Mitglieder des Teams
Lehrstuhlinhaberin
© Prof. Dr. Aparajita Singha
Prof. Dr. Aparajita Singha
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Besuchsadresse:
Recknagelbau, REC C208 Haeckelstraße 3
01069 Dresden
zugang über Nordseite
Prof. Dr. Aparajita Singha verfügt über umfangreiche Forschungserfahrung auf dem Gebiet des Magnetismus niedrig koordinierter Atome und Moleküle mit Hilfe von Rastertunnelmikroskopie und Rasterkraftmikroskopie (STM/AFM) sowie unter Verwendung von zirkularem magnetischen Röntgendichroismus (XMCD). Den Großteil ihrer Promotion (abgeschlossen 2017 an der EPF Lausanne) und ihrer Postdoc-Phase (2017–2018 an der EPF Lausanne und 2018–2019 am QNS in Seoul, Südkorea) widmete sie dem Verständnis komplexer Adatom-Substrat- und Adatom-Adatom-Wechselwirkungen in Lanthanoid-Elektronenspin-Systemen, die maßgeblich zur Entdeckung oberflächengestützter Ein-Atom-Magnete beitrugen. Von 2020 bis 2022 war sie als wissenschaftliche Gruppenleiterin in der Abteilung Nanowissenschaften des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung (MPI-FKF) in Stuttgart tätig. In dieser Zeit entwickelte ihre Forschungsgruppe einen neuen, eigens konzipierten Messaufbau für NV-Magnetometrie zur Durchführung von Quantensensorexperimenten unter Ultrahochvakuumbedingungen und bei Flüssigheliumtemperatur. Ihre Forschungsideen zur Untersuchung von Quantensensorik und kohärenter Spindynamik in niedrig koordinierten oberflächengestützten Systemen wurden 2021 mit einem Stipendium für junge Forscherinnen und Forscher am IQST, 2022 mit dem Nexus-Preis der Carl-Zeiss-Stiftung (später zugunsten des ENP abgelehnt) und 2022 mit der Förderung durch das Emmy-Noether-Programm (ENP) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet. Ihre Emmy-Noether-Gruppe ist seit 2022 am MPI-FKF in Stuttgart etabliert. Seit 2025 ist sie Professorin für Nanoskalige Quantenmaterialien am Institut für Festkörper- und Materialphysik. Mit dieser Berufung wurde sie gleichzeitig PI des Exzellenzclusters ct.qmat.
Teamassistenz
Annegret Elsner
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Recknagelbau, REC C207 Haeckelstraße 3
01069 Dresden
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Technische MitarbeiterInnen
Benny Besser
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Recknagelbau, REC C201 Haeckelstraße 3
01069 Dresden
Senior Scientists
PostdoktorandInnen
Dr. Ricardo Javier Peña Román
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Ricardo Javier Peña Román ist Postdoktorand und beschäftigt sich mit der Entwicklung fortschrittlicher Quantensensorik-Verfahren auf der Grundlage der Scanning NV-Magnetometrie (SNVM). Der Schwerpunkt seiner aktuellen Forschung liegt auf einem Ausbau von SNVM auf Ultrahochvakuum- und Tieftemperaturbedingungen (UHV-LT) durch die Entwicklung eines speziell angefertigten Rastermikroskops für die NV-basierte Quantensensorik. Seine Arbeit umfasst das Design und die Optimierung der experimentellen Plattform und der Messprotokolle sowie die Untersuchung magnetischer Domänenstrukturen in synthetischen Antiferromagneten.
Ricardo erwarb 2013 seinen B.Sc. in Physik an der Universität Los Andes (Venezuela) und schloss 2018 seinen M.Sc. sowie 2022 seine Promotion in Physik an der Universität Campinas (UNICAMP) in Brasilien ab. Seine Doktorarbeit, inklusive eines Forschungsaufenthaltes an der Université Paris-Saclay in Frankreich, konzentrierte sich auf die Untersuchung der lokalen elektronischen und optischen Eigenschaften atomar dünner Materialien mittels Rastertunnel-Lumineszenzmikroskopie und -spektroskopie scanning tunnelling luminescence microscopy und spectroscopy). Diese Arbeit führte zur Entwicklung inzwischen patentierter optischer Messgeräte für Rastertunnel-Lumineszenz-Experimente, die von RHK Technology als Teil der PanScan Lumin-SLT-Plattform lizenziert und vermarktet wurden.
Bevor er 2025 an die TU Dresden kam, war er als Postdoc am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart tätig, wo er sich auf SNVM spezialisierte. Während seiner gesamten akademischen Laufbahn wurde er durch Stipendien unterstützt, darunter das venezolanische Gran Mariscal de Ayacucho Stipendium, eine Fellowship des brasilianischen Nationalen Rat für Wissenschaftliche und Technologische Entwicklung (CNPq) während seines Masters und eine Promotions-Fellowship der São Paulo Research Foundation (FAPESP).
Ausgewählte Links:
- PanScan Lumin-SLT: https://rhk-tech.com/products/panscan-lumin/
- Google Scholar: https://scholar.google.com/citations?user=lYGXLD4AAAAJ
- ORCID: https://orcid.org/0000-0003-4673-1127
Dr. Shirsopratim Chattopadhyay
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Shirso ist seit September 2025 als Postdoktorand bei NQM tätig. Er schloss 2023 sein Doktorat in Materialwissenschaften mit den Nebenfächern Elektrotechnik und Informatik an der Oregon State University ab. Bei NQM wird er an der Entwicklung fortschrittlicher NV-Mess- und Datenanalysemethoden mitwirken.
Herr Dr. rer. nat. Kwan Ho Au-Yeung
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Kwan Ho Au-Yeung ist seit August 2026 Postdoktorand bei NQM. Er promovierte an der TU Dresden in Materialwissenschaften (Betreuerin: Dr. Francesca Moresco) zur Mechanik einzelner Moleküle unter Verwendung eines Niedertemperatur-Rastertunnelmikroskops (STM). Anschließend wechselte er als Postdoktorand in die Gruppe von Prof. Dr. Philip Willke am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wo er sich auf die Kontrolle einzelner Spins auf Oberflächen mittels Elektronenspinresonanz in Kombination mit Rastertunnelmikroskopie (ESR-STM) konzentrierte. Seine Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle zwischen Rastersondenmikroskopie, Quantensensorik und Quantenkontrolle auf atomarer Ebene.
Promovierende
Sandip Maity
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Sandip hat im Juli 2022 seinen BS-MS-Abschluss am Indian Institute of Science Education and Research (IISER) in Kalkutta in Indien erworben. Nach einer kurzen Tätigkeit als Projektstudent am IISER Kalkutta gehört er seit August 2023 als Doktorand zur Singha-Forschungsgruppe. Seitdem arbeitet er an einem eigens entwickelten UHV-Rastersonden-NV-Magnetometrie-Aufbau zur Untersuchung magnetischer Domaintexturen in komplexen künstlichen Antiferromagneten. Seine Projekte umfassen zudem die Untersuchung der optischen Eigenschaften und der Spin-Eigenschaften von dünnen NV-Sensoren in Rastersonden-Quantenmagnetometern.
Olga Shevtsova
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Olga hat 2022 ihren Master in Physik an der Staatlichen Universität St. Petersburg mit Auszeichnung abgeschlossen. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit Supraleitung in nanostrukturierten galliumhaltigen Legierungen. In ihrem aktuellen Promotionsprojekt untersucht sie die Erfassung magnetischer Signale von isolierten sowie niedrig koordinierten Molekülspins mithilfe oberflächennaher NV-Sensoren.
Ahmad Rahimi
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Yue Yu
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Yue hat 2025 seinen Master-Abschluss in Medizinischer Photonik an der Universität Jena erworben. Kurz darauf trat er als Doktorand bei NQM ein. Er hat Erfahrungen in der experimentellen Forschung mit NV-Magnetometrie gesammelt, insbesondere bei der Durchführung von Relaxometrie-Messungen paramagnetischer Ionen. Sein aktuelles Doktorandenprojekt bei NQM umfasst die Einrichtung eines neuen NV-Magnetometers für Raumtemperatur und die Untersuchung von NV-Sonden mit verschiedenen Oberflächenfunktionalisierungen.
Herr Frederik Leon Carstens
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Leon ist seit im April 2026 Doktorand bei NQM, davor hat er seinen M.Sc. in Physik an der Universität Heidelberg gemacht. Dort arbeitete er sich mit magnetischen und magnetoelastischen Eigenschaften von Festkörpern primär an korrelierten Lanthanoid-Quantenmaterialien. An der TU Dresden ist Leon in eine Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung IFW und dem MPI-CPfS zum Thema topologische Supraleiter eingebunden. Außerdem arbeitet er an Optimierungen im NV-Magnetometrie-Workflow.
Bachelor- and Master-Studierende
Zehao Gao
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Gastwissenschaftler
Ehemalige Mitglieder
Debjoty ist Doktorand am Tata Institute of Fundamental Research (TIFR) in Mumbai und beschäftigt sich mit nicht-kollinearen antiferromagnetischen Materialien, insbesondere Mn₃Sn. Im April und September 2026 war er im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsaufenthalts in der Gruppe von Prof. Aparajita Singha an der TU Dresden zu Gast. Das Hauptziel des Aufenthalts bestand darin, mithilfe der NV-Center-Magnetometrie das lokale magnetische Streufeld von Mn₃Sn-Bauelementen während der thermisch unterstützten elektrischen Umschaltung der topologischen Hall-Effekte zu untersuchen und die entsprechende lokale magnetische Reaktion der antiferromagnetischen Spinstruktur zu erforschen. Im Kern zielte der Aufenthalt darauf ab, eine Brücke zwischen makroskopischen Transportmessungen und lokaler Quantenmesstechnik zu schlagen und elektrische Signaturen mit der ihnen zugrunde liegenden magnetischen Landschaft zu verknüpfen.