14.12.2018

kultura.digital: Digitalportal für Gegenwartskunst feiert Kickoff

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kultura.digital

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Mit der Website „kultura.digital“ wird ab dem 14.12.2018 die vielseitige Gegenwartskunst der deutsch-tschechischen Grenzregion unkompliziert erlebbar. Die Nutzer entscheiden, was sie interessiert, welche neuen Orte sie entdecken wollen und wie sie am liebsten reisen möchten.

„Wir verbinden über Grenzen und Sprachen hinweg die Orte der Kunst mit den Menschen“, erklärt Projektleiter Prof. Hans Vorländer von der TU Dresden. Das tagesaktuelle Portal „kultura.digital“ will vor allem ein Werkzeug an die Hand geben, das es so vorher noch nicht gegeben hat. Mit dem Modulator können sich die Nutzer individuelle Touren zusammenstellen und entweder speichern oder sofort auf Reisen gehen. Alle Inhalte sind auf Deutsch, Tschechisch und Englisch kostenfrei zugänglich. Hilke Wagner, Direktorin des Albertinum (Staatliche Kunstsammlungen Dresden), bekräftigt: „Kultura.digital möchte ein zeitgemäßes digitales Hilfsmittel an die Hand geben, um der Gegenwartskunst grenzübergreifend begegnen zu können.“ Dabei war es Projektkoordinator Jonas Wietelmann von der TU Dresden von Beginn an wichtig, „die digitale Anregung in der Begegnung mit Kunst und Kultur real werden zu lassen“.

„Kultura.digital“ wird auf Grundlage persönlicher Vorstellungen und Wünsche eine intelligente Route erstellen, die den Bedürfnissen entspricht. Was kann man beispielsweise am 17.4.2019 in zwei Tagen für 35 Euro in einem Radius von 50 km um Dresden erleben, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist und familiengerechte Angebote sehen möchte? Egal, ob von Zuhause oder unterwegs, als Tourist oder Einheimischer: „Wir helfen dabei, unkompliziert neue Orte zu entdecken. Denn das Projekt möchte nicht nur die Neugierde der Menschen wecken, sondern sie vor allem auch stillen“, sagt Vladimír Lipský von der Euroregion Elbe / Labe in Ústí nad Labem.

Die eigenen Touren werden durch kuratierte Routen ergänzt, welche vom kultura.digital-Team zu ausgewählten Themen vorbereitet werden. Die übrigen Inhalte kommen von Institutionen und Künstlern, die das Projekt ebenfalls kostenfrei nutzen können. „Jeder ist dazu aufgerufen, kultura.digital zu nutzen, um auf das eigene Wirken in der Gegenwartskultur aufmerksam zu machen“, fordert Radek Soběhart von der Jan-Evangelista-Purkyně-Universität in Ústí nad Labem zum Mitmachen auf.

Das digitale Netzwerkprojekt wird durch die Europäische Union im Rahmen des „Kooperationsprogramm Freistaat Sachsen – Tschechische Republik (Interreg V A – 2014-2020; EFRE)“ noch bis Juni 2019 gefördert. Nach dem Beginn im Juli 2017 wird die nunmehr anderthalb Jahre währende Arbeit des Projektverbundes, bestehend aus TU Dresden (Lead-Partner), Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Jan-Evangelista-Purkyně-Universität (Ústí nad Labem) und Euroregion Elbe / Labe (Ústí nad Labem) heute, am 14.12.2018, mit einem feierlichen Kickoff in der Kunsthalle des Dresdner Lipsiusbaus ab 20 Uhr öffentlich gefeiert.

„kultura.digital” wird technisch von der Prager Agentur Pixelfield umgesetzt.

Die Website ist ab heute unter www.kultura.digital erreichbar.

Informationen für Journalisten
Auf deutscher Seite
Jonas Wietelmann
TU Dresden
Wissenschaftlicher Koordinator kultura.digital
Tel.: +49 351 463 42467
jonas.wietelmann@tu-dresden.de

Auf tschechischer Seite
Vladimír Lipský
Euroregion Elbe/Labe
Tel.: +420 411198002
vladimir.lipsky@euroregion-elbe-labe.eu

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Anne-Stephanie Vetter
Letzte Änderung: 14.12.2018