06.10.2026
Freiburg: ISCB GMDS 2026
Motto: „BIG DATA. small data. Your Data.“
Die gemeinsame Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V. und der ISCB – International Society for Computational Biology vom 27. September – 1. Oktober im badischen Freiburg brachte erneut zentrale Themen der digitalen Gesundheitsforschung zusammen. Auch unser Zentrum für Medizinische Informatik (ZMI) ist mit relevanten Beiträgen und starken Ergebnissen vertreten:
- Modern health data catalogs: Evaluating data sharing capabilities by establishing the state-of-the-art
Marcel Dilje präsentierte im Rahmen von KIMed – Netzwerk für Künstliche Intelligenz in der Medizin eine systematische Betrachtung moderner Gesundheitsdatenkataloge und ihrer technischen, funktionalen und regulatorischen Voraussetzungen für einen besseren Zugang zu Forschungsdaten.
- A User-Centered, SMART-on-FHIR-Based Dashboard Prototype for Diabetic Macular Edema
Katja Hoffmann und Hamed Mishian zeigten im Kontext von MiHUB, einem der DigiHUBs der Medizininformatik-Initiative (MII), wie ein nutzerzentriertes SMART-on-FHIR-Dashboard klinische Informationen integriert und damit die Unterstützung klinischer Entscheidungen verbessern kann.
- Cross-Site Transfer and Adaptation of an In-House CDSS: First Lessons Learned
Katja Hoffmann präsentierte zudem in ihrem Vortrag Erfahrungen aus dem Projekt AMPEL („Analyse- und Meldesystem zur Verbesserung der Patientensicherheit“) und verdeutlichte: Die Übertragung klinischer Entscheidungsunterstützungssysteme auf andere Standorte erfordert nicht nur technische Anpassungen, sondern auch die Berücksichtigung lokaler Prozesse, Kontexte und Stakeholder.
- Maria Zerlik stellte die Arbeit zum Thema vor: „A Design Pattern Approach to User-Centered Visualization Concept Creation for Single-Patient Data Summaries in Clinical Decision Support“.
Dr. Claudia Heine begleitet die Berichterstattung rund um KIMed sowie die vielfältigen Partizipationen des ZMIund verantwortet übergreifend die Kommunikation zu den bundesweiten MII-Projekten und dem Netzwerk Universitätsmedizin (NUM).
Besonders freuen wir uns über den Förderpreis der GMDS für Medizinische Informatik:
Dr. Najia Ahmadi, die ihre Promotion am ZMI unter der Betreuung von Dr. Markus Wolfien, PhD und Prof. Martin Sedlmayr durchgeführt hat, wurde für ihre Dissertation „GenRare CDM: An applied pipeline featuring OMOP for standardization of Genomic Rare Diseases data for multi-site AI-driven studies“ ausgezeichnet. Eine großartige Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeit – und ein Ergebnis, auf das wir am ZMI stolz sind!
Die Beiträge zeigen, wie vielfältig unsere Arbeit ist – von Health Data und Interoperabilität über KI und CDSS bis hin zu standardisierten Datenmodellen für standortübergreifende Forschung. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!
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