30.06.2026
Noch bis 20. Juli: Jetzt für die Henry Arnhold Dresden Summer School 2026 „Gewalt. Macht. Krieg – Kunst und Kultur in polarisierten Zeiten“ bewerben
In enger Zusammenarbeit mit führenden Dresdner Kulturinstitutionen bietet die Henry Arnhold Dresden Summer School auch 2026 ein vielschichtiges, praxisnahes Programm für junge Kulturfachleute und Forschende aus dem In- und Ausland, die über gute Deutschkenntnisse verfügen und an den Schnittstellen von Kunst, Politik und Bildung tätig sind oder forschen.
Die Teilnehmenden erwartet vom 25. bis 31. Oktober 2026 ein facettenreiches Programm des intensiven Austauschs – mit Vorträgen, Diskussionen, Workshops und einem Begleitprogramm, das den Blick hinter die Kulissen ermöglicht: Dazu gehören Besuche aktueller Ausstellungen, Probenbesuche bei Theatervorstellungen und persönliche Gespräche mit Kuratorinnen und Kuratoren, Künstlerinnen und Künstlern sowie Leitungspersonen wichtiger Kulturinstitutionen. Dabei eröffnen Workshops, seminarartige Diskussionen und gemeinsame Reflexionsrunden Raum für eine vertiefende Auseinandersetzung mit der Frage, wie Kulturinstitutionen in Krisenzeiten Orte der Vermittlung, Reflexion und demokratischen Auseinandersetzung sein können. Die Summer School bietet somit die Möglichkeit, sich intensiv mit Fragen von Gewalt, Macht und Krieg im kulturellen Kontext auseinanderzusetzen. Sie versteht sich dabei nicht nur als akademisches Format, sondern auch als Ort der Begegnung und der gemeinsamen Arbeit an Ideen für eine offene und demokratische Kulturpraxis.
Gewalt, Macht und Krieg sind gegenwärtige Realitäten, die politische Ordnungen erschüttern, gesellschaftliche Zusammenhänge zerreißen und kulturelle Institutionen vor grundlegende Fragen stellen. In einer Zeit, in der bewaffnete Konflikte auf dem europäischen Kontinent und weltweit das Denken und Handeln neu bestimmen, gewinnt die Frage nach der Rolle von Kunst, Kultur und Wissenschaft eine neue und dringende Bedeutung. Die Henry Arnhold Dresden Summer School 2026 widmet sich der Frage, ob und wie Kunst und Kultur auf Gewalt, Macht und Krieg reagieren können und müssen. Dokumentieren sie Gewalt, schaffen sie Räume des Dialogs, bewahren sie Erinnerungen oder geraten sie selbst in politische Konfliktlinien? Welche Handlungsspielräume bleiben Kulturinstitutionen in Krisenzeiten und wie reagieren sie auf Polarisierung, Desinformation und autoritäre Tendenzen? Im Zentrum steht dabei das besondere Vermögen von Kunst und Kultur, die Kulturgeschichte der Gewalt sichtbar zu machen und mit darstellenden und expressiven Mitteln in gesellschaftliche Reflexionsräume zu übersetzen. Die Summer School untersucht, wie Kunst und Kultur unterschiedliche Epochen von Krieg und Gewalt verarbeiten – von historischer Distanz bis zur unmittelbaren Gegenwart.
Junge Forschende der einschlägigen Fachrichtungen sowie junge Theaterschaffende, Museums-, Archiv- und Bibliotheksfachleute sind jetzt bis zum 20. Juli 2026 eingeladen, sich für die Henry Arnhold Dresden Summer School zu bewerben. Weiterführende Informationen sind auf der Website abrufbar.
Partner der Henry Arnhold Dresden Summer School 2026:
Technische Universität Dresden
Deutsches Hygiene-Museum Dresden
DRESDEN-concept
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Kunsthaus Dresden
Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Sächsische Staatsoper Dresden
Staatliche Kunstsammlungen Dresden / Kunstgewerbemuseum / Archiv der Avantgarden
Staatsschauspiel Dresden
Stadtmuseum Dresden
Informationen / Kontakt:
Julia Müer
Koordinatorin
Tel. : +49 (0)351 463 37313
Hanna Kahler
Projektmitarbeiterin