17.03.2026
Starkes Netzwerk für Bildung und Zukunft in Hoyerswerda
In Hoyerswerda ist eine neue Kooperation gestartet, die Schule, Wissenschaft und Wirtschaft enger zusammenbringt. Unter der Schirmherrschaft von Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow haben zahlreiche Partner eine Vereinbarung unterzeichnet, um jungen Menschen frühzeitig Orientierung in Zukunftsfeldern zu geben.
Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in Forschung und Technologie zu eröffnen und ihnen konkrete Wege für Studium und Beruf aufzuzeigen. Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh unterstrich dabei die Bedeutung gemeinsamer Initiativen, um Perspektiven in der Region sichtbar zu machen und langfristig Fachkräfte zu gewinnen.
Beteiligt sind neben wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem Deutsches Zentrum für Astrophysik, dem Smart Mobility Lab der Technische Universität Dresden und der Lausitzer Technologiezentrum Lautech GmbH auch zahlreiche Schulen aus Hoyerswerda: das Léon-Foucault-Gymnasium, das Lessing-Gymnasium, die Oberschule Hoyerswerda, die Christliche Schule Johanneum (Oberschule und Gymnasium) sowie die Konrad Zuse Akademie. Unterstützt wird das Netzwerk durch die Stadt Hoyerswerda und die RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V..
Die Zusammenarbeit soll durch Formate wie Projekttage, Workshops, Exkursionen und Einblicke in Labore und Unternehmen mit Leben gefüllt werden. So wird Wissenschaft greifbar und der Austausch zwischen Schule und Praxis gestärkt. Auch Lehrkräfte profitieren von neuen Impulsen für einen zeitgemäßen Unterricht.
Den Anstoß für die Initiative gab das Jugendbeteiligungsformat „Frühschicht“, bei dem über 170 junge Menschen ihre Ideen für die Zukunft der Region eingebracht haben. Diese werden nun in konkrete Maßnahmen übersetzt. Schritt für Schritt entsteht so ein belastbares Netzwerk, das Bildung, Innovation und regionale Entwicklung miteinander verbindet und jungen Menschen neue Perspektiven in Hoyerswerda eröffnet.
Auch die frühkindliche Bildung ist Teil der Initiative. So war die Kita Firlefanz aus Lauta im Smart Mobility Lab zu Gast. Der Besuch knüpft an die im Dezember 2025 geschlossene Kooperation mit Kindertagesstätten an, mit der Kinder bereits im Vorschulalter spielerisch an MINT-Themen herangeführt werden. Auf diese Weise wird Neugier für Wissenschaft und Technik früh geweckt und nachhaltig gefördert.