25.09.2026
Klimaschutzkonzept einstimmig beschlossen – jetzt beginnt die Umsetzung
In der Nachhaltigkeitsstrategie der TUD ist die Richtung klar vorgegeben: Bis 2035 soll der Universitätsbetrieb treibhausgasneutral sein. Doch welche Hebel hat die Universität selbst in der Hand? Wo braucht es Veränderungen und wer kann diese voranbringen? Das Integrierte Klimaschutzkonzept der TUD zeigt, wo Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen jetzt wichtig sind.
Das Konzept ist in einem Beteiligungsprozess entstanden. Bei einer Zukunftswerkstatt im Januar 2026 brachten Mitglieder der TUD ihre Perspektiven und Ideen ein.
Eine zentrale Erkenntnis aus der Treibhausgasbilanz: Die größten Emissionen entstehen in den Bereichen Beschaffung, Energieversorgung und Mobilität. Gleichzeitig liegen wichtige Voraussetzungen für klimafreundliche Gebäude sowie eine nachhaltige Wärme- und Energieversorgung teilweise außerhalb der Entscheidungshoheit der Universität.
Das Klimaschutzkonzept benennt 22 priorisierte Maßnahmen, darunter eine nachhaltigere Beschaffung, klimafreundlichere Dienstreisen, mehr Energieeffizienz und den Ausbau von Photovoltaik. Wo die TUD selbst handeln kann, soll sie Verantwortung übernehmen. Wo Entscheidungen bei externen Akteur:innen liegen, will sie ihre Interessen klar benennen und Veränderungen aktiv voranbringen.
Senat und Rektorat haben dem Integrierten Klimaschutzkonzept 2026 jeweils einstimmig zugestimmt. Nun beginnt die Umsetzung: Ein Klimaschutzmanagement soll die nächsten Schritte begleiten und Fortschritte messbar machen.
Mehr Informationen zum Klimaschutzkonzept der TUD finden Sie hier.