Gelingende Lernortkooperation durch Problemorientierung am Beispiel nachhaltiger Energiebildung (GLOB-E)
Dieses interdisziplinäre Projekt der Biologie-, Chemie-, Geografie- und Physikdidaktik der TU Dresden untersucht, wie Schulen und außerschulische Lernorte – beispielsweise Lehr-/Lernlabore oder Unternehmen – fächerübergreifend zusammenarbeiten können, um die MINT-Bildung zu stärken. Im Projekt werden gemeinsam im Austausch mit Schulen und Unternehmen Lernmodule entwickelt, die problembasiertes und situiertes Lernen in den Mittelpunkt stellen sowie schulische und außerschulische Bildungsorte miteinander verbinden. Dabei werden praxisnahe Problemstellungen im Kontext einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), insbesondere zum Bereich Energiebildung, handlungsorientiert aufbereitet. Diese werden von Schüler:innen der Klassenstufen 8 und 9 verschiedener Schularten sowohl in der Schule als auch an den außerschulischen Lernorten bearbeitet.
Im Zentrum des Projekts steht die Frage, wie sich problembasiertes Lernen sowie die strukturierte Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen Lernorten auf das berufsbezogene Interesse und die Bewertungskompetenz der Schüler:innen auswirken. Zur Untersuchung werden qualitative und quantitative Daten in mehreren Erhebungsphasen im Projektverlauf ausgewertet. Die entwickelten Lernmaterialien und Ergebnisse werden anschließend so aufbereitet, dass sie von Schulen und außerschulischen Partnern flexibel genutzt werden können. Zudem werden sie als frei zugängliche Open Educational Resources (OER) veröffentlicht.
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Projektpartner:innen Projektmitarbeitende Laufzeit: seit 02/2026 (laufend) |