Profil des IRTG 2773
Das Internationale Graduiertenkolleg (IRTG) 2773 „Risiken und Pathomechanismen affektiver Störungen“, das gemeinsam von der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und dem Institut für Psychiatrie, Psychologie und Neurowissenschaften am King’s College London ins Leben gerufen wurde, ist auf viereinhalb Jahre angelegt. Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit stehen affektive Störungen, ihre Ursachen sowie diagnostische und therapeutische Möglichkeiten.
Affektive Störungen
Affektive Störungen sind weit verbreitete, komplexe Erkrankungen, die eine der größten Herausforderungen für die globale Gesundheit im 21. Jahrhundert darstellen. Fortschritte bei der diagnostischen Präzision und gezielte Frühinterventionen könnten eine Möglichkeit bieten, die enorme Belastung für das öffentliche Gesundheitswesen und das individuelle Leid, das mit diesen Störungen verbunden ist, zu bewältigen.
Die Internationale Graduiertenkolleg (IRTG) 2773 „Risiken und Pathomechanismen affektiver Störungen“, gemeinsam initiiert von der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und dem Institut für Psychiatrie, Psychologie & Neurowissenschaften am King’s College London (IoPPN), ist als interdisziplinäre Kooperation konzipiert, die ein strukturiertes internationales Graduiertenprogramm „Translationale Forschung bei affektiven Störungen“ für eine neue Generation talentierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler anbietet.
Der IRTG wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und startete am 1. Juli 2022. Die erste Kohorte von Doktoranden steht kurz vor dem Abschluss oder hat ihre Promotion bereits abgeschlossen. Die zweite Kohorte begann im Jahr 2025. Nach Einreichung des Verlängerungsantrags im März 2026 bereiten wir derzeit die DFG-Begehung im Sommer vor. Sollte das IRTG fortgesetzt werden, läuft es weitere viereinhalb Jahre und begleitet eine dritte Kohorte von Doktoranden auf ihrem wissenschaftlichen Weg zur Promotion.