16.09.2026
Unter NUM-Flagge: Dresden bei der NUM Studiennetzwerk-Vollversammlung 2026 in Frankfurt
Wie können digitale Lösungen dazu beitragen, Patient:innen schneller und gezielter für klinische Studien zu identifizieren – und damit Studienteams bei der Rekrutierung unterstützen?
Wie kann klinische Forschung in Deutschland schneller, einfacher, patientenorientierter und international wettbewerbsfähiger werden?
Mit diesen Fragen waren Dr. Thomas Ruprecht und Alexander Engelbrecht aus unserem Prescreening-Team am Zentrum für Medizinische Informatik Dresden ZMI gemeinsam mit ihren Gießener Kolleginnen Jacqueline Stöhr und Romina Blasini bei der diesjährigen Vollversammlung des NUM Study Network vertreten.
Gemeinsam haben die vier Einblicke in ihre Arbeit rund um die Entwicklung und Bereitstellung eines Tools zur Unterstützung des Prescreenings für die Patientenrekrutierung in klinischen Studien gegeben.
Das Poster: „Automatisiertes Prescreening“
Im Mittelpunkt standen dabei drei Fragen:
→ Wie wird aus Studienkriterien ein konkreter Rekrutierungsvorschlag?
→ Was kann eine Rekrutierungsunterstützungssoftware leisten?
→ Welchen Mehrwert bietet die digitale Unterstützung für Studienteams?
Auch im Programm der Vollversammlung spielte die Digital Transformation klinischer Studien eine wichtige Rolle:
Dr. Thomas Ruprecht war Teil der Plenarsession mit Podiumsdiskussion „Auf dem Weg zur ‚selbstnavigierenden‘ klinischen Studie?“. Diskutiert wurde, wie digitale Lösungen klinische Studien künftig stärker unterstützen können – von bestehenden Forschungsdateninfrastrukturen und digitalen Services bis hin zu den konkreten Erwartungen von Studienärzt:innen.
Neben spannenden Updates, wissenschaftlichem Austausch und Diskussionen zu aktuellen Themen bot die Vollversammlung vor allem eines: Gelegenheit, gemeinsam über die Zukunft klinischer Forschung nachzudenken und neue Ideen zu entwickeln.
Hier zum LinkedIn-Beitrag: https://lnkd.in/p/dDPx_kNa