16.10.2026
Dresdener Gebärdenherbst 2026
Plakat zum Dresdener Gebärdenherbst 2026 TUD - Vortragsreihe
Dresdner Gebärdenherbst 2026: Die Deutsche Gebärdensprache entdecken
Wie entwickeln sich Gebärdensprachen? Welche Dialekte gibt es? Und wie entstehen bildhafte und idiomatische Gebärden? Der Dresdner Gebärdenherbst 2026 lädt dazu ein, die Deutsche Gebärdensprache (DGS) aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven kennenzulernen.
Im Oktober und November 2026 erwarten Sie drei spannende Vorträge mit Expert:innen aus der Gebärdensprachforschung. Die Themen reichen von der Entwicklung des Gebärdenwortschatzes über sprachliche Vielfalt und Sprachwandel bis hin zu Metaphern und Redewendungen in der DGS.
Die Vortragsreihe richtet sich an alle, die sich für Gebärdensprache, Sprache und Kommunikation interessieren. Auch Interessierte ohne Vorkenntnisse sind herzlich willkommen.
Die Veranstaltung wird durch Dolmetschung in Deutscher Gebärdensprache begleitet.
Das Programm
22. Oktober 2026 | 17:00–18:30 Uhr
Diagnostik der Gebärdenschatzentwicklung: standardisierte und dynamische Verfahren
Prof. Dr. Wolfgang Mann, Universität zu Köln
27. Oktober 2026 | 17:00–18:30 Uhr
Sprachliche Variation in der Gebärdensprache: Dialekte, International Sign und Sprachwandel
Cornelia Ruppert, LMU München
11. November 2026 | 17:00–18:30 Uhr
Idiomatische Gebärden und metaphorisches Mapping in der Deutschen Gebärdensprache (DGS)
Prof. Dr. Markus Steinbach und Bengt Förster, Universität Göttingen
Veranstaltungsort
TU Dresden, Hörsaalzentrum (HSZ), Raum 403
Bergstraße 64, 01069 Dresden
Die Vortragsreihe findet im Rahmen des Dresdner Gebärdenherbstes 2026 statt.
Sie ist Teil des Projekts „DGS im Fokus – Metaphern, Idiome und universitäre Floskeln“.
Ansprechperson und Projektleitung: Dr. Bin Zhang, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Germanistische Linguistik und Sprachgeschichte.
Entdecken Sie die Vielfalt der Deutschen Gebärdensprache und gewinnen Sie neue Perspektiven auf Sprache und Kommunikation!