19.07.2018

Kooperationsvertrag im Projekt „National 5G Energy Hub“ unterschrieben

5 G Lab © TUD, IEEH 5 G Lab © TUD, IEEH

Unterzeichner von links nach rechts: Prof. Dr. Hans-Müller Steinhagen, Rektor der TU Dresden; Dr. Joachim Seifert, TU Dresden; Prof. Dr. Dirk Müller, RWTH Aachen; Herr Jan-Peter Meyer-Kahlen, Ericsson GmbH

5 G Lab

Unterzeichner von links nach rechts: Prof. Dr. Hans-Müller Steinhagen, Rektor der TU Dresden; Dr. Joachim Seifert, TU Dresden; Prof. Dr. Dirk Müller, RWTH Aachen; Herr Jan-Peter Meyer-Kahlen, Ericsson GmbH © TUD, IEEH

Der offizielle Startschuss zum Leuchtturmprojekt „National 5G Energy Hub“ wurde heute Mittag mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages gegeben. Die Universitäten TU Dresden, RWTH Aachen und die Industrieunternehmen Ericsson und Deutsche Telekom starten nun in die erste Projektphase des dreiphasigen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Großprojektes.

Forscher aus dem Gebiet des Maschinenbaus, der Elektro- und der Kommunikationstechnik bündeln für die nächsten zehn Jahre ihr Know-how und arbeiten gemeinsam an dem Ziel, den 5G-Mobilfunkstandard für Anwendungen in der Energietechnik, mit speziellem Bezug zur Gebäudeenergietechnik, nutzbar zu machen.

Die Digitalisierung ist eines der großen, herausfordernden Themen unserer Zeit und wird zukünftig alle Lebensbereiche betreffen. Insbesondere die Medien und der Telekommunikationsbereich nehmen hierbei eine Vorreiterrolle ein. Mit der Einführung der 5G Technologie in den kommenden Jahren werden neue Möglichkeiten geschaffen, moderne funkbasierte Datenübertragungsverfahren auch für klassische Industrien anwendbar zu machen. Besonders die Energietechnik könnte von dieser Entwicklung profitieren, da mit der Energiewende zukünftig viele kleinteilige, dezentral verteilte Anlagen in die bestehende Infrastruktur integriert werden müssen. Dies führt zu einem grundsätzlichen Wandel in den Versorgungsstrukturen von einer zentral ausgerichteten hin zu einer dezentralen, zellularen Versorgungsstruktur, die regional ausgerichtet ist und ein hohes Maß an Flexibilität bereitstellen muss.

Im Rahmen der Projektphase I widmen sich die Projektpartner der strukturellen Einführung funkbasierter Datenübertragungsverfahren in die Energietechnik. Dabei wird die gesamte Bedarfskette von der thermisch orientierten Gebäudeversorgung bis hin zum elektrischen Verteilnetz betrachtet. Unterstützt werden die Kernpartner durch die assoziierten Partner E.ON, Techem, die Landeshauptstadt Dresden sowie den VDZ.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://n5geh.de

Ansprechpartner für Journalisten:
TU Dresden
Institut für Energietechnik
PD Dr.-Ing.habil. Joachim Seifert
E-Mail: joachim.seifert@tu-dresden.de
Tel.: 0351 463-34909

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Pressestelle
Letzte Änderung: 19.07.2018