Jan 30, 2026
Zwei Projekte aus der Medizin unter prämierten E-Learning-Schmuckstücken der TUD
Zwei Studierende beim selbstgesteuerten Lernen der Nahttechnik
Der Wettbewerb „TUD E-Learning-Schmuckstück“ der TU Dresden prämiert jährlich herausragende digitale Lehrformate, die durch innovative Didaktik, spannende Lerninhalte oder kreative Prüfungsszenarien überzeugen – ganz gleich, ob hybrid oder vollständig online. In drei Kategorien wählen alle TUD-Angehörigen ihre Favoriten und vergeben Preisgelder in Höhe von jeweils 2.000 Euro.
Auch in diesem Jahr konnten sich zwei Projekte der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus erfolgreich gegen zahlreiche Beiträge durchsetzen und wurden für ihr besonderes Engagement in der digitalen Lehre ausgezeichnet.
Digitale Lehre, die wirkt: „SegeLn im MITZ“
Das Lernangebot „SegeLn im MITZ“ unterstützt Studierende der Medizin, Zahnmedizin und Hebammenkunde beim selbstgesteuerten Erwerb praktischer Kompetenzen, insbesondere in der Nahttechnik. Über eine Online-Plattform mit interaktiven Quizzes, Videos und Checklisten bereiten sich die Studierenden auf praktische Übungen vor, die sie im Medizinischen Trainingszentrum (MITZ) durchführen. Das Konzept verbindet digitale Vorbereitung mit praktischem Training und stärkt so die Handlungssicherheit der Lernenden. Das Angebot wird kontinuierlich im Austausch mit Lehrenden, Tutor:innen und Studierenden weiterentwickelt und kann von Lehrkoordinator:innen zur Ergänzung eigener Formate genutzt werden.
Tutorien Kardiologie – Die digitale Notaufnahme (Modellstudiengang MEDiC)
Unter der Leitung von Prof. Silvio Quick bearbeiten Studierende in diesem interaktiven E-Learning-Tool 17 realitätsnahe, symptomorientierte Patient:innenfälle aus der Kardiologie. Dabei entwickeln sie eigenständig diagnostische und therapeutische Strategien, diskutieren im Team und lernen im geschützten Raum aus simulierten Fehlern – alles eingebettet in ein Blended-Learning-Format, das digitales Selbststudium mit Präsenzdiskussionen verbindet. Das Tool fördert klinisches Denken, Teamarbeit und eine gelebte Fehlerkultur, die auf den klinischen Alltag vorbereitet.
Zum Projekt "Tutorien Kardiologie – Die digitale Notaufnahme"