10.02.2026
🎉 Neue FDPG-Studie gestartet!
In gemeinsamer Zusammenarbeit der Standorte Chemnitz, Cottbus, Dresden und Leipzig wurde im Rahmen des Forschungsdatenportals für Gesundheit (FDPG) eine neue Studie genehmigt: OMOP_Study_Corneal_Ulcer.
Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des FDPG, der Medizininformatik-Initiative (MII) sowie durch den Medical Informatics Hub in Saxony (MiHUBx) gefördert.
🔍 Worum geht es?
Die COVID-19-Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch die medizinische Versorgung nachhaltig beeinflusst - auch in der Augenheilkunde 👁️.
Ziel der Studie ist es, diese Veränderungen anhand belastbarer Routinedaten zu analysieren:
• Vergleich der Diagnosehäufigkeit des Ulcus corneae vor der Pandemie (Juli 2017-Dezember 2019) und während der Pandemie (Januar 2020-Juni 2022)
• Analyse regionaler Unterschiede
• Untersuchung von Verweildauern, Wiederaufnahmen und operativen Eingriffen
Methodik
Anonymisierte Routinedaten aus Kliniken der Maximalversorgung werden lokal über FHIR-Server extrahiert, in das OMOP Common Data Model überführt und mithilfe von OHDSI-Tools (u. a. ATLAS) sowie klassischen statistischen Verfahren ausgewertet. Die aggregierte Meta-Analyse erfolgt am Standort Dresden.
Warum ist das relevant?
• Objektive Evidenz statt subjektiver Einschätzungen
• Fundierte Grundlagen für Versorgungsplanung und Ressourcenmanagement
• Impulse für verbesserte Behandlungskonzepte für Patient*innen mit Hornhauterkrankungen