11.02.2026
Haltung zeigen – jetzt und jeden Tag: TUD und Stadt Dresden rufen zur Teilnahme an Menschenkette am 13. Februar auf
Unterstützerinnen und Unterstützer des Aufrufs zur Menschenkette: Günter Starke, Iduna Böhning (beide vom Kunsthaus Raskolnikov e. V.), TUD-Rektorin Prof.in Ursula M. Staudinger, Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch, Frauke Roth von der Dresdner Philharmonie und Albrecht Nollau, Superintendent Evangelisch-Lutherische Kirche Dresden (v. l. n. r.).
Gemeinsam für Demokratie: Am 9. Februar 2026 informierte Prof.in Ursula M. Staudinger, Rektorin der Technischen Universität Dresden (TUD) und Anmelderin der Menschenkette, gemeinsam mit Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch in Vertretung von Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert über das Motto, Programm und den Verlauf der Menschenkette 2026. Traditionell ruft die Rektorin der TUD zur Menschenkette auf. In diesem Jahr steht die Menschenkette gemäß dem Aufruf der Rektorin unter dem Motto „Gemeinsam Haltung zeigen. Jeden Tag“.
Die Auftaktkundgebung für die Menschenkette findet mit dem Bürgersingen am 13. Februar ab 17:00 Uhr vor dem Kulturpalast (Schloßstraße 2) in Dresden statt. Es folgen Ansprachen von OB Dirk Hilbert, TUD-Rektorin Staudinger und Rachel Lancaster, Lord Mayor der Partnerstadt Coventry. Um 18:00 Uhr formiert sich die Menschenkette, die sich über die gesamte Innenstadt erstreckt. Mehrere tausend Menschen umschließen dabei Hand in Hand die Innenstadt – begleitet vom Glockengeläut der Dresdner Kirchen.
Prof.in Ursula M. Staudinger, TUD-Rektorin: „Die Menschenkette ist ein starkes Zeichen dafür, dass wir angesichts der Verbrechen des Nazi-Regimes gemeinsam Verantwortung übernehmen: für eine offene Gesellschaft, für Solidarität und für ein respektvolles Miteinander in Vielfalt. Indem wir uns die Hände reichen, zeigen wir Haltung – und machen deutlich, dass Demokratie vom Einstehen für ihre Werte und vom Mitmachen lebt.“
Dirk Hilbert, Oberbürgermeister: „Reihen Sie sich am 13. Februar in die Menschenkette ein! Lassen Sie uns gemeinsam aus Dresden ein starkes Zeichen für den Schutz der Menschenrechte, für Demokratie und für ein lebendiges Gedenken setzen. Dieser Tag vereint Mahnung, Erinnerung und Hoffnung. Niemals dürfen wir die Opfer von Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft vergessen. Zugleich steht der 13. Februar für Versöhnung, wenn wir in der Menschenkette Hand in Hand mit Gästen aus unserer Partnerstadt Coventry stehen.“
Frauke Roth, Intendantin der Dresdner Philharmonie: „In unserem Gedenkkonzert unter der Leitung unseres ehemaligen Chefdirigenten Michael Sanderling verbinden wir in diesem Jahr zeitgeschichtliche Positionen des südafrikanischen Künstlers William Kentridge mit Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 10. Kentridges Film „Oh, to Believe in Another World“, den er zu dieser Musik schuf, illustriert und verstärkt Schostakowitschs künstlerisches Ringen mit den fatalen Folgen von Intoleranz, Ausgrenzung und Repression und steht damit im Zusammenhang mit der Mahnung des 13. Februars in Dresden. Bereits zuvor laden wir wieder dazu ein, gemeinsam mit unseren Philharmonischen Chören die Stimme zu erheben gegen Gewalt und Intoleranz, für Frieden und Versöhnung.“
Erinnerungskultur und begleitende Veranstaltungen
Die Menschenkette ist ein starkes Symbol der Verbundenheit der Dresdnerinnen und Dresdner. Sie erinnert zum einen an die Zerstörung der Stadt und sendet zum anderen ein starkes Signal der Geschlossenheit zum Schutz der Demokratie. Die Menschenkette ist Teil eines umfangreichen Jahresprogramms der Landeshauptstadt zur Erinnerungskultur in Dresden.
Weitere Informationen: www.dresden.de/1945
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