Verarbeitungsmaschinen und Verarbeitungstechnik. Komm. Leiter wird Doz. Dr.-Ing. habil. H. Goldhahn
  • Beginn der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit bundesdeutschen Einrichtungen (TU München,  TH Dortmund, FH Hamburg, Fh-IML Dortmund)
  • Beginn der Industrieforschung für bundesdeutsche Konzerne des Verpackungsmaschinenbaus und seiner Zulieferindustrie (Bosch, Körber, IWK, Combibloc, Theegarten, Siemens) sowie der verarbeitenden Industrie (Nestlé, Böhringer, Mars)
1991
  • Berufung von Dr.-Ing. habil. H. Goldhahn als Professor auf den Lehrstuhl für Verarbeitungs­maschinen/ Verarbeitungstechnik
1992
  • Verabschiedung von Prof. Dr. sc. techn. J. Hennig
  • Fusion des Institutes für Verarbeitungsmaschinen und Verarbeitungstechnik mit dem Institut für Landtechnik zum Institut für Verarbeitungs­­maschinen, Landmaschinen und Verarbeitungstechnik; Geschäftsführender Institutsleiter wird Prof. Dr.-Ing. habil. H. Goldhahn
  • Beginn der räumlichen Konzentration des Lehrstuhls Verarbeitungsmaschinen und Verarbeitungstechnik im Komplex Bergstraße 120 durch Einrichtung von wissenschaftlichen Arbeitsplätzen und Umzug der Werkstatt
1993
  • Mitgliedschaft im Deutschen Verpackungsinstitut (DVI) Berlin
  • Berufung von Dr. H. Stange zum Hochschuldozenten
1994
  • Ausbildung in zwei Fachrichtungen wird fortgesetzt, in der Richtung Verarbeitungsmaschinen als Vertiefung der Studien­richtung Konstruktiver Maschinenbau und in der Studien­richtung Verarbeitungstechnik
  • Die ersten Diplomingenieure der Studienrichtung Verarbeitungstechnik gehen in die Praxis
1995
  • Gründung des Fraunhofer-Anwendungszentrums Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik (Fraunhofer AVV) als Außenstelle des Fh-ILV München
1996
  • Erste Teilnahme des Lehrstuhls Verarbeitungsmaschinen mit eigenem Messestand an der Fachmesse Interpack in Düsseldorf
  • Einweihung des neuen Lehrtechnikums Verarbeitungsmaschinen auf der Bergstraße 120 als Ersatz für das bisherige im Schumannbau der TU Dresden als gemeinsames Technikum mit dem Fraunhofer AVV
  • Anlässlich 40 Jahre Verarbeitungs­maschinen an der TU Dresden wird die erste Tagung Verarbeitungstechnik und Verpackungstechnik Dresden (VVD) als Beginn einer neuen internationalen Tagungsreihe durchgeführt
1997
  • Ausbildung in der Richtung Verarbeitungsmaschinen als Vertiefung der erweiterten Studien­richtung Allgemeiner und Konstruktiver Maschinenbau und wie bisher in der Studien­richtung Verarbeitungstechnik
  • Erweiterung des Fraunhofer AVV und Umzug aus der Bergstraße 69 in die Räcknitzhöhe 35a
1998
  • Tagung VVD 98: Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik – integrativ entwickeln
  • Erste Gastvorlesung und Übernahme der Lehrveranstaltung Verpackungsmaschinen am Fachbereich Polygrafische Technik der HTWK Leipzig und regelmäßige Durchführung bis 2008
1999
  • Lehraufträge zur Übernahme der Lehrveranstaltung Verpackungstechnik am Fachbereich Chemie/Pharmatechnik der Fachhochschule Magdeburg und regelmäßige Durchführung der Gastvorlesungen bis 2008
2000
  • Tagung VVD 2000: Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik – flexibel und zuverlässig
  • Gründung des Zentrum integrierte Naturstofftechnik (ZINT) als Zusammenschluss von Professuren der TU Dresden, die sich mit der Gewinnung und Verarbeitung biogener Rohstoffe auseinandersetzen (Bioverfahrenstechnik, Landmaschinen, Lebensmittel­chemie, Lebensmitteltechnik, Verarbeitungsmaschinen/Verarbeitungstechnik)
  • Aufnahme von Prof. Goldhahn in die Sächsische Akademie der Wissenschaften in Leipzig
2001
  • Gründung der Otto-Hänsel-Stiftung an der TU Dresden mit dem Zweck der Förderung von jungen Wissenschaftlern, von Aus- und Weiterbildung sowie des wissenschaft­lichen Lebens auf dem Gebiet der Verarbeitungsmaschinenkonstruktion, der Verarbeitungs- und der Verpackungstechnik
  • Erste Mitwirkung am Dubbel, Springer
2002
  • Erste Preisverleihung der Otto-Hänsel-Stiftung auf der Messe Interpack 2002 in Düsseldorf  
  • Herausgabe des „Lexikon Verpackungstechnik“ durch G. Bleisch und H. Goldhahn (Dresden), H. Vogt (Hamburg) und G. Schricker (München) im Behrs Verlag Hamburg und als Lizenzausgabe im Hüthig-Verlag Heidelberg unterstreicht die in Deutschland anerkennte Kompetenz auf dem Fachgebiet
2003
  • Tagung VVD 2003: Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik - innovativ und effizient
  • Grundkonzeption Campus Bergstraße (ZINT) unter Einbeziehung des Instituts für Holz- und Papiertechnik
  • Ausbildung in der Studien­richtung Verarbeitungsmaschinen/Verarbeitungstechnik
  • Aufnahme von Prof. Goldhahn in die Acatech
2004
  • Emeritierung von Prof. Dr.-Ing. habil. H. Goldhahn
  • Berufung von Dr.-Ing. J.-P. Majschak zum Professor für Verarbeitungsmaschinen/ Verarbeitungstechnik
  • Abschluss der zweijährigen Rekonstruktion des Hauptgebäudes ZINT mit neuen Laboren für die Lebensmittel- und Bioverfahrenstechnik
  • Gründung des Vereins "Erlebniswelt Verarbeitungstechnik e. V." (EVA) durch eine Gruppe von Professoren, Ingenieuren und Technikbegeisterten
2005
  • Erste Gastvorlesung am International Packaging Institute IPI in Neuhausen (CH) als Beginn einer kontinuierlichen Zusammenarbeit mit Vorlesungen und Veranstaltungen
2006
  • Tagung VVD 2006: Verarbeitungstechnik und Verpackungstechnik – Vorsprung aus Tradition – feiert 50 Jahre Verarbeitungs­maschinen an der TU Dresden
  • Gründungsmitglied des Netzwerks Packnet Dresden zur Zusammenarbeit regionaler selbständiger Unternehmen der Verpackungstechnik

  • Umzug des Fraunhofer AVV in die Heidelberger Straße 20 mit weiterem Technikum

2007
  • Umbenennung des Instituts in Institut für Verarbeitungsmaschinen und Mobile Arbeitsmaschinen mit gleichzeitiger Eingliederung der Professur für Baumaschinen und Fördertechnik
  • Gründung der Teekanne-Stiftung an der TU Dresden mit dem Zweck der Förderung der Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Verarbeitungsmaschinen und Verarbeitungstechnik, insbesondere der Verpackungstechnik
  • Leitung des Instituts durch Prof. Dr.-Ing. J.-P. Majschak als geschäftsführender Direktor (bis 2010)
  • Beginn regelmäßiger Gastvorlesungen am Steinbeis-Transfer-Institut Business und Engineering
2009
  • Tagung VVD 2009: Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik – Zukunft gestalten
  • Rahmenvertrag der Robert Bosch GmbH, Bereich Bosch Packaging Technology, und der TU Dresden, Professur für Verarbeitungsmaschinen und Verarbeitungstechnik, zur Zusammenarbeit in Forschung und Lehre
  • Mitgliedschaft in der European Hygienic Engineering and Design Group EHEDG
2010
  • Herausgabe des Fachbuchs „Verpackungstechnische Prozesse“ durch G. Bleisch, J.-P. Majschak und U. Weiß im Behrs Verlag Hamburg
2011
  • Erstes Sommerfest für Absolventen und „Ehemalige“ der Professur, veranstaltet gemeinsam mit Erlebniswelt Verarbeitungstechnik EVA e.V., das seither jährlich stattfindet
2012
  • Tagung VVD 2012: Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik– Praxis trifft Wissenschaft
  • Ausbildung in der Studienrichtung
    Verarbeitungs- und Textilmaschinenbau
2013
  • Aus dem Fraunhofer Anwendungszentrum Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik AVV wird die Außenstelle des Fraunhofer IVV für Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik IVV Dresden
  • Erste Gastaufenthalte von Wissenschaftlern des Lehrstuhls an der University of Cambridge und der Königlich Technischen Hochschule KTH Stockholm
  • Abschluss eines Kooperationsrahmenvertrages mit der Firma pester pac automation
  • Erstmalig überschreitet der Lehrstuhl die Grenze von 1Mio Euro im Umsatz von Forschungsdrittmitteln
  • Aufnahme von Prof. Majschak in die Sächsische Akademie der Wissenschaften
2014
  • Herausgabe der zweiten Auflage des „Lexikon Verpackungstechnik“ durch G. Bleisch und J.-P. Majschak (Dresden) sowie H.-Ch. Langowski (München) im Behrs Verlag Hamburg
  • Fusion der Studienrichtung mit der der Textiltechnik zur Studienrichtung Verarbeitungs- und Textilmaschinenbau
  • Erstmalig beginnt ein Absolvent des Lehrstuhls an einer ausländischen Universität, der University of Cambridge, ein Doktorandenstudium
  • Lehrstuhl und Fraunhofer IVV präsentieren sich auf der Interpack als Hauptakteur des Technologieforums auf dem Stand des VDMA Fachverbandes für Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen mit ihrem bisher größten Ausstellungsumfang
2015
  • Die VVD 2015, die achte Tagung der Reihe Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik, dokumentiert mit den Plenarvorträgen und den traditionellen Workshops mit der Fokussierung auf den Verpackungsmaschinenbau und die verarbeitende und verpackende Industrie mit rund 200 Teilnehmern die Anerkennung der in 60 Jahren Verarbeitungsmaschinen erbrachten wissenschaftlichen Leistungen

  

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Christiane Otto
Letzte Änderung: 07.09.2016