16.06.2026
Dresdner Medizininformatik im NUM Study Network – Hackathon in Gießen
Hackathon in Gießen
Im Rahmen des NUM Studiennetzwerks arbeiten unsere Wissenschaftler:innen am Zentrum für Medizinische Informatik im AP4 kontinuierlich an der Entwicklung einer leistungsfähigen Rekrutierungsinfrastruktur. Ziel ist es, eine automatisierte Rekrutierung für die verschiedenen Fachnetzwerke – darunter das Fachnetzwerk Infektionen - SNID, das Fachnetzwerk Schlaganfall - STROKE oder das Fachnetzwerk Intensivmedizin - CritCare – bereitzustellen und Prozesse effizienter zu gestalten.
Um den wachsenden und vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, kamen Dr. Thomas Rupprecht und Alexander Engelbrecht für einen gemeinsamen Hackathon an die Justus-Liebig-Universität Gießen. Dabei arbeiteten sie intensiv an der Erweiterbarkeit ihrer Systeme, um die technische Basis für eine flexible und zukunftsfähige Rekrutierungsplattform auszubauen.
Im Zentrum stand die Überarbeitung der Systemarchitektur hin zu einer konsequenten Modularität. Einheitliche, offene Schnittstellen ermöglichen es künftig, einzelne Softwarekomponenten flexibel auszutauschen. Damit schafft das Team die technologische Grundlage, um die Architektur künftig passgenau an die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Standorte anpassen zu können.
Ein entscheidender Aspekt für die künftige Skalierung ist zudem die technologische Anbindung: Die Systeme sollen so konzipiert werden, dass sie nahtlos an die Technologien der Datenintegrationszentren (NUM DIZ) anknüpfen können, die die Systeme perspektivisch installieren u. hosten werden.
Erste Prototypen der neuen Komponenten sind bereits erfolgreich umgesetzt. Nun freut sich das Team darauf, diese Entwicklung in den kommenden Wochen intensiv voranzutreiben.
Zum LinkedIn-Beitrag: https://bit.ly/43xCFft